Autor Thema: Vorortelinie  (Gelesen 61208 mal)

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Kanitzgasse

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Re: Vorortelinie
« Antwort #165 am: 07. März 2017, 20:28:45 »
Danke!

moszkva tér

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Re: Vorortelinie
« Antwort #166 am: 08. März 2017, 12:59:31 »
Ich kannte auch einen pensionierten Eisenbahner (geboren so 1880 - 90), der auf dieser Strecke auf Güterzügen als Bremser gefahren ist und er hat gesagt, dass sie Angst hatten, wenn ein wenig streckenkundiger Lokführer am Zug war, weil diese, wenn sie in Tunnels nicht weiter gekommen sind, dann nicht zurück geschoben hatten und dabei durchaus auch schon Bremser verstorben seien.
Kohlenmonoxydvergiftung durch die Abgase? Oder wie kann man sich das vorstellen?

Noch was zur Gebirgsbahn: Heute ist das Gebiet nahezu komplett verbaut, aber anhand der Steigungen im Stadtgebiet kann man ja erkennen, dass es da schon in Richtung Mittelgebirge geht. Man muss nur einmal mit dem Fahrrad unterwegs sein. Der Wienerwald wird ja auch regelmäßig von Wanderern unterschätzt - is ja eh nur direkt an der Straßenbahn-Endstation und eh noch in Wien. Immer wieder kann es auch da böse ausgehen - allerdings hat man meist den Vorteil, dass der Wienerwald so überlaufen ist, dass schnell jemand Hilfe holen kann  :)

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Re: Vorortelinie
« Antwort #167 am: 08. März 2017, 13:06:15 »
Mein Vater hat mir auch mehr als einmal erzählt, dass die Dampfloks (typischerweise BR 52) mit Güterzügen in den 1950er-Jahren auf der Steigung zwischen Oberdöbling und dem Türkenschanztunnel besonders im Herbst immer wieder hängen geblieben sind.
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coolharry

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Re: Vorortelinie
« Antwort #168 am: 08. März 2017, 13:14:22 »
Mein Vater hat mir auch mehr als einmal erzählt, dass die Dampfloks (typischerweise BR 52) mit Güterzügen in den 1950er-Jahren auf der Steigung zwischen Oberdöbling und dem Türkenschanztunnel besonders im Herbst immer wieder hängen geblieben sind.

Die 52er war auch keine Berg Lokomotive. Dafür war die Reibungsmasse im Verhältnis zur Gesamtmasse zu gering.
Die Herausforderung der Vorortelinie war wohl die Tatsache, das auf der Westbahn und der Nordbahn eher die Flachlandrenner eingesetzt wurden und die dann auf dem herausfodernden Teilstück etwas deplaziert waren. Wohl mit ein Grund warum die so lange im Dämmerschlaf vor sich hin geträumt hat.

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Re: Vorortelinie
« Antwort #169 am: 08. März 2017, 14:05:23 »
Die 52er war auch keine Berg Lokomotive. Dafür war die Reibungsmasse im Verhältnis zur Gesamtmasse zu gering.
Die Herausforderung der Vorortelinie war wohl die Tatsache, das auf der Westbahn und der Nordbahn eher die Flachlandrenner eingesetzt wurden und die dann auf dem herausfodernden Teilstück etwas deplaziert waren. Wohl mit ein Grund warum die so lange im Dämmerschlaf vor sich hin geträumt hat.
Die Reihe 52 wurde allerdings auch am Semmering regelmäßig eingesetzt, detto die Reihe 42. Viele andere Güterzuglokomotiven außer dem Reichsbahnschrott waren nach dem Krieg auch nicht verfügbar.
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Vorortelinie
« Antwort #170 am: 16. März 2017, 19:17:00 »
Mein Vater hat mir auch mehr als einmal erzählt, dass die Dampfloks (typischerweise BR 52) mit Güterzügen in den 1950er-Jahren auf der Steigung zwischen Oberdöbling und dem Türkenschanztunnel besonders im Herbst immer wieder hängen geblieben sind.

Da hat mir auch vor Jahren ein Tfzf. erzählt, dass zeitweise ein interner Wettbewerb ließ, maximal erreichbare Geschwindigkeit mit 4020 bzw. 4024 vor dem Abbremsen in die Haltestelle Krottenbachstraße. Der Rekord lag wenn ich mich richtig erinnere typenunabhängig bei knapp über 50 km/h.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

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Re: Vorortelinie
« Antwort #171 am: 16. März 2017, 20:08:50 »
Mit einem 4024 wird der Rekord bestimmt nicht erzielt worden sein. >:D >:D >:D
Ich verstehe das Konzept dahinter nicht und bin generell dagegen.

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Re: Vorortelinie
« Antwort #172 am: 16. März 2017, 21:25:58 »
Da hat mir auch vor Jahren ein Tfzf. erzählt, dass zeitweise ein interner Wettbewerb ließ, maximal erreichbare Geschwindigkeit mit 4020 bzw. 4024 vor dem Abbremsen in die Haltestelle Krottenbachstraße. Der Rekord lag wenn ich mich richtig erinnere typenunabhängig bei knapp über 50 km/h.
Der Haltestellenabstand ist dort aber auch relativ kurz.
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Re: Vorortelinie
« Antwort #173 am: 20. März 2017, 01:43:51 »
Mit einem 4024 wird der Rekord bestimmt nicht erzielt worden sein. >:D >:D >:D

Eh, aber der Vorsprung der 4020er war irgendwo bei 5 km/h oder noch darunter.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

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Re: Vorortelinie
« Antwort #174 am: 20. März 2017, 12:38:41 »
Dann sollten sie es mal mit einem cityjet versuchen...