Autor Thema: Linienkennfarben Grundnetz  (Gelesen 4430 mal)

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #15 am: 15. November 2018, 22:02:19 »
Übrigens, soweit ich weiß, hing der erste Plan auch in den Zügen - und ansonsten waren die Farben bei den Grafikern noch etwas willkürlich, aber man vergleiche bitte die fehlerhaften heutigen Grafikprodukte, aus denen man in 50 Jahren auch keine Wahrheiten ablesen wird dürfen!

Wobei - edit - ich vom Sramek früher nie hörte, Tino Erben war dagegen sehr bekannt seinerzeit, der wäre eigentlich der tatsächliche Kopf hinter allem.

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Tino_Erben


Zum "Übrigens, ...": Ich schätze mal, da waren anfangs noch keine Grafiker am Werk, sondern Mitarbeiter aus dem Rathaus u/o der Verkehrsbetriebe, die halt mal nach eigenem Gutdünken was zusammengebastelt haben. In dem Fall wäre das also alles andere als Planung, geschweige denn eine strategische Vorausplanung gewesen sein (anders als im betreffenden Wikipediaartikel herumspekuliert wird).

Im Zweiten: "... wäre eigentlich der tatsächliche Kopf hinter allem." Jein. Nach außen wird Erben das wohl gewesen sein. Wie es im Innenverhältnis der Designergruppe ausgesehen haben mag, ist dann vermutlich noch was anderes gewesen. Drum hat wahrscheinlich wirklich Sramek die Idee gehabt und sich auch - wie er im Interview sagt - noch knapp vor der Eröffnung persönlich überzeugt, dass alles hinhaut. Erben hat dann, wie es so oft in solchen Gruppen der Fall ist, als "der tatsächliche Kopf hinter allem" die Lorberen eingeheimst und Sramek ist der stille, unbekannt im Hintergrund Gebliebene gewesen. Nur so als Idee, wie das gelaufen sein könnte.

Was stellt der weiße Punkt am äußeren Rand der Fallblattanzeiger dar? Signalisierung eines einfahrenden Zuges, Lautsprecheröffnung oder ganz was anderes?

Etwas verspätet - keine Ahnung, aber es gab ihn auch in echt!

Das sieht mir nach einer verkleideten Öffnung für einen Lautsprecher aus. Würde zum Gesamtdesign dazupassen.

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #16 am: 15. November 2018, 22:04:37 »
Ich habe Fotos von der alten U2 (Karlsplatz - Schottenring) gesehen, wo an der Stelle des weißen Punkts die Gleisangabe angebracht war.

Diese Pickerl kamen erst später (zu meinem Leidwesen), ich hab mich als Ästhet immer über die Verhunzungen geärgert.
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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #17 am: 15. November 2018, 22:09:31 »
Welche für Fahrgäste relevante Info kann man binär (ein /aus) anzeigen?

Für mich wäre eine Anzeige von Kurzzügen sinnvoll.

Ob dort wirklich Lautsprecher geplant waren? Für ausreichende Beschallung bräuchte man wohl ohnehin mehrere und die kann man besser "verstecken".

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #18 am: 15. November 2018, 22:14:07 »
Danke für die Bilder, Harald. Sie zeigen eindeutig, dass Wiener Linien mit Ästhetik schon damals gänzlich auf Kriegsfuß standen. Ich glaube nicht, dass sich dahinter Lautsprecher-Öffnungen befanden, denn warum sollte man sie überkleben?
Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. (Karl Lagerfeld)

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #19 am: 15. November 2018, 22:20:20 »
Hat sich mit dem Absenden meines letzten Postings überschnitten:

Ich habe Fotos von der alten U2 (Karlsplatz - Schottenring) gesehen, wo an der Stelle des weißen Punkts die Gleisangabe angebracht war.

Wie von mir vermutet, dürfte es sich bei dem Punkt um eine Lautsprecheröffnung handeln. Demnach wäre an der Stelle die Gleisangabe eine nachträgliche Zweckentfremdung gewesen sein bzw. einfach über die Lautsprecheröffnung ohne gröbere Funktionseinschränkung drübergeklebt worden sein (siehe tramway.at gerade zuvor).

Interessant übrigens, dass in der Ursprungsplanung - wie weiter oben in einem der Bilder von tramway.at zu sehen - digitale Zeitanzeigen vorgesehen waren, tatsächlich aber schöne große Analoguhren von Schauer in dem Anzeigesegment verbaut wurden.

Die Faltblattanzeigen, wie es sie überdies als Faltblattuhren gab, als weiteres übrigens, kamen von der Fa. ITT-Schaub-Lorenz. Im Großformat gab es die Faltblattanzeigen bekanntlich auch in den ÖBB-Bahnhöfen (West-, Süd-, etc.) für die Zugsanzeige. Mein Vater war dereinst in den Vertrieb der Faltblattanzeigetafeln eingebunden, eine Faltblatttischuhr stand deshalb auch bei uns daheim herum.


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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #20 am: 15. November 2018, 22:31:29 »
Welche für Fahrgäste relevante Info kann man binär (ein /aus) anzeigen?

Für mich wäre eine Anzeige von Kurzzügen sinnvoll.

Ob dort wirklich Lautsprecher geplant waren? Für ausreichende Beschallung bräuchte man wohl ohnehin mehrere und die kann man besser "verstecken".

Nochmals eine Überschneidung, während ich getippselt habe.

Auf den letzten Bildern von Harald zeigt sich, dass die Beklebungen mit den Gleisnummern im Wildwuchs aufgebracht waren. Nur in einem der abgebildeten Fällen, dort wo sonst kein Platz war, haben sie den Kreis überklebt.

Da es ja auf jedem Bahnsteig mehrere dieser Anzeigesegmente gegeben hat, wäre das bei entsprechender Dimensionierung der Lautsprecher durchaus machbar gewesen. In dem Sinn geht es auch nicht ums "Verstecken" per se, sondern um das Gesamtdesign mit einem Anzeigesegment, wo Anzeige von Linie, Ziel, Uhr und wohl auch Ansage in einem Stück gebündelt war. ... Wobei, wie ich gerade an dem einen Bild bemerke, bei der U2 eine Konzeptaufweichung vollzogen wurde.

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #21 am: 15. November 2018, 22:45:16 »
Ich persönlich kann mich an die Faltblattanzeigen gar nicht erinnern (vielleicht hab ich sie auch gar nicht erlebt).
Wenn es davon mehrere am Bahnsteig gab, könnten es natürlich schon Lautsprecheröffnungen sein.
Obwohl ich analoge Uhren eigentlich lieber habe, die digtalen Uhren hätten sicher gut zum Design gepasst.

95B

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #22 am: 15. November 2018, 22:53:16 »
Fallblatt!
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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #23 am: 15. November 2018, 23:09:22 »
Da es ja auf jedem Bahnsteig mehrere dieser Anzeigesegmente gegeben hat, wäre das bei entsprechender Dimensionierung der Lautsprecher durchaus machbar gewesen. In dem Sinn geht es auch nicht ums "Verstecken" per se, sondern um das Gesamtdesign mit einem Anzeigesegment, wo Anzeige von Linie, Ziel, Uhr und wohl auch Ansage in einem Stück gebündelt war. ... Wobei, wie ich gerade an dem einen Bild bemerke, bei der U2 eine Konzeptaufweichung vollzogen wurde.

Bei den U2-Anzeigen gab es dieses Loch nicht, die Stationen sind ja in einem völlig anderen Design entworfen. Warum? Nach dem Wettbewerb, nach dem sich die beiden bestplazierten Teams (sie hatten recht ähnliche Entwürfe) zur Architektengruppe U-Bahn zusammenschlossen, gab es noch einen altgedienten gemeindenahen Architekten (Kurt Schlauss). Dieser hatte schon die USTRAB unter der 2er-Linie geplant. Der bekam dann Schottentor, Karlsplatz und den 2er-Linien-Umbau. Auch später ging das noch weiter: von ihm ist zB Volkstheater und die U6-Stationen in Meidling und Michelbeuern, während andere Teile wieder von der AGU sind (es gab noch weitere beteiligte Architekten, aber die haben nicht so daneben gehauen wie Schlauss). Ich hab da mal einen etwas zynischen Artikel über eine kleine Skurrilität geschrieben:

http://www.tramway.at/fachartikel/karlsplatz-west.html
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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #24 am: 16. November 2018, 08:58:43 »
Auch später ging das noch weiter: von ihm ist zB Volkstheater und die U6-Stationen in Meidling und Michelbeuern, während andere Teile wieder von der AGU sind (es gab noch weitere beteiligte Architekten, aber die haben nicht so daneben gehauen wie Schlauss).
Der gesamte erste Ausbauabschnitt der U6 (Längenfeldgasse, Niederhofstraße, Bhf. Meidling) ist von Schlauss. Das war gleichzeitig auch sein letztes großes U-Bahn-Projekt.

Die Gestaltung der Westpassage am Karlsplatz finde ich nicht so schlimm. Die passt stilistisch zum Rest der Station, etwas "Futuristischeres" hätte da weniger gepasst.

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #25 am: 16. November 2018, 09:23:20 »
Der gesamte erste Ausbauabschnitt der U6 (Längenfeldgasse, Niederhofstraße, Bhf. Meidling) ist von Schlauss. Das war gleichzeitig auch sein letztes großes U-Bahn-Projekt.
Die Gestaltung der Westpassage am Karlsplatz finde ich nicht so schlimm. Die passt stilistisch zum Rest der Station, etwas "Futuristischeres" hätte da weniger gepasst.

Ja klar, ich meinte die späteren  Stationen der Verlängerungen - die U6 Süd von Gsteu gefällt mir persönlich auch nicht sehr, aber das ist Geschmackssache, die sind saubere zeitgemäße Architektur. Schade, dass man nicht konsequent geblieben ist, die Sachen der AGU sind ziemlich das beste, was ich so in Europa kenne (wenn man das Konzept verfolgt, die Stationen einheitlich zu gestalten). @Westpassage - futuristisch muss es nicht sein, geschmackvoll tät schon reichen.
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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #26 am: 16. November 2018, 09:27:02 »
Der gesamte erste Ausbauabschnitt der U6 (Längenfeldgasse, Niederhofstraße, Bhf. Meidling) ist von Schlauss. Das war gleichzeitig auch sein letztes großes U-Bahn-Projekt.
Die Gestaltung der Westpassage am Karlsplatz finde ich nicht so schlimm. Die passt stilistisch zum Rest der Station, etwas "Futuristischeres" hätte da weniger gepasst.

Ja klar, ich meinte die späteren  Stationen der Verlängerungen - die U6 Süd von Gsteu gefällt mir persönlich auch nicht sehr, aber das ist Geschmackssache, die sind saubere zeitgemäße Architektur. Schade, dass man nicht konsequent geblieben ist, die Sachen der AGU sind ziemlich das beste, was ich so in Europa kenne (wenn man das Konzept verfolgt, die Stationen einheitlich zu gestalten). @Westpassage - futuristisch muss es nicht sein, geschmackvoll tät schon reichen.

Das häßlichste, meiner Meinung nach, ist die Zwischendeckenverkleidung.
Ein Raum steht und fällt, meiner Meinung nach, mit seinem Boden und seiner Decke.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #27 am: 16. November 2018, 10:02:29 »
die Sachen der AGU sind ziemlich das beste, was ich so in Europa kenne (wenn man das Konzept verfolgt, die Stationen einheitlich zu gestalten). @Westpassage - futuristisch muss es nicht sein, geschmackvoll tät schon reichen.

Vom Schlauss gefällt mir eigentlich nur Volkstheater, wegen der Kunst. Der Rest ist 60er-Jahre-"Ästhetik" schlimmer als manche alten Münchner Stationen und könnte eigentlich in den nächsten 20 Jahren mal einem Radikalumbau unterzogen werden (jaja, das Geld).

Die Sachen der AGU aus der 2. Ausbaustufe sind so ziemlich perfekt, vor allem was das Innendesign betrifft. Die U3-Stationen sind bald 30 Jahre alt, ansehen tut man es ihnen absolut nicht. Andere Stationen aus der 1. Ausbaustufe gehörerten eigentlich schonmal dringend renoviert, Taubstummengasse oder Schwedenplatz zb. Aber da hatte man halt noch nicht die Erfahrung wie sich die einzelnen Materialien auf die Haltbarkeit auswirken würden.

Ganz großartig finde ich auch die AGU-Entwürfe für den U2-Ast ab Schottenring, tut mir immer noch weh dass daraus nix geworden ist. Kann ich mal bei Interesse posten...

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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #28 am: 16. November 2018, 10:11:16 »
Das häßlichste, meiner Meinung nach, ist die Zwischendeckenverkleidung.
Ein Raum steht und fällt, meiner Meinung nach, mit seinem Boden und seiner Decke.

Gerade bei den Deckenverkleidungen sind sehr uneinheitliche Herangehensweisen zu beobachten. Am besten geeignet sind meiner Meinung nach die Lochplatten im Bahnsteigbereich – schauen gut aus, sind funktional und ermöglichen im Fall des Falles auch einen guten Zugang zu den dahinter gelegenen Elementen. Was in späteren Stationsbauwerken dabei weniger gut gelungen ist: Man hat offensichtlich aus Einsparungsgründen (weniger unterschiedliche Plattengrößen) Bereiche leer gelassen, die entweder wirklich leer sind oder mit dunklen Gittern abgedeckt wurden.

Eine dem Zeitgeist entsprechende Idee war die Alulamellenverkleidung in den Passagengeschoßen des Grundnetzes. Hier hat sich in späteren Jahren herausgestellt, dass der Zugang zu den dahinter befindlichen Elementen problembehaftet ist, irgendwann gab es auch keine Ersatzteile mehr und vom Reinigen hat man sich ebenfalls verabschiedet. Daher muteten die Pasagengeschoße mit der Zeit immer versiffter an, bis man durch ersatzlose Entfernung den Raumeindruck rumänischer Fußgängertunnel (nackte Dämmplatten, Aufputz-Verteilerdosen, nackte Leuchtstoffröhren, Dreck) geschaffen hat.

Teilweise wurden als Ersatz auch sehr filigrane weiße geschlossene Lamellen eingezogen, die sind aber denkbar ungeeignet, weil sie sich schon beim ersten Herausnehmen gern so verbiegen, dass man sie nicht wieder einwandfrei zusammensetzen kann. Es wird offensichtlich nur allzu gern darauf vergessen, dass es ein wesentlicher Zweck der Zwischendecke ist, Zugang zu den dahinter verborgenen Einbauten zu gewähren.

Wenn man aber daran denkt und auch Zutritt benötigt... ja, dann bleiben die geöffneten Teile aus Schlamperei, Materialdefekt, Wurschtigkeit oder was auch immer oft gleich mehrere Monate im geöffneten Zustand und erzeugen dementsprechend den mangelhaften Eindruck einer Dauerbaustelle.

Persönlich halte ich die sanfte Weiterentwicklung des AGU-Designs (Anpassung der Materialwahl), wie es bei den U1-Verlängerungen praktiziert wurde, für die gelungenste Umsetzung. Auf Platz 2 würde ich die AGU-Abwandlung reihen, die beispielsweise bei der U3 angewendet wurde. Und mein Platz 3 geht an die U3-Station Volkstheater, denn so vorgestrig das Mosaik auch sein mag, es ist ein fröhlicher, farbenfroher Tupfer im Wiener Alltagsgrau und es zeigt, dass man die Hallenstationen nicht zwingend so verhunzen muss wie Karlsplaz und Schottentor.

Ganz großartig finde ich auch die AGU-Entwürfe für den U2-Ast ab Schottenring, tut mir immer noch weh dass daraus nix geworden ist. Kann ich mal bei Interesse posten...

Ja, bitte!
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Re: Linienkennfarben Grundnetz
« Antwort #29 am: 16. November 2018, 12:35:50 »
Wenn man sich die alten Anzeigen ansieht, fragt man sich schon, wie haben die Leute ohne den Minutencountdown überlebt.