Autor Thema: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang  (Gelesen 8143 mal)

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60er

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #15 am: 11. Juli 2014, 00:51:37 »
Das wäre jedenfalls etwas für die Anzeige in den Fahrzeugen! Statt der laminierten Routenzettel, die ein freizügiges Tauschen der Fahrzeuge verhindern.  :lamp:
Natürlich wäre das was! Nur, so wie ich die Wiener Linien einschätze, würden solche E-Routenzettel trotzdem ständig Falschinformationen anzeigen, weil Wurschtigkeit vorherrscht und die eingespeisten Daten häufig nicht am aktuellen Stand sind.

95B

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #16 am: 11. Juli 2014, 09:15:10 »
Das wäre jedenfalls etwas für die Anzeige in den Fahrzeugen! Statt der laminierten Routenzettel, die ein freizügiges Tauschen der Fahrzeuge verhindern.  :lamp:

Ja, quasi ein elektronisches Broseband. :up:

Oder für lesbare und korrekte Zielschilder. Der E1 würde damit zum "modernsten Fahrzeug"!  ;)

Ich befürchte, dass der Kontrast des elektronischen Papiers unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht ausreicht. Eine Blechtafel ist und bleibt hinsichtlich Lesbarkeit unschlagbar, selbst wenn sich der Schienenfreak auf den Kopf stellt und mit den Ohren wackelt. 8)

Natürlich wäre das was! Nur, so wie ich die Wiener Linien einschätze, würden solche E-Routenzettel trotzdem ständig Falschinformationen anzeigen, weil Wurschtigkeit vorherrscht und die eingespeisten Daten häufig nicht am aktuellen Stand sind.

Vor allem hast du das Problem, dass die für den elektronischen Routenzettel benötigten Daten nicht auf unsere Steinzeit-Koch-Speicherkarten passen. Und da man nicht fähig ist, diesbezüglich wenigstens in die Bronzezeit zu wechseln, sehe ich keine Chance auf eine Verbesserung der Situation.


Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Edwin

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #17 am: 11. Juli 2014, 09:39:44 »
Das wäre jedenfalls etwas für die Anzeige in den Fahrzeugen! Statt der laminierten Routenzettel, die ein freizügiges Tauschen der Fahrzeuge verhindern.  :lamp:


Also das ist kein Hinderungsgrund; da wird dann einfach mit den falschen Routenzettel gefahren. Das habe ich oft genug gesehen als ich noch regelmäßig die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt habe. Ich hatte sogar schon einmal einen Disput mit einem Fahrer weil ich ihn auf falsche Routenzettel aufmerksam machte. Das war Linie 60 in einem ULF bei der Abfahrt Kennedy Brücke, da waren die Routenzettel der Linie 49 im Wagen. Der Fahrer machte Rauchpause statt Wagenumsicht, und anscheinend ist er die ganze Tour so gefahren weil er nämlich bei der Hofwiesengasse abgelöst wurde.

hema

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #18 am: 11. Juli 2014, 14:32:20 »
Das ist halt die Folge einer oberflächlichen Wagenübernahme vor dem Auslauf.  :(


Wäre andererseits jeder Wagen ad hoc  für jede Linie nutzbar, wäre das auch eine große Vereinfachung für den Hallenverschub und die Disposition. Da wäre es dann z.B. prinzipiell wurscht, welcher in Floridsdorf abgestellte B nun auf den 2er, 5er, 26er usw. ausfährt.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

13er

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #19 am: 11. Juli 2014, 15:03:18 »
Es ist ja ohnehin im Jahr 2014 unfassbar, dass da immer noch ULFe mit Papierroutenzettelhalterungen ausgeliefert werden und so - als einziger Grund - nicht auf beliebigen Linien eingesetzt werden können! Anderswo haben selbst die alten Tatras schon elektronische Innenanzeigen der nächsten Haltestellen!
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #20 am: 11. Juli 2014, 17:52:22 »
Eine Blechtafel ist und bleibt hinsichtlich Lesbarkeit unschlagbar, selbst wenn sich der Schienenfreak auf den Kopf stellt und mit den Ohren wackelt. 8)
Aber nur für die Linienanzeige. Für den Zielschildkasten sind LED definitiv unschlagbar, abgesehen vielleicht vom Schriftbild (aber das muss man auch nur wollen), da sind die Blechzielschilder viel zu klein und sind – da nicht selbstleuchtend – schwerer lesbar.

13er

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #21 am: 11. Juli 2014, 20:47:56 »
Eine Blechtafel ist und bleibt hinsichtlich Lesbarkeit unschlagbar, selbst wenn sich der Schienenfreak auf den Kopf stellt und mit den Ohren wackelt. 8)
Aber nur für die Linienanzeige.
:up: Die derzeit am allerschlechtesten zu lesenden Zielschilder sind die vom E1!
Mit uns kommst du sicher... zu spät.

N1

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #22 am: 11. Juli 2014, 21:17:29 »
Zielschilder müssen nicht zwangsläufig so klein sein wie es bei den E1 der Fall ist.

Ich hatte im Übrigen, um zum Thema zurückzukommen, nie Probleme mit der Lesbarkeit von papierenen Aushangfahrplänen. Gut, modern sind sie nicht, aber wenn man Modernität nicht als Selbstzweck versteht, ist das nicht weiter von Bedeutung.
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Tunafish

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #23 am: 11. Juli 2014, 21:56:23 »
Auch für aktualisierte Echtzeit-Information im Störungsfall sowie generell Aushangfahrpläne die auch der Realität entsprechen sind solche eInk-Displays denkbar praktisch. Die zahlreichen Vorteile sind selbstevident.

Andererseits: Die Wiener Linien bieten nicht einmal auf ihrer Homepage aktuelle Störungsinformationen, stattdessen uninteressante Statistiken die keinen Menschen interessieren. Mittel in ein modernes Online-Informationsangebot investiert (die neue Website ist eine Katastrophe) sind als erster Schritt hin zu besserer Fahrgastinformation wesentlich notwendiger.

T1

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #24 am: 11. Juli 2014, 22:28:00 »
Ich hatte im Übrigen, um zum Thema zurückzukommen, nie Probleme mit der Lesbarkeit von papierenen Aushangfahrplänen. Gut, modern sind sie nicht, aber wenn man Modernität nicht als Selbstzweck versteht, ist das nicht weiter von Bedeutung.
Ah, mit der Lesbarkeit hatte ich auch nie Probleme. Eher mit der Aktualität bzw. dem Datenstand: Wenn der PDF-Aushang auf der Homepage was anderes als das qando sagt, das wiederum was anderes als das HAFAS sagt, und alle drei nicht mit dem Aushang vor Ort übereinstimmen, dann hilft aber wohl ein e-Ink-Display auch nicht mehr viel. :ugvm:

Schienenfreak

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Re: E-Ink-Display statt Fahrplanaushang
« Antwort #25 am: 11. Juli 2014, 22:34:46 »

Ich befürchte, dass der Kontrast des elektronischen Papiers unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht ausreicht. Eine Blechtafel ist und bleibt hinsichtlich Lesbarkeit unschlagbar, selbst wenn sich der Schienenfreak auf den Kopf stellt und mit den Ohren wackelt. 8)

::) ;D :))
Sie sudern im Viereck, sie sudern konzentriert... im Viereck!

ULF oder nicht ULF, das ist hier die Frage!