Möglich wäre auch, dass jeder dem anderen gedeutet hat, er soll zuerst fahren, und beide dann der irrigen Annahme waren, der jeweils andere hätte zugestimmt.
Wenn man von Unter St. Beit oder Rodaun kommt, ist man mit höherer Geschwindigkeit unterwegs. Trotz dem Vorang (Vorangsignal am OL-Querdraht mit I ) bremst man vor dieser Kreuzung herunter um eine Situation im Griff zu haben. Außerdem hat man als Fahrer aus der Station Kennedy Brücke heraus es wesentlich schwerer, da viele Fußgänger und auch Busse dort unterwegs sind und man passt als Gegenzug auf Ihn auf. Ja, man hat auch dort Vorangsignal am OL-Querdraht mit II . Und das weiß man auch als Gegenzug, also/trotzdem hilft man dem Kollegen in der Gegenrichtung eben mit der Geschwindigkeitsverminderung in FR Stadt.
So wie es am Bild aussieht war der Fahrer mit D 351 bereits im Kreuzungsbereich selbst eingefahren, somit kann ich mir trotz I meinen Vorrang nicht erzwingen.
Somit komme ich zum Schluß, daß der stadteinwertige Fahrer zu wenig Achtsamkeit dieser Situation unmittelbar vor befahren dieser Stelle - trotz Vorrang I - selbst beigemessen hat, sonst wäre es nicht zum Zusammenstoß und zu dieser Endstellung der Garnituren gekommen.
Zum Deuten: Da bleibe ich als Fahrer vor Vorrang II nach Kontaktaufnahme zum Gegenzug schon freiwillig stehen und überlasse die Vorfahrt.