Autor Thema: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021  (Gelesen 4221 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

RABe

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 5
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #15 am: 27. Dezember 2020, 00:39:13 »
Ob Rasen im Gleisbett oder am Dach der Haltestelle, Wald- und Wiesenstraßenbahn: für Fahrgäste setzen Klagenfurter Verhältnisse ein. Die Linie 1 reißt in der Innenstadt ein Halbstundenloch auf, wenn die 6-er über Hauptbahnhof fährt, Buslinien seit Dezember ausgedünnt, laut Routenauskunft viele (unsichere! ) Umstiege samt Fußwege erforderlich oder unzumutbare Fahrzeitverlängerung. Unmöglich an Wochenenden, wenn auf Regiobusse oder öBB umgestiegen wird.

Alex

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1609
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #16 am: 27. Dezember 2020, 01:22:42 »
Politisch korrekt müsste man wohl "Gleise mit Vegetationshintergrund" sagen. :P
Nicht zu verwechseln mit "dahinvegetierendem Gleis"  >:D

pascal

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 74
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #17 am: 27. Dezember 2020, 16:18:24 »
Ob Rasen im Gleisbett oder am Dach der Haltestelle, Wald- und Wiesenstraßenbahn: für Fahrgäste setzen Klagenfurter Verhältnisse ein. Die Linie 1 reißt in der Innenstadt ein Halbstundenloch auf, wenn die 6-er über Hauptbahnhof fährt, Buslinien seit Dezember ausgedünnt, laut Routenauskunft viele (unsichere! ) Umstiege samt Fußwege erforderlich oder unzumutbare Fahrzeitverlängerung. Unmöglich an Wochenenden, wenn auf Regiobusse oder öBB umgestiegen wird.

Für mich war das in IBK auch bisher schon schlimm. Ich (Wiener) war bis zum 1. Corona-Lockdown regelmäßig beruflich in Innsbruck, und ich ging dort fast alle Wege zu Fuß. Lediglich wenn es eine umsteigefreie Verbindung gab, nahm ich Tram oder Bus, ansonsten war es zu Fuß schneller oder zumindest zuverlässiger.

Die Fahrgastinformation funktioniert allerdings besser als in Wien.

D 3XX

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 230
  • Flexity Wien
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #18 am: 27. Dezember 2020, 16:26:36 »
Politisch korrekt müsste man wohl "Gleise mit Vegetationshintergrund" sagen. :P
:D
Das zeigt wieder einmal wie übertrieben diese "political correctness" ist. Was da alles rauskommen kann. :D
D 3XX

Manni

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 84
    • Gegenwart und Zukunft von Innsbrucks Bahnen
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #19 am: 17. Februar 2021, 02:06:15 »
Der Fragenkomplex rund um das "Grüngleis" ist schnell aufgeklärt: in Innsbruck war ich es, der den Begriff eingeführt hat, weil wir eben dezidiert kein Rasengleis wollen, sondern begrünte Gleiskörper mit diverser Bepflanzung und nicht sterilen Parkrasen. Ich bin der "Stadtpolitiker", von dem "krisu" spricht, und ich habe auch die besagte Meinungsbildungsveranstaltung zu Grüngleisen organisiert, auf der Harald auf bekannte Weise überzeugt hat; an dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür, das war der Schlüssel zur Problemlösung, auch wenn die Grüngleisgegner sogar dort Interventionsversuche gestartet haben. Die Veranstaltung ist hier nachzusehen: https://innsbruck.gruene.at/schwerpunkte/begruente-gleise-gruene-spuren-durch-die-stadt
Der Grund war eben der erbitterte Widerstand verschiedener Kräfte gegen Grüngleise in der Stadtverwaltung und bei den IVB, ganz gleich wie in Graz und Wien. Wir haben nun die ersten vier Grüngleisstreckenabschnitte auf drei Linien in Planung. Die ersten zwei davon sollten im kommenden zur Umsetzung gelangen. Danach dürfte noch ein fünftes und evtl. ein sechstes Projekt folgen, für die dann folgenden nächsten zwei Neubaustrecken mit "Grüngleispotenzial", Linie 3-West zum USI und Erschließung eines neuen Wohnquartiers in Tivoli Süd, gibt es bis dato noch keine Umsetzungsbeschlüsse, die sollen aber noch in der laufenden Gemeinderatsperiode erfolgen.

Manni

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 84
    • Gegenwart und Zukunft von Innsbrucks Bahnen
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #20 am: 17. Februar 2021, 02:17:03 »
Ob Rasen im Gleisbett oder am Dach der Haltestelle, Wald- und Wiesenstraßenbahn: für Fahrgäste setzen Klagenfurter Verhältnisse ein. Die Linie 1 reißt in der Innenstadt ein Halbstundenloch auf, wenn die 6-er über Hauptbahnhof fährt, Buslinien seit Dezember ausgedünnt, laut Routenauskunft viele (unsichere! ) Umstiege samt Fußwege erforderlich oder unzumutbare Fahrzeitverlängerung. Unmöglich an Wochenenden, wenn auf Regiobusse oder öBB umgestiegen wird.

Was natürlich alles überhaupt nicht stimmt. Einige Buslinien wurden ausschließlich samstags von 15 auf 20 Minuten gedehnt, um im Gegenzug den Umlauf der Linie M kostenneutral um einen Bus aufstocken zu können. Und das auch nur während der Corona-Pandemie. Wir haben sonst übrigens im Gegensatz zu anderen Städten während der Pandemie überhaupt nichts ausgedünnt, alle Linien fahren nach Normalfahrplan
Für die künftige Kombination der Linien 1 und 6 wird es eine gute Lösung geben, die kein Taktloch erzeugt.
Nichts für ungut, aber ich habe fast ein wenig den Eindruck, du bist auch einer jener User, so wie auch "krisu", die wir im Innsbrucker Forum wegen wiederholter unwahrer Behauptungen und schlechten Diskussionsstils leider sperren mussten.

RABe

  • Fahrgast
  • *
  • Beiträge: 5
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #21 am: 23. Februar 2021, 18:44:05 »
"Stimmt nicht"- Argumente wie im Kindergarten, könnte von den Urbangrünen herstammen.  :fp:
Der erste Lockdown wurde überhaupt im Sonntagsfahrplan abgewickelt, alle Halbstunden, bis auf J und R wird auch normal bloß Viertelstunden im Takt gefahren, also eh sparsam im Vergleich mit Graz. Hoffentlich kommt die gute Lösung ohne Taktloch oder Umstiege, bis dahin.

TW 292

  • Expeditor
  • **
  • Beiträge: 1114
    • Styria Mobile
Re: ÖV-Ausblick in Innsbruck auf 2021
« Antwort #22 am: 24. Februar 2021, 08:22:46 »
Bei der Technik West Ri. Völs würde sich ein schönes Rasengleis möglich sein!

Ich finds es halt sehr bescheiden das man in Innsbruck nicht schafft ordentliche Automaten zumindest am Hbf und wichtigen Haltestellen aufzustellen welche auch mit Scheine annehmen und Wechselgeld rausgeben, somit wird man quasi gezwungen ein Handy Ticket zu ziehen!

30 Minuten Takt bei der Tram finde ich nicht gut, oder will man die Fahrgäste wieder auf das Auto umsteigen?