Autor Thema: Auflassung der ÖBB-Station Hausfeldstraße, Inbetriebnahme der ÖBB-Station Aspern Nord  (Gelesen 23223 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 10063
Ich gehe schon davon aus, dass die REX in Aspern Nord halten werden.

Nehme ich auch an, weil bei der Station auch eine große Park&Ride Anlage geplant ist.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

fastpage

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 361
Ok, wenn eine P&R Anlage kommt, dann macht es Sinn.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 10063
Ok, wenn eine P&R Anlage kommt, dann macht es Sinn.

Wenn die Umfahrung kommt, dann hat man auch einen Anreiz vom Auto in die Bahn umzusteigen, um in die Stadt zu kommen. Darauf wollte ich raus. Und der Rex ist nicht nur interessant in Richtung Osten, sondern auch in die Gegenrichtung.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Ferry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9343
Re: Auflassung der ÖBB-Station Hausfeldstraße
« Antwort #33 am: 01. Juni 2018, 09:32:33 »
Die Rex/R halten nur wegen der Verkürzung der S80 in der Hausfeldstrasse und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren

Quelle?
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

Linie 58

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1084
Re: Auflassung der ÖBB-Station Hausfeldstraße
« Antwort #34 am: 01. Juni 2018, 10:46:07 »
Die Rex/R halten nur wegen der Verkürzung der S80 in der Hausfeldstrasse und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren

Quelle?

Ich nehme an, das hier soll gemeint sein: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:421686-2017:TEXT:EN:HTML&src=0&tabId=1

ibi

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 8
und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren
Also vier Zugpaare pro Stunde zwischen Hbf und Stadlau? Das könnte eng werden, vor allem da RJ/EC, RGJ und Güterverkehr auch noch über die Stadlauer Brücke wollen.

Kurzzug

  • Schaffner
  • **
  • Beiträge: 130
und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren
Also vier Zugpaare pro Stunde zwischen Hbf und Stadlau? Das könnte eng werden, vor allem da RJ/EC, RGJ und Güterverkehr auch noch über die Stadlauer Brücke wollen.

Es fahren dann pro Stunde wahrscheinlich zwei Zugpaare S80 und jeweils ein Zugpaar R, REX und FV. Zu den 5 kann man noch relativ viel Güterverkehr dazuplanen.

In Zukunft ist es natürlich noch denkbar, dass nach der Elektrifizierung der Marchegger Ostbahn echter Fernverkehr nach Bratislava geführt wird. Wenn man dann noch den geplanten 15min-Takt auf der S80 berücksichtigt, ergeben sich 8 potentielle Zugpaare. Ich weiß leider nicht, wie viele Güterzugtrassen dann gebraucht werden, es sollten sich aber etwa 2 pro Stunde ausgehen.

denond

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1145
und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren
Also vier Zugpaare pro Stunde zwischen Hbf und Stadlau? Das könnte eng werden, vor allem da RJ/EC, RGJ und Güterverkehr auch noch über die Stadlauer Brücke wollen.

Der echte Fernverkehr mit Bratislava über diese Strecke wird vermutlich noch einige Zeit auf sich warten lassen, bis das 'Schnürl' Devinska Nova Ves erreicht haben wird.

Der 15 Min. Takt wird auf der S80 vermutlich schneller kommen als er von Seiten der 'Verkehrsexperten' geplant wurde, denn, wenn die P&R-Anlage bei der Station Aspern-Nord bei den Einpendlern nach ca. einem Jahr so richtig angenommen wird, dann werden die S80-Züge sehr schnell voll werden, denn eine solche Alternative - in ca. 24 Min. um in den Bereich vom Hauptbahnhof zu gelangen, hat man nicht alle Tage. Ich würde da schon fast das Karlsruher Vorzeige-Modell einer überregionalen Linie  durch Wien mit den entsprechenden Fahrzeugen andenken, genauso wie auf einer Süd - Nord - Achse, daß ja dort höchst erfolgreich reüsiert. Dies nur so nebenbei. Und bei guter Disposition - wird die Strecke doch abschnittsweise 2-gleisig ausgebaut - müßten mehr als zwei Güterzüge pro Stunde - auch über die Donaubrücke nach Kledering - über die Strecken zu führen sein.

Ich glaube auch, daß in Sachen Station Hausfeldstraße - dieser große Fehler einer Schließung - bei den ÖBB und der Bezirkspolitik noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde...

abc

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 388
und mit Fahrplanwechsel wird die S80 im 30Min-Takt verkehren
Also vier Zugpaare pro Stunde zwischen Hbf und Stadlau? Das könnte eng werden, vor allem da RJ/EC, RGJ und Güterverkehr auch noch über die Stadlauer Brücke wollen.

Der echte Fernverkehr mit Bratislava über diese Strecke wird vermutlich noch einige Zeit auf sich warten lassen, bis das 'Schnürl' Devinska Nova Ves erreicht haben wird.

Dennoch verwundert es mich auch, dass man munter die Strecke nach Bratislava ausbaut und den Ausbau der Nordbahn zumindest vorsieht, das potentielle Nadelöhr Donauquerung aber konsequent ignoriert. Es ist ja nicht nur die Zweigleisigkeit mit völlig verschiedenen Haltemustern, die die Kapazität weiter einschränkt, sondern auch die ungünstige Lage der Bahnsteige. Die S80 Richtung Aspern blockiert im Bereich Simmering gleich zwei Gleise, wenn sie Simmering und Haidestraße bedient.

sheldor

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 600
Wie kommst du auf die Idee das die S80 Gleise blockiert? Das Durchfahrtsgleis (Haidestraße) ist doch immer frei. Wenn wer warten muss ist es der R oder die S80.

abc

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 388
Wie kommst du auf die Idee das die S80 Gleise blockiert? Das Durchfahrtsgleis (Haidestraße) ist doch immer frei. Wenn wer warten muss ist es der R oder die S80.

Sie muss aber vorher Richtung Aspern das Gleis wechseln, um beide Halte zu bedienen. Das ist sicher nicht im Sinne einer hohen Streckenkapazität. Idealerweise sollte/n das/die Gleise für Fern- und Güterzüge völlig frei von Bahnsteigen sein, der Nahverkehr also völlig abgetrennt sein. Wird leider baulich hier nicht funktionieren.

sheldor

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 600
Wie kommst du auf die Idee das die S80 Gleise blockiert? Das Durchfahrtsgleis (Haidestraße) ist doch immer frei. Wenn wer warten muss ist es der R oder die S80.

Sie muss aber vorher Richtung Aspern das Gleis wechseln, um beide Halte zu bedienen. Das ist sicher nicht im Sinne einer hohen Streckenkapazität. Idealerweise sollte/n das/die Gleise für Fern- und Güterzüge völlig frei von Bahnsteigen sein, der Nahverkehr also völlig abgetrennt sein. Wird leider baulich hier nicht funktionieren.

Das muss die S80 nicht. Haidestraße ist ein Nebengleis (Ausweiche). Die S80 und die R bzw. REX blockieren "nur" zwischen Praterkai und Stadlau. OK, eng wird die Schleife Hbf. Aber der Rest  ::)? Da geht sich vieles aus. Musst einmal am Freitag dabei sein. Wieviele Güterzüge da durch gehen ohne das die S80 oder der R im Weg sind. Und da ist die Trassenbelegung noch nicht einmal voll ausgeschöpft.

denond

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1145
Wie kommst du auf die Idee das die S80 Gleise blockiert? Das Durchfahrtsgleis (Haidestraße) ist doch immer frei. Wenn wer warten muss ist es der R oder die S80.

Man sieht an diesem Szenario, daß in diesem Falle die Umstellung auf Rechtsverkehr nicht zielführend war, da viele Weichenverbindungen für Links-Verkehr ausgelegt sind.
 
@abc, das Nadelöhr Donauquerung aber konsequent ignorierend:
Was willst du von einer Stadtregierung bzw. zweien Landesregierungen, von einem Verkehrsverbund bzw. von einem Unternehmen wie sich die ÖBB derzeit darstellen, wo sich in all diesen Gremien die Personen gegenseitig versuchen, das Wasser abzugraben bzw. sich permanent Grabenkämpfe (wie es bei Cargo, PV-AG, Traktion, Infra an der Tagesordnung steht) liefern anstatt klar und deutlich an einem Strag zu ziehen und zu sagen: Ja, wir brauchen für eine leistungsstarke Achse zusätzlich ein drittes, viertes Gleis. Die Resultate der Herumeierei daraus spürt der Reisende und auch der Cargo-Bereich, aber nicht nur in diesem Bereich bzw. Region.
Siehe auch bei den WL und den Linien 8, 13, 317, 360 und was daraus wurde. Heute würde man sich alle 10 Finger abschlecken, hätte man diese leistungsfähigen Linien. Es traut sich nur niemand aufzustehen, unpopulär zu sagen: Bauen wir diese Linien wieder auf, wir brauchen sie. Der überlebende Streckenast im Falle der Linie 317 durch die Donaufelder Straße und der aufstrebende Betrieb der WLB aus dem Gebiet Mödling des ehemaligen 360ers beweisen es ja...


JochenK

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 90
Ich würde da schon fast das Karlsruher Vorzeige-Modell einer überregionalen Linie  durch Wien mit den entsprechenden Fahrzeugen andenken,

Wird in Wien niemals kommen.... da würde ich sehr viel Geld drauf verwetten das sowas "neumodisches" jemals
in Österreich fährt.

denond

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1145
Ich würde da schon fast das Karlsruher Vorzeige-Modell einer überregionalen Linie  durch Wien mit den entsprechenden Fahrzeugen andenken,

Wird in Wien niemals kommen.... da würde ich sehr viel Geld drauf verwetten das sowas "neumodisches" jemals
in Österreich fährt.

...diese Wette gewinnst du - bei den derzeit handelnden Personen - leider eindeutig.