Autor Thema: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau  (Gelesen 67727 mal)

mythos und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 16053
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #180 am: 21. Januar 2026, 19:03:11 »
Ja, hab ich, ebenso wie die mehr Fahrgäste nachmittags in der Gegenrichtung.

Ich hab kein Wort darüber verloren, ob oder dass die U2 unnötig wäre, sondern die absolut falsche Behauptung kritisiert, dass die - für eine U-Bahn immer noch vergleichsweise wenigen - Fahrgäste mit anderen Verkehrsmitteln nicht bewältigt werden könnten.

Und das ist eben das, was ich dir entgegen halte. Denn die U2 hat mittlerweile so viele Fahrgäste, dass man diese NICHT mit alternativen Oberflächenlinien befördern kann schon gar nicht mit der Fahrzeit der Linie U2.

Denn ich wiederhole mich. Aber ohne U-Bahn wäre ich nie in die Seestadt gezogen. Und das habe ich von mehreren Bewohner der Seestadt schon gehört.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Linie 25/26

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1522
  • Und nun folge: 18 Stadion U
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #181 am: 21. Januar 2026, 19:17:23 »
Denn ich wiederhole mich. Aber ohne U-Bahn wäre ich nie in die Seestadt gezogen. Und das habe ich von mehreren Bewohner der Seestadt schon gehört.
Wie haben es die Menschen von 1976 bis 1982/2006 in der Großfeldsiedlung/Rennbahnweg geschafft?
Oder PAH-Siedlung (U1 ja erst seit 2017(!) und die anderen, näher zur Stadt, haben sie seit 1978) oder die Gemeindebautensiedlungen in Hirschstetten-Neubreitenlee (damals alles ohne U-Bahn/26/27/echte Schnellbahn (eh erst seit 2013/2018/2025 (!)) usw.
Linie 25/26/27 Aspern - Ring Kai
Als nächstes 27 Siemensstraße S

MK

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1753
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #182 am: 21. Januar 2026, 19:21:02 »
Viele haben ein Auto gekauft und sind auch noch nach der Anbindung aus Gewohnheit damit gefahren, was man zu Recht jetzt verhindern will.
Wanderer, kommst du nach Liechtenstein,
tritt nicht daneben, tritt mitten rein!

Vineyard

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 733
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #183 am: 21. Januar 2026, 19:35:55 »
@Großfeldsiedlung/Rennbahnweg:

Damals hat die Bim dafür noch sicher gereicht, aber die Stadtentwicklung hat ja seit den 70ern im 21. Bezirk sicher nicht geschlafen. Ähnlich wie zwischen Meidling und Siebenhirten.

@PAH-Siedlung:

Ich bilde mir ein mal gelesen zu haben, dass der 67er  ca. 2008 im Bereich Alaudagasse schon brechend voll gewesen sein soll. (War der 64er während seiner Endphase übrigens auch.)


60er

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 9145
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #184 am: 21. Januar 2026, 19:51:05 »
War der 64er während seiner Endphase übrigens auch.
Beim 64er hätte es allerdings noch deutlich Luft nach oben gegeben bei den Intervallen. Der ist, soweit ich mich erinnere, nie öfter als alle 6-7 Minuten gefahren.

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 16053
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #185 am: 21. Januar 2026, 19:55:27 »
War der 64er während seiner Endphase übrigens auch.
Beim 64er hätte es allerdings noch deutlich Luft nach oben gegeben bei den Intervallen. Der ist, soweit ich mich erinnere, nie öfter als alle 6-7 Minuten gefahren.
Da bist du im Irrtum.

In der früh ist diese Linie alle 3-4 min und am Nachmittag alle 4 min gefahren. Das weiß ich deshalb auch so genau, weil ich lange Zeit auf der Linie selbst gefahren bin.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

abc

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2735
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #186 am: 21. Januar 2026, 19:58:52 »
Denn ich wiederhole mich. Aber ohne U-Bahn wäre ich nie in die Seestadt gezogen. Und das habe ich von mehreren Bewohner der Seestadt schon gehört.
Wie haben es die Menschen von 1976 bis 1982/2006 in der Großfeldsiedlung/Rennbahnweg geschafft?
Oder PAH-Siedlung (U1 ja erst seit 2017(!) und die anderen, näher zur Stadt, haben sie seit 1978) oder die Gemeindebautensiedlungen in Hirschstetten-Neubreitenlee (damals alles ohne U-Bahn/26/27/echte Schnellbahn (eh erst seit 2013/2018/2025 (!)) usw.

Ich erinnere mich dunkel an einen Beitrag aus dem ORF-Archiv aus den 70er Jahren, der vor einigen Jahren gezeigt wurde - und wo genau das kritisiert wurde. Warum sollte man also Missstände wiederholen, die schon zur Zeit ihrer Entstehung Kritik hervorgerufen haben? Sicher ging es irgendwie, aber ist irgendwie erstrebenswert.

Auch für die angestrebte Wohnraummischung in Neubauvierteln ist eine gute ÖV-Anbindung vorteilhaft, zumindest, wenn dort nicht nur Menschen leben sollen, die sich nichts anderes leisten können. Möchte man wirklich ein Ghetto bauen? (Im Plattenbauviertel Bremen-Tenever war übrigens der Bau einer Straßenbahnlinie Jahrzehnte nach dem Bau der Siedlung Teil der Stadterneuerung.)

Viele haben ein Auto gekauft und sind auch noch nach der Anbindung aus Gewohnheit damit gefahren, was man zu Recht jetzt verhindern will.

Richtig - und Gewohnheiten zu ändern ist verdammt schwer. Bei einem Umzug muss man dies sowieso tun, also ist das genau der richtige Zeitpunkt, Menschen auch zur Änderung des Mobilitätsverhaltens zu motivieren.

In Wien läuft es auch nicht immer so positiv wie bei der Seestadt oder nun beim 27er - der O-Wagen ins Nordbahnviertel, der D-Wagen ins Sonnwendviertel und der erste Abschnitt des 12ers wären sicher schon eher sinnvoll gewesen. Hoffentlich lernt man daraus fürs Nordwestbahnviertel und baut den zweiten Abschnitt des 12ers nicht erst, wenn die Wohnungen stehen. Eigentlich sollte der so schnell wie möglich kommen, m.E. wäre eine schnelle Verbindung zwischen der Wallensteinstraße und der Stammstrecke auch jetzt nicht schlecht nachgefragt.

Linie 25/26

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1522
  • Und nun folge: 18 Stadion U
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #187 am: 21. Januar 2026, 20:04:36 »
@abc
Eben. Das wollte ich Klingelfee ja sagen, dass alles viel zu spät gekommen ist. Hauptsache es wird besser gemacht in Zukunft…
Linie 25/26/27 Aspern - Ring Kai
Als nächstes 27 Siemensstraße S

Vineyard

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 733
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #188 am: 21. Januar 2026, 21:54:29 »
Hoffentlich lernt man daraus fürs Nordwestbahnviertel und baut den zweiten Abschnitt des 12ers nicht erst, wenn die Wohnungen stehen.

Der zweite Abschnitt ist nicht mal einen km lang. Da ist selbst der Abschnitt des 27ers durch Feldhasistan länger.

Heißt, der wird mit ziemlicher Sicherheit fix kommen, sobald die Bauarbeiten weiter fortgeschritten sind.

Und nochmal @64er:

Ich kann mich noch an Fahrten erinnern, wo ich mich (entschuldigt bitte den Vergleich) wie in einem Viehwaggon gefühlt habe.
(Die aktuelle U6 ist zwischen Alt Erlaa und Westbahnhof in der Früh allerdings auch schon ziemlich voll.)

Lerchenfelder

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 624
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #189 am: Gestern um 22:55:39 »
https://www.reddit.com/r/WienMobil/comments/1qdofkp/hab_heute_den_neuen_netzplan_%C3%BCber_den_ubahn_t%C3%BCren/#lightbox

Die neuen Netzpläne tauchen nun langsam endlich innerhalb der Züge auf.

Und wieder einmal gibt es eine

"Hardeg-
gasse"

 :ugvm:

Und? Die Gasse heißt nunmal nicht Hardegggasse.

Etwas weniger aggressiv bitte. Sie heißt Hardeggasse. Wenn man sie getrennt schreibt, heißt sie aber Hardegg-Gasse, da sie nach den Brüdern Hardegg benannt ist und nichts mit Hardeg zu tun hat.

Wenn man früher beispielsweise das Wort Schiffahrt (nach alter Rechtschreibung) abgeteilt hat, hat man auch nicht Schif-Fahrt daraus gemacht, sondern Schiff-Fahrt.

Bitte was genau findest du denn da agressiv?  ::)

Mir ist neu, dass irgendwelche Rechrschreib- oder Abteilungsregeln für Straßennamen gelten bzw. dass sich irgendwelche zusätzliche Buchstaben bei derartigen Wortkonstellationen beim Abteilen auftun bzw. früher aufgetan haben. Aber ich kenne de facto auch nur die neue Rechtschreibung.

N1

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2529
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #190 am: Gestern um 23:46:12 »
Mir ist neu, dass irgendwelche Rechrschreib- oder Abteilungsregeln für Straßennamen gelten bzw. dass sich irgendwelche zusätzliche Buchstaben bei derartigen Wortkonstellationen beim Abteilen auftun bzw. früher aufgetan haben. Aber ich kenne de facto auch nur die neue Rechtschreibung.
Warum sollten die Rechtschreibregeln denn nicht für Straßennamen gelten? ??? Es ist hier sogar die neue Rechtschreibung maßgebend, wobei dies (in der Theorie) lediglich bei der Neuanbringung von Straßenschildern schlagend wird.
Quelle: Bericht der 44. Sitzung des Wiener Gemeinderats vom 17.12.1999
In der Praxis ignoriert man freilich die neue Rechtschreibung ziemlich konsequent (vgl. bspw. den neuen Stadtplan auf wien.gv.at).

Davon abgesehen ist ...

Hardeg-
gasse


... sowohl nach alter als auch nach neuer Rechtschreibung schlichtweg falsch. Bei Dreifachkonsonanten besteht der einzige Unterschied zwischen alter und neuer Rechtschreibung darin, dass, sofern das betreffende Wort in einer Zeile geschrieben ist, vor einem Vokal früher nie drei gleiche Konsonanten standen (Schiffahrt, vor einem Konsonanten jedoch: Sauerstoffflasche).
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
Hans Rauscher

Lerchenfelder

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 624
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #191 am: Heute um 00:11:11 »
Mir ist neu, dass irgendwelche Rechrschreib- oder Abteilungsregeln für Straßennamen gelten bzw. dass sich irgendwelche zusätzliche Buchstaben bei derartigen Wortkonstellationen beim Abteilen auftun bzw. früher aufgetan haben. Aber ich kenne de facto auch nur die neue Rechtschreibung.
Warum sollten die Rechtschreibregeln denn nicht für Straßennamen gelten? ??? Es ist hier sogar die neue Rechtschreibung maßgebend, wobei dies (in der Theorie) lediglich bei der Neuanbringung von Straßenschildern schlagend wird.
Quelle: Bericht der 44. Sitzung des Wiener Gemeinderats vom 17.12.1999
In der Praxis ignoriert man freilich die neue Rechtschreibung ziemlich konsequent (vgl. bspw. den neuen Stadtplan auf wien.gv.at).

Davon abgesehen ist ...

Hardeg-
gasse


... sowohl nach alter als auch nach neuer Rechtschreibung schlichtweg falsch. Bei Dreifachkonsonanten besteht der einzige Unterschied zwischen alter und neuer Rechtschreibung darin, dass, sofern das betreffende Wort in einer Zeile geschrieben ist, vor einem Vokal früher nie drei gleiche Konsonanten standen (Schiffahrt, vor einem Konsonanten jedoch: Sauerstoffflasche).

Keine Ahnung, für mich waren Straßen- und Ortsnamen immer Straßen- und Ortsnamen, ich finde es etwas komisch, hier hinsichtlich der Schreibweise "herumzudoktern". Bzw. was genau braucht es denn in der Praxis konkret für Rechtschreibregeln bei Straßennamen, die auch wirklich notwendig sind bzw. tatsächlich zur Annwendung kommen?? Ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht ganz, erscheint mir reichlich theoretisch und praxisfern...

Die Sache mit der Rechtsschreibreform, dass hier etwa "Nußdorf" offiziell zu "Nussdorf" wurde, hatte ich sogar dunkel im Kopf. Aber man sieht ja, wie theoretisch und wurscht das ist. Es heißt bis heute noch immer überall "Nußdorf".

Wie gesagt, ich bin nur mit der neuen Rechtschreibung aufgewachsen - zum Glück. Da gibt es sicherlich auch ein paar seltsame Eigenheiten, aber viele Schwachsinnigkeiten der alten Rechtschreibung scheinen entfallen zu sein.

Und jetzt noch von meiner Seite abschließend: Wie sollte denn dan "Hardeggasse" korrekt abgetrennt werden? Was schlagt ihr vor, wenn euch Hargeg- gasse so zu stören scheint? Vermutlich wäre es hier wirklich (im Gegensatz zu Nußdorf eher angebracht, den seit 1999 anscheinend offiziellen Namen "Hardegggasse" durchzusetzen und Schilder entsprechend auszutauschen. Dann könnte man zu eurer Beruhigung auch korrekt abtrennen.  :))

N1

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2529
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #192 am: Heute um 00:20:49 »
Wie sollte denn dan "Hardeggasse" korrekt abgetrennt werden?
Ganz einfach:

Hardegg-
gasse


Schrieb man vor 1996 so, schreibt man heute noch so. Nur bei der Schreibung in einer Zeile hat man früher das dritte "g" aus Gründen der Ästhetik weggelassen. Warum die Ästhetik bei der Sauerstoffflasche nicht so wichtig war, wird sich heute nicht mehr eruieren lassen. Aber dies führt sogar von dieser OT-Diskussion weg.
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
Hans Rauscher

hema

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 16526
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #193 am: Heute um 01:02:41 »
WWarum die Ästhetik bei der Sauerstoffflasche nicht so wichtig war, wird sich heute nicht mehr eruieren lassen.
Wenn nach den drei "f" etc. ein Konsonant steht, wurden immer alle drei geschrieben! Z.B. Fetttropfen bzw. Fettopf.
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

N1

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2529
Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #194 am: Heute um 01:40:09 »
Warum die Ästhetik bei der Sauerstoffflasche nicht so wichtig war, wird sich heute nicht mehr eruieren lassen.
Wenn nach den drei "f" etc. ein Konsonant steht, wurden immer alle drei geschrieben! Z.B. Fetttropfen bzw. Fettopf.
Eh, ob bei Dreifachkonsonanten einer wegfällt, war davon abhängig, ab ein anderer Konsonant oder aber ein Vokal folgte. Der Sinn dieser Regel erschließt sich mir aber nicht. Wenn es um die Ästhetik ging, warum so selektiv? Oder war es gar nicht die Ästhetik? Man weiß es nicht so genau, wie weiland Stefan Raab zu sagen pflegte.
"Der Raum, wo das stattfand, ist ziemlich groß."
Hans Rauscher