Autor Thema: Auflassung der ÖBB-Station Hausfeldstraße, Inbetriebnahme der ÖBB-Station Aspern Nord  (Gelesen 22549 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

denond

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1078
Na ja, schön langsam ist es soweit und auch in einem Nachbarforum zu lesen:

Zwar noch 6 Monate, aber: Am 28.10.2018 wird die Station Hausfeldstraße der ÖBB ersatzlos aufgelassen und am 29.10.2018 Betriebsbeginn die Station Aspern Nord mit dem Kürzel St H2 in Betrieb genommen. Als Aufnahme des Elektrischen Betriebes bis Aspern Nord wird das Datum 09.12.2018 genannt. Wie wird sich das auf die Autobus-/ Staßenbahnlinien im Bereich der Hausfeldstraße und Seestadt auswirken?

Weiß hier im Forum schon jemand Bescheid darüber?

T1

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3518
Wie wird sich das auf die Autobus-/ Staßenbahnlinien im Bereich der Hausfelsstraße und Seestadt auswirken?
Man klebt ein weißes, rotes oder blaues Pickerl über das Schnellbahnlogo hinter "Hausfeldstraße".

E1-c3

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2487
Welcher Inschinjöa hatte eigentlich die Idee den 26er zur Hausfeldstraße zu führen und nicht gleich nach Aspern Nord?

38ger

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1479
Welcher Inschinjöa hatte eigentlich die Idee den 26er zur Hausfeldstraße zu führen und nicht gleich nach Aspern Nord?

Die Frage ist eher welchem Deppen es eingefallen ist die S-Bahn-Station Hausfeldstraße, die im Norden extrem dicht besiedelt ist und vom 26er erschlissen wird, dicht zu machen und wie man auf die Idee gekommen ist, dass eine S-Bahn-Station in Aspern Nord sinnvoll wäre.
Ich gehe davon aus, dass das Hausfeld besiedelt sein wird zu einer Zeit, wo nördlich der Station Aspern Nord nach wie vor noch nicht von einem dichten Einzugsgebiet die Rede sein können wird.
Zur Erschließung der Seestadt würde ein verlängerter 25er von Aspern wirklich Sinn machen, beim 26er kann ich die Sinnhaftigkeit dahinter nicht wirklich erkennen (auch nicht im Jahr 2030, wenn die Seestadt relativ fertig bebaut sein wird).

95B

  • Verkehrsstadtrat
  • **
  • Beiträge: 31455
  • Anti-Klumpert-Beauftragter
Die Frage ist eher welchem Deppen es eingefallen ist die S-Bahn-Station Hausfeldstraße, die im Norden extrem dicht besiedelt ist und vom 26er erschlissen wird, dicht zu machen und wie man auf die Idee gekommen ist, dass eine S-Bahn-Station in Aspern Nord sinnvoll wäre.

Das eine hätte ja das andere nicht ausgeschlossen. Für die Schnellbahn als übergeordnetes Nahverkehrsmittel wären beide Haltestellen sinnvoll gewesen – sie bedienen ja auch trotz der relativen räumlichen Nähe völlig unterschiedliche Gebiete. Dass die auf der Ostbahn verkehrenden Fernzüge (nennen wir sie einmal so) nicht überall stehenbleiben würden, wäre an sich kein Ausschlussgrund für die Existenz beider Haltestellen gewesen. Durch überlappende Haltemuster hätte man trotzdem auch beide Stationen bedienen können. Aber dieser Zug ist leider abgefahren. :-\
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

darkweasel

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2997
  • Kompliziertdenker
Wie wird sich das auf die Autobus-/ Staßenbahnlinien im Bereich der Hausfelsstraße und Seestadt auswirken?
Man klebt ein weißes, rotes oder blaues Pickerl über das Schnellbahnlogo hinter "Hausfeldstraße".
Hinter "Hausfeldstraße" steht schon lange kein S-Bahn-Logo mehr, gibt dort ja auch schon lange keine S-Bahn mehr.

Für die Schnellbahn als übergeordnetes Nahverkehrsmittel wären beide Haltestellen sinnvoll gewesen
Ja, wenn es dort keine U-Bahn gäbe, aber eine S-Bahn- und U-Bahn-Station an beiden Stellen wäre völlige Überversorgung dieser Gegend.

abc

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 356
Welcher Inschinjöa hatte eigentlich die Idee den 26er zur Hausfeldstraße zu führen und nicht gleich nach Aspern Nord?

Die Frage ist eher welchem Deppen es eingefallen ist die S-Bahn-Station Hausfeldstraße, die im Norden extrem dicht besiedelt ist und vom 26er erschlissen wird, dicht zu machen und wie man auf die Idee gekommen ist, dass eine S-Bahn-Station in Aspern Nord sinnvoll wäre.

Richtig. Und (@E1-c3) welchen Sinn hätte denn der 26er nach Aspern Nord? Er würde weitaus weniger Fahrgäste generien, da er durch ein dünner besiedeltes Umfeld verkehren und vor allem auf dem Weg Richtung Innenstadt einen deutlichen Umweg erfordern würde. Dem stünden deutlich höhere Bau- und Betriebskosten durch die längere Strecke gegenüber. Also weniger Nutzen bei höheren Kosten.

So hat die dichtbesiedelte Gegend um die Zanggasse nun erstmals einen vernünftigen Anschluss an den Nahverkehr und eine schnelle Verbindung in die Innenstadt. Also in der Theorie. In der Praxis muss man zu Zeiten des 15-min-Takts an der Hausfeldstraße in beide Richtungen über 10 min auf U2 bzw. 26er warten. Auch so ein Grund, wieso das Potential der U2 noch nicht gescheit ausgenutzt wird.

Die Schließung der Bahnstation Hausfeldstraße ist an Dummheit natürlich nicht zu überbieten. Hoffentlich halten die REX-Züge dann künftig an der Erzherzog-Karl-Straße, um wenigstens den 25er zu erreichen, der ja z.T. ein ähnliches Einzugsgebiet wie der 26er abdeckt. Aber weil es in den SPÖ-Gremien (WL, ÖBB, Stadtverwaltung) leider niemanden gibt, der zu gesamtstädtischen Denken in der Lage ist, wird man sich sicher künftig aussuchen können, ob man am Feld in Aspern Nord oder an der Tangente in Stadlau in die U2 umsteigt, während am sechsstelligen Fahrgastpotential entlang des 25ers/26ers vorbeigefahren wird.

Dennoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass die Station an der Hausfeldstraße wiederkommt - augenscheinlich ist genug Platz für Seitenbahnsteige beiderseits der neuen Trasse. Kurzfristig wird das aber sicher nichts, eher nach dem nächsten Generationswechsel in der Politik. Denn würde man bald die Station neubauen, käme das einem Schuldeingeständnis gleich. Da lässt man doch lieber viele Menschen auf Jahrzehnte hinaus Umwege fahren, als Fehler zuzugeben.

Linie106

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 158
Richtig. Und (@E1-c3) welchen Sinn hätte denn der 26er nach Aspern Nord? Er würde weitaus weniger Fahrgäste generien, da er durch ein dünner besiedeltes Umfeld verkehren und vor allem auf dem Weg Richtung Innenstadt einen deutlichen Umweg erfordern würde.
Vorteil: Erschließung des (zu bebauenden) Gebietes zwischen Hausfeld- und Mayredergasse; Anbindung an die Schnellbahn; Anbindung an die U2.Die Schnellbahnanbindung darf man nicht unterschätzen, wenn ich von Hirschstetten zum Hbf will ist das immer noch die bestmöglichste Verbindung...

Nachteil: ich glaube dort würds der bestehende Bus (95A?) auch weiterhin machen.
Und: man müsste die Schleife Hausfeldstraße U sowieso weiter erhalten (Kurzführungsmöglichkeit?), wäre also nur herausgeschmissenes Geld.

Zitat
Die Schließung der Bahnstation Hausfeldstraße ist an Dummheit natürlich nicht zu überbieten.
V.a. wenn man zukünftige Verbauungen (Oberes Hausfeld, "An den alten Schanzen") berücksichtigt ...
https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/zielgebiete/donaustadt-aspern/images/hausfeld-plan-gr.jpg

Ich hätte angesichts dieses Bauvorhabens eine andere Idee: den 26er Richtung Süden entlang der Hausfeldstraße verlängern.
Über Hausfeldstraße - Löschniggasse - Aspernstraße - Wonkaplatz bis Aspernstraße U.
So würde man das Neubaugebiet optimal anbinden und braucht keine neuen Stinker.

Ich glaube die rund 2km Straßenbahnstrecke sind durchaus leistbar.

abc

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 356
Richtig. Und (@E1-c3) welchen Sinn hätte denn der 26er nach Aspern Nord? Er würde weitaus weniger Fahrgäste generien, da er durch ein dünner besiedeltes Umfeld verkehren und vor allem auf dem Weg Richtung Innenstadt einen deutlichen Umweg erfordern würde.
Vorteil: Erschließung des (zu bebauenden) Gebietes zwischen Hausfeld- und Mayredergasse; Anbindung an die Schnellbahn; Anbindung an die U2.Die Schnellbahnanbindung darf man nicht unterschätzen, wenn ich von Hirschstetten zum Hbf will ist das immer noch die bestmöglichste Verbindung...

Die Schnellbahnanbindung wäre ja bei vernünftiger Planung auch dauerhaft an der Hausfeldstraße gegeben. Und das sogar ohne Umweg, um Aspern Nord ein paar Fahrgäste zuzuschanzen.

Leider hat man den Bereich nördlich der Ostbahn bei der Ausbauplanung weitgehend ignoriert. Neben dem Wegfall der Station Hausfeldstraße hat man außerdem die Chance vergeben, die Station Hirschstetten bei ihrem kompletten Neubau ein Stück nach Osten zum Contiweg zu verschieben. Da hätte man nicht nur im unmittelbaren Umfeld ein größeres Fahrgastpotential gehabt als am alten Standort, sondern auch einen kurzen Umstieg zum 22A bieten können, ohne dass dieser die zental im Wohngebiet gelegene Haltestelle Fritz-Feigl-Weg auslassen muss. (Er soll doch nach Abschluss der Bauarbeiten wieder auf die alte Strecke zurückkehren, oder?)

Anrew Wiggin

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 108
Das eine hätte ja das andere nicht ausgeschlossen. Für die Schnellbahn als übergeordnetes Nahverkehrsmittel wären beide Haltestellen sinnvoll gewesen – sie bedienen ja auch trotz der relativen räumlichen Nähe völlig unterschiedliche Gebiete. Dass die auf der Ostbahn verkehrenden Fernzüge (nennen wir sie einmal so) nicht überall stehenbleiben würden, wäre an sich kein Ausschlussgrund für die Existenz beider Haltestellen gewesen. Durch überlappende Haltemuster hätte man trotzdem auch beide Stationen bedienen können. Aber dieser Zug ist leider abgefahren. :-\

1) Überlappende Haltemuster kommen beim Fahrgast (zu Recht) nicht wirklich gut an und somit wird das Fahrgastpotenzial erst recht nicht erschlossen.
2) Auf der kurzen Strecke AspernNord bis Stadlau gleich drei gemeinsame Stationen von S-Bahn und U2? Das geht wirklich am Sinn einen übergeordneten Verkehrsmittels vorbei.

Für die Entscheidung pro AspernNord und gegen Hausfeldstraße spricht, dass es bei Parallelführung immer gescheiter ist, die Umsteigmöglichkeiten an den "äußeren" gemeinsamen Stationen zu halten. Fahrgäste von Bratislava mit Ziel Hausfeldstraße müssen so eine Station U2 in die "richtige" Richtung nehmen, andersrum müssten Fahrgäste aus Bratislava mit Ziel Seestadt mit der U2 eine Station "zurückfahren".
Langfristig - falls in der Seestadt tatsächlich einmal 25.000 Leute wohnen sollten - ist die Entscheidung sicher richtig, dann sollte das Gebiet nördlich der Bahntrasse zwischen Hausfeldstraße und Seestadt auch bebaut werden und die Straßenbahn 26 oder 27 wäre ebenfalls sinnvoll. (Was bei der Wiener Politik natürlich noch lang nicht heißt, dass sie auch kommt.)

coolharry

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4977
  • romani ite domum!
Langfristig - falls in der Seestadt tatsächlich einmal 25.000 Leute wohnen sollten - ist die Entscheidung sicher richtig, dann sollte das Gebiet nördlich der Bahntrasse zwischen Hausfeldstraße und Seestadt auch bebaut werden und die Straßenbahn 26 oder 27 wäre ebenfalls sinnvoll. (Was bei der Wiener Politik natürlich noch lang nicht heißt, dass sie auch kommt.)

Also dass das Feld nördlich der Station Aspern Nord verbaut wird, ist mehr als langfristig. Das wird noch mindestens 20-30 Jahre dauern. Locker.
Selbst die Planungen für das mittlere Hausfeld sind schon lang in der Schublade. Die Flächenwidmung wurde jetzt endlich mal gemacht.

Und bezgl. Fahrgastpotential: Man muss sich nur mal ansehen wie viele unbebaute Flächen Zwischen der Station Hausfeldstraße und der Breiteleer Straße sind.
Da ist Potential für mindestens noch eine Seestadt. Und es juckt niemand. Allein was rund um den Schulcampus bei der Berresgasse alles entstehen soll jagt mir Schauer über den Rücken was dann alles mit den paar Pimperlbussen herumkutschiert werden muss. Dann noch das Gebiet südlich der Staion Hausfeldstraße und die U2 wird in der früh dann richtig schön voll.

Vor was ich mich aber mehr fürchte ist der Anteil der Menschen, die dort hinziehen und nicht öffentlich fahren wollen oder können. Brrr.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

Linie106

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 158
1) Überlappende Haltemuster kommen beim Fahrgast (zu Recht) nicht wirklich gut an und somit wird das Fahrgastpotenzial erst recht nicht erschlossen.
Wieso fahren dann zB U6 und Schnellbahn parallel? Nach deiner Logik hätte man auch beim Handelskai einfach aufhören können. Zum Zeitpunkt des U6-Baus (und noch viele Jahre danach) gab es auch die parallele Haltestelle Strandbäder; somit ist die U6 auf dem Abschnitt komplett parallel gewesen. Wobei ich sagen muss, speziell zum Inselfest wäre ein S-Bahn-Halt dort sehr erwünschenswert, um die U6 zu entlasten.

Zitat
2) Auf der kurzen Strecke AspernNord bis Stadlau gleich drei gemeinsame Stationen von S-Bahn und U2? Das geht wirklich am Sinn einen übergeordneten Verkehrsmittels vorbei.
Wie gesagt, so wars bei der U6 Nord auch. Strandbäder hat man dort nur zugedreht, weils da kaum Bedarf gibt (die verschlafene Siedlung beim Bruckhaufen ist nicht mit Gemeindebauten in Hirschstetten vergleichbar)

Zitat
Für die Entscheidung pro AspernNord und gegen Hausfeldstraße spricht, dass es bei Parallelführung immer gescheiter ist, die Umsteigmöglichkeiten an den "äußeren" gemeinsamen Stationen zu halten.
Und... wozu? Kann dir jetzt schon sagen was passieren wird, wenn man den 26er in die Geisterstadt Nord führt: Sämtliche Anwohner werden weiterhin zur Hausfeldstraße fahren, und zwar mit 85A, 95B und 97A, die alle die Hausfeldstraße anfahren; bleibt trotzdem der kürzeste Weg und der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Der 26er würde daher als leistungsfähiger U-Bahn-Zubringer seine Funktion nicht voll erfüllen und halbleer zwischen Heidjöchl und Geisterstadt Nord pendeln. Denn Sinn dahinter versteh ich auch nicht ganz.

Zitat
Fahrgäste von Bratislava mit Ziel Hausfeldstraße
Ich glaube, die Fahrgastströme orientieren sich eher gen "über die Donau"; entweder Schnellbahn Richtung Simmering/Hbf oder U2 Richtung Praterstern/Innenstadt....

Klingelfee

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9875
Nur falls es jemand interessiert.

Bei der Baustelle hat sich jetzt wieder viel getan.

zwischen Hirschstetten und Hausfeldstraße ist das alte Gleis bereits abgetragen und zwischen Hausfeldstraße und Aspern Nord liegen zwar noch die Schienen, jedoch wurden diese schon der Schwellen beraubt.

Heute in der früh stand eine Gleichstopfmaschine östlich von Aspern Nord.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

coolharry

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 4977
  • romani ite domum!
Nur falls es jemand interessiert.

Bei der Baustelle hat sich jetzt wieder viel getan.

zwischen Hirschstetten und Hausfeldstraße ist das alte Gleis bereits abgetragen und zwischen Hausfeldstraße und Aspern Nord liegen zwar noch die Schienen, jedoch wurden diese schon der Schwellen beraubt.

Heute in der früh stand eine Gleichstopfmaschine östlich von Aspern Nord.

Man hat über letztes Wochenende das provisorische Gleis entfernt und die Unterführung Contiweg eröffnet. Weiters wurde auch schon der Fussgängerdurchlass bei der Haltestelle provisorisch geöffnet. Bei der Hirschstettner Straße wird der Straßenumbau etwas aufwändiger, weil man eine komplette Neunivellierung benötigt. Vielleicht taucht ja was vom 317 auf. Aber ich komm unter der Woche nicht vorbei.

Und die Gleisbaumaschine werkelt schon seit Samstag. Da hab ich sie kurz vor der ehemaligen Station Hausfeldstraße gesehen. Und seit Sonntag graben sie den alten S80 Bahndamm weg.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

denond

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1078
Nachteil: ich glaube dort würds der bestehende Bus (95A?) auch weiterhin machen.
Und: man müsste die Schleife Hausfeldstraße U sowieso weiter erhalten (Kurzführungsmöglichkeit?), wäre also nur herausgeschmissenes Geld.

Zitat
Die Schließung der Bahnstation Hausfeldstraße ist an Dummheit natürlich nicht zu überbieten.
V.a. wenn man zukünftige Verbauungen (Oberes Hausfeld, "An den alten Schanzen") berücksichtigt ...
https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/zielgebiete/donaustadt-aspern/images/hausfeld-plan-gr.jpg

Ich hätte angesichts dieses Bauvorhabens eine andere Idee: den 26er Richtung Süden entlang der Hausfeldstraße verlängern.
Über Hausfeldstraße - Löschniggasse - Aspernstraße - Wonkaplatz bis Aspernstraße U.
So würde man das Neubaugebiet optimal anbinden und braucht keine neuen Stinker.

Ich glaube die rund 2km Straßenbahnstrecke sind durchaus leistbar.

Ich galube nicht, daß eine Verbauung im Bereich Oberes Hausfeld, An den alten Schanzen als erstes Zielgebiet genannt werden kann und es schaut danach aus, das es der Bezirksvorstehung nur darum geht, Zahlen vorweisen zu können, denn Quantität dürfte Vorrang vor Qualität bei den Verantwortlichen haben. Berresgasse, derzeit ist dort der Schulkampus in Bau, läuft gerade auch ein Ausschreibungswettbewerb über sage und schreibe:  3.000  Wohnungen. Die Dimension muß man sich einmal vorstellen. Den Verkehr werma scho irgendwie hikriagn... 

Wenn da nicht die ÖBB-Station Hausfeldstraße mit S80 als mit einem bestehenden Wohngebiet nähere gefragter wäre als Aspern-Nord. So sieht man halt wieder, daß die Seestadt nur Pestigeprojekt war und ist und mit allen nur erdenklichen Mitteln durchgeboxt werden muß.