Autor Thema: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau  (Gelesen 529 mal)

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Bimdose

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(Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« am: Gestern um 12:10:49 »
persönliche Anmerkung, weil ja wieder Wahlkampf ist und es da regelmäßig Ausbau-Pläne gibt: Diese Studie wurde vom Standortanwalt initiiert und schon im Jänner begonnen.


OTS0114 5 CI 0957 WSP0001 WI                          Fr, 25.Sep 2020

Wirtschaft und Finanzen/Umwelt/Transport/Kommunales/Wien

Sima/Biach: Wiener Straßenbahn-Ausbau schafft Jobs und Wertschöpfung - BILD

Utl.: Studie des Wiener Standortanwaltes und der Wiener Linien:
      Straßenbahn-Ausbau schafft 5.300 Jobs alleine in Wien und über
      1 Mrd. Euro an heimischem BIP-Zuwachs =

Wien (OTS) - Ganze 220 km lang ist Wiens aktuelles Straßenbahnnetz, pro Jahr befördern die 28 Straßenbahnlinien mit mehr als 400 Fahrzeugen über 305,8 Mio. Fahrgäste. Eine aktuelle Studie des Wiener Standortanwalts in Kooperation mit den Wiener Linien stellt der Straßenbahn ein hervorragendes Zeugnis aus. Neben den ökologischen Aspekten ist es vor allem auch aus wirtschaftlicher Sicht absolut sinnvoll, auf die Bim zu setzen.

   Die Wiener Linien erweitern deshalb auch aktuell und in den nächsten Jahren das Straßenbahn-Netz. Inklusive der bereits realisierten Erweiterung der Linie D will die Stadt Wien bis 2029 bis zu 860 Mio. Euro in den Straßenbahn-Ausbau investieren. Der Wiener Standortanwalt hat die positiven volkswirtschaftlichen Effekte dieses Ausbaus berechnet und in einem Bericht zusammengefasst. So schafft der Ausbau 5.300 Jobs in Wien und 4.300 im Rest von Österreich. Außerdem tragen die Straßenbahn-Projekte mehr als 1 Mrd. Euro zusätzlich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, 540 Mio. Euro entfallen dabei auf das Wiener Bruttoregionalprodukt.

   „Der aktuelle Bericht des Standortanwaltes zeigt nochmals deutlich, dass gerade in diesen so herausfordernden Zeiten Investitionen in den umweltfreundlichen Öffi-Ausbau ein wichtiger Hebel sind um die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen – und genau das tut Wien sehr intensiv“, sagt Öffi-Stadträtin Ulli Sima.

   Alexander Biach, Standortanwalt in der Wirtschaftskammer Wien unterstreicht den enormen volkswirtschaftlichen Impact: „Es ist das Gebot der Stunde, in den Infrastruktur-Ausbau zu investieren. So sichern wir den Arbeitsmarkt, stützen die heimische Wirtschaft und machen den Standort international wettbewerbsfähiger. Gleichzeitig sind Investitionen in den Öffi-Ausbau auch ein starkes Signal an die ansässigen produzierenden und zuliefernden Betriebe aus der Schienenbranche. Wien hat die einmalige Chance zur Welthauptstadt der Straßenbahnen zu werden, wenn weiter klug investiert wird.“

Zwtl.: Straßenbahnen zur städtischen Verkehrserschließung

   Straßenbahnen sind bestens geeignet, wenn es darum geht, Stadterweiterungs- und Stadtentwicklungsgebiete für den öffentlichen Verkehr zu erschließen. So stehen beispielsweise die Gebiete Nordbahnhof, Nordwestbahnhof, Seestadt Aspern sowie weitere Projekte ins Wiener Umland im Fokus für die verkehrliche Aufschließung per Straßenbahn.

   Mit den elektrisch betriebenen Bims können täglich tausende zusätzliche Fahrgäste umweltfreundlich unterwegs sein und CO2-Emissionen in der Stadt sowie im Umland noch weiter reduziert werden. In eine Bim passen 150 Fahrgäste. Um diese Menschen an ihr Ziel zu bringen, braucht man jedoch ungefähr 125 Autos. Straßenbahnen nutzen außerdem Bremsenergie und speisen bis zu 30% der gewonnenen Energie zurück ins Oberleitungsnetz.

Zwtl.: Mehr Bim für Wien – 300 Mio. Euro bereits investiert

   Die Stadt Wien und die Wiener Linien haben in den vergangenen drei Jahren 300 Millionen Euro in das Straßenbahnnetz investiert.

   So wurde die Linie D im Dezember 2019 um zwei Haltestellen vom Hauptbahnhof in das Favoritner Stadterweiterungsgebiet Sonnwendviertel verlängert. Neben einem knapp 800 Meter langen Grüngleis entlang des Helmut-Zilk-Parks schaffte die Verlängerung auch eine zusätzliche Umsteigemöglichkeit in die Straßenbahnlinien 6 und 11 bei der neuen Endhaltestelle Absberggasse.

   Die Linie O fährt ab Anfang Oktober 2020 vom Praterstern um vier Haltestellen ins Stadterweiterungsgebiet Nordbahnhofviertel weiter. Auch hier entsteht Am Tabor ein knapp 150 Meter langes Grüngleis und eine optimale Verbindung vom Öffi-Knotenpunkt Praterstern zum neueröffneten Bildungscampus Christine Nöstlinger.

Zwtl.: Ausbaupläne für Straßenbahnen ins Umland

    Am Weg zur Klimamusterstadt baut Wien den öffentlichen Verkehr weiter aus und setzt dabei verstärkt auch auf den Pendlerverkehr, kommen doch täglich über 260.000 Pendlerinnen und Pendler nach Wien, 2/3 davon mit dem Auto. „Hier müssen wir ansetzen und arbeiten daher an Stadt-Umland-Projekten nach Schwechat, Groß-Enzersdorf und Kaltenleutgeben“, so Sima.

   Als erstes Stadt-Umland-Projekt wird empfohlen, eine neue Straßenbahnlinie von Simmering nach Schwechat zu führen. Dieses Projekt könnte bereits bis 2023 abgeschlossen werden und eine neue Öffi-Direktverbindung von Rannersdorf und Schwechat West nach Simmering schaffen. Die Linienverlängerung bietet eine Verknüpfung mit Regionalbussen in Schwechat und Umstiegsmöglichkeiten zur S7 in Kaiserebersdorf sowie der U3 und S80 in Simmering.

   Ein weiterer Vorschlag wäre die Verlängerung der Linie 25 bis Groß-Enzersdorf. So wäre es möglich, direkt von Groß-Enzersdorf und Essling über den Ortskern Aspern zum Donauspital an der U2 und weiter nach Kagran zur U1 zu gelangen.

   Der dritte Vorschlag betrifft die Wiener Lokalbahnen, Betreibergesellschaft der Badner Bahn. Sie prüfen in einem weiteren Projekt die Umsetzung einer leistungsfähigen Bahnverbindung von Liesing über Perchtoldsdorf und Waldmühle nach Kaltenleutgeben, um die öffentliche Verkehrsanbindung in diesem Bereich deutlich zu verbessern. Angestrebt wird eine effiziente Direktanbindung an das hochrangige S-Bahn-Netz im Bahnhof Liesing sowie an die Linie 60 der Wiener Linien in Rodaun. Geplant ist der Betrieb in Form des bereits seit vielen Jahrzehnten auf der Badner Bahn bewährten Tram-Train-Systems mit neuen vollklimatisierten, barrierefreien und elektrisch betriebenen Fahrzeugen.

Zwtl.: Volkswirtschaftliche Effekte der Studie „Ausbau der Wiener Straßenbahnen“

   Aus dem Bericht des Wiener Standortanwalts ergeben sich folgende Effekte beim Bau: Jede eingesetzte Million Euro an Investitionen, die in den Straßenbahnausbau fließt generiert eine zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von etwa 1,1 Mio. Euro und schafft durchschnittlich elf neue Arbeitsplätze. Dadurch entstehende Rückflüsse an die öffentliche Hand in Form von Steuern und Abgaben in Höhe von 0,4 Mio. Euro.

   Zusätzlich zu den Bauinvestitionen sorgen die jährlichen Personal-und Sachkosten für den reibungslosen Betrieb der Wiener Straßenbahnen für weitere langfristige volkswirtschaftliche Effekte: Jede eingesetzte Million Euro generiert weitere 1,6 Mio. Euro BIP-Beitrag und schafft bzw. sichert 16 Arbeitsplätze jährlich. Zudem fließen pro eingesetzter Million pro Jahr weitere 0,6 Mio. Euro an Steuern und Abgaben in die Staatskassa.

   Von jährlichen Investitionen in den Bau und Betrieb der Straßenbahn profitieren insbesondere die Bau- und Produktionsbranche, sowie die Branchen Verkehr, Handel, wissenschaftliche, technische und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Herstellung von Waren sowie Grundstücks- und Wohnungswesen.

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   Mediensprecherin StRin Ulli Sima
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OTS0114    2020-09-25/11:49

251149 Sep 20



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Bimdose

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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #1 am: Gestern um 12:41:41 »
...und ergänzend die Replik aus NÖ dazu auch als Pressemeldung

OTS0141 5 II 0321 NLK0006 CI                          Fr, 25.Sep 2020

Innenpolitik/Niederösterreich/Wien/Ländergrenzen/Schleritzko

Straßenbahn-Ausbau zwischen Wien und NÖ wird bis Frühjahr geprüft

Utl.: LR Schleritzko: „Wollen beste Lösungen für Pendlerinnen und
      Pendler über Ländergrenzen hinweg finden“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - In einer Pressekonferenz mit dem Wiener Standortanwalt Alexander Biach hat heute die Wiener Öffi-Stadträtin Ulli Sima über die wirtschaftliche Bedeutung der Straßenbahn informiert. Auch eine mögliche Verlängerung von Linien über die Stadtgrenze nach Niederösterreich war dabei Thema. Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko steht diesen Vorschlägen offen gegenüber: „Ulli Sima und ich sind übereingekommen, dass wir Umsetzungsmöglichkeiten und notwendige Rahmenbedingungen für diese Verlängerungen intensiv prüfen werden. Ein Ergebnis soll im Frühjahr von der Planungsgemeinschaft-Ost (PGO) vorgelegt werden. Uns eint dabei der Wille, die besten Lösungen für Pendlerinnen und Pendler über Ländergrenzen hinweg zu finden. Wir sprechen von einem Lebensraum, in dem Verwaltungsgrenzen keine Rolle spielen sollten.“

Konkret prüft man in der PGO die Verlängerung eine neue Straßenbahnlinie zwischen Schwechat und Simmering, eine Verbindung nach Groß-Enzersdorf sowie eine Anbindung von Kaltenleutgeben. Neben technischen Fragen gilt es dabei auch organisatorische Grundlagen zu definieren. Erste Schätzungen auf Expertenebene sprechen von Kosten in Höhe von fast 400 Millionen Euro für die bauliche Umsetzung. Dazu kommen noch jährliche Bestellkosten des Verkehrsangebots in Höhe von rund 40 Millionen Euro. „Welche Kosten hier durch die Nahverkehrsmilliarde des Bundes finanziert werden können, wie man die Angebotsbestellung organisiert und viele weitere Fragen müssen jetzt beantwortet werden“, so Schleritzko.

Mit einem eventuellen Ausbau der Straßenbahn ins Wiener Umland ist es aber aus Sicht des NÖ Mobilitätslandesrats nicht getan. „Was wir dringend brauchen ist ein Ausbau der Bahn im Wiener Umland und in Wien selbst. Wollen wir in Zukunft eine deutliche Angebotssteigerung im Bereich der Schnellbahnen ermöglichen, braucht es jetzt den Start für Planungen und den Bau neuer Infrastruktur auf vielen Regionalbahnstrecken in Niederösterreich sowie auf Strecken durch Wien“, hält Schleritzko fest.

Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA, Telefon 02742/9005-13546, E-Mail florian.krumboeck@noel.gv.at

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OTS0141    2020-09-25/12:35

251235 Sep 20



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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #2 am: Gestern um 12:55:40 »
Ja ja, Wahlkrampf ist

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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #3 am: Gestern um 13:12:49 »
ich hab für sowas einen eigenen Folder, da schau ich dann immer rein und wundere mich
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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highspeedtrain

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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #4 am: Gestern um 16:34:52 »
ich hab für sowas einen eigenen Folder, da schau ich dann immer rein und wundere mich

Ich glaub zwar auch nicht mehr ans Christkind, aber es soll dem Thema nichts schlimmeres passieren, als die Unterstützung der Wirtschaftskammer Wien (die Alt-schwarz und nicht türkis ist).

Und die Fälle in den letzten Tag, wo die NÖ ÖVP der Wiener SPÖ Unterstützung bietet, sind auch nicht von schlechten Eltern;)

revilo82

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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #5 am: Gestern um 17:10:58 »
Der wievielte angekündigte Tramwayausbau nach NÖ ist das jetzt? :fp:

t12700

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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #6 am: Gestern um 17:31:10 »
Zitat
Pläne für Straßenbahnen zwischen Wien und Niederösterreich werden konkreter

Die Ausbaupläne der Linien 71 und 25 über die Stadtgrenzen Wiens hinaus werden konkreter, aus Niederösterreich kommen dazu positive Stimmen. Eine neue Studie gibt diesen zudem Rückenwind: Sie könnten zum österreichischen BIP bis zu einer Milliarde Euro beitragen.

Die Stadt Wien hat für das kommende Jahrzehnt einige Ausbaupläne für das Straßenbahnnetz angekündigt - darunter auch die Anbindung des niederösterreichischen Umlands mittels dreier Linien. Die Umsetzung davon wird nun realistischer: Denn aus beiden Bundesländern hieß es am Freitag, dass die Rahmenbedingungen bis zum kommenden Frühjahr geprüft würden.

Wiens Stadträtin für öffentlichen Verkehr, Ulli Sima (SPÖ), erklärte in einem Pressegespräch die angedachten Routen. Zum einen solle eine neue Linie 72 von Simmering (ab Höhe der Hauptwerkstätte der Wiener Linien) nach Schwechat entstehen. Das 2,6 Kilometer lange Projekt, das auch die S7-Station Kaiserebersdorf anbinden würde, könnte bereits bis 2023 abgeschlossen werden. Als zweite grenzüberschreitende Strecke ist die Verlängerung der Linie 25 um fast sieben Kilometer bis Groß-Enzersdorf vorgesehen. Der dritte Vorschlag betrifft die Verbindung ab der S-Bahn von Liesing bis nach Kaltenleutgeben - und zwar nach dem Modell Badner Bahn, wofür alte Schienentrassen wieder nutzbar gemacht werden könnten. Die drei Verbindungen hätten eine "hohe Realisierungswahrscheinlichkeit", sagte Sima. "Da sind wir jetzt schon nur ein paar Hundert Meter von der Stadtgrenze entfernt."

Die Planungsgemeinschaft-Ost (PGO) sei mit einer entsprechenden Prüfung, was die Umsetzung betrifft, beauftragt worden. Klar sei aber auch, dass Wien die Kosten dafür nicht alleine tragen werde. Das könne nur gemeinsam mit dem Bund und Niederösterreich gestemmt werden.

Zustimmung aus Niederösterreich
Aus Niederösterreich kamen am Freitag prompt positive Signale. Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) versicherte in einer Aussendung, den Plänen offen gegenüber zu stehen. Mit einem Ergebnis der PGO rechne er im Frühjahr. "Uns eint dabei der Wille, die besten Lösungen für Pendlerinnen und Pendler über Ländergrenzen hinweg zu finden. Wir sprechen von einem Lebensraum, in dem Verwaltungsgrenzen keine Rolle spielen sollten", replizierte er auf Sima.

Die bauliche Umsetzung für alle drei Projekte würde rund 400 Millionen Euro kosten, berief sich Schleritzko auf Expertenschätzungen. Dazu kämen noch jährliche Bestellkosten des Verkehrsangebots in Höhe von rund 40 Millionen Euro. "Welche Kosten hier durch die Nahverkehrsmilliarde des Bundes finanziert werden können, wie man die Angebotsbestellung organisiert und viele weitere Fragen müssen jetzt beantwortet werden", so der niederösterreichische Landesrat.

Studie der Wirtschaftskammer sieht „hohes Potenzial“
Rückenwind für einen Straßenbahnausbau ins Wiener Umland bzw. im Stadtgebiet selbst könnte eine neue Studie des in der Wirtschaftskammer (WKO) angesiedelten Standortanwalts Alexander Biach bringen. Diese - heute gemeinsam mit Sima präsentierte - Berechnung sieht nämlich hohes Potenzial für Konjunktur und Arbeitsmarkt. "Straßenbahnen sind der Wunderwuzzi schlechthin", zeigte sich Biach euphorisch. Sie würden die Wirtschaft ankurbeln, Jobs schaffen, die Einkaufsstraßen stärken und seien umweltfreundlich. 13 Bim-Projekte der Wiener Linien, die sich in verschiedenen Planungsstadien bis zum Zeithorizont 2029 befinden, haben Biach und sein Team für die Studie analysiert.

Neben der schon in Betrieb genommenen Verlängerung des D-Wagens bis zum Sonnwendviertel und die ab Oktober geführte Erweiterung der Linie O vom Praterstern bis zum Nordbahnhofviertel finden sich darunter auch Ideen wie die Verbindungen nach Niederösterreich. Ausgehend von Investitionskosten von rund 864 Millionen Euro, die den Wiener Linien zufolge für die Realisierung aller 13 Projekte notwendig seien, errechnete der Standortanwalt Effekte von rund 539 Millionen Euro auf das Bruttoregionalprodukt Wiens bzw. mehr als eine Milliarde Euro für das BIP in Österreich. Allein 400 Millionen Euro würden an Steuern und Abgaben wieder an die öffentliche Hand zurückfließen. Und in der Bundeshauptstadt würden 5277 Vollzeitjobs geschaffen werden, 9581 wären es österreichweit.

Zudem würde sich auch der Betrieb der neuen Bim-Linien positiv auswirken. Er bringe Österreich 32,9 Millionen Euro an jährlichen Steuern und trage 86,8 Millionen Euro zum BIP bei.

(APA)

Quelle ist ein Artikel der Presse

Mal sehen was nach der Wien-Wahl davon übrig bleibt...

Jetzt haben wir also neben dem geplanten 12er, 15er und 25er noch einen geplanten 72er. Wäre zu schön wenn das alles in absehbarer Zeit (vielleicht vor der U5 >:D ) kommen würde.

Amüsant ist das nostalgische Titelbild des Artikels. 8)

LG t12700
Auf dass uns die E1 noch lange erhalten bleiben!

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Re: (Pressemeldung): Nutzen Tram-Ausbau
« Antwort #7 am: Gestern um 20:22:06 »
Pläne für Straßenbahnen zwischen Wien und Niederösterreich werden konkreter
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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