Autor Thema: System der Typenbezeichnungen  (Gelesen 398 mal)

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #15 am: 10. Juli 2019, 08:50:24 »
Nicht ganz logisch. Es hätte ja auch weitere Beiwagen geben können, dann wäre der c6 störend zwischen c5 und c7 gestanden, dann hätte man die Fahrzeuge der U6 entweder den Index 8 oder 9 geben sollen. Vielmehr denke ich, dass U6, E6 und c6 auch ein Zahlenspiel waren.

Außerdem: Hieß die U6 damals schon U6 als die ersten E6 in Betrieb gingen? Da hieß die Linie ja noch GD usw. oder? ???
Das stimmt, allerdings gingen die E6 und c6 in Betrieb, als die Gürteillinie in der Gumpendorfer Straße endete, sie haben nie die Station Meidling Hauptstraße gesehen. Warum wird dir wohl bekannt sein.
Da möchte ich widersprechen - Die E6/c6 wurden ab 1979 geliefert und ab 1980 im Personenverkehr eingesetzt. Die Kürzung der Gürtellinie zur Gumpendorfer Straße erfolgte im April 1985.

Klingelfee

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #16 am: 10. Juli 2019, 08:53:30 »
Nicht ganz logisch. Es hätte ja auch weitere Beiwagen geben können, dann wäre der c6 störend zwischen c5 und c7 gestanden, dann hätte man die Fahrzeuge der U6 entweder den Index 8 oder 9 geben sollen. Vielmehr denke ich, dass U6, E6 und c6 auch ein Zahlenspiel waren.

Außerdem: Hieß die U6 damals schon U6 als die ersten E6 in Betrieb gingen? Da hieß die Linie ja noch GD usw. oder? ???
Das stimmt, allerdings gingen die E6 und c6 in Betrieb, als die Gürteillinie in der Gumpendorfer Straße endete, sie haben nie die Station Meidling Hauptstraße gesehen. Warum wird dir wohl bekannt sein.
Da möchte ich widersprechen - Die E6/c6 wurden ab 1979 geliefert und ab 1980 im Personenverkehr eingesetzt. Die Kürzung der Gürtellinie zur Gumpendorfer Straße erfolgte im April 1985.

Aber schon damals war eigentlich klar, dass aus den Linie G/GD die U6 wird. Und ist es nicht eigentlich egal, welche Typenbezeichnung ein Fahrzeug hat?
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Paulchen

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #17 am: 10. Juli 2019, 09:19:28 »
Das stimmt, allerdings gingen die E6 und c6 in Betrieb, als die Gürteillinie in der Gumpendorfer Straße endete, sie haben nie die Station Meidling Hauptstraße gesehen.

https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=745.msg54687#msg54687

haidi

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #18 am: 10. Juli 2019, 12:38:57 »
OK - meine erste Fahrt ging von der Endstation Gumpendorfer Straße aus.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Ferry

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #19 am: 10. Juli 2019, 13:00:48 »
#162 klingt nach der bisher logischsten Antwort. Danke, 111!

Ich finde das eigentlich nicht logisch. Die E1 wurden nach dem Einbau der Geamatic ja auch nicht umtypisiert. Detto nicht die E2 nach dem Chopperumbau. Außerdem wurde der C3 1967 geliefert, zu einem Zeitpunkt also, wo noch nicht feststand, ob und wie die C1 je modernisiert werden.

Da kling die Erklärung, die Bezeichnung leitet sich von der - äußerlich ähnlichen - Beiwagentype c3 ab, logischer (analog zu L3 - l3).

Die Bezeichnung c6 für die Stadtbahnbeiwagen ist übrigens gleich in doppelter Hinsicht falsch: 1) waren Fahrzeuge mit dem Buchstaben "c" in der Typenbezeichnung von jeher (d.h., seit 1954) nur Vierachser und 2) handelt es sich bei den c6 um Zweirichtungsfahrzeuge, im Gegensatz zu allen anderen "c" Fahrzeugen. Am ehestens passend wäre m.M.n. "e6" gewesen. Oder - um die Tatsache zu betonen, dass es sich um Zweirichtungsfahrzeuge handelt - gleich einen eigenen Buchstaben, z.B. S-s.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Katana

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #20 am: 10. Juli 2019, 20:57:05 »
#162 klingt nach der bisher logischsten Antwort. Danke, 111!

Ich finde das eigentlich nicht logisch. Die E1 wurden nach dem Einbau der Geamatic ja auch nicht umtypisiert. Detto nicht die E2 nach dem Chopperumbau. Außerdem wurde der C3 1967 geliefert, zu einem Zeitpunkt also, wo noch nicht feststand, ob und wie die C1 je modernisiert werden.
Ich könnte es mir schon vorstellen, immerhin wird im Lauf von Jahrzehnten jedes System dann und wann umgestoßen.

Da kling die Erklärung, die Bezeichnung leitet sich von der - äußerlich ähnlichen - Beiwagentype c3 ab, logischer (analog zu L3 - l3).
Nicht unbedingt logischer, aber durchaus plausibel.

Die Bezeichnung c6 für die Stadtbahnbeiwagen ist übrigens gleich in doppelter Hinsicht falsch: 1) waren Fahrzeuge mit dem Buchstaben "c" in der Typenbezeichnung von jeher (d.h., seit 1954) nur Vierachser und 2) handelt es sich bei den c6 um Zweirichtungsfahrzeuge, im Gegensatz zu allen anderen "c" Fahrzeugen.
Was heißt schon "falsch"? Immerhin gab es eine unübersehbare Ähnlichkeit mit den c5.
Die gleiche Diskussion gibt es auch um die ÖBB-Vectron 1293, bei der sich manche auf ein System berufen, das entstanden ist, als es universell einsetzbare Mehrsystemlokomotiven noch nicht gab.

Am ehestens passend wäre m.M.n. "e6" gewesen. Oder - um die Tatsache zu betonen, dass es sich um Zweirichtungsfahrzeuge handelt - gleich einen eigenen Buchstaben, z.B. S-s.
Oder - um die Tatsache zu betonen, dass es sich um die Nachfolger der N1 / n2 handelt - O / o.

Tramwayhüttl

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Re: System der Typenbezeichnungen
« Antwort #21 am: 11. Juli 2019, 17:24:37 »
Eigentlich hat die Type E2 ja weder technisch noch optisch viel mit den Typen E/E1 gemein, dito c5 mit c1-4, sondern sind eher ein Nachfolgemodell.
Daher hätte sich eigentlich für diese Fahrzeuge die Bezeichnung G oder H besser geeignet. Allerdings war die Typenbezeichnung in Wien wohl schon immer etwas inkonsistent.
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