Autor Thema: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat  (Gelesen 3604 mal)

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Tramwayhüttl

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #30 am: 29. November 2020, 23:33:25 »
Zitat
Nachtrag zu Gelenkbuslösungen statt Straßenbahn: 13 A, 11 A und 11 B mit XL-Bussen...Warum soll das nach Schwechat anders sein. Wenn Eßling seine Umfahrung hat, spricht nichts mehr gegen die Beibehaltung des 26 A als Bus, der jetzt schon auf Busspuren unterwegs ist.
Quelle(n)?
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Linie106

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #31 am: 30. November 2020, 08:40:31 »
Ich würde die (neue) Linie so führen:
Schwechat S - Möhringgasse - Hauptplatz - Himberger Straße - Schwarzmühlstraße - Brauhausstraße - Malzstraße - Alanovaplatz - Kaiserebersdorf S - Etrichstraße - Svetelskystraße - Kaiser-Ebersdorfer-Straße - Simmering SU - Enkplatz U

warum?
1) wer von Schwechat nach Wien will wird eher zur S7 fahren, mit der ist man wohl schneller als mit der Straßenbahn zur U3 zu gondeln. Daher an beiden Seiten in Schwechat S7-Anschluss.
2) die großen Wohnsiedlungen rund um Himberger - und Brauhausstraße werden bedient
3) in Kaiserebersdorf werden die Wohngebiete rund um die Etrichstraße angeschlossen
4) bei der Svetelskystraße besteht Umsteigemöglichkeit zu 11, 71.
5) in der Kaiser-Ebersdorfer-Straße ersetzt die Linie den tlw überlasteten 73A, und dadurch gibt's auch keine Überbelegung neben dem Zentralfriedhof.
6) Simmering SU als zentraler Umsteigeknoten
7) Enkplatz. Wie und ob die Linie weiter verläuft (Richtung Reumannplatz, Richtung St.Marx, Richtung Gasometer?) kann man dann ja untersuchen und die sinnvollste Variante wählen.

–-
Gelenkbusse auf Bestandslinien halte ich für nicht sinnvoll, für Simmering gehört ein generell neues Mobilitätskonzept (und, ich bin mal so frei und sage: es gehören gleichzeitig mit der o.g. neuen Straßenbahn in der Simmeringer Haupt die Gehsteige breiter gemacht und für die Bim ein Rasengleis, damit die triste Betonwüste wieder bisschen attraktiver wird)

Z-TW

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #32 am: 30. November 2020, 08:58:33 »
Zitat
Nachtrag zu Gelenkbuslösungen statt Straßenbahn: 13 A, 11 A und 11 B mit XL-Bussen...Warum soll das nach Schwechat anders sein. Wenn Eßling seine Umfahrung hat, spricht nichts mehr gegen die Beibehaltung des 26 A als Bus, der jetzt schon auf Busspuren unterwegs ist.
Quelle(n)?

Das benötigt keine Quelle - wer die Verkehrspolitik hierzulande kennt, braucht nur 1 und 1 zusammenzählen.

Klingelfee

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #33 am: 30. November 2020, 09:01:41 »
@ Linie106

Sorry - Aber von deiner Linienführung halte ich nichts.

Begründung - Deine Annahme, dass die Bewohner, die zur U3 wollen, die S7 nehmen kann ich nicht nachvollziehen. Begründung - Um zur S7 zu kommen, brauchen die Bewohner von Schwechat größtenteils ein anderes Verkehrsmittel, da der Fußweg zur Schnellbahn für viele zu weit ist.

Die Schleife über  Hauptplatz - Himberger Straße - Schwarzmühlstraße - Brauhausstraße - Malzstraße - Alanovaplatz dienst zwar dafür, dass die Linie in Richtung Wien ein zusätzliche paar Fahrgäste einsammelt. Aber die Pendler, die ab Schwechat diese Linie benutzen wollen,haben dann eine Mehrfahrzeit von  ~10 min.

Ebenso halte ich nichts davon, dass die Linie dann bei der Etrichgasse runter zur Kaiserebersdorfer Straße geführt wird um die Linie 73A zu ersetzen. Wenn du unbedingt eine Straßenbahn statt der Linie 73A haben willst, dann sit zu überlegen, ob man nicht die Linie 11 oder 71 durch die Kaiserebersdorfer Straße führt.

MMn sollte man die Linie Schwechat eher als "Schnellstraßenbahn" ausführen und schauen, dass sie auf ihrer Streckenführung  zwar so viele Fahrgastkonten anfährt, wie möglich, jedoch so geradlinig wie möglich geführt wird.

Eher sollte man die Alternative prüfen, ob die Linie Schwechat nicht am Hautplatz in 2 Linien aufgeteilt werden sollte, wo die einer Linie eiben zu Beispiel nach Schwechat S und die andere Linie zur Autbahnanschlußstelle Rannersdorf geführt werden sollte, damit dort die Pender aufgenommen werden kann
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Klingelfee

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #34 am: 30. November 2020, 09:05:26 »
Zitat
Nachtrag zu Gelenkbuslösungen statt Straßenbahn: 13 A, 11 A und 11 B mit XL-Bussen...Warum soll das nach Schwechat anders sein. Wenn Eßling seine Umfahrung hat, spricht nichts mehr gegen die Beibehaltung des 26 A als Bus, der jetzt schon auf Busspuren unterwegs ist.
Quelle(n)?

Das benötigt keine Quelle - wer die Verkehrspolitik hierzulande kennt, braucht nur 1 und 1 zusammenzählen.

Du solltest aber auch schauen, wieso das Ganze gemacht wurde. Es gab bei beiden Projekten extremen Widerstand gegen eine Umstellung und ausserdem wären das Bauprojekte über mehrere Jahre. Und die Fahrgastzahlen waren jetzt schon zu hoch. Und wäre die Umstellung nicht gekommen, würden die Linien täglich kollabieren.

Und bei der Schwechater Umstellung ist solwohl die Stadt Wien, als auch die Stad Schwechat dafür.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Z-TW

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #35 am: 30. November 2020, 09:12:58 »
Zitat
Nachtrag zu Gelenkbuslösungen statt Straßenbahn: 13 A, 11 A und 11 B mit XL-Bussen...Warum soll das nach Schwechat anders sein. Wenn Eßling seine Umfahrung hat, spricht nichts mehr gegen die Beibehaltung des 26 A als Bus, der jetzt schon auf Busspuren unterwegs ist.
Quelle(n)?

Das benötigt keine Quelle - wer die Verkehrspolitik hierzulande kennt, braucht nur 1 und 1 zusammenzählen.

Du solltest aber auch schauen, wieso das Ganze gemacht wurde. Es gab bei beiden Projekten extremen Widerstand gegen eine Umstellung und ausserdem wären das Bauprojekte über mehrere Jahre. Und die Fahrgastzahlen waren jetzt schon zu hoch. Und wäre die Umstellung nicht gekommen, würden die Linien täglich kollabieren.

Danke, du hast 1 + 1 = 2 gut erklärt!

highspeedtrain

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #36 am: 30. November 2020, 16:22:52 »
Für die weitere Diskussion Zahlen der Statistik Austria zu den Erwerbspendlern für die Gemeinde Schwechat zum Stichtag 1.10.2018

Einpendler 25169, davon verursachen wahrscheinlich OMV und VIE über 90 %
Auspendler 6087
davon 646 (11 %) nach Wien Innere Stadt, 624 Wien Simmering, 516 nach Wien Landstraße, 479 nach Wien Landstraße, 379 nach Wien Liesing, 293 nach Wien Leopoldstadt, 255 nach Wien Donaustadt, 206 nach Wien Floridsdorf, 164 nach Wien Meidling, 134 nach Wien Alsergrund, etc.

Was mich interessieren würde: werden die Schwechater, die in der HW arbeiten zu Landstraße oder Simmering gezählt? Eventuell müssten bei den obigen Zahlen 50 oder gar 100 von Landstraße nach Simmering verschoben werden.

Ich stelle mir die Frage, wie relevant die Pendlerzahlen alleine wirklich sind. Gerade bei einer Gemeinde wie Schwechat, direkt vor den Toren Wiens, ist auch mit ganz erheblichem Freizeitverkehr (und sicher auch zu Ausbildungszwecken) zu rechnen, der die Pendlerbewegungen (jene zu Arbeitszwecken) um ein Vielfaches übersteigen dürfte. Auch dazu bräuchte man Zahlen.

Katana

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Re: Projekt 2020: Straßenbahn nach Schwechat
« Antwort #37 am: 01. Dezember 2020, 21:17:36 »
1) wer von Schwechat nach Wien will wird eher zur S7 fahren, mit der ist man wohl schneller als mit der Straßenbahn zur U3 zu gondeln.
Wohl kaum jene ca. 600 Berufspendler, und auch nicht die Schüler, die nur nach Simmering wollen.

Für die weitere Diskussion Zahlen der Statistik Austria zu den Erwerbspendlern für die Gemeinde Schwechat zum Stichtag 1.10.2018

Einpendler 25169, davon verursachen wahrscheinlich OMV und VIE über 90 %
Auspendler 6087
davon 646 (11 %) nach Wien Innere Stadt, 624 Wien Simmering, 516 nach Wien Landstraße, 479 nach Wien Landstraße, 379 nach Wien Liesing, 293 nach Wien Leopoldstadt, 255 nach Wien Donaustadt, 206 nach Wien Floridsdorf, 164 nach Wien Meidling, 134 nach Wien Alsergrund, etc.

Was mich interessieren würde: werden die Schwechater, die in der HW arbeiten zu Landstraße oder Simmering gezählt? Eventuell müssten bei den obigen Zahlen 50 oder gar 100 von Landstraße nach Simmering verschoben werden.

Ich stelle mir die Frage, wie relevant die Pendlerzahlen alleine wirklich sind. Gerade bei einer Gemeinde wie Schwechat, direkt vor den Toren Wiens, ist auch mit ganz erheblichem Freizeitverkehr (und sicher auch zu Ausbildungszwecken) zu rechnen, der die Pendlerbewegungen (jene zu Arbeitszwecken) um ein Vielfaches übersteigen dürfte. Auch dazu bräuchte man Zahlen.

Die Pendlerzahlen sind Anhaltspunkte. Dass der andere Verkehr die Pendlerbewegungen um ein Vielfaches übersteigt, glaube ich aber nicht. Nimm nur die Schüler. Die sind insgesamt doch sicher weniger als die Erwerbspendler. Aber der Anteil der nach Simmering pendelnden Schüler an der gesamten nach Wien pendelnden Schülerzahl wird höher sein.