Autor Thema: Barrierefreiheit Hst. Gewerbepark Stadlau (war: Gleisschäden Straßenbahn)  (Gelesen 7844 mal)

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coolharry

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@Klingelfee
Ich schätze und hoffe du hast den 26er nicht mitgeplant. Demnach ist meine Kritik bezüglich der Station nicht an dich, sondern an den Verantwortlichen gerichtet.
Natürlich gibt es verschiedenste Vorschriften, diese werden aber nach Bedarf sogar geändert wenn es gewünscht ist. Ich habe bisher keine plausibel praktische Erklärung für den Mittelbahnsteig gelesen, wenn man die Möglichkeit eines Übergangs in Betracht zieht.

Es gibt auch keine. Zumindest auf rechtlicher Seite.
Es war halt eine, von vielen, Varianten die man bauen hat können.
Somit die Antwort auf die Frage:
Warum wurde in der Station Gewerbepark ein Mittelbahnsteig errichtet?
Weil es irgendwer entschieden hat.
Vielleicht gab es eine Begründung, vielleicht auch nicht.
Wirklich viel billiger wären Seitenbahnsteige, auch mit einem Aufzug, nicht gewesen. Beton kostet so gut wie nichts und den Platz hatte man sowieso.

@ Klingelfee: Auch wenn du es nicht weißt, lass doch andere darüber philosophieren. Du musst ja nicht mehr mitschreiben bei diesem Thema.

Edit: Da die Ursprungsformulierung anscheinend schon zu hart war.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Klingelfee

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@Klingelfee
Ich schätze und hoffe du hast den 26er nicht mitgeplant. Demnach ist meine Kritik bezüglich der Station nicht an dich, sondern an den Verantwortlichen gerichtet.
Natürlich gibt es verschiedenste Vorschriften, diese werden aber nach Bedarf sogar geändert wenn es gewünscht ist. Ich habe bisher keine plausibel praktische Erklärung für den Mittelbahnsteig gelesen, wenn man die Möglichkeit eines Übergangs in Betracht zieht.

Nur wirst du nur unter ganz speziellen Gründen (zum x. Mal jetzt auch für dich), die unsereins nicht erfährt wieso es an dem einem Ort geht und an einem anderen Ort nicht.

Aber ich versuche es noch einmal logisch.

Wieso es zu Gunsten des Aufzuges keinen Übergang gibt, habe ich schon mehrmals versucht zu erklären. Nur das man Aufzüge mit Gewalt einsparst, wirst du diesbezüglich keine Betriebsbewilligung für einen Übergang bekommen. Und wenn du mit offenen Augen durch Wien gehen würdest, dann würdest du auch sehen, wie viele Personen schon bei der Überquerung von normalen Straßenbahnschienen haben. da wirst du von den Behindertenvertreter NIE die Bewilligung bekommen, am Gewerbepark einen Übergang zu errichten, damit die Fahrgäste dann ggf. den Aufzug auf der anderen Seite benutzen können.

Und wenn doch dann gäbe es sicherlich Auflagen, die die Fahrt mehr verzögern, als jetzt die beiden Gleiskreuzungen.

Bei der Breitenfurter Straße ist es baulich nur mit extremen Bauaufwand möglich auch auf der stadteinwärts führenden Seite einen Aufzug zu errichten. Mich wundert sowieso, dass bei dieser Schräglage überhaupt eine Haltestelle bewilligt wurde. Aber offensichtlich wohnen dort politisch sehr einflussreiche Personen. Sonst hätten wir dort weder eine Haltestelle und schon gar keinen Aufzug.

Da jetzt aber die Station gebaut ist, ist eigentlich jede weitere Diskussion sinnlos, da die Station sicher nicht so schnell umgebaut wird.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

schienenklaus

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Danke für deine schöne Zusammenfassung ich kann nun deine Punkte gut nachvollziehen :)
P.S. korrigieren evtl. deinen Beitrag zwecks Leserlichkeit ;)
Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.
- Erich Kästner

haidi

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@ Klingelfee: Auch wenn du es nicht weißt, lass doch andere darüber philosophieren. Du musst ja nicht mehr mitschreiben.
Dieser Satz ist unangebracht, sollte es nur im Zusammenhang mit diesem Thread gemeint gewesen sein, hättest du das auch rüber bringen müssen.

Ich bin auch immer wieder mit Klingelfee nicht einverstanden, Kritik an ihm ist unangebracht, an seinen Posting-Inhalten sollte sie aber sachlich bleiben.

Nur wirst du nur unter ganz speziellen Gründen (zum x. Mal jetzt auch für dich), die unsereins nicht erfährt wieso es an dem einem Ort geht und an einem anderen Ort nicht.

Wobei die Gründe oft nicht gesetzlich bedingt sind, sondern objektiv nicht nachvollziehbar sind.

Zitat
Wieso es zu Gunsten des Aufzuges keinen Übergang gibt, habe ich schon mehrmals versucht zu erklären. Nur das man Aufzüge mit Gewalt einsparst, wirst du diesbezüglich keine Betriebsbewilligung für einen Übergang bekommen. Und wenn du mit offenen Augen durch Wien gehen würdest, dann würdest du auch sehen, wie viele Personen schon bei der Überquerung von normalen Straßenbahnschienen haben. da wirst du von den Behindertenvertreter NIE die Bewilligung bekommen, am Gewerbepark einen Übergang zu errichten, damit die Fahrgäste dann ggf. den Aufzug auf der anderen Seite benutzen können.
Die Behindertenvertreter können sicher nicht bewilligen, sie können beraten, sie werden bei nicht Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften gegen die Bewilligung vorgehen können, aber sie werden sicher nicht "nicht genehmigen" können.
Wenn ich die gesetzlichen Vorschriften einhalte, dann kann der Behindertenvertreter Kopfstände machen wie er will.
Zitat
Und wenn doch dann gäbe es sicherlich Auflagen, die die Fahrt mehr verzögern, als jetzt die beiden Gleiskreuzungen.

Den Übergang mit der Zugspitze mit max. 15 km/h überqueren ist eine 15 - 20 m lange Langsamfahrstelle, die in der Zufahrt zur Haltestelle ein wenig Zeit kostet, beim Abfahren von der Haltestelle gar nichts. Wenn die Zugspitze einmal den Übergang blockiert, dann gibt es keinen Grund mehr für eine Geschwindigkeitsbeschränkung.

Alle sagten es geht nicht - dann kam einer, der das nicht wusste und probierte es - und es ging

Klingelfee

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Nur wirst du nur unter ganz speziellen Gründen (zum x. Mal jetzt auch für dich), die unsereins nicht erfährt wieso es an dem einem Ort geht und an einem anderen Ort nicht.

Wobei die Gründe oft nicht gesetzlich bedingt sind, sondern objektiv nicht nachvollziehbar sind.


Oder aber es sind Gesetze oder Bestimmungen, die niemand von kennt. Oder aber irgend ein Wichtiger einfach fordert und auch aus unerklärlichen Gründen bewilligt bekommt


Wieso es zu Gunsten des Aufzuges keinen Übergang gibt, habe ich schon mehrmals versucht zu erklären. Nur das man Aufzüge mit Gewalt einsparst, wirst du diesbezüglich keine Betriebsbewilligung für einen Übergang bekommen. Und wenn du mit offenen Augen durch Wien gehen würdest, dann würdest du auch sehen, wie viele Personen schon bei der Überquerung von normalen Straßenbahnschienen haben. da wirst du von den Behindertenvertreter NIE die Bewilligung bekommen, am Gewerbepark einen Übergang zu errichten, damit die Fahrgäste dann ggf. den Aufzug auf der anderen Seite benutzen können.
Die Behindertenvertreter können sicher nicht bewilligen, sie können beraten, sie werden bei nicht Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften gegen die Bewilligung vorgehen können, aber sie werden sicher nicht "nicht genehmigen" können.
Wenn ich die gesetzlichen Vorschriften einhalte, dann kann der Behindertenvertreter Kopfstände machen wie er will.
Das stimmt, dass die Behindertenverteter selbst keine Einspruchsrecht haben, nur haben die mittlerweile so viel Macht und Beziehungen, dass sie dann hinter herum dir dann so viele Probleme machen, dass du freiwillig das machst, was sie wollen. Weil die verwickeln dich dann in einen jahrelangen Rechtsststreit, wo du dann womöglich noch das verfahren verlierst , weil du angeblich irgendwelche Auflagen lt. Behindertengleichstellungsgesetz nicht eingehalten hast.

Das Problem ist halt, dass schon im Vorfeld viel zu viele Leute mitreden dürfen und Bürgerinitiativen oft schon mehr macht haben, als die Politiker.

Zitat
Den Übergang mit der Zugspitze mit max. 15 km/h überqueren ist eine 15 - 20 m lange Langsamfahrstelle, die in der Zufahrt zur Haltestelle ein wenig Zeit kostet, beim Abfahren von der Haltestelle gar nichts. Wenn die Zugspitze einmal den Übergang blockiert, dann gibt es keinen Grund mehr für eine Geschwindigkeitsbeschränkung.
Irgendeine Begründung lässt sich sicherlich finden. und sei es nur, die Gefahr, dass jemand gegen den ausfahrenden Zug laufen könnte. Auf alle Fälle ist die Langsamfahrstelle immer so lange, wie auch der Zug lang ist + einige Meter Sicherheitsabstand. Bedeutet, dass du höchstwahrscheinlich 5-10m vor der eigentlichen Berührungspunkt den Anfang hast und das Ende wirst du beim haltepukt haben. Denn es wäre auch von der Verkehrsischerheit nicht wirklich ratsam, wenn ich die Langsamfahrstelle 10-15m vor dem Haltepunkt wieder aufhebe. Selbst wenn, würde ich da sicher nicht nochmals beschleunigen, da ich so nur ein stürzen riskieren würd, da da binnen kürzersten Zeit, wenn auch nur geringe, gegenläufige Beschleunigungskräfte für die Fahrgäste auftreten, wenn sie zur Türe gehen, um dann bei der Haltestelle aussteigen zu können.

Ich habe nicht nur einen Unfall aufgenommen, weil ein Fahrer in der Haltestelle unmittelbar vor dem stehen bleiben nochmals leicht beschleunigt hat und Fahrgast dann gestürzt ist.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

invisible

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Man hätte doch einfach Seitenbahnsteige mit je einem Aufzug bauen können, dazu eine im Normalfall versperrte, schienengleiche Kreuzung, die im Falle des Ausfalls eines Aufzuges geöffnet werden kann. Eventuell signalgesichert, damit parteinahe Unternehmen auch am Kuchen mitnaschen können.

Wozu versperrt? Die Strecke ist in beide Richtungen gut einsehbar und im Haltestellenbereich müssen die Züge ohnehin abbremsen. Einfach eine der mittlerweile eh oft verwendeten gelb-blink/rot-Ampeln hinhängen und gut is'.

(PS. sorry, wurde/wird ja eh schon diskutiert.)
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

Katana

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Ich habe bisher keine plausibel praktische Erklärung für den Mittelbahnsteig gelesen, wenn man die Möglichkeit eines Übergangs in Betracht zieht.

Es gibt auch keine. Zumindest auf rechtlicher Seite.
Es war halt eine, von vielen, Varianten die man bauen hat können.
Somit die Antwort auf die Frage:
Warum wurde in der Station Gewerbepark ein Mittelbahnsteig errichtet?
Weil es irgendwer entschieden hat.
Vielleicht gab es eine Begründung, vielleicht auch nicht.
Wirklich viel billiger wären Seitenbahnsteige, auch mit einem Aufzug, nicht gewesen. Beton kostet so gut wie nichts und den Platz hatte man sowieso.
:up: Abgesehen davon, dass es sicher eine Begründung gibt. Und das hat auch sicher niemand alleine im stillen Kämmerchen entschieden.

Wie ich schon geschrieben habe, kann der Mittelbahnsteig mit nur zwei Aufzügen dank Redundanz eine hohe Verfügbarkeit bieten. Die gleiche Verfügbarkeit mittels eines Übergangs zu erreichen halte ich für wesentlich weniger elegant. Ich vermute den einzigen Vorteil der Seitenbahnsteige in der Ersparnis der beiden Kreuzungen.
Welche Aspekte sonst noch in die Entscheidungsfindung eingeflossen sind?