Autor Thema: Linie 60  (Gelesen 131413 mal)

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95B

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Re: Linie 60
« Antwort #165 am: 23. Januar 2015, 20:07:59 »
Ich vermute, Ferry bezieht sich auf dieses Ding.

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Revisor

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Re: Linie 60
« Antwort #166 am: 23. Januar 2015, 20:41:33 »
Ich vermute, Ferry bezieht sich auf dieses Ding.

Vermutlich, aber nicht "Ferry", sondern "WIENTAL DONAUKANAL" postete dieses Bild und stellte die Behauptung auf, Dachglocken an den Stadtbahn-N habe es nicht bis zuletzt gegeben.

Jedenfalls wäre das Ding ein Fall für Prof. Kuckuckslüfter.  ;D

Ferry

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Re: Linie 60
« Antwort #167 am: 27. Januar 2015, 09:04:26 »
Ich vermute, Ferry bezieht sich auf dieses Ding.

Ich beziehe mich auf gar nichts. Bei dem eingekreisten Ding könnte es sich aber u.U. um eine besondere Bauform des Überstromschalters handeln.
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luki32

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Re: Linie 60
« Antwort #168 am: 27. Januar 2015, 09:14:08 »
Ich vermute, Ferry bezieht sich auf dieses Ding.

Ich beziehe mich auf gar nichts. Bei dem eingekreisten Ding könnte es sich aber u.U. um eine besondere Bauform des Überstromschalters handeln.

Nachdem Revisor den "Prof. Kuckuckslüfter" erwähnt wird es sich wohl um einen Lüfter handeln.

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Ferry

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Re: Linie 60
« Antwort #169 am: 27. Januar 2015, 09:34:04 »
Nachdem Revisor den "Prof. Kuckuckslüfter" erwähnt wird es sich wohl um einen Lüfter handeln.

Aber auch dann handelt es sich um eine spezielle Bauform; ich kann mich nicht erinnern, so etwas sonst auf einem N gesehen zu haben.
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Re: Linie 60
« Antwort #170 am: 27. Januar 2015, 12:05:57 »
Das waren zusätzliche Lüfter, die es aber auf etlichen Stadtbahnwagen gab. Über deren Sinn und Zweck kann man natürlich diskutieren, da gerade die Plattformen durch die offenen Türen wohl ohnedies mehr als gut durchlüftet wurden.

95B

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Re: Linie 60
« Antwort #171 am: 27. Januar 2015, 13:58:00 »
Das waren zusätzliche Lüfter, die es aber auf etlichen Stadtbahnwagen gab. Über deren Sinn und Zweck kann man natürlich diskutieren, da gerade die Plattformen durch die offenen Türen wohl ohnedies mehr als gut durchlüftet wurden.

Wahrscheinlich ging man am Reißbrett von während der Fahrt ordnungsgemäß verschlossenen Türen aus.
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Tramwayhüttl

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Re: Linie 60
« Antwort #172 am: 27. Januar 2015, 14:23:35 »
Waren die Türen bei den N/n auch auf den Einsätzen als Stadtbahn während der Fahrt wie bei der Straßenbahn geöffnet/ in offener Position arretiert :-O  ?!
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Re: Linie 60
« Antwort #173 am: 27. Januar 2015, 14:27:57 »
Wahrscheinlich ging man am Reißbrett von während der Fahrt ordnungsgemäß verschlossenen Türen aus.

Vermutlich gab es Probleme mit den Rauchern, sodaß ab 1929 zusätzliche Lüfter verschiedener Fabrikate in diversen Formen und Anordnungen eingebaut wurden.

W_E_St

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Re: Linie 60
« Antwort #174 am: 27. Januar 2015, 14:32:46 »
Waren die Türen bei den N/n auch auf den Einsätzen als Stadtbahn während der Fahrt wie bei der Straßenbahn geöffnet/ in offener Position arretiert :-O  ?!
Offen ja, arretiert meines Wissens nicht, theoretisch hätten sie von den Fahrgästen geschlossen werden sollen. Das Verriegeln auf einer Wagenseite analog zur Tramway war ja aufgrund der Bahnsteiglage in den Stationen Friedensbrücke und Meidling Hauptstraße nicht möglich.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

95B

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Re: Linie 60
« Antwort #175 am: 27. Januar 2015, 15:03:47 »
Wurden die Türen bei Einsätzen am 18G jeweils bei den Übergängen tramwaymäßig verschlossen bzw arretiert? Beim 60er wird man wahrscheinlich immer tramwaymäßig gefahren sein, da der ja keine betrieblichen Verknüpfungspunkte mit der Stadtbahn hatte.
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Re: Linie 60
« Antwort #176 am: 27. Januar 2015, 16:11:08 »
Wurden die Türen bei Einsätzen am 18G jeweils bei den Übergängen tramwaymäßig verschlossen bzw arretiert? Beim 60er wird man wahrscheinlich immer tramwaymäßig gefahren sein, da der ja keine betrieblichen Verknüpfungspunkte mit der Stadtbahn hatte.

Ja und ja.

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Linie 60
« Antwort #177 am: 27. Januar 2015, 17:03:31 »
Das waren zusätzliche Lüfter, die es aber auf etlichen Stadtbahnwagen gab. Über deren Sinn und Zweck kann man natürlich diskutieren, da gerade die Plattformen durch die offenen Türen wohl ohnedies mehr als gut durchlüftet wurden.

Deshalb habe ich diese Aufbauten auch für Doppelschlag-Glocken gehalten, na gut - man lernt nie aus.
Ich erinnere mich an Fotos von DT Sommerwagen für den elektrischen Betrieb, die ebenfalls mit diesen Lüftern ausgestattet wurden. Selbst bei Betrieb mit Einsteckfenstern etwas übertrieben.
Kann es sein, dass die Floridsdorfer n1 erst nachträglich damit ausgerüstet wurden?

Fotoausschnitt von ETB JOCHAM

haidi

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Re: Linie 60
« Antwort #178 am: 27. Januar 2015, 17:32:32 »
Wurden die Türen bei Einsätzen am 18G jeweils bei den Übergängen tramwaymäßig verschlossen bzw arretiert? Beim 60er wird man wahrscheinlich immer tramwaymäßig gefahren sein, da der ja keine betrieblichen Verknüpfungspunkte mit der Stadtbahn hatte.

Ja und ja.
Nachdem der 18G keine linksseitigen Bahnsteige anfuhr und auf beiden Seiten Wendeschleifen hatte, werden die linken Türen wohl auf der gesamten Strecke verschlossen gewesen sein.
Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Revisor

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Re: Linie 60
« Antwort #179 am: 27. Januar 2015, 18:17:03 »
Nachdem der 18G keine linksseitigen Bahnsteige anfuhr und auf beiden Seiten Wendeschleifen hatte, werden die linken Türen wohl auf der gesamten Strecke verschlossen gewesen sein.

Vor 1938 ja, danach mußte vor der Ausfahrt bei der Gumpendorfer Straße gewechselt werden.