Autor Thema: Linie L (1907-1959)  (Gelesen 58678 mal)

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Erdberg

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #165 am: 03. August 2020, 11:40:57 »
Es gab bei der Rotundenbrücke eine Schleife. Dort wird vermutlich der L-Wagen umgedreht haben so wie später der 78er.

Der 80er hat dort meines Wissens nie umgedreht (hab aber keine Beweise), sondern der war fast immer als Solotriebwagen unterwegs und stand auf den Gleisen in der Schüttelstraße. Da waren ja mehrere Gleise.

Arkadier

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #166 am: 03. August 2020, 12:55:13 »
Der 80er hat über die Schleife Thugutstraße - Böcklinstaße - Wittelsbachstraße - Schüttelstraße gewendet - trotz Solotriebwagen. Die Schleife konnte natürlich auch von der Rotundenbrücke aus befahren werden, was einerseits für die alte Linienführung des 80er notwendig war und andererseits vom 78er während der Winterzeit als Kurzführung benutzt wurde.

Ferry

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #167 am: 03. August 2020, 14:42:09 »
Es gab bei der Rotundenbrücke eine Schleife. Dort wird vermutlich der L-Wagen umgedreht haben so wie später der 78er.

Der 80er hat dort meines Wissens nie umgedreht (hab aber keine Beweise), sondern der war fast immer als Solotriebwagen unterwegs und stand auf den Gleisen in der Schüttelstraße. Da waren ja mehrere Gleise.

Danke für die Info. Ich kann mich aber an 80er erinnern, die sehr wohl die Schleife benützt haben. Eingestiegen wurde dann bei der Haltestelle des 78ers Richtung Schottenring.
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Ferry

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #168 am: 03. August 2020, 17:30:46 »
Es gab bei der Rotundenbrücke eine Schleife. Dort wird vermutlich der L-Wagen umgedreht haben so wie später der 78er.

Der 80er hat dort meines Wissens nie umgedreht (hab aber keine Beweise), sondern der war fast immer als Solotriebwagen unterwegs und stand auf den Gleisen in der Schüttelstraße. Da waren ja mehrere Gleise.

So, User "Luki32" hat das geklärt: zumindest in der bis zuletzt bestehenden Gleisanlage mussten sowohl L / 78 als auch der 80er die Schleife benutzen. Auf dem geradeaus führenden Gleis der Verzweigungsweiche Schüttelstraße/Thugutstraße konnte man nur bis nach vor zur Wittelsbachstraße fahren und dann entweder nach rechts Richtung Hauptallee oder nach links Richtung Löwengasse abbiegen; es gab keinen Übergang mehr auf das Gegengleis. Auch ein Solo-TW hätte da seine Probleme gehabt.

Möglicherweise war das vor dem Umbau der Schleife anders, aber zum Schluss dann eben nicht mehr. Das bestätigt auch meine Erinnerung an einen Solo-80er, in den wir bei der von 78 und 80 gemeinsam eingehaltenen Haltestelle "Schüttelstraße" eingestiegen sind.

Danke an "Luki32" für die Klarstellung!
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Arkadier

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #169 am: 03. August 2020, 19:13:41 »
Es gab bei der Rotundenbrücke eine Schleife. Dort wird vermutlich der L-Wagen umgedreht haben so wie später der 78er.

Der 80er hat dort meines Wissens nie umgedreht (hab aber keine Beweise), sondern der war fast immer als Solotriebwagen unterwegs und stand auf den Gleisen in der Schüttelstraße. Da waren ja mehrere Gleise.

So, User "Luki32" hat das geklärt: zumindest in der bis zuletzt bestehenden Gleisanlage mussten sowohl L / 78 als auch der 80er die Schleife benutzen. Auf dem geradeaus führenden Gleis der Verzweigungsweiche Schüttelstraße/Thugutstraße konnte man nur bis nach vor zur Wittelsbachstraße fahren und dann entweder nach rechts Richtung Hauptallee oder nach links Richtung Löwengasse abbiegen; es gab keinen Übergang mehr auf das Gegengleis. Auch ein Solo-TW hätte da seine Probleme gehabt.

Möglicherweise war das vor dem Umbau der Schleife anders, aber zum Schluss dann eben nicht mehr. Das bestätigt auch meine Erinnerung an einen Solo-80er, in den wir bei der von 78 und 80 gemeinsam eingehaltenen Haltestelle "Schüttelstraße" eingestiegen sind.

Danke an "Luki32" für die Klarstellung!

Sorry - dem ist nicht so! Von der Thugutstraße - Böcklinstraße konnte man nur nach links in die Wittelsbachstraße einbiegen. Damit war man Richtung 3. Bezirk, bzw nochmals links ab, Richtung Schüttelstraße unterwegs. Siehe Gleisplan –>

Ferry

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #170 am: 04. August 2020, 09:48:46 »
Sorry - dem ist nicht so! Von der Thugutstraße - Böcklinstraße konnte man nur nach links in die Wittelsbachstraße einbiegen. Damit war man Richtung 3. Bezirk, bzw nochmals links ab, Richtung Schüttelstraße unterwegs. Siehe Gleisplan –>

Vielleicht hast du mich falsch verstanden - ich sprach von dem ab Thugutstraße geradeaus verlaufenden Gleis in der Schüttelstraße Richtung Wittelsbachstraße. Bei diesem konnte man, wie es auf dem von dir geposteten Gleisplan ja auch erkennbar ist, sowohl nach rechts als auch nach links abbiegen. Das Schleifengleis in der Böcklinstraße hatte ich in meinem Posting gar nicht erwähnt.

Jedenfalls war es zu dieser Zeit nicht mehr möglich, ohne Befahren der Schleife vom Gleis FR Wittelsbachstraße auf das Gleis FR Hauptallee zu gelangen, wie User "Erdberg" gemeint hatte.
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Arkadier

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #171 am: 04. August 2020, 13:51:27 »
Sorry - ich hab's mit der Schleife noch immer nicht ganz gecheckt, was gemeint war. Deshalb hier nochmals ein schematischer Gleisplan, so wie ich ihn in Erinnerung habe.

Ferry

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #172 am: 04. August 2020, 15:43:54 »
Sorry - ich hab's mit der Schleife noch immer nicht ganz gecheckt, was gemeint war. Deshalb hier nochmals ein schematischer Gleisplan, so wie ich ihn in Erinnerung habe.

Ja, der Gleisplan sollte passen. In der Schüttelstraße liegen drei Gleise, ich habe das Rechteste gemeint. Wenn man, vom Lusthaus kommend, nicht in Thugutstraße abbiegt, sondern geradeaus weiterfährt, kann man danach nur mehr nach rechts oder links in die Wittelsbachstraße einbiegen, man kann aber nicht mehr auf das Gegengleis wechseln. Um dorthin zu kommen, muss in jedem Fall die Schleife befahren werden. Darauf wollte ich hinaus.

Früher hat es in diesem Bereich Parallelweichen gegeben, die einen direkten Gleiswechsel ermöglichten. Da ist der 80er, wenn Solotriebwagen eingesetzt waren, wahrscheinlich gleich auf das Gegengleis gewechselt und hat sich die Schleifenfahrt erspart. Aber das war eben seit dem Umbau der dortigen Gleisanlagen nicht mehr der Fall.
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Erdberg

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #173 am: 04. August 2020, 20:33:49 »
Ja, da hab ich mich eben mit meiner Beobachtung (immerhin als Kind!!) geirrt. Ich sah vermutlich nie eine Straßenbahn in der Schleife, sondern immer nur auf dem Abfahrtsgleis in der Schüttelstraße stehen.

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Linie L (1907-1959)
« Antwort #174 am: 04. August 2020, 21:55:01 »
Sorry - ich hab's mit der Schleife noch immer nicht ganz gecheckt, was gemeint war. Deshalb hier nochmals ein schematischer Gleisplan, so wie ich ihn in Erinnerung habe.

Ja, der Gleisplan sollte passen. In der Schüttelstraße liegen drei Gleise, ich habe das Rechteste gemeint. Wenn man, vom Lusthaus kommend, nicht in Thugutstraße abbiegt, sondern geradeaus weiterfährt, kann man danach nur mehr nach rechts oder links in die Wittelsbachstraße einbiegen, man kann aber nicht mehr auf das Gegengleis wechseln. Um dorthin zu kommen, muss in jedem Fall die Schleife befahren werden. Darauf wollte ich hinaus.

Früher hat es in diesem Bereich Parallelweichen gegeben, die einen direkten Gleiswechsel ermöglichten. Da ist der 80er, wenn Solotriebwagen eingesetzt waren, wahrscheinlich gleich auf das Gegengleis gewechselt und hat sich die Schleifenfahrt erspart. Aber das war eben seit dem Umbau der dortigen Gleisanlagen nicht mehr der Fall.

Ich glaube an die Bequemlichkeit oder Faulheit:
Eine Schleifenfahrt ist wesentlich einfacher als den Führerstand wechseln, den Bügel umlegen und unter Umständen Weichen umstellen.