Autor Thema: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)  (Gelesen 8748037 mal)

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petestoeb

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18705 am: Gestern um 19:59:41 »
Und mit ein wenig vorausschauenden Fahrens und ohne Vorrang durchsetzen um jeden Preis sollte man nicht vertrauenswürdigen Verkehrsteilnehmer entsprechend vorsichtig verhalten. Und da fällt schon auf, dass es leider immer mehr Fahrer gibt, die glauben das nur weils eine Straßenbahn fahren sie immer mit Vollgas ihren Vorrang durchsetzen können. Genau danach sieht auch dieser Unfall aus.

Wenn ich einen solchen UNSINN lese, geht mir das geimpfte auf. Der Fahrer soll mit seiner Straßenbahn der StVo entsprechend fahren und nicht vor jeder möglichen Konfliktstelle Angst haben. Und das so schnell wie möglich. Als ich noch Fahrer bei den WL war (lange ist es her) bin ich grundsätzlich immer mit der an der Stelle erlaubten Höchstgeschwindigkeit gefahren. Und durchaus auch am Ring gegen die Fahrtrichtung. Natürlich muss man aufpasen und auf alle möglichen Vorfälle gefasst sein, aber deshalb dauernd nachgebend unterwegs zu sein, dürfte heute LEIDER die Normalität sein. Und dann gab es manchmals eben einen Zusammenstoß. In meiner Zeit bei den WL (1979 bis 2000) hatte ich im Schnitt 3-4 Karambolagen pro Jahr. Die Schuld wurde IMMER beim anderen Beteiligten festgestellt. Zumindest damals gab es mit einer solchen Bilanz keinerlei Probleme. Warum sollte jetzt der Fahrer einer Straßenbahn nicht den lt. StVo ermöglichten Vorrang nutzen. Der Andere hat ja dementsprechend IMMER Wartepflicht. Und hält dieser sich nicht daran, dann ist es nicht das Problem des Fahrers.

Natürlich braucht man dazu auch eine gewisse Routine und auch Härte. Und natürlich geht das auch auf die Nerven und aufs Gemüt. Das war auch der Grund, warum ich nach einem spektakulären Frontalcrash mit einem Linienbus dann nicht mehr weiter diesen Job machen wollte und letztlich zu einem anderen öffentlichen Arbeitgeber gewechselt bin.

Wenn ich heute als Fahrgast unterwegs bin, geht mir meist die zuckelnde Fahrweise gründlich auf die Nerven, weil heute oft dadurch nichts weitergeht.

Katana

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18706 am: Gestern um 22:21:37 »
Ich hoffe, das ist jetzt nicht im falschen Forum, sonst bitte gerne beheben.

Seit kurzem ist es bei den Wiener Linien Mode, bei Störungen und Fahrtbehinderungen gezielt Desinformation über die Anzeigen flimmern zu lassen.
Konkrete Fälle - beide Male die Linie D.
....
Meine Theorie ist, dass sich das irgendein Schreibtischtäter ausgedacht hat, weil es von seinem Schreibtisch aus gesehen vielleicht irgendwie logisch wirkt.
Gibt es plausiblere Erklärungen?
Ein Fall für diesen Thread https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=2930.0

Und mit ein wenig vorausschauenden Fahrens und ohne Vorrang durchsetzen um jeden Preis sollte man nicht vertrauenswürdigen Verkehrsteilnehmer entsprechend vorsichtig verhalten. Und da fällt schon auf, dass es leider immer mehr Fahrer gibt, die glauben das nur weils eine Straßenbahn fahren sie immer mit Vollgas ihren Vorrang durchsetzen können. Genau danach sieht auch dieser Unfall aus.

Wenn ich einen solchen UNSINN lese, geht mir das geimpfte auf. Der Fahrer soll mit seiner Straßenbahn der StVo entsprechend fahren und nicht vor jeder möglichen Konfliktstelle Angst haben.
Es gab ein paar Jahre in meinem Leben, wo ich mir dauernd Sorgen gemacht habe, ob die Anderen gemäß StVO unterwegs sind. Und zwar weil mir als Motorradfahrer bewusst war, dass im Falle einer Kollision am Auto des schuldigen Unfallgegners nur ein kleiner Blechschaden entstehen würde und ich möglicherweise ins Spital käme.
Aber das steht hier nicht zur Diskussion.

Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18707 am: Heute um 05:50:16 »
Es gab ein paar Jahre in meinem Leben, wo ich mir dauernd Sorgen gemacht habe, ob die Anderen gemäß StVO unterwegs sind. Und zwar weil mir als Motorradfahrer bewusst war, dass im Falle einer Kollision am Auto des schuldigen Unfallgegners nur ein kleiner Blechschaden entstehen würde und ich möglicherweise ins Spital käme.
Aber das steht hier nicht zur Diskussion.

Und ich finde es erschreckend, dass immer davon ausgegangen wird, dass bei einem Unfall IMMER der andere Schuld ist. Wir sind alle Menschen und wir machen alle Fehler. Und es kann auch sein, dass man auf Grund einer kurzen Unachtsamkeit SELBST einen Unfall verschuldet.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Katana

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18708 am: Heute um 10:04:08 »
Es gab ein paar Jahre in meinem Leben, wo ich mir dauernd Sorgen gemacht habe, ob die Anderen gemäß StVO unterwegs sind. Und zwar weil mir als Motorradfahrer bewusst war, dass im Falle einer Kollision am Auto des schuldigen Unfallgegners nur ein kleiner Blechschaden entstehen würde und ich möglicherweise ins Spital käme.
Aber das steht hier nicht zur Diskussion.

Und ich finde es erschreckend, dass immer davon ausgegangen wird, dass bei einem Unfall IMMER der andere Schuld ist.
"Immer" habe ich nicht geschrieben.
Fakt bleibt, dass man für den Anderen mitdenken sollte, wenn man der Schwächere ist, also den größeren Schaden davontragen könnte. Das trifft aber auf den Straßenbahnfahrer nicht zu. Er sollte, wie petestoeb geschrieben hat, nicht vor jeder Konfliktstelle Angst haben.

Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18709 am: Heute um 10:36:15 »
Es gab ein paar Jahre in meinem Leben, wo ich mir dauernd Sorgen gemacht habe, ob die Anderen gemäß StVO unterwegs sind. Und zwar weil mir als Motorradfahrer bewusst war, dass im Falle einer Kollision am Auto des schuldigen Unfallgegners nur ein kleiner Blechschaden entstehen würde und ich möglicherweise ins Spital käme.
Aber das steht hier nicht zur Diskussion.

Und ich finde es erschreckend, dass immer davon ausgegangen wird, dass bei einem Unfall IMMER der andere Schuld ist.
"Immer" habe ich nicht geschrieben.
Fakt bleibt, dass man für den Anderen mitdenken sollte, wenn man der Schwächere ist, also den größeren Schaden davontragen könnte. Das trifft aber auf den Straßenbahnfahrer nicht zu. Er sollte, wie petestoeb geschrieben hat, nicht vor jeder Konfliktstelle Angst haben.

Sorry, aber mit dem ..... schuldigen Unfallgegners .... ging ich aus, dass du die Schuld grundsätzlich dem Unfallgegner zuschieben willst. Du kannst aber auch einen Unfallhaben, wo du leider schwer verletzt wirst und der Unfallgegner nichts für den Unfall kannst. Hättest du eben das Wort  ... schuldigen .... weggelassen oder ... gegnerischen ... geschrieben, dann hättest du von mir eine Zustimmung bekommen. Aber so akzeptiere ich deine Aussage nicht.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen