Autor Thema: Kletterweichen und Zweirichtungsfahrzeuge (war: Umbau Johann-Nepomuk-Berger-Platz 2017)  (Gelesen 10835 mal)

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KSW

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Denn bei den letzten Demo's mit der Nichtbedienung des Karlsplatz von der Kliebergasse kommend war auch die Wiedner Hauptstraße gesperrt und somit war ein Straßenbahnbetrieb auf der selbigen nicht möglich.
Danke für die Aufklärung, das mag sein, davon hab ich als chronischer U6/49er Nutzer ehrlich gesagt zu wenig Erfahrung. Ich hab einfach nur den Anfangsgedanken einer Wende am Karlsplatz weitergesponnen, ohne über die weiteren Umstände nachzudenken...

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Im autoverliebten Wien wird man niemals eine Verbindung von der Zweierlinie nach rechts zum D und zum 71er bauen. Genau daran scheiterte ja jahrzehntelang die Führung des 71ers zum Karlsplatz.

4498

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Im autoverliebten Wien wird man niemals eine Verbindung von der Zweierlinie nach rechts zum D und zum 71er bauen. Genau daran scheiterte ja jahrzehntelang die Führung des 71ers zum Karlsplatz.
Das verstehe ich nicht. Welche Autos hätte ein solcherart geführter 71er behindert? Ich denke, dass sogar stadteinwärts ein Knotenpunkt entfallen wäre, wenn der 71er mit links abbiegt. Und stadtauswärts gibt es eine Autoampelphase zum Rechtsabbiegen, die der 71er mitverwenden hätte können.

coolharry

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Im autoverliebten Wien wird man niemals eine Verbindung von der Zweierlinie nach rechts zum D und zum 71er bauen. Genau daran scheiterte ja jahrzehntelang die Führung des 71ers zum Karlsplatz.

Das die WL keine Kohle für sowas haben, oder besser gesagt, haben wollen, ist ja vollkommen wurscht.
Wenn bedenkt welche Gleisbögen in den letzten paar Jahren gebaut wurden, die man früher auf "rücksicht" auf den Autoverkehr nicht gebaut hat, dann ist dieser Bogen auch nicht so schlimm. Nur wurden die anderen Bögen alle aus dem quasi unerschöpflichen U-Bahn Budget gebaut. Find eine U-Bahnbaustelle wo man diesen Bogen für eine Ausweichtram braucht und schon gehts los.

Klingelfee

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Im autoverliebten Wien wird man niemals eine Verbindung von der Zweierlinie nach rechts zum D und zum 71er bauen. Genau daran scheiterte ja jahrzehntelang die Führung des 71ers zum Karlsplatz.

Das die WL keine Kohle für sowas haben, oder besser gesagt, haben wollen, ist ja vollkommen wurscht.
Wenn bedenkt welche Gleisbögen in den letzten paar Jahren gebaut wurden, die man früher auf "rücksicht" auf den Autoverkehr nicht gebaut hat, dann ist dieser Bogen auch nicht so schlimm. Nur wurden die anderen Bögen alle aus dem quasi unerschöpflichen U-Bahn Budget gebaut. Find eine U-Bahnbaustelle wo man diesen Bogen für eine Ausweichtram braucht und schon gehts los.

Das letzte mal, wie ich den Gleisbogen das letzte Mal intern angesprochen habe, war noch als Ausrede, dass die Lothringerstraße eine Bundesstraße ist und dass es daher keine Bewilligung für den Bogen gibt.

Und klar, man gewährleistet so den Fahrgästen den Anschluß an die U-Bahn. Aber in der Regel steht bei einer Ringsperre immer noch die Christinenschleife zur Verfügung. Daher sehe ich nicht so eine hohe Priorität, dort eine Gleisverbindung einzubauen.

Man sollte vorher das Geld in die Gleissanierung investieren, bevor man mMn eine nicht unbedingt notwendige Gleisverbindung zu errichten.
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Operator

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Man sollte vorher das Geld in die Gleissanierung investieren, bevor man mMn eine nicht unbedingt notwendige Gleisverbindung zu errichten.



Da bin ich ganz deiner Meinung, aber selbst, wie wir heuer alle sahen,  passiert das kaum!

coolharry

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Das letzte mal, wie ich den Gleisbogen das letzte Mal intern angesprochen habe, war noch als Ausrede, dass die Lothringerstraße eine Bundesstraße ist und dass es daher keine Bewilligung für den Bogen gibt.

Tja das ist die Straße beim Schwedenplatz auch. Dort wurden aber eben zwei Bögen realisiert, die vorher nicht da waren. Deswegen mein etwas polemischer Spruch mit der hl. U-Bahn. Auch beim Gürtel wurde der Bogen eingebaut, der Jahrzehntelang nicht da war.
Für die hl. U-Bahn bewegen sich alle Magistratsabteilungen mehr als nur für die "schaß" Tram allein.

Klingelfee

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Das letzte mal, wie ich den Gleisbogen das letzte Mal intern angesprochen habe, war noch als Ausrede, dass die Lothringerstraße eine Bundesstraße ist und dass es daher keine Bewilligung für den Bogen gibt.

Tja das ist die Straße beim Schwedenplatz auch. Dort wurden aber eben zwei Bögen realisiert, die vorher nicht da waren. Deswegen mein etwas polemischer Spruch mit der hl. U-Bahn. Auch beim Gürtel wurde der Bogen eingebaut, der Jahrzehntelang nicht da war.
Für die hl. U-Bahn bewegen sich alle Magistratsabteilungen mehr als nur für die "schaß" Tram allein.

Nur dass diese Gleisverbindungen für den Ersatzverkehr notwendig waren und somit auch aus dem U-Bahn Budget bezahlt wurden.

Und ich bin auch der Meinung, dass diese Gleisverbindung eine sehr niederere Priorität hat, so dass man andere Gleisverbindungen vorher bauen sollte, bevor man dort eine Verbindung einbaut.
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Wiener Schwelle

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Das letzte mal, wie ich den Gleisbogen das letzte Mal intern angesprochen habe, war noch als Ausrede, dass die Lothringerstraße eine Bundesstraße ist und dass es daher keine Bewilligung für den Bogen gibt.

Tja das ist die Straße beim Schwedenplatz auch. Dort wurden aber eben zwei Bögen realisiert, die vorher nicht da waren. Deswegen mein etwas polemischer Spruch mit der hl. U-Bahn. Auch beim Gürtel wurde der Bogen eingebaut, der Jahrzehntelang nicht da war.
Für die hl. U-Bahn bewegen sich alle Magistratsabteilungen mehr als nur für die "schaß" Tram allein.

Nur dass diese Gleisverbindungen für den Ersatzverkehr notwendig waren und somit auch aus dem U-Bahn Budget bezahlt wurden.

Und ich bin auch der Meinung, dass diese Gleisverbindung eine sehr niederere Priorität hat, so dass man andere Gleisverbindungen vorher bauen sollte, bevor man dort eine Verbindung einbaut.
Ich denke es ist egal von wo das Geld kommt, es hat kein Mascherl und wird vom Steuerzahler bezahlt.

Klingelfee

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Das letzte mal, wie ich den Gleisbogen das letzte Mal intern angesprochen habe, war noch als Ausrede, dass die Lothringerstraße eine Bundesstraße ist und dass es daher keine Bewilligung für den Bogen gibt.

Tja das ist die Straße beim Schwedenplatz auch. Dort wurden aber eben zwei Bögen realisiert, die vorher nicht da waren. Deswegen mein etwas polemischer Spruch mit der hl. U-Bahn. Auch beim Gürtel wurde der Bogen eingebaut, der Jahrzehntelang nicht da war.
Für die hl. U-Bahn bewegen sich alle Magistratsabteilungen mehr als nur für die "schaß" Tram allein.

Nur dass diese Gleisverbindungen für den Ersatzverkehr notwendig waren und somit auch aus dem U-Bahn Budget bezahlt wurden.

Und ich bin auch der Meinung, dass diese Gleisverbindung eine sehr niederere Priorität hat, so dass man andere Gleisverbindungen vorher bauen sollte, bevor man dort eine Verbindung einbaut.
Ich denke es ist egal von wo das Geld kommt, es hat kein Mascherl und wird vom Steuerzahler bezahlt.

JA so stellt sich das der Steuerzahler vor. Nur das spielt es leider nicht. Und es sogar so schlimm, dass du dir zwar mittlerweile aus deinem Budget Rücklagen legne darfst, aber auch nur einen bestimmten Betrag. Und alles darüber muss wieder abgeführt werden und um den Betrag, der abgeführt wird, wird das Budget für die nächsten Jahren auch reduziert. Ausser du kann schon Investitionen vorlegen, die ein höheres Budget erfordern.
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Ferry

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Ich denke es ist egal von wo das Geld kommt, es hat kein Mascherl und wird vom Steuerzahler bezahlt.

Ganz so einfach ist es nicht. Geld hat zwar kein Mascherl, wird aber oft auf "Töpfe" aufgeteilt. Und wenn jetzt für ein Projekt Geld aus einem Topf entnommen werden sollen, der Topf aber zuwenig enthält, dann wird das Projekt nur schwer oder gar nicht realisiert werden können, ganz gleich, wieviel Geld in anderen Töpfen ist.

Einfaches Beispiel: zwei Töpfe, einer für Hardware, einer für Software. Soll Software (oder Lizenzen) beschafft werden und der Softwaretopf ist leer, dann ist ein Beschaffen nicht möglich bzw. durch "Umschichten" von Geldern von einem Topf auf den anderen u.U. schon, aber das ist ein zeitraubender Prozess, der nicht gern in Angriff genommen wird. Außerdem fehlt das entnommene Geld dann natürlich im anderen Topf, was sich u.U. auf andere Projekte auswirken kann.

Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

U4

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Wie angenehm war es früher, als alle für das Unternehmen Wiener Straßenbahn gearbeitet habe, und es keine "Töpfe" gegeben hatte - und es hatte trotzdem oder gerade deshalb alles super geklappt …
Aber es musste ja alles auf SAP-Scheiss umgestellt werden, das Ergebnis sieht man ja jetzt bei den Wiener Linien
🥒 Haltestelle NEU -  die schlechteste Version seit Beginn der Haltestellentafeln

Taurus

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Das letzte mal, wie ich den Gleisbogen das letzte Mal intern angesprochen habe, war noch als Ausrede, dass die Lothringerstraße eine Bundesstraße ist und dass es daher keine Bewilligung für den Bogen gibt.


Seit 2002 sollte die Stadt dafür zuständig sein. (Straßen mit B sind keine Bundesstraßen mehr)