Autor Thema: Auflassung der ÖBB-Station Hausfeldstraße, Inbetriebnahme der ÖBB-Station Aspern Nord  (Gelesen 21131 mal)

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JochenK

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Ja dieser Geniestreich der Stadtregierung ist schon bemerkenswert, und das sich die grüne Rathaushälfte sogar noch
dafür feiern lässt  :-\ :-\ :-\

In Zukunft darf ich dann statt direkt in der Hausfeldstraße in die ÖBB Züge umsteigen noch einen Zwischensprint mit der
U2 machen, wird vor allem wenn man am Abend aus Bratislava kommt sicher lustig werden da sicher niemand damit
rechnet das es Leute gibt die von den ÖBB Zügen mit dem 26er weiterfahren.
Positiver Nebenbeffekt, die Fahrgastzahlen der U2 steigen....... zumindestens zwischen Aspern Nord und Hausfeldstrßae  :bh:

Wobei das geht sich ja schon heute nicht mehr aus, da fährt am Abend der 26er genau zur Ankunftszeit des Zuges aus
Bratislava unten in der Hausfeldstraße ab. Nach der Umstellung sind es dann wahrscheinlich noch 15 Minuten mehr die
man dann irgendwo wartet.


60er

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Der weitaus größere Geniestreich ist es aber, den 26er bei der Hausfeldstraße verenden zu lassen, obwohl damals beim Bau der Strecke bekannt war, dass die ÖBB-Haltestelle aufgelassen und Aspern Nord der neue Umsteigeknoten wird.

invisible

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Der weitaus größere Geniestreich ist es aber, den 26er bei der Hausfeldstraße verenden zu lassen, obwohl damals beim Bau der Strecke bekannt war, dass die ÖBB-Haltestelle aufgelassen und Aspern Nord der neue Umsteigeknoten wird.

Darum war ja auch von Anfang an geplant den 26er entweder weiter zur Station Aspern zu führen oder ab der Hausfeldstraße direkt durch die Seestadt. Oder eine Kombination aus beiden, mit zwei Linien, die sich in die Seestadt verzweigen. Ich seh da das große Drama nicht.
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

dalski

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Der weitaus größere Geniestreich ist es aber, den 26er bei der Hausfeldstraße verenden zu lassen, obwohl damals beim Bau der Strecke bekannt war, dass die ÖBB-Haltestelle aufgelassen und Aspern Nord der neue Umsteigeknoten wird.

Darum war ja auch von Anfang an geplant den 26er entweder weiter zur Station Aspern zu führen oder ab der Hausfeldstraße direkt durch die Seestadt. Oder eine Kombination aus beiden, mit zwei Linien, die sich in die Seestadt verzweigen. Ich seh da das große Drama nicht.
Geplant wird in Wien einiges, umgesetzt wurde kaum etwas.
Das Drama ist, dass Fahrgäste aus Floridsdorf und der westlichen Donaustadt sinnloserweise einen direkten Anschluss in die Slowakei verlieren.
Natürlich kann man auch in die U2 umsteigen, allerdings verlängert das die Reisezeit und verschlechtert die Attraktivität dieser Relation.
Всё будет хорошо

coolharry

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Der weitaus größere Geniestreich ist es aber, den 26er bei der Hausfeldstraße verenden zu lassen, obwohl damals beim Bau der Strecke bekannt war, dass die ÖBB-Haltestelle aufgelassen und Aspern Nord der neue Umsteigeknoten wird.

Darum war ja auch von Anfang an geplant den 26er entweder weiter zur Station Aspern zu führen oder ab der Hausfeldstraße direkt durch die Seestadt. Oder eine Kombination aus beiden, mit zwei Linien, die sich in die Seestadt verzweigen. Ich seh da das große Drama nicht.
Geplant wird in Wien einiges, umgesetzt wurde kaum etwas.
Das Drama ist, dass Fahrgäste aus Floridsdorf und der westlichen Donaustadt sinnloserweise einen direkten Anschluss in die Slowakei verlieren.
Natürlich kann man auch in die U2 umsteigen, allerdings verlängert das die Reisezeit und verschlechtert die Attraktivität dieser Relation.

Ihr glaubts im ernst, dass die Wiener Stadtregierung an Öffiverbindungen raus aus Wien denkt? Das entlockt mir ein Schmunzeln.
Denen sind Verbindungen raus aus Wien ziemlich egal. Siehe Pendler usw..
Es soll alles ins Stadtzentrum und nicht sonst wohin.

Btw. waren bis vor kurzem allen Parteien die Regionen Nordöstlich der Donau ziemlich wurscht. Ausser im Wahlkampf. Da wurde dann viel versprochen aber gekommen ist nichts oder nur ein Bruchteil. So siehts leider in den Bezirken auch aus.
In einem Bezirk in dem man bis zu 10km zum Bezirksamt fahren muss, ziehen halt die Patentrezepte aus den Innenbezirken nicht wo man in der selben Distanz alle Bezirke abgegrast hat.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

JochenK

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Das Drama ist, dass Fahrgäste aus Floridsdorf und der westlichen Donaustadt sinnloserweise einen direkten Anschluss in die Slowakei verlieren.
Natürlich kann man auch in die U2 umsteigen, allerdings verlängert das die Reisezeit und verschlechtert die Attraktivität dieser Relation.

Und auch vom/zum Hbf, mit denem man ja im Moment die Stammstrecke meident sehr angenehm reisen kann.
Das dumme Wahlvolk vergisst es eh bald wieder.....

petestoeb

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Der weitaus größere Geniestreich ist es aber, den 26er bei der Hausfeldstraße verenden zu lassen, obwohl damals beim Bau der Strecke bekannt war, dass die ÖBB-Haltestelle aufgelassen und Aspern Nord der neue Umsteigeknoten wird.

Darum war ja auch von Anfang an geplant den 26er entweder weiter zur Station Aspern zu führen oder ab der Hausfeldstraße direkt durch die Seestadt. Oder eine Kombination aus beiden, mit zwei Linien, die sich in die Seestadt verzweigen. Ich seh da das große Drama nicht.
Geplant wird in Wien einiges, umgesetzt wurde kaum etwas.
Das Drama ist, dass Fahrgäste aus Floridsdorf und der westlichen Donaustadt sinnloserweise einen direkten Anschluss in die Slowakei verlieren.
Natürlich kann man auch in die U2 umsteigen, allerdings verlängert das die Reisezeit und verschlechtert die Attraktivität dieser Relation.

Ich bin da als Floridsdorfer durchaus persönlich betroffen,aber diesen Anschluss werde ich höchstens alle 1, 2 Jahre vermissen. Ich denke, das werde ich verkraften können.

Linie 360

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Dieser Geniestreich wird übrigens bereits mit 28.10.2018 (letztmalige Bedienung Wien Hausfeldstraße) bzw. 29.10.2018 (Eröffnung Wien Aspern Nord) vollzogen!

31/5

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Und auch vom/zum Hbf, mit denem man ja im Moment die Stammstrecke meident sehr angenehm reisen kann.
Das dumme Wahlvolk vergisst es eh bald wieder.....

Könntest Du den ersten Satz bitte so formulieren, damit man weiß, was Du meinst?

Wie wäre es mit Durchlesen vor dem Absenden?

invisible

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Das Drama ist, dass Fahrgäste aus Floridsdorf und der westlichen Donaustadt sinnloserweise einen direkten Anschluss in die Slowakei verlieren.

Öhm... einfach den 25er statt dem 26er nehmen und bei der Erzherzog-Karl-Straße umsteigen?
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

38ger

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Das Drama ist, dass Fahrgäste aus Floridsdorf und der westlichen Donaustadt sinnloserweise einen direkten Anschluss in die Slowakei verlieren.

Öhm... einfach den 25er statt dem 26er nehmen und bei der Erzherzog-Karl-Straße umsteigen?

Bei der Erzherzog-Karl-Straße hält der REX nach Bratislava aber nicht.
Sinnvoll wäre es natürlich, wenn der REX nach Bratislava mit Inbetriebnahme der Station Aspern Nord nicht mehr halten würde in Stadlau, da eine einmalige Umsteigemöglichkeit mit der U2 wohl ausreichend ist, dafür aber in der Erzherzog-Karl-Straße, da man dort mit vielen Linien hinkommt (26er, 26A, fünf weitere Autobuslinien).  Ob das jedoch tatsächlich geplant ist weiß ich nicht ...  ???

nord22

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Die Station Erzherzog-Karl-Straße wird meines Wissens von der Linie 25 bedient.

nord22

fastpage

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Da die Rex in der Erzherzog-Karl-Str nicht mehr halten, nimmt man um XX:17 die S80 nach Stadlau und steigt dort um. Zeitverlust 10Min.

Die Rex/R halten nur wegen der Verkürzung der S80 in der Hausfeldstrasse und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren und die Rex vermutlich von Stadlau weg durchrauschen bis Siebenbrunn.
Ev zur HVZ Lastrichtungsbezogene Halte in Aspern Nord.
Erwarten hier echt manche, dass ein REX jede Haltestelle bedienen soll in Wien weil dort paar Gemeindebauten und eine Strassenbahn?
Wer vermisst heute noch die Station Lobau? Das war ja auch für manche der Weltuntergang und die, die es wirklich betroffen hat, haben sich neue Wege gesucht.


abc

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Erwarten hier echt manche, dass ein REX jede Haltestelle bedienen soll in Wien weil dort paar Gemeindebauten und eine Strassenbahn?

Die "eine Straßenbahn" bindet immerhin ein hohes fünf-, wenn nicht sechsstelliges Fahrgastpotential an die Bahn an, mithin ein vielfaches dessen, was Marchegg und Siebenbrunn zusammen haben dürften... und es geht um EINEN zusätzlichen Halt, nicht um "jede Haltestelle".

Die Frage ist ja: wieviel Fahrgäste verzichten auf die Bahnfahrt, weil sie wegen eines zusätzlichen Halts 2 min länger brauchen - und wieviele, weil sie zusätzlich umsteigen müssen und 10 min länger brauchen?

Zitat
Wer vermisst heute noch die Station Lobau? Das war ja auch für manche der Weltuntergang und die, die es wirklich betroffen hat, haben sich neue Wege gesucht.

Und zwar bestenfalls mit dem Auto. Genau so muss Verkehrspolitik aussehen...

Hauptbahnhof

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Ich gehe schon davon aus, dass die REX in Aspern Nord halten werden.
Petition für den Erhalt der nö. Donauuferbahn: Unterschreibe JETZT!