Autor Thema: Elektrische Stadtbahn  (Gelesen 77837 mal)

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tramway.at

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Re: Elektrische Stadtbahn
« Antwort #180 am: Heute um 10:21:38 »
Aber ich glaube kaum, dass man heute noch die wahren Gründe erfahren kann, da es keine lebenden Menschen gibt, die es sagen können.

 ::) Gut, dass die Schrift schon erfunden war, so konnten sich Aufzeichnungen überliefern...

Man ging bei der ersten Konzeption von Dreiwagenzügen in einem Intervall von bis zu 90 Sekunden (am Wochenende) aus, sowie von einer stärkeren Vernetzung mit dem Tramwaynetz (Linie 18G ist bekannt, aber auch von Hietzing Richtung Mauer). Also einen mit der Tramway fast identen Betrieb. Insgesamt rechnete man mit einer nötigen "Grundausstattung" von 50 Motor- und 100 Beiwagen. Anders als schlussendlich realisiert ging man eher von einem Führen von zusätzlichen Tramwaykursen auf der Stadtbahn aus, also dass normale Tramwaylinien auf die Stadtbahn auffahren als umgekehrt.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Klingelfee

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Re: Elektrische Stadtbahn
« Antwort #181 am: Heute um 10:28:36 »
Aber ich glaube kaum, dass man heute noch die wahren Gründe erfahren kann, da es keine lebenden Menschen gibt, die es sagen können.

 ::) Gut, dass die Schrift schon erfunden war, so konnten sich Aufzeichnungen überliefern...

Man ging bei der ersten Konzeption von Dreiwagenzügen in einem Intervall von bis zu 90 Sekunden (am Wochenende) aus, sowie von einer stärkeren Vernetzung mit dem Tramwaynetz (Linie 18G ist bekannt, aber auch von Hietzing Richtung Mauer). Also einen mit der Tramway fast identen Betrieb. Insgesamt rechnete man mit einer nötigen "Grundausstattung" von 50 Motor- und 100 Beiwagen. Anders als schlussendlich realisiert ging man eher von einem Führen von zusätzlichen Tramwaykursen auf der Stadtbahn aus, also dass normale Tramwaylinien auf die Stadtbahn auffahren als umgekehrt.

JA - Entscheidungen kann man nachlesen. Aber ob man wirklich ALLE Überlegungen dazu noch nachlesen kann, dass bezweifle ich. Denn leider sind viele dieser Dokumente im Laufe der Zeit verschwunden.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

T1

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Re: Elektrische Stadtbahn
« Antwort #182 am: Heute um 16:36:02 »
Und als ob Erinnerungen von Personen, egal wie sehr sie involviert waren, so viel zuverlässiger wären. Der Mensch erinnert sich grundsätzlich an weit zurückliegende Sachen unvollständig und meist auch sehr unzuverlässig. Die Erinnerung ist ein Hund, wie man auch oft im Forum sieht :)

Katana

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Re: Elektrische Stadtbahn
« Antwort #183 am: Heute um 16:58:40 »
Aber ob man wirklich ALLE Überlegungen dazu noch nachlesen kann, dass bezweifle ich.
Es reicht, wenn man die Pro-Argumente für die getroffenen Entscheidung nachlesen kann.

Und als ob Erinnerungen von Personen, egal wie sehr sie involviert waren, so viel zuverlässiger wären. Der Mensch erinnert sich grundsätzlich an weit zurückliegende Sachen unvollständig und meist auch sehr unzuverlässig. Die Erinnerung ist ein Hund, wie man auch oft im Forum sieht :)
Nicht nur im Forum, ich weiß es von mir selbst.  8)

tramway.at

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Re: Elektrische Stadtbahn
« Antwort #184 am: Heute um 17:11:18 »
Aber ob man wirklich ALLE Überlegungen dazu noch nachlesen kann, dass bezweifle ich.
Es reicht, wenn man die Pro-Argumente für die getroffenen Entscheidung nachlesen kann.

Grade aus dieser Zeit sind viele Publikationen von Ingenieur Spängler verfügbar, die insgesamt eigentlich keine Fragen offen lassen.
Harald A. Jahn, www.tramway.at

N1

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Re: Elektrische Stadtbahn
« Antwort #185 am: Heute um 17:35:14 »
Aber ob man wirklich ALLE Überlegungen dazu noch nachlesen kann, dass bezweifle ich.
Es reicht, wenn man die Pro-Argumente für die getroffenen Entscheidung nachlesen kann.

Grade aus dieser Zeit sind viele Publikationen von Ingenieur Spängler verfügbar, die insgesamt eigentlich keine Fragen offen lassen.
Ich bezweifle, ob sich so ohne Weiteres z.B. die Frage klären lässt, warum beim Bau der Wendegleisanlage Hietzing die beiden ursprünglichen Gleise bereit fixfertig mit Mittelmasten und Kettenfahrleitung ausgerüstet waren, was sehr stark für kurzfristige Änderungen an den Plänen spricht. Ansonsten denke ich, dass bei Spängler oft diese Ehrfurcht vor technokratischen Experten zum Vorschein kommt. Dabei war es doch so, dass er bei seinem Konzept nur sehr kurzfristig gedacht und manche Probleme, die sich dann stellen sollten, schlichtweg nicht vorhergesehen hat. Ich beziehe mich namentlich auf die Problematik der unterschiedlichen Radreifenprofile von Straßen- und Stadtbahn.
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
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