Autor Thema: Donaudampfschiffe  (Gelesen 5532 mal)

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Hawk

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #60 am: 17. Dezember 2017, 12:33:43 »
Das es auch anders geht, hat die ÖGEG mit der Schönbrunn bewiesen. Das Verhältnis zwischen Kaufpreis und den Kosten der Generalüberholung war allerdings extrem: Die Casinos Austria trennten sich von der Schönbrunn um öS 1.-, die Instandsetzung inkl. Hauptuntersuchung der Kessel und Maschinenanlage verschlang dann 16 Millionen öS.
Natürlich kann man Äpfel mit Birnen vergleichen. Nur was hat man davon?

Die Schönbrunn war zum Zeitpunkt ihres Verkaufs noch (nahezu) vollständig, wenngleich auch eher mehr Wrack. Bei der Johann Strauß hingegen ist das ja, wie hier diskutiert, nicht der Fall, die ist ja total ausgeräumt.
Die Johann Strauß wird wohl nicht sehr viel gekostet haben!  ;)
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

T1

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #61 am: 17. Dezember 2017, 12:42:36 »
???

nord22

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #62 am: 14. Februar 2018, 09:14:44 »
Lt. https://derstandard.at/2000074191861/Das-Donaukanal-Partyschiff-kommt-unter-den-Hammer  wird die Johann Strauß am 01. März versteigert:

"Zwangsversteigerung der Johann Strauß: Das Ausrufgebot wird zwischen 10.000 und 12.000 Euro liegen

Wien – Noch liegt die Johann Strauß im Hafen Freudenau, wohin sie Mitte Dezember abgeschleppt wurde – die Kosten für die Räumung werden auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Bald allerdings könnte die "schwimmende Anlage" zu neuen Ufern aufbrechen, denn am 1. März kommt das 164 Jahre alte Schiff bei einer konventionellen Versteigerung unter den Hammer.

Zwischen Bastlertraum und Schrott

Das ehemalige Partyschiff, auf dem nach einem Brand 2011 keine Veranstaltungen mehr stattfanden, dürfte allerdings maximal Schiffsliebhaber oder Bastler glücklich machen. Laut einem Gutachten ist die Johann Strauß nämlich in einem so schlechten Zustand, dass, um wieder eine Zulassung zu bekommen, der Schiffskörper gründlich überholt werden muss und Oberflächen behandelt werden müssen. Für eine Sanierung des Schiffskörpers muss man laut Gutachten mit mindestens 460.000 Euro rechnen, eine Sanierung der gesamten Anlage kommt demnach sogar auf 800.000 Euro. Aufgrund der beschränkten Einsatzmöglichkeiten des Schiffes könne man als Zeitwert außerdem nur den Schrottwert anführen – dieser liegt laut dem Sachverständigen Gerhard Strasser zwischen 20.500 und 25.000 Euro. Der Ausrufungspreis liegt damit zwischen 10.000 und 12.000 Euro."              (Foto: Der Standard/ Sulzbacher)

Das wahrscheinlichste Szenario ist eine Verschrottung auf Kosten der Gemeinde Wien mangels Käuferinteresse.

nord22

luki32

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #63 am: 14. Februar 2018, 09:17:21 »
Das wahrscheinlichste Szenario ist eine Verschrottung auf Kosten der Gemeinde Wien mangels Käuferinteresse.

Und wieder darf der Steuerzahler für eine Unternehmerkreatur aufkommen ... Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.   >:(
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Ferry

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #64 am: 14. Februar 2018, 12:23:49 »
Das wahrscheinlichste Szenario ist eine Verschrottung auf Kosten der Gemeinde Wien mangels Käuferinteresse.

Und wieder darf der Steuerzahler für eine Unternehmerkreatur aufkommen ... Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.   >:(

Ich finde, die Gemeine sollte sich das Geld vom früheren Pächter, der ja letztlich für den Zustand des Schiffes verantwortlich ist, zurückholen.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Hawk

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Re: Donaudampfschiffe
« Antwort #65 am: Heute um 17:40:24 »
Das wahrscheinlichste Szenario ist eine Verschrottung auf Kosten der Gemeinde Wien mangels Käuferinteresse.

Und wieder darf der Steuerzahler für eine Unternehmerkreatur aufkommen ... Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.   >:(

Ich finde, die Gemeine sollte sich das Geld vom früheren Pächter, der ja letztlich für den Zustand des Schiffes verantwortlich ist, zurückholen.
Das finde ich auch so, den der Besitzer hat ja auch auf der Insel, sehr viel Blödsinn gemacht!
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)