...etwas bei Gehältern einzusparen. Die Bediensteten sollen ja gleich viel bekommen. Einsparungspotential gibt es allerdings durch einen produktiveren Betriebsablauf, wenn durch Abschaffung der Rolldienstzulage die Herumschleicherei und die zu langen Fahrzeiten abgestellt werden können.
Na ja, man spart ja eh bei den Alt-Bediensteten gegenüber den Kollektivvertragsbediensteten. Indem man Ihnen einen Biennalesprung, sprich: eine Gehaltstufe (manchen insgeheim sogar zwei Stufen, wenn sie vor dem Jahreswechsel die Sechsmonatsgrenze des Biennalesprunges noch nicht überschritten haben) weggenommen hat und durch eine Ausgleichszulage ergänzt hat. Nur was dieser Eingriff in das Dienstrecht und das gehaltsmäßig für jeden einzelnen Bediensteten für seine Zukunft bedeutet, hat noch nicht jeder verstanden. Ich glaub' halt, man geht noch immer wegen seines Lebensunterhaltes arbeiten...
Wenn man es irgendwie schaffen würde, einen richtigen elektronischen Fahrplan für den Fahrer zusammenzustellen, sprich jede Haltestelle bekommt eine Abfahrzeit, die er irgendwo sieht, könnte man es zumindestens schaffen eine halberwegs pünkliche Linienführung.
Wie das funktionieren kann, habe ich hier auch schonmal aufgezeigt: ein Tablet für alle Fahrer, dort kann man ihm auch alle weiteren wichtigen Betriebsunterlagen Langsamfahrstellen etc. schicken und jeder wäre somit auf dem richtigem/aktuellem Stand, so wird es z.B. bei den deutschen Lokführern gemacht oder aber man schafft es eine ähnliche Einrichtung im jeweiligem Zug.
Würde sowas über das Ibis-Kastel oder ZSG-Monitor funktionieren?
Wofür zeigt das RBL am Display eine + und - Abweichung gegenüber dem Istfahrplan an? Da sieht der Fahrer - falls es ihn interessiert - ganz genau, ob er nachlassen oder Strom geben soll. ...ein guter EM-Fahrer weiß ganz genau, wie die Ampelschaltungen sind, wo er auf der Strecke Zeit liegen lassen und Zeit gewinnen kann. Ich wäre froh, wenn ich genügend Rolldienst habe um entspannt von A nach B zu gelangen.
Danke für die Richtigstellung.