Autor Thema: Straßenbahnfahren als Beruf(ung)  (Gelesen 1006 mal)

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Mike60

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Straßenbahnfahren als Beruf(ung)
« am: 05. Januar 2020, 13:27:23 »
https://blog.wienerlinien.at/strassenbahnfahren-als-berufung/

Einen schönen Einblick bietet aktuell der WL Blog in das Leben eines Bimfahrers. In diesem Fall eines Speziellen, Peter Bures ist hier sich vielen ein Begriff ;) Positiver Artikel für das Unternehmen.

Straßenbahnfahren als Beruf(ung)

Für Peter Bures ist das Straßenbahnfahren viel mehr als nur seine Arbeit. Schon als Kind wusste er, Bimfahren ist sein Traumberuf – und seit 2015 kann er dem bei den Wiener Linien auch endlich nachgehen. Auf Instagram lässt er über 1.700 Öffibegeisterte an seiner Leidenschaft teilhaben.
Manche Kinder wollen Feuerwehrmann, Astronautin oder Tierärztin werden. Peter hingegen wusste von Anfang an - er gehört in eine Straßenbahn! Und diesen Wunsch hat er sich auch tatsächlich erfüllt. Nach dreimonatiger Ausbildung und positiv abgeschlossener Prüfung konnte er 2015 endlich damit beginnen, ULF, Flexity und Co. durch seine Lieblingsstadt zu steuern.

Bim goes Instagram

Auch privat sind die Fahrzeuge nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken. Am 23. März 2015 hat er auf seinem Instagram-Account @tramnatic_  das erste Bild gepostet - natürlich von einer Straßenbahn. Und seither folgen immer mehr Gleichgesinnte dem passionierten Bimfahrer online. Grund für den Internetauftritt ist die große Freude, die er mit seinem Traumberuf hat, und die er mit Freunden teilen wollte. Mittlerweile hat er durch das Fotografieren schon viele neue Menschen aus aller Welt kennen gelernt. Sie haben ihn auch dazu inspiriert, noch mehr Bilder aus seinem Arbeitsalltag zu posten. Und so knipst er weiterhin fleißig die Fahrzeuge und ihre Endstellen ab.

Eine kreative Leidenschaft, die verbindet

Aber nicht nur online geht es ab. Denn Bim Fans haben zahlreiche Möglichkeiten, ihrer Passion auch offline nachzugehen. Sie treffen sich bei Museen und Veranstaltungen oder halten die alten und neuen Fahrzeuge bei einer Tour durch die Stadt fotografisch fest. Manche von ihnen schicken ihre Bilder dem Wiener Linien Mitarbeiter, der sie auf seinem Instagram-Account teilt. Dabei ist es ihm wichtig, immer den Namen anzugeben, denn er will sich nicht mit fremden Federn schmücken.

Peter ist aber auch selbst viel unterwegs im Namen der Straßenbahnen. Auf (teilweise internationalen) Fototouren mit Freunden, bei Bahnhofsbesichtigungen oder beim letzten Bim-Rundgang in der Endhaltestelle steht ER hinter der Kamera und hält die schönsten Momente fest.

Krakau - alte Wiener Straßenbahnen
Bis nach Krakau kann es ihn schon mal ziehen, wenn es darum geht, alte Straßenbahnen abzulichten

Der 25-Jährige freut sich darüber, mit so vielen Menschen zusammen zu kommen: "Ich mag es, wenn mir Leute freundlich zuwinken oder mich grüßen. Besonders in den alten Garnituren gibt es keine richtig getrennten Fahrerkabinen. Dort können sich die Fahrgäste persönlich bei mir für das Türaufmachen bedanken oder einen 'Guten Tag' wünschen."

Ein weiteres Hobby, das Peters große Leidenschaft widerspiegelt, ist der Modellbau. "Ich baue Straßenbahnen, mit denen ich selbst täglich fahre, im Maßstab 1:87 nach. Mittlerweile habe ich schon knapp 400 Modelle. Die kommen auch auf Instagram gut an", erzählt Peter.

Eine Zukunft im Namen der Bim

Der begeisterte Straßenbahnfan freut sich, seinen Platz bei den Wiener Linien gefunden zu haben. Bis zur Pension möchte er definitiv im Fahrdienst bleiben. Warum das so ist, teilt er seinen Fans auf Instagram mit: "Warum ich keinen Bürojob will? Oder im Handel stehen will? Bei uns gibt's einfach immer Action und es wird nie fad 😉 und Tramway fahren is für mich keine Arbeit, sondern mehr Hobby 😉"

Wer jetzt ebenfalls auf den Bim-Geschmack gekommen ist, kann hier nachlesen, wie sich Autofahrer beim Straßenbahnfahren schlagen. Und wer seine Freunde mit spannendem Wissen beeindrucken will, kann hier  6 Bimfacts entdecken, die bestimmt nicht jede/r kennt.
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denond

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Re: Straßenbahnfahren als Beruf(ung)
« Antwort #1 am: 06. Januar 2020, 12:44:28 »
Straßenbahnfahren als Beruf(ung)

Na ja, mit dieser Einstellung kann er es schon auf 37 bis 40 Jahre im Fahrdienst bringen. Vorausgesetzt er bleibt gesund, was ich ihm sehr wünsche. Ein würdiger Nachfolger für so manchem "alten Hasen" hier im Forum...

4836er

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Re: Straßenbahnfahren als Beruf(ung)
« Antwort #2 am: 07. Januar 2020, 08:05:01 »
Straßenbahnfahren als Beruf(ung)

Na ja, mit dieser Einstellung kann er es schon auf 37 bis 40 Jahre im Fahrdienst bringen.

Ob er das will?  >:D