Ja, der Zugführer hatte einen Stift. Wenn dieser Stift in die vorgesehene Öffnung hineingesteckt wurde, blieb die eine Tür unter Öffnungsdruck. Drücken auf den Stift gab ein Tonsignal im Führerstand. Einmal Drücken: Schließen. Zweimal Drücken: Abfahrt.
Der Fahrgastknopf zum Türe schließen wurde von den Fahrgästen wenig verwendet. Er legte, solange er gedrückt war, Schließdruck an. Aus rein technischen Gründen musste dieser Knopf also gedrückt werden, bis die Türe zu war und der dann wieder einsetzende Öffnungsdruck die Türe nicht wieder öffnen konnte.
Der Knopf wurde später sogar mit "Knopf drücken bis Türe geschlossen ist" beschriftet.
Leicht offtopic: Bei den 4030ern war es praktisch genauso. Lediglich die 7030, die mit Loks (zum Beispiel 1046) gezogen wurden, hatten eine andere Funktionsweise: Schließdruck wurde erst ab Erreichen einer gewissen Geschwindigkeit angelegt, und zwar automatsch. Ebenso legte Drücken des Stiftes Schließdruck an (im ganzen Zug, außer bei der eigenen Tür). Der Zugbegleiter/Zf schloss die Türen bei Abfertigung durch langes Drücken des Stiftes (eben, bis alle Türen zu waren). Dann stieg er die Stiegen hinauf und schloss die eigene Tür mit dem vorhin beim 4020er erwähnten Fahrgastknopf. In der Zwischenzeit konnte man aber wieder einsteigen, da ja die Türen wieder unter Öffnungsdruck standen und erst durch Erreichen einer kleinen Fahrgeschwindigkeit wieder unter Schließdruck gesetzt wurden.