Autor Thema: Klimaanlagen in Öffis  (Gelesen 155547 mal)

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papayayoghurt

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #390 am: Heute um 15:25:50 »
Naja: Also der Kühlprozess ist in jedem Fall gleich und funktioniert mittels einer Wärmepumpe und einem Kühlmittel. Dabei trocknet die Luft aus, weil sich am Kühlelement Kondenswasser bildet.

Große Anlagen, die z.B. das Raumklima einer ganzen Halle oder eines Einkaufszentrums steuern, haben dann zusätzlich noch die Funktionalität, die gekühlte Luft wieder zu befeuchten, um ein genau definiertes Raumklima (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) zu erreichen.

Normale Anlagen (egal ob Split-Klima, mobile Split-Klima, Mono-Block oder 2-Schlauch-System) wären laut deiner Definition alles nur "Temperaturabsenkanlagen", weil keine davon irgendwie Wasser(dampf) hinzugibt - niemand nennt die jedoch so.

Generell dürfte dieser Begriff eine Eigenkreation sein, aus welchem Grund auch immer (Abneigung mancher gegen die bösen Klimaanlagen, andere Bezeichnung als Verteidigung dafür, dass sie relativ schwach sind, ...?), zu diesem Wort findet man nämlich ausschließlich Informationen mit Öffi-Bezug und aus Österreich.

coolharry

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #391 am: Heute um 15:46:36 »
Dabei trocknet die Luft aus, weil sich am Kühlelement Kondenswasser bildet.

Technisch gesehen: Nein. Sie unterschreitet den Taupunkt. Dadurch fällt das Wasser aus. Wärmt sich diese Luft wieder auf, dann ist diese tatsächlich, relativ gesehen, trockener. Aber eben nur relativ. Deswegen spricht man ja auch von "relativer Feuchte", wenns um Luft geht. Wird die Luft aber nicht unter den Taupunkt gekühlt, fällt auch kein Kondensat an.

So hatt Luft mit einer Temperatur von 40C und 30% rel. Feuchte gleich viel Wasser (in g) gebunden wie Luft mit 20°C und 90% rel. Feuchte. Bei diesem Fall liegt die Grenztemperatur übrigens bei 19,1°C. Ab diesem Wert fällt Wasser aus, da die Luft es nicht mehr speichern kann.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

haidi

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #392 am: Heute um 15:57:25 »
Naja: Also der Kühlprozess ist in jedem Fall gleich und funktioniert mittels einer Wärmepumpe und einem Kühlmittel. Dabei trocknet die Luft aus, weil sich am Kühlelement Kondenswasser bildet.

Große Anlagen, die z.B. das Raumklima einer ganzen Halle oder eines Einkaufszentrums steuern, haben dann zusätzlich noch die Funktionalität, die gekühlte Luft wieder zu befeuchten, um ein genau definiertes Raumklima (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) zu erreichen.

Normale Anlagen (egal ob Split-Klima, mobile Split-Klima, Mono-Block oder 2-Schlauch-System) wären laut deiner Definition alles nur "Temperaturabsenkanlagen", weil keine davon irgendwie Wasser(dampf) hinzugibt - niemand nennt die jedoch so.

Generell dürfte dieser Begriff eine Eigenkreation sein, aus welchem Grund auch immer (Abneigung mancher gegen die bösen Klimaanlagen, andere Bezeichnung als Verteidigung dafür, dass sie relativ schwach sind, ...?), zu diesem Wort findet man nämlich ausschließlich Informationen mit Öffi-Bezug und aus Österreich.
Ich hab die Unterscheidung am Beginn dieses Jahrhunderts gehört, allerdings hatte ich nach einem Blick auf die Wikipedia festgestellt,dassb da begrifflich nichts definiert ist,
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Klingelfee

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #393 am: Heute um 16:13:22 »
Wenn man die Klima nicht auch noch ausschalten würde beim Türöffnen, würde schon mal nicht so viel warme Luft nachströmen.


Das hat man am Anfang beim V-Zug versucht. Mit dem Enderfolg, dass es jede Menge Türstörungen gab, weil der "Überdruck" im Zug ein Schließen der Türen verhindert hat.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Katana

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #394 am: Heute um 16:51:09 »
Wenn man die Klima nicht auch noch ausschalten würde beim Türöffnen, würde schon mal nicht so viel warme Luft nachströmen.

Bist du dir mit dem Abschalten sicher? Meines Wissens wird nur die Lüftung auf Stufe 1 reduziert. Grund: siehe Klingelfee

... weil der "Überdruck" im Zug ein Schließen der Türen verhindert hat.

Dabei trocknet die Luft aus, weil sich am Kühlelement Kondenswasser bildet.

Technisch gesehen: Nein. Sie unterschreitet den Taupunkt. Dadurch fällt das Wasser aus. Wärmt sich diese Luft wieder auf, dann ist diese tatsächlich, relativ gesehen, trockener. Aber eben nur relativ. Deswegen spricht man ja auch von "relativer Feuchte", wenns um Luft geht.

Ich würde es anders formulieren: Wenn die Lufttemperatur den Taupunkt unterschreitet (100 % rel. Feuchte) und die Feuchtigkeit in Form von Wasser ausfällt, reduziert sich dadurch naturgemäß die absolute Feuchte (g/m3) der Luft. Und wenn die Luft wieder erwärmt wird, sinkt auch die relative Feuchte.

mike1163

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #395 am: Heute um 17:32:03 »
Wenn man die Klima nicht auch noch ausschalten würde beim Türöffnen, würde schon mal nicht so viel warme Luft nachströmen.


Das hat man am Anfang beim V-Zug versucht. Mit dem Enderfolg, dass es jede Menge Türstörungen gab, weil der "Überdruck" im Zug ein Schließen der Türen verhindert hat.
Und warum geht das überall und nur in Wien nicht? Wenn man ein bisserl die Welt bereist fragt man sich echt immer wieder in welchem dritte Welt Land wir leben.

JochenK

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Re: Klimaanlagen in Öffis
« Antwort #396 am: Heute um 19:07:25 »
Solche Fragen stellt man nicht……
In Wien geht viel nicht, weil es die WiLi und die bestimmende Rathauspartei
es nicht wollen. Einen Grund findet ma dann auch schon.

Oder auch weil man so Qualitätsprodukte wie den ULF auf politischen Willen kauft,
der dann technisch einfach es nicht kann.