Autor Thema: U4 Station Gunoldstraße  (Gelesen 6443 mal)

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Tramwayhüttl

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #15 am: 06. Januar 2018, 18:47:58 »
Zitat
Spannend finde ich die auch geplante U4-Station Reinprechtsdorfer Straße.

In der Tat. Noch spannender finde ich aber die Führung des 14A über Stumper-/Webgasse. Gerade das "obere Gumpendorf" bräuchte eine gute Querverbindung, davon würden wohl sowohl das Viertal an sich, die obere Gumpendorfer Str. und auch die Reinprechtsdorfer Straße profitieren. Vielleicht hinkünftig wieder eine Option als Anbindung an die U4/U2 um  U3/U6 zu entlasen.

Ich vermute aber in diesem Plan wäre es "der" 14A gewesen der den 5er zwischen Mariahilfer Str. und Josefstädter Str. hätte ersetzen sollen, da gabs doch in den 80er/90ern einmal Planungen wen ich mich nicht irre.
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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #16 am: 04. Januar 2019, 01:18:04 »
Da der Stationsabstand Spittelau <-> Heiligenstadt der längste im Netz der Wiener U-Bahn ist, finde ichs nicht so absurd. Aber für den zu erwartenden Nutzen ist das Unterfangen vermutlich einfach zu teuer.
Der längste Stationsabstand ist immer noch Aspernstraße <-> Hausfeldstraße auf der U2!

Ändert aber nichts daran, dass das erwartungsgemäße Fahrgastaufkommen eine zusätzliche Haltestelle zwischen Spittelau und Heiligenstadt - egal ob jetzt Gunoldstraße oder Rampengasse - nicht rechtfertigt.

Zur Reinprechtsdorfer Straße: da wären doch die Abstände zu den benachbarten Stationen denkbar kurz. Vom südlichen Ausgang der Hst. Pilgramgasse sind es zur Reinprechtsdorfer Brücke ganze 300 Meter. ::)

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #17 am: 12. April 2019, 11:33:38 »
Weil Brückensanierungen unnötige Stationsprojekte in der Nähe anscheinend weniger unnötig und irgendwie billiger machen, glaubt der SPÖ-BV-Stv. Mader nunmehr, sich der Schwachsinnsidee der Bezirks-ÖVP anschließen zu müssen:
Zitat
Im Zuge dieser Restaurierung wird auch der Ruf nach einer zusätzlichen U4-Station zwischen Spittelau und Heiligenstadt wieder hörbar. Damit sind sich Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) und Stellvertreter Thomas Mader (SPÖ) einig: "Die Muthgasse ist bereits jetzt mit dem Verkehr am Limit. Um hier auch an die dort beschäftigten Anrainer von umliegenden Bezirken, wie Brigittenau, zu denken, wäre die Sanierung der Brücke ideal, um ein solches Projekt umzusetzen."
Quelle: meinbezirk.at

Einem dummen kleinen Maxi, der von der hohen (Bezirks-) Politik nichts versteht, erschließt sich der Zusammenhang nicht auf den ersten Blick: Will man leicht eine Stichstrecke zu einer Station Heiligenstädter Brücke errichten – im Hohlkasten oder oberirdisch als zweite Ebene? :D

Im Ernst: Haben unsere Döblinger Schoitls und Gneissers eigentlich schon mal darüber nachgedacht, dass die Döblinger, die von der neuen Station profitieren würden, an Zahl womöglich deutlich geringer sind als die, für die das lediglich ein Zwangsstopp wenige 100 Meter vor ihrem eigentlichen Fahrtziel wäre? Da kann man echt nur hoffen, dass die brustschwache SPÖ-Döbling in der Landespartei möglichst wenig mitzureden hat.
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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #18 am: 12. April 2019, 11:45:08 »
Vor allem: Die Brücke soll ja schon in Kürze saniert werden. Eine neue Station ist natürlich Schwachsinn, aber man könnte einen zusätzlichen Ausgang zur Muthgasse am südlichen Bahnsteigende in Heiligenstadt andenken.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #19 am: 12. April 2019, 12:42:54 »
Vor allem: Die Brücke soll ja schon in Kürze saniert werden. Eine neue Station ist natürlich Schwachsinn, aber man könnte einen zusätzlichen Ausgang zur Muthgasse am südlichen Bahnsteigende in Heiligenstadt andenken.

Der macht aber erst dann Sinn, wenn die Grundstücke dort bebaut werden, momentan ist wieder alles in Schwebe.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #20 am: 12. April 2019, 13:01:14 »
Vor allem: Die Brücke soll ja schon in Kürze saniert werden. Eine neue Station ist natürlich Schwachsinn, aber man könnte einen zusätzlichen Ausgang zur Muthgasse am südlichen Bahnsteigende in Heiligenstadt andenken.

Der macht aber erst dann Sinn, wenn die Grundstücke dort bebaut werden, momentan ist wieder alles in Schwebe.

Wenn die Grundstücke dort bebaut werden, ist es für den Ausgang zu spät, denn der braucht naturgemäß auch etwas Platz!

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #21 am: 12. April 2019, 13:22:25 »
Vor allem: Die Brücke soll ja schon in Kürze saniert werden. Eine neue Station ist natürlich Schwachsinn, aber man könnte einen zusätzlichen Ausgang zur Muthgasse am südlichen Bahnsteigende in Heiligenstadt andenken.

Der macht aber erst dann Sinn, wenn die Grundstücke dort bebaut werden, momentan ist wieder alles in Schwebe.

Wenn die Grundstücke dort bebaut werden, ist es für den Ausgang zu spät, denn der braucht naturgemäß auch etwas Platz!

Richtig. Einen Ausgang anzudenken bedeutet ja nicht, ihn sofort zu errichten - aber ihn zumindest nicht zu verbauen und ggf. ein paar Vorleistungen zu treffen.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #22 am: 12. April 2019, 13:33:30 »
Richtig. Einen Ausgang anzudenken bedeutet ja nicht, ihn sofort zu errichten - aber ihn zumindest nicht zu verbauen und ggf. ein paar Vorleistungen zu treffen.
Meiner Meinung nach könnte man den Ausgang auch sofort errichten. Er hätte schon jetzt seine Berechtigung und würde täglich hunderten Studenten und Mitarbeitern der Boku rund 500 Meter Umweg ersparen.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #23 am: 12. April 2019, 14:22:41 »
Richtig. Einen Ausgang anzudenken bedeutet ja nicht, ihn sofort zu errichten - aber ihn zumindest nicht zu verbauen und ggf. ein paar Vorleistungen zu treffen.
Meiner Meinung nach könnte man den Ausgang auch sofort errichten. Er hätte schon jetzt seine Berechtigung und würde täglich hunderten Studenten und Mitarbeitern der Boku rund 500 Meter Umweg ersparen.

Der wurde schon 1990 versprochen, damit sich die BOKU dort ansiedeln sollte. Sonst gibt es in diesem Bereich nur ein paar Maxerl von Porsche und der Kronen Zeitung, der Rest ist leer.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #24 am: 12. April 2019, 14:51:56 »
Der wurde schon 1990 versprochen, damit sich die BOKU dort ansiedeln sollte. Sonst gibt es in diesem Bereich nur ein paar Maxerl von Porsche und der Kronen Zeitung, der Rest ist leer.
Der Hinterausgang wäre etwa auf Höhe Michael-Neumann-Gasse und dort wurde in den vergangenen paar Jahren alles zugebaut.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #25 am: 12. April 2019, 17:09:52 »
Der wurde schon 1990 versprochen, damit sich die BOKU dort ansiedeln sollte. Sonst gibt es in diesem Bereich nur ein paar Maxerl von Porsche und der Kronen Zeitung, der Rest ist leer.
Der Hinterausgang wäre etwa auf Höhe Michael-Neumann-Gasse und dort wurde in den vergangenen paar Jahren alles zugebaut.

Ja, mit Raiffeisen-Bürohäusern, das neueste steht seit 1,5 Jahren leer

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #26 am: 12. April 2019, 21:33:34 »
Eine neue Station ist natürlich Schwachsinn, aber man könnte einen zusätzlichen Ausgang zur Muthgasse am südlichen Bahnsteigende in Heiligenstadt andenken.
Und selbigen gleich mit dem alten Stadtbahn-Fußgängertunnel verbinden, in dem sich aktuell ein Trafo oder dgl. befindet. Damit wäre auch der supertolle neue Stadtteil besser an den restlichen Bezirk angebunden und der Weg von der U-Bahn zum D-Wagen etwas kürzer. Da das aber ein sinnvoller Plan wäre, ist kaum damit zu rechnen, dass sich unsere verkehrspolitischen Bezirkskoryphäen damit in irgendeiner Form auseinandersetzen.

OT: Weil gerade von der (ausbleibenden?) Entwicklung des Muthgassen-Stadtentwicklungsgebiets die Rede ist: Weiß wer, warum es beim "Square 2", dem Bürohaus, das direkt hinter dem Bahnhof entstehen soll, bereits seit Jahren keinen nennenswerten Baufortschritt gibt? Der Schwesterbau "Square 1" war ja im Vergleich dazu ruckzuck fertig.
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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #27 am: 12. April 2019, 22:31:33 »
Ja, weil der erste Teil bisher nicht vermietet würde.

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Re: U4 Station Gunoldstraße
« Antwort #28 am: 13. April 2019, 07:03:02 »
Richtig. Einen Ausgang anzudenken bedeutet ja nicht, ihn sofort zu errichten - aber ihn zumindest nicht zu verbauen und ggf. ein paar Vorleistungen zu treffen.
Meiner Meinung nach könnte man den Ausgang auch sofort errichten. Er hätte schon jetzt seine Berechtigung und würde täglich hunderten Studenten und Mitarbeitern der Boku rund 500 Meter Umweg ersparen.

Der wurde schon 1990 versprochen, damit sich die BOKU dort ansiedeln sollte. Sonst gibt es in diesem Bereich nur ein paar Maxerl von Porsche und der Kronen Zeitung, der Rest ist leer.

Du reduzierst die Funktion eines zusätzlichen Ausgangs nur auf die unmittelbare Nachbarschaft des Ausgangs. Der wirkliche Mehrwert ist aber ein paar hundert Meter weiter zu erkennen: wenn man davon ausgeht, dass Menschen eine bestimmte Weglänge zur U-Bahn bereit zu gehen sind (die sich natürlich bei jedem unterscheidet und sicher auch von Wetter, Tageslaune und Häufigkeit des Weges abhängt), können die eingesparten 200 m die entscheidenden 200 m sein, ob jemand U-Bahn fährt oder nicht. Soll heißen: für Individuum x sind 800 m Fußweg noch in Ordnung, 1 km ist zu lang. Insofern erweitert ein zusätzlicher Ausgang den Einzugsbereich einer Station.

Das ist auch etwas, was nicht nur in Wien schiefläuft: eine U-Bahn ist ein verdammt aufwändiges System. Deshalb liegt es doch nahe, dafür zu sorgen, dass sie einen möglichst großen Nutzen hat. Der mögliche Nutzen wird aber selten voll ausgeschöpft, weil man eben das letzte Prozent an Investitionen für vernünftig geplante Ausgänge scheut. Ein anderes arges Beispiel ist Landstraße, wo eine direkte Stiege vom Zwischengeschoss zur Invalidenstraße fehlt (wo ja auch noch der O-Wagen verkehrt, so dass auch der Umsteigeweg künstlich um mehrere hundert Meter verlängert wird.) Das sorgt sicher auch dafür, dass der direkte Aufzug so überlastet ist wie er es ist. Nicht, weil die Leute Stiegen scheuen, sondern weil sie den völlig sinnfreien Umweg scheuen.