Autor Thema: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)  (Gelesen 8743033 mal)

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Katana

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18690 am: Gestern um 22:45:14 »
Und da fällt schon auf, dass es leider immer mehr Fahrer gibt, die glauben das nur weils eine Straßenbahn fahren sie immer mit Vollgas ihren Vorrang durchsetzen können. Genau danach sieht auch dieser Unfall aus.
Wenn du anhand der verlinkten Bilder den Fahrstil des Fahrers in den Sekunden vor dem Knaller erkennen kannst, bist du mit ganz speziellen Talenten gesegnet.
Arbeitest du beim Unfallkommando der Polizei? Hoffentlich nicht.

M-wagen

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18691 am: Heute um 04:10:24 »
Es gilt noch immer, dass unmittelbar vor oder hinter einer Straßenbahn das Befahren des Gleiskörpers verboten ist.

U4

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18692 am: Heute um 06:59:57 »
Der darf dort mal erstens gar nicht abbiegen. Und mit ein wenig vorausschauenden Fahrens und ohne Vorrang durchsetzen um jeden Preis sollte man nicht vertrauenswürdigen Verkehrsteilnehmer entsprechend vorsichtig verhalten. Und da fällt schon auf, dass es leider immer mehr Fahrer gibt, die glauben das nur weils eine Straßenbahn fahren sie immer mit Vollgas ihren Vorrang durchsetzen können. Genau danach sieht auch dieser Unfall aus.

Sorry, aber kein Fahrer kann zu 100%ig jeden Unfall verhindern. Und warum soll der Fahrer denn in dieser Situation annehmen, dass ein entgegenkommender Transporter nicht „vertrauenswürdig“ sein soll? Soll man als Tramwayfahrer bei jedem Auto, dass einem entgegenkommt, auf 15 km/h runterbremsen, weil jedes Auto könnte unmittelbar vor dir entgegenkommend links abbiegen. Oder wie stellst du dir das bitte vor?
Noch dazu, da es vielen Fahrern von Fahrzeugen erst im letzten Moment einfällt zum Blinken zu beginnen, wenn sie schon einbiegen  8)
🥒 Haltestelle NEU -  die schlechteste Version seit Beginn der Haltestellen, "Stangln" die fast nicht zu erkennen sind im Bild der Stadt

DaedalusBC304

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18693 am: Heute um 07:25:56 »
Noch dazu, da es vielen Fahrern von Fahrzeugen erst im letzten Moment einfällt zum Blinken zu beginnen, wenn sie schon einbiegen  8)

Sicher nicht gewollt, dass passiert halt wenn man mit den Fingern beim drehen des Lenkrades an diesen komischen Hebel da ankommt  ;D

haidi

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18694 am: Heute um 08:10:28 »
Es gilt noch immer, dass unmittelbar vor oder hinter einer Straßenbahn das Befahren des Gleiskörpers verboten ist.
Wenn halt alle die StVO vollkommen einhalten würden, dann hätten wir keine Unfälle mehr. Und wenn man selbst die StVO in allen Punkten einhält. dann ist man auch nicht vor Unfällen gefeit.


Zitat
Noch dazu, da es vielen Fahrern von Fahrzeugen erst im letzten Moment einfällt zum Blinken zu beginnen, wenn sie schon einbiegen  8)
Das ist auch ein Fluch der Komfortblinker, antippen und das Ding blinkt drei Mal.Entweder wird unmittelbar vor dem Abbiegen geblinkt und wenn die vorher blinken, dann teilen sie durch das Abbrechen des Blinkens mit, dass sie nicht abbiegen wollen.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Operator

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18695 am: Heute um 08:24:32 »
Es gilt noch immer, dass unmittelbar vor oder hinter einer Straßenbahn das Befahren des Gleiskörpers verboten ist.
Wenn halt alle die StVO vollkommen einhalten würden, dann hätten wir keine Unfälle mehr. Und wenn man selbst die StVO in allen Punkten einhält. dann ist man auch nicht vor Unfällen gefeit.


Zitat
Noch dazu, da es vielen Fahrern von Fahrzeugen erst im letzten Moment einfällt zum Blinken zu beginnen, wenn sie schon einbiegen  8)
Das ist auch ein Fluch der Komfortblinker, antippen und das Ding blinkt drei Mal.Entweder wird unmittelbar vor dem Abbiegen geblinkt und wenn die vorher blinken, dann teilen sie durch das Abbrechen des Blinkens mit, dass sie nicht abbiegen wollen.
Ich habe noch in der Fahrschule gelernt, zuerst blinken, dann bremsen. Leider machen es viele Lenker umgekehrt.
Und die Regel mit dem befahren der Gleise kennen die wenigsten.....

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18696 am: Heute um 13:20:44 »
Es gilt noch immer, dass unmittelbar vor oder hinter einer Straßenbahn das Befahren des Gleiskörpers verboten ist.
Wenn halt alle die StVO vollkommen einhalten würden, dann hätten wir keine Unfälle mehr. Und wenn man selbst die StVO in allen Punkten einhält. dann ist man auch nicht vor Unfällen gefeit.


Zitat
Noch dazu, da es vielen Fahrern von Fahrzeugen erst im letzten Moment einfällt zum Blinken zu beginnen, wenn sie schon einbiegen  8)
Das ist auch ein Fluch der Komfortblinker, antippen und das Ding blinkt drei Mal.Entweder wird unmittelbar vor dem Abbiegen geblinkt und wenn die vorher blinken, dann teilen sie durch das Abbrechen des Blinkens mit, dass sie nicht abbiegen wollen.
Ich habe noch in der Fahrschule gelernt, zuerst blinken, dann bremsen. Leider machen es viele Lenker umgekehrt.
Und die Regel mit dem befahren der Gleise kennen die wenigsten.....

Und unabhängig davon hat ein Linksabbieger NIEMALS Vorrang gegenüber einem entgegenkommenden Geradeausfahrer. Da muss es sich noch nicht ein Mal um eine Straßenbahn handeln. Das Blinken ist auch irrelevant, da das ja nur die Absicht des Abbiegens ankündigt. Daraus kann man keine Vorrangverletzung ableiten. Und dass man nicht mehr bremsen kann wenn diese passiert versteht sich von selbst. Dem Straßenbahnfahrer da eine Teilschuld ankreiden zu wollen ist einfach unendlich weit hergeholt. Solche Situationen gibt es am Ring alle paar Hundert Meter, würden Bimfahrer überall vorauseilend auf 15 km/h runter bremsen, dann würde vor allem die Auslastung der U2 zwischen Schottentor und Karlsplatz ordentlich ansteigen, weil die Fahrzeit der Ringlinien ein Graus wären!

LH

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18697 am: Heute um 15:38:04 »
Laut hier habe der Fahrer eines 41er versucht, Passanten vom entfernen eines die Straßenbahn blockierenden Mopeds zu hindern. Eine am 13.05 laut f59.at für zunächst 30 Minuten angesetzte Störung blieb laut verlinktem externen Post von kurzer Dauer, weil sich die Fahrgäste selber an die Störungsbehebung machten.

Operator

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18698 am: Heute um 16:10:42 »
Laut hier habe der Fahrer eines 41er versucht, Passanten vom entfernen eines die Straßenbahn blockierenden Mopeds zu hindern. Eine am 13.05 laut f59.at für zunächst 30 Minuten angesetzte Störung blieb laut verlinktem externen Post von kurzer Dauer, weil sich die Fahrgäste selber an die Störungsbehebung machten.
Der Grund, warum Straßenbahnfahrer oder auch Busfahrer keine "Hindernis" mit Kennzeichen bewegen oder schieben dürfen, sollte hier wohl hoffentlich jedem klar sein....

haidi

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18699 am: Heute um 16:14:21 »
In meinen jungen Jahren ist ein ausländischer Autofahrer in eine Gleisbaustelle gefahren, nur die Vorderachse abgestürzt. Ich hab in der Straßenbahn gesagt, ein paar starke Männer bitte und das Auto war in Null Komma Nichts wieder Mobil.
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Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18700 am: Heute um 16:20:01 »
Laut hier habe der Fahrer eines 41er versucht, Passanten vom entfernen eines die Straßenbahn blockierenden Mopeds zu hindern. Eine am 13.05 laut f59.at für zunächst 30 Minuten angesetzte Störung blieb laut verlinktem externen Post von kurzer Dauer, weil sich die Fahrgäste selber an die Störungsbehebung machten.
Der Grund, warum Straßenbahnfahrer oder auch Busfahrer keine "Hindernis" mit Kennzeichen bewegen oder schieben dürfen, sollte hier wohl hoffentlich jedem klar sein....

Also mir war es Fahrer  völlig egal, ob Passanten ein Fahrzeug Ortsverändert haben. Am Funk  meldete ich die Weiterfahrt dann mit der Meldung "Fahrzeug wurde von mehreren mir unbekannten Passanten ortsverändert. Und mir wäre gar nicht in den Sinn gekommen, dass ich die Daten von den Passanten aufgenommen hätte. Ich wüsste auch nicht mit welcher Berechtigung.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Klingelfee

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18701 am: Heute um 16:23:01 »
In meinen jungen Jahren ist ein ausländischer Autofahrer in eine Gleisbaustelle gefahren, nur die Vorderachse abgestürzt. Ich hab in der Straßenbahn gesagt, ein paar starke Männer bitte und das Auto war in Null Komma Nichts wieder Mobil.

Und auch, wenn ihn andere Personen geholfen hätte, die Gleisbaustelle wieder zu verlassen, wäre ich in so einen Fall nicht weiter gefahren, da ich mir nicht sicher sein könnte, ob nicht etwas am Gleis beschädigt ist.

Und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Fährt jemand in eine Geleisbaustelle, so wird der Betrieb erst wieder aufgenommen, wenn die Baustelle von einem geschulgten Mitarbeiter der abteilung B63 überprüft worden ist.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

haidi

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18702 am: Heute um 16:26:25 »
In 50 Jahren hat sich viel verändert. Nachdem das Auto mit der Bodenplatte auf dem Pflaster aufgesessen ist und kein Spurhalter (das Blech zwischen den Schienen) betroffen war, hat da gar nichts sein können. Deswegen hat man damals halt kein Theater aufgeführt.
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Aviara

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Re: Störungen und Fahrtbehinderungen (Straßenbahn)
« Antwort #18703 am: Heute um 16:30:04 »
Das Benehmen vom Fahrer gegenüber dem "helfenden" Fahrgast muss jetzt nicht sein.
Nur wenn jetzt das Fahrzeug beschädigt wurde und es kommt zu einer Anzeige ist der Fahrer einer der
Topverdächtigen auf der Liste und ich kann verstehen wenn er das auch nicht unbedingt braucht.
Er hat sich dadurch unbeliebt gemacht aber hat nun zumindest online schonmal "Zeugenaussagen", falls er sich
rechtfertigen muss.
Gäbe es mehr rechtlichen Schutz fûr jene, die sich helfen wollen (solange keine Personen zu schaden kommen)
dann würde es viel weniger solche Situationen geben ("Derf ned woa sei. Es geht nix weida wei da Bimfoara is z'depat um an Spügö ei'zkloppn")