Autor Thema: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5  (Gelesen 866821 mal)

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Vineyard

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2220 am: 13. Dezember 2025, 21:11:07 »
https://wien.orf.at/stories/3332948/

Es besteht auch die Möglichkeit, dass bei den Fundamenten der Häuser damals gepfuscht worden sein könnte.

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2221 am: 13. Dezember 2025, 23:08:56 »
Ich kann mir nur vorstellen, dass es dort extreme Hohlräume gibt, von denen niemand etwas weiß.

Wird an den Aushubvolumina und dem Boden liegen. Wie schon oft erwähnt sind die heutigen Querschnitte abenteuerlich im Vergleich zu denen der 1980er.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Bellaria

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2222 am: 14. Dezember 2025, 11:10:25 »
Denn beim Bau der U6 gab es die Vorgabe, dass sich das Telegrafenamt in der Niederhofstraße maximal um 5 mm senken darf. Und das wurde eingehalten.

Natürlich. Das lässt sich mit entsprechender Überwachung und vorbereitenden Gegenmassnahmen alles steuern. Das geht aber enorm ins Geld, so dass man das nur dort anwendet, wo es unbedingt notwendig ist.

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2223 am: 14. Dezember 2025, 12:18:23 »
Denn beim Bau der U6 gab es die Vorgabe, dass sich das Telegrafenamt in der Niederhofstraße maximal um 5 mm senken darf. Und das wurde eingehalten.

Natürlich. Das lässt sich mit entsprechender Überwachung und vorbereitenden Gegenmassnahmen alles steuern. Das geht aber enorm ins Geld, so dass man das nur dort anwendet, wo es unbedingt notwendig ist.

Das war bei der U1 natürlich beim Stephansdom ein Riesenthema. Da wurde vor dem Dom eine schräge Bohrpfahlwand gesetzt und zahlreiche verfestigende Injektionen eingebracht. Die beiden offenen Baugruben (Station und Weichenschacht) sind deswegen mit Respektabstand vom Dom angeordnet worden.
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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2224 am: 17. Dezember 2025, 09:18:52 »

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2226 am: Gestern um 13:49:19 »
Weiß nicht ob es in diesen Faden passt oder besser bei den Straßenbahnen aufgehoben wäre.

Jedenfalls, "Tatort" Landesgerichtsstraße, Haltestelle der Linien 43, 44 stadtauswärts, direkt neben einem der zukünftigen U-Bahn Aufgänge: Seit Monaten ist dort der Zugang im vorderen Stationsbereich aufgrund des Bauzauns sehr schmal, und es gibt nur 2 temporäre (mobiler Betonsockel) Haltestellenstangen (Straßenbahn und Nightline) ohne Fahrplan, FGI sowieso nicht.

Wird hier in den den nächsten Monaten etwas verändert, zB. der Boden hinter dem Bauzaun verlegt, oder bleibt der Status quo die nächsten Jahre (!) so?

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2227 am: Gestern um 22:27:13 »
Weiß nicht ob es in diesen Faden passt oder besser bei den Straßenbahnen aufgehoben wäre.

Jedenfalls, "Tatort" Landesgerichtsstraße, Haltestelle der Linien 43, 44 stadtauswärts, direkt neben einem der zukünftigen U-Bahn Aufgänge: Seit Monaten ist dort der Zugang im vorderen Stationsbereich aufgrund des Bauzauns sehr schmal, und es gibt nur 2 temporäre (mobiler Betonsockel) Haltestellenstangen (Straßenbahn und Nightline) ohne Fahrplan, FGI sowieso nicht.

Wird hier in den den nächsten Monaten etwas verändert, zB. der Boden hinter dem Bauzaun verlegt, oder bleibt der Status quo die nächsten Jahre (!) so?

Laut Aussendung der WL soll der Bau der ersten Etappe der U5 heuer planmäßig abgeschlossen werden, nur der Betriebsbeginn wird auf 2030 verlegt.
Die Oberflächen sollten also fertig gestellt werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten könnte man die Bauzäune entfernen und lediglich die Rolltore verschlossen halten. Die Frage ist halt, ob das in Punkto Vandalismus eine gute Idee wäre. In jedem Fall kann man aber die Zäune, sofern sie stehen bleiben, näher an das Bauwerk stellen, als es bis jetzt der Fall war.

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2228 am: Heute um 07:29:48 »
Ich finde den Zustand der Stadt besorgniserregend, wenn man sich die paar Millionen an Betriebskosten nicht mehr leisten kann.

Der Wahnwitz dabei, man soll öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Aber die, die fertig sind, gehen nicht in Betrieb.  :fp:

Ich vermute mal, man benötigt das Budget für andere Dinge bei den WL. Nicht umsonst werden soviele Edelpfosten wie nie zuvor aufgestellt. Wenn das die Priorität sein soll, dann läuft wirklich etwas falsch. Diese Dinge haben einfach keinen Mehrwert, im Gegenteil.

coolharry

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2229 am: Heute um 07:58:49 »
Ich finde den Zustand der Stadt besorgniserregend, wenn man sich die paar Millionen an Betriebskosten nicht mehr leisten kann.

Der Wahnwitz dabei, man soll öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Aber die, die fertig sind, gehen nicht in Betrieb.  :fp:

Ich vermute mal, man benötigt das Budget für andere Dinge bei den WL. Nicht umsonst werden soviele Edelpfosten wie nie zuvor aufgestellt. Wenn das die Priorität sein soll, dann läuft wirklich etwas falsch. Diese Dinge haben einfach keinen Mehrwert, im Gegenteil.

Das Geld wird hier nur ein vorgeschobenes Argument sein. Es wird eher darum gehen, dass man sich den Takt der U2 nicht zusammen hauen will, falls auf die Einbindung der U5 doch nicht so toll klappt.
Da kam wohl das Argument des Sparens gerade recht. So spart man sich die mögliche Blamage und obendrein ein paar Euro Betriebskosten. Und für die Fahrgäste ist es völlig egal. Eventuell kann man die Station dann noch dazu als Filmlocation, tagsüber, vermieten ohne den Betrieb zu stören.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

Speedjones1

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2230 am: Heute um 08:16:30 »
Ich finde den Zustand der Stadt besorgniserregend, wenn man sich die paar Millionen an Betriebskosten nicht mehr leisten kann.

Der Wahnwitz dabei, man soll öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Aber die, die fertig sind, gehen nicht in Betrieb.  :fp:

Ich vermute mal, man benötigt das Budget für andere Dinge bei den WL. Nicht umsonst werden soviele Edelpfosten wie nie zuvor aufgestellt. Wenn das die Priorität sein soll, dann läuft wirklich etwas falsch. Diese Dinge haben einfach keinen Mehrwert, im Gegenteil.

Das Geld wird hier nur ein vorgeschobenes Argument sein. Es wird eher darum gehen, dass man sich den Takt der U2 nicht zusammen hauen will, falls auf die Einbindung der U5 doch nicht so toll klappt.
Da kam wohl das Argument des Sparens gerade recht. So spart man sich die mögliche Blamage und obendrein ein paar Euro Betriebskosten. Und für die Fahrgäste ist es völlig egal. Eventuell kann man die Station dann noch dazu als Filmlocation, tagsüber, vermieten ohne den Betrieb zu stören.

Ich weiß ja nicht wie es sich bezüglich Luft und Feuchtigkeit in so einem leerstehenden und ungenutztem U-Bahntunnel verhält, aber werden hier nicht Leerfahrten notwendig um Schimmelbildung zu vermeiden?  ???

Beim BER damals hatte man ja diesbezüglich dasselbe Thema: https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Flughafen-BER-Geisterzuege-gegen-Schimmel-an-der-Tunnelwand-id24459831.html


coolharry

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2231 am: Heute um 08:38:56 »
Ich weiß ja nicht wie es sich bezüglich Luft und Feuchtigkeit in so einem leerstehenden und ungenutztem U-Bahntunnel verhält, aber werden hier nicht Leerfahrten notwendig um Schimmelbildung zu vermeiden?  ???

Ich glaub, bei dem kurzen Abschnitt, ist es billiger ein.- zweimal am Tag die Brandrauchlüftung der Station anzuschmeißen.
Die lüftet den Bereich sicher besser als alle Züge es könnten. Davon mal abgesehen gehört die eh regelmäßig auf Funktion geprüft.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

Klingelfee

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2232 am: Heute um 08:46:58 »
Ich weiß ja nicht wie es sich bezüglich Luft und Feuchtigkeit in so einem leerstehenden und ungenutztem U-Bahntunnel verhält, aber werden hier nicht Leerfahrten notwendig um Schimmelbildung zu vermeiden?  ???

Ich glaub, bei dem kurzen Abschnitt, ist es billiger ein.- zweimal am Tag die Brandrauchlüftung der Station anzuschmeißen.
Die lüftet den Bereich sicher besser als alle Züge es könnten. Davon mal abgesehen gehört die eh regelmäßig auf Funktion geprüft.

Noch dazu glaube ich kaum, dass man die beiden Abschnitte miteinander vergleichen kann. Denn während der Frankplatz in Sacktunnel ist, ist der Tunnel am Flughafen Berlin auf beiden Seiten offen (Auch wenn die S-Bahn nur Wendegleise hat)

Ein Befahren für Belüftung der Tunnel zur Schimmelvermeidung halte ich daher in Wien nicht sinnvoll.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2233 am: Heute um 15:31:27 »
Ich finde den Zustand der Stadt besorgniserregend, wenn man sich die paar Millionen an Betriebskosten nicht mehr leisten kann.

Der Wahnwitz dabei, man soll öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Aber die, die fertig sind, gehen nicht in Betrieb.  :fp:

Ich vermute mal, man benötigt das Budget für andere Dinge bei den WL. Nicht umsonst werden soviele Edelpfosten wie nie zuvor aufgestellt. Wenn das die Priorität sein soll, dann läuft wirklich etwas falsch. Diese Dinge haben einfach keinen Mehrwert, im Gegenteil.

Das Geld wird hier nur ein vorgeschobenes Argument sein. Es wird eher darum gehen, dass man sich den Takt der U2 nicht zusammen hauen will, falls auf die Einbindung der U5 doch nicht so toll klappt.
Da kam wohl das Argument des Sparens gerade recht. So spart man sich die mögliche Blamage und obendrein ein paar Euro Betriebskosten. Und für die Fahrgäste ist es völlig egal. Eventuell kann man die Station dann noch dazu als Filmlocation, tagsüber, vermieten ohne den Betrieb zu stören.
Also völlig egal für die Fahrgäste ist es überhaupt nicht. Es geht hier um eine U-Bahnstation in einem dicht bebauten Innenbezirk mit wichtigen Institutionen wie der Nationalbank, dem Landesgericht und dem alten AKH im Einzugsgebiet, die aktuell einige hundert Meter von einer U-Bahn-Station entfernt sind und mit der U5 trotz der kurzen Strecke einen schnellen, direkten Anschuss an vier andere U-Bahnlinien bekämen. Auch nicht zu vergessen sind die Fahrgäste, die von den Linien 43/44 Richtung Karlsplatz wollen. Da würde die U5 auch das überquellende Schottentor entlasten. Klar, effizient ist die Linie nicht, und die Risiken für die U2 sind auch ein Thema, aber wenn man es nicht hinbekommt, den Abschnitt der U2 rechtzeitig fertigzustellen, ist das halt der Preis, den die Stadt zahlen muss. Eine fertige U-Bahn-Station nicht zu eröffnen, darf aus Prinzip schon keine Option sein. Dass man es gar nicht erst versucht, ist meiner Meinung nach die deutlich größere Blamage als wenn man den Betrieb nachträglich oder zeitweise wieder einstellt, sollte etwas grundlegend schieflaufen.

60er

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Re: U-Bahn-Ausbau: Verlängerung U2/U5
« Antwort #2234 am: Heute um 15:59:20 »
Ich finde den Zustand der Stadt besorgniserregend, wenn man sich die paar Millionen an Betriebskosten nicht mehr leisten kann.
Die U5 parallel mit der U2 zum Frankplatz zu betreiben ist hinausgeschmissenes Geld. In meinen Augen ist die Entscheidung richtig, damit zu warten, bis auch die neue U2-Strecke fertig ist. Dass sich das ganze Projekt um Jahre verzögert, ist natürlich eine Blamage, aber nicht mehr zu ändern.