Autor Thema: U6-Wagen T und T1  (Gelesen 94547 mal)

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tramway.at

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #195 am: Gestern um 12:14:10 »
Danke für die tollen Bilder, es ist schön, wie ansprechend diese Garnituren anzusehen waren.
Kann ich absolut zustimmen! Ewig schade dass man nur je einen E6 und c6 aufgehoben hat, die jetzt in Koppreiter abgestellt sind wo man sie wohl nie wieder in einem Museum sehen wird…

Allerdings waren die schon beim Bau überhaupt nicht mehr zeitgemäß, und ich erinnere mich an mein Entsetzen, als die erstmals am Karlsplatz präsentiert wurden.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

haidi

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #196 am: Gestern um 13:21:39 »
Danke für die tollen Bilder, es ist schön, wie ansprechend diese Garnituren anzusehen waren.
Funktion geht vor Design oder wie die Tante Jolesch schon zu pflegen sagte, was ein Mann schöner is als a Aff is Luxus.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Julian94

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #197 am: Gestern um 16:16:53 »
Interessant, wie viele Rückspiegel es mitten am Bahnsteig gab, aber eben quasi in der Luft. In dieser Hinsicht war der am Schottentor tatsächlich ein Einzelstück, weil er genau auf Augenhöhe lag und an der Bahnsteigkante befestigt war.

MK

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #198 am: Gestern um 18:52:18 »
Allerdings waren die schon beim Bau überhaupt nicht mehr zeitgemäß, und ich erinnere mich an mein Entsetzen, als die erstmals am Karlsplatz präsentiert wurden.

Was wäre die Alternative gewesen? Es war ein im Nachhinein gesehen sehr ungünstiger Zeitpunkt für Neubeschaffungen, weil die Nieder- (bzw. Mittel-)flurtechnik ein paar Jahre danach serienreif wurde, aber das war natürlich noch nicht bekannt. Außerdem hat man damals noch damit geplant, auch die Gürtelstrecke auf Silberpfeilbetrieb umzubauen (oder neu zu bauen), sodass die Fahrzeuge mit der Straßenbahn kompatibel sein sollten, um sie danach dort einsetzen zu können.

Vom Typ Mannheim hat es bereits von Lohner und SGP gebaute Straßenbahnfahrzeuge auf Wiener Gleisen gegeben, Lizenz und Know-how waren also vorhanden, extra neue Fahrzeuge zu entwickeln hätte sich nicht gelohnt, und eine Beschaffung aus dem Ausland wäre politisch nicht durchsetzbar gewesen.
o_O

Stadtbahn

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #199 am: Gestern um 18:58:35 »
Allerdings waren die schon beim Bau überhaupt nicht mehr zeitgemäß, und ich erinnere mich an mein Entsetzen, als die erstmals am Karlsplatz präsentiert wurden.

Was wäre die Alternative gewesen? Es war ein im Nachhinein gesehen sehr ungünstiger Zeitpunkt für Neubeschaffungen, weil die Nieder- (bzw. Mittel-)flurtechnik ein paar Jahre danach serienreif wurde, aber das war natürlich noch nicht bekannt. Außerdem hat man damals noch damit geplant, auch die Gürtelstrecke auf Silberpfeilbetrieb umzubauen (oder neu zu bauen), sodass die Fahrzeuge mit der Straßenbahn kompatibel sein sollten, um sie danach dort einsetzen zu können.

Vom Typ Mannheim hat es bereits von Lohner und SGP gebaute Straßenbahnfahrzeuge auf Wiener Gleisen gegeben, Lizenz und Know-how waren also vorhanden, extra neue Fahrzeuge zu entwickeln hätte sich nicht gelohnt, und eine Beschaffung aus dem Ausland wäre politisch nicht durchsetzbar gewesen.

Noch dazu wo jede Straßenbahn hochflurig war und niemand damit ein Problem hatte. Die WLB 100er sind ja heute noch zeitlos schön und bequem.
Vorsicht, der Zug wird abgefertigt!

martin8721

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #200 am: Gestern um 19:11:39 »
Die Überdachung der Hochstationen ist ja länger bzw über die ganze Länge, und das Dach der Burggasse wurde um 1978 verlängert, als der neue Abgang gebaut wurde (falls sich wer nicht erinnert: es gab ein Leben vor der Hauptbibliothek :) ). Und die Hochstationen haben den Ausgang ja in der Mitte, damit stellt sich das Problem auch nicht.

Dieser neue Abgang bestand eigentlich sogar aus 2 Gebäuden.
Auf Flickr gibt es ein sehr interessantes Album zum Bau der Hauptbibliothek, wo man unter anderem auch den Abbruch dieser beiden Aufnahmegebäude um das Jahr 2000 sehen kann.

Danke für die tollen Bilder, es ist schön, wie ansprechend diese Garnituren anzusehen waren.
Kann ich absolut zustimmen! Ewig schade dass man nur je einen E6 und c6 aufgehoben hat, die jetzt in Koppreiter abgestellt sind wo man sie wohl nie wieder in einem Museum sehen wird…

Wenn mal die Zeit kommt und der erste T in den Museumsstand übernommen wird, könnte man zumindest einen authentischen, wenn auch exotischen Kurzzug aus E6-c6-T bilden, wie es ihn bis 1994 gegeben hat.  ;)

https://bahnbilder.warumdenn.net/pics/strassenbahn/Stadtbahn_4.jpg

Allerdings waren die schon beim Bau überhaupt nicht mehr zeitgemäß, und ich erinnere mich an mein Entsetzen, als die erstmals am Karlsplatz präsentiert wurden.

Das war seinerzeit auch in vielen Fachpublikationen zu lesen. Ab 1989 als die Stadtbahn zur U6 wurde und spätestens ab der Indienststellung der ersten T waren diese Straßenbahnfahrzeuge eigentlich komplett aus der Zeit gefallen und entsprachen nicht dem, was man unter einer U-Bahn versteht.

MK

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Re: U6-Wagen T und T1
« Antwort #201 am: Gestern um 19:18:51 »
Noch dazu wo jede Straßenbahn hochflurig war und niemand damit ein Problem hatte.

Natürlich hatten genug Leute ein Problem damit (schlecht zu Fuß, mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck, mit Rollstuhl, ...), es hat nur keine Alternative gegeben (außer halt nicht mit der Straßenbahn zu fahren).

Zitat
Die WLB 100er sind ja heute noch zeitlos schön und bequem.

Allerdings wäre die WLB-Strecke eigentlich ein perfektes Anwendungsgebiet für die Stadtbahnwagen N oder B gewesen: Auf den Straßenbahnstrecken in Wien und Baden haben sie Klappstufen, auf der Eisenbahnstrecke hätte man die Bahnsteige erhöhen können und nur ggf. eine Spaltüberbrückung ausgefahren (womit auch der Güterverkehr wie zwischen Köln und Bonn weiter funktioniert hätte). Natürlich wären die hohen Bahnsteige bei den Niederflurwagen dann wieder ein Problem gewesen...
o_O