Tramwayforum
Straßenbahn Wien => Technik => Thema gestartet von: 25er am 28. September 2023, 17:57:37
-
Am Montag wurde eine Ausschreibung zum Ersatz der bisherigen Leuchtstoffröhren aller A, A1, B, B1, T, T1, U11 und von 41 V durch LED-Röhren veröffentlicht. Darin enthalten ist u.a. auch die Reinigung der Abdeckungen, was in manchen Fahrzeugen im Inneren hoffentlich gleich netter aussehen lassen wird. Der Austausch soll innerhalb von zwei Jahren nach der Auftragsvergabe abgeschlossen werden.
https://wstw.vergabeportal.at/Detail/162701 (https://wstw.vergabeportal.at/Detail/162701)
-
Am Montag wurde eine Ausschreibung zum Ersatz der bisherigen Leuchtstoffröhren aller A, A1, B, B1, T, T1, U11 und von 41 V durch LED-Röhren veröffentlicht. Darin enthalten ist u.a. auch die Reinigung der Abdeckungen, was in manchen Fahrzeugen im Inneren hoffentlich gleich netter aussehen lassen wird. Der Austausch soll innerhalb von zwei Jahren nach der Auftragsvergabe abgeschlossen werden.
https://wstw.vergabeportal.at/Detail/162701 (https://wstw.vergabeportal.at/Detail/162701)
Wurde notwendig, nachdem die klassischen Leuchtstoffröhren innerhalb der EU nicht mehr produziert und vertrieben werden dürfen (Restbestände ausgenommen) ;)
-
Ich finde die gewählte Lichttemperatur von 3000-3500k - also warmweiß - sehr vernünftig. Täte dem X-Wagen auch nicht schlecht...
-
Ich finde die gewählte Lichttemperatur von 3000-3500k - also warmweiß - sehr vernünftig. Täte dem X-Wagen auch nicht schlecht...
Das ist allerdings sehr gut! Die A1, B1 und T1 waren ja ab Werk mit warmweißen Röhren ausgestattet und ich habe den zunehmenden Wechsel auf Neutralweiß sehr bedauert, wirkt zusammen mit dem grauen Interieur sehr unfreundlich. Bei den A und B bin ich mir gar nicht mehr sicher was die ab Werk hatten, hätte mich aber eigentlich an Neutralweiß erinnert, genau wie die E2, T und Ux. Vor einiger Zeit ist mir ein T aufgefallen, der in einem der drei Teile warmweiße Röhren hat, das wirkt seltsam.
-
Wichtig vor allem, dass es wieder im gesamten Wagen einheitliche Farbtemperaturen vorhanden sind. Der derzeitige Zustand, vor allem in manchen A1/B1 ist ja wirklich ein Graus.
-
Wichtig vor allem, dass es wieder im gesamten Wagen einheitliche Farbtemperaturen vorhanden sind. Der derzeitige Zustand, vor allem in manchen A1/B1 ist ja wirklich ein Graus.
Wer sagt, dass die später beschafften Röhren nicht wieder x-beliebige Farbtemperaturen haben werden? >:D Statt einer Reinigung wäre in den A, B, T und U11 übrigens eher ein Tausch der vergilbten Abdeckungen angesagt. Warmweiße Röhren hinter grünlich-gelblich verfärbten Abdeckungen stell ich mir jetzt vom Ergebnis her nicht soo prickelnd vor.
-
Naja, wenn man jetzt für die Gesamtflotte eine Lichtfarbe bestellt, habe ich Hoffnung, dass das beim nächsten Auftrag auch so sein wird. Jetzt ist ja offensichtlich das Problem, dass es Röhren unterschiedlicher Lichttemperaturen gibt ::) Wenn man ihnen eine wegnimmt… 8)
-
Das ist allerdings sehr gut! Die A1, B1 und T1 waren ja ab Werk mit warmweißen Röhren ausgestattet und ich habe den zunehmenden Wechsel auf Neutralweiß sehr bedauert, wirkt zusammen mit dem grauen Interieur sehr unfreundlich. Bei den A und B bin ich mir gar nicht mehr sicher was die ab Werk hatten, hätte mich aber eigentlich an Neutralweiß erinnert, genau wie die E2, T und Ux. Vor einiger Zeit ist mir ein T aufgefallen, der in einem der drei Teile warmweiße Röhren hat, das wirkt seltsam.
Sind die "Tauschröhren" überhaupt Neutralweiß? Ich hätte ja gemeint, dass sie zuletzt sehr gerne Kaltweiß oder sogar Tageslichtweiß eingesetzt haben.
Den absoluten Weißton zu beurteilen ist gar nicht so einfach (weils durch die Abdeckungen vielleicht auch "wärmer" aussieht, aber ich würde sagen, dass sie zumindest einen Weißton übersprungen haben.
Bezöglich dem T mit der einheitlichen Lichtfarbe in einem Teil: Mit dem bin ich auch schon einmal gefahren. Ist das nur einer -> Testfahrzeug?
Damals hab ich mir gedacht sie eifern der ÖBB mit ihrem Ruhebereich im Cityjet nach, oder es gibt Mitarbeiter denen der wilde Mischmasch selbst nicht gefällt und die schauen, dass zumindest ein Teil mit einheitlicher Lichtfarbe ausgestattet ist.
-
Naja, wenn man jetzt für die Gesamtflotte eine Lichtfarbe bestellt, habe ich Hoffnung, dass das beim nächsten Auftrag auch so sein wird. Jetzt ist ja offensichtlich das Problem, dass es Röhren unterschiedlicher Lichttemperaturen gibt ::) Wenn man ihnen eine wegnimmt… 8)
Jetzt wird in einem Aufwaschen ein Mal groß eingekauft. Aber bei späteren Ausfällen wird sicher (so wie es bei den Leuchtstoffröhren ja auch war) immer wieder zizerlweise nachgekauft, Farbe egal, Hauptsache, es leuchtet.
-
Naja, wenn man jetzt für die Gesamtflotte eine Lichtfarbe bestellt, habe ich Hoffnung, dass das beim nächsten Auftrag auch so sein wird. Jetzt ist ja offensichtlich das Problem, dass es Röhren unterschiedlicher Lichttemperaturen gibt ::) Wenn man ihnen eine wegnimmt… 8)
Jetzt wird in einem Aufwaschen ein Mal groß eingekauft. Aber bei späteren Ausfällen wird sicher (so wie es bei den Leuchtstoffröhren ja auch war) immer wieder zizerlweise nachgekauft, Farbe egal, Hauptsache, es leuchtet.
Überhaupt dann, wenn dann die aktuelle Leuchtfarbe nicht erhältlich ist. Eine unterschiedliche Beleuchtung ist immer noch besser, als keine Beleuchtung.
-
LED-Röhren wird man immer in jeder Farbe und Länge bekommen. Außerdem ist es nicht sinnvoll, zitzerlweise nachzukaufen, sondern da wieder rechtzeitig größere Posten zu bestellen. Auch die LED haben keine ewige Lebensdauer, also sollte schon bei der Ausschreibung auf diese geachtet werden, so um die 40.000 Stunden sind schon drinnen. Die Schaltzyklen sollten da weniger Rolle spielen. Wenn man von 10 Stunden/Tag ausgeht, dann wären das 10-11 Jahre, aber da sie während des Betriebes bewegt werden, wird es sicher kürzer sein.
Man könnte aber auch auf 12 V umstellen und die gleichen LED-Leuchten wie in den Bussen einbauen, dann gibts echt Mengenrabatt.
-
Man könnte aber auch auf 12 V umstellen und die gleichen LED-Leuchten wie in den Bussen einbauen, dann gibts echt Mengenrabatt.
Dazu musst du aber erst aus den an Bord üblichen 24 oder 110 V die 12 V erzeugen und wegen der daraus resultierenden höheren Stromaufnahme möglicherweise die Leitungen verstärken, vielleicht sogar die Schaltkontakte upgraden. Ob sich das dann noch rentiert?
-
Man könnte aber auch auf 12 V umstellen und die gleichen LED-Leuchten wie in den Bussen einbauen, dann gibts echt Mengenrabatt.
Dazu musst du aber erst aus den an Bord üblichen 24 oder 110 V die 12 V erzeugen und wegen der daraus resultierenden höheren Stromaufnahme möglicherweise die Leitungen verstärken, vielleicht sogar die Schaltkontakte upgraden. Ob sich das dann noch rentiert?
Ich weiß jetzt nicht mit welcher Spannung sie betrieben werden. Aber alle Fahrzeuge der WL haben Leuchtröhren, die meines Wissen im Anlassfall von der 24V Batterie versorgt werden.
-
Es handelt sich um ganz normale Leuchtstoffröhren, wie sie in jedem Haushalt zu finden sind. Daher werden sie auch mit 230 Volt Wechselspannung gespeist, die vom Bordnetzumrichter erzeugt wird. Die Anspeisung mit 24 V erfordert ein entsprechendes Vorschaltgerät.
-
Es handelt sich um ganz normale Leuchtstoffröhren, wie sie in jedem Haushalt zu finden sind. Daher werden sie auch mit 230 Volt Wechselspannung gespeist, die vom Bordnetzumrichter erzeugt wird. Die Anspeisung mit 24 V erfordert ein entsprechendes Vorschaltgerät.
Das mag für die Leuchtstoffröhren gelten, aber in den im Startpost angehängten Unterlagen steht, dass die Vorschaltgeräte ausgebaut werden und die LED-Röhren an ihren Anschlusspins eine Nennspannung von 24 V (Ax, Bx und Tx) bzw. 110 V (U11 und V) haben.
Und darauf habe ich mich mit meinem Kommentar zu haidis Idee (Röhren mit nur 12 V) bezogen.
-
Naja, wenn man jetzt für die Gesamtflotte eine Lichtfarbe bestellt, habe ich Hoffnung, dass das beim nächsten Auftrag auch so sein wird. Jetzt ist ja offensichtlich das Problem, dass es Röhren unterschiedlicher Lichttemperaturen gibt ::) Wenn man ihnen eine wegnimmt… 8)
Jetzt wird in einem Aufwaschen ein Mal groß eingekauft. Aber bei späteren Ausfällen wird sicher (so wie es bei den Leuchtstoffröhren ja auch war) immer wieder zizerlweise nachgekauft, Farbe egal, Hauptsache, es leuchtet.
Überhaupt dann, wenn dann die aktuelle Leuchtfarbe nicht erhältlich ist. Eine unterschiedliche Beleuchtung ist immer noch besser, als keine Beleuchtung.
Dann tauscht man in einem ULF halt alle Lampen auf das neue Licht und hat je nach ULF 10, 21, 16 oder 33 Lampen der alten Lichtfarbe als Ersatz zur Verfügung. Das mag bei diesem einen ULF zwar viel Arbeit sein, weil man 11, 22, 17 oder 34 Lampen tauschen muss, bei den folgenden 10, 21, 16 oder 33 Zügen ist es dann aber genauso wenig Arbeit wie eh und je - und dafür schaut das Fahrzeug nicht aus wie sau!
Gelbliches und bläuliches Licht willkürlich mischen schreit ja schon förmlich nach "beschmier mich mit Graffiti, dem Untermehmen ist eh sch...egal wie die Fahrzeuge ausschauen"!
-
Wichtig vor allem, dass es wieder im gesamten Wagen einheitliche Farbtemperaturen vorhanden sind. Der derzeitige Zustand, vor allem in manchen A1/B1 ist ja wirklich ein Graus.
Wer sagt, dass die später beschafften Röhren nicht wieder x-beliebige Farbtemperaturen haben werden? >:D Statt einer Reinigung wäre in den A, B, T und U11 übrigens eher ein Tausch der vergilbten Abdeckungen angesagt. Warmweiße Röhren hinter grünlich-gelblich verfärbten Abdeckungen stell ich mir jetzt vom Ergebnis her nicht soo prickelnd vor.
Ich würde meinen die sind gelb, der grünliche Eindruck entsteht durch neutral- oder kaltweißes Licht mit entsprechend hohem Blauanteil gemischt mit dem Gelb der Abdeckungen. Ich würde dafür plädieren, die opalen Kunststoffabdeckungen komplett durch Lamellen wie in den A1/B1 und T1 zu ersetzen, neue Kunststoffabdeckungen vergilben nur wieder.
Dort, wo ich Aufschriften erkennen konnte, sind das definitiv neutralweiße Röhren (CRI >80%, 4000 K Farbtemperatur, Kurzbezeichnung 840), keine kaltweißen (865). Und ich würde nicht sagen, dass die WL "kaufen, was gerade da ist" - ich habe eher den Eindruck, dass sehr konsequent neutralweiß beschafft wurde, und beim Ausfall einzelner Röhren gnadenlos mit dem warmweißen Bestand gemischt. Wenn dann in einem Wagen größere Mengen ausgefallen sind, wird komplett getauscht. Übrigens - so habe ich jedenfalls gelernt - ein ungewöhnliches Vorgehen. Die Lebensdauer von Leuchtstofflampen soll nämlich eine so geringe Streuung haben, dass es sich kaum rentiert, eine einzelne zu tauschen, wenn eine hin ist, werden die restlichen auch nicht mehr lange halten. Das wird aber eher dort relevant sein, wo der Tausch ein großer Aufwand ist, in WL-Fahrzeugen geht das ja fast ohne Leiter wenn man groß ist.
-
Wurde überhaupt schon ein Gewinner dieser Ausschreibung bekanntgegeben - oder hat mann darauf vergessen? Gibt es schon erste sichtbare Änderungen in den Fahrzeugen selber?
-
Man könnte aber auch auf 12 V umstellen und die gleichen LED-Leuchten wie in den Bussen einbauen, dann gibts echt Mengenrabatt.
Dazu musst du aber erst aus den an Bord üblichen 24 oder 110 V die 12 V erzeugen und wegen der daraus resultierenden höheren Stromaufnahme möglicherweise die Leitungen verstärken, vielleicht sogar die Schaltkontakte upgraden. Ob sich das dann noch rentiert?
Ich weiß jetzt nicht mit welcher Spannung sie betrieben werden. Aber alle Fahrzeuge der WL haben Leuchtröhren, die meines Wissen im Anlassfall von der 24V Batterie versorgt werden.
Bei den Straßenbahnen ULF mit 24 Volt DC und bei den V und U11/U2 mit 110 Volt DC.
Das Einzige ist dass die elektronischen Vorschaltgeräte unbedingt entfernt werden müssen (Mit LEDs überhaupt nicht kompatibel) und stattdessen einen "Starter", in dem sich eine Feinsicherung befindet, dazwischen schalten.
Beim X-Wagen ist das ein fixes LED-Band, dass ebenfalls mit 110 Volt DC versorgt wird und dass sich im Leuchtband die Konstantstromquelle für die LEDs befindet.
-
Appropos Beleuchtung: Hat der V-Wagen eigentlich eine adaptive Lichtsteuerung wie bei den Silberpfeilen und den T/T1?
Hatte bisher noch kein einziges mal bemerkt gehabt, dass sich die Innenbeleuchtung, sobald es außen hell genug ist, automatisch abschaltet und beim Einfahren in einen Tunnel wieder aktiviert.
Durch die LED-Umrüstung könnte ich auch den Einbau einer solchen adaptiven Steuerung vorstellen, um auch trotz LEDs sinnvoll Strom sparen.
Gilt die Umrüstung auch für die Scheinwerfer und Schlussleuchten sowie die gelben Störmelde- und blauen Türstatusleuchten des V-Wagens? Einige U-Züge haben schon diese Statusleuchten umgestellt und ich kenne nur zwei oder drei U-Doppelgarnituren, die schon außen LED-Lichter haben (2315/3315 als Beispiel).
-
Die 'Blindstarter' sind eine Notlösung, damit man Röhren mit konventionellen Drosseln einfach durch LEDs ersetzen kann. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass elektronische Vorschaltgeräte ausgebaut und durch solche Blindstarter samt Sockel ersetzt werden (bei elektronischen Vorschaltgeräten gab es nie Starter). Meines Wissens gibt es LED-Röhren, die hinter ein EVG geschaltet werden können, aber der Ausbau der Vorschaltgeräte ist vielleicht mittelfristig billiger.
-
ich kenne nur zwei oder drei U-Doppelgarnituren, die schon außen LED-Lichter haben (2315/3315 als Beispiel).
Drei müssten es mit LED Lichtern sein. Diese haben jedoch nur die weißen Scheinwerfer als LED ausgeführt, sonst nichts (Lichtband, Schlusslicht)
- 2275/3275
- 2302/3302
- 2315/3315
-
Die 'Blindstarter' sind eine Notlösung, damit man Röhren mit konventionellen Drosseln einfach durch LEDs ersetzen kann.
Wenn du die LED.-Röhre "richtig rum" einsetzt, brauchst du keinen Blindstarter, da sie nur auf einer Seite elektrisch angeschlossen ist. Einfach alten Starter rausnehmen und die Anschlüsse der Leuchte auf der gegenüberliegenden Seite einsetzen. Funktioniert bei mir seit Jahren klaglos!
-
Die 'Blindstarter' sind eine Notlösung, damit man Röhren mit konventionellen Drosseln einfach durch LEDs ersetzen kann.
Das kenne ich nur bei Betrieb an einer Wechselspannungsquelle und 1:1 austauschbaren T8-Röhren. Meistens ist da eh nur ne Feinicherung drinnen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass elektronische Vorschaltgeräte ausgebaut und durch solche Blindstarter samt Sockel ersetzt werden (bei elektronischen Vorschaltgeräten gab es nie Starter). Meines Wissens gibt es LED-Röhren, die hinter ein EVG geschaltet werden können, aber der Ausbau der Vorschaltgeräte ist vielleicht mittelfristig billiger.
Da gebe ich dir elektrotechnisch völlig Recht, dass EVG keine Starter benötigen (dank HF-Technik erkennt das EVG auch defekte Röhren und versucht diese nicht mal zu zünden).
Ich kenne bis dato keinen Fall, wo eine LED-Tube mit einem EVG betrieben wird.
Verdrahtungstechnisch entfallen durch die Umrüstung zwei der eigentlichen vier Drähte in der Leuchte zum anderen Ende der beiden Fassungen. Man kann dadurch ebenfalls theoretisch mit jeweils EINER zweiadrigen Leitung die Tubes parallel schalten, da die Fassungskontakte sicher durchgeschliffen werden für eine mögliche Parallelschaltung.
LG
Michael Florian Zobl
-
Kann es sein, dass der ULF A 3 (gestern am 33er) schon die neuen LED-Röhren (probeweise) bei den ersten und zweiten Türen eingebaut bekommen hat?
-
Jetzt allmählich dürfte es mit der Umrüstung tatsächlich losgehen.
Als ich heute bei der U6 mit dem T 2620 gefahren bin, ist mir sofort aufgefallen, dass die Innenbeleuchtung anders war, als sonst: durch die warmweißen LED wirkte der Fahrgastraum irgendwie viel freundlicher und wohliger; auch die Kunststoff-Abdeckungen dürften tatsächlich einer ordentlichen Reinigung unterzogen worden sein. :up:
Der T 2645 hat ebenfalls schon die neue Beleuchtung.
Anbei zwei Handyfotos; wirklich gut kommt es auf diesen Bildern zwar nicht zur Geltung, aber im direkten Vergleich mit dem 2658 sieht man doch ansatzweise den Unterschied.
-
Die Kosteneinsparung durch diese LED-Tubes werden sich sicherlich bald für die WL rechnen - aber in den T & U11 sehen die Abdeckungen mit der Farbtemperatur (kalt/warmweiß) ganz anders aus. Liegt sicher nicht an der Röhre/Tube selber, sondern an der Kunststoffabdeckung die sicher innerhalb der vielen Betriebsjahre schon öfters ausgetauscht wurde. Wann sollen die ganzen ULF überhaupt umgerüstet werden?
-
Die Kosteneinsparung durch diese LED-Tubes werden sich sicherlich bald für die WL rechnen - aber in den T & U11 sehen die Abdeckungen mit der Farbtemperatur (kalt/warmweiß) ganz anders aus. Liegt sicher nicht an der Röhre/Tube selber, sondern an der Kunststoffabdeckung die sicher innerhalb der vielen Betriebsjahre schon öfters ausgetauscht wurde. Wann sollen die ganzen ULF überhaupt umgerüstet werden?
Die opalen Abdeckungen in allen älteren Fahrzeugen (E2, c5, A, B, Ux, T) vergilben mit der Zeit fürchterlich. Ab und zu werden welche ausgetauscht, die sind dann wieder weiß, aber selten im ganzen Wagen. Deswegen war mit den neutralweißen Leuchtstoffröhren früher das Licht teilweise regelrecht grün. In den T wirken die neuen LED-Röhren so ungewohnt, weil die Wagen seit der Auslierung neutralweiße Lampen hatten, die A1, B1 und T1 hingegen warmweiße (die V meine ich ebenfalls, bin mir aber nicht sicher). In den A und B schaut warmweiß auch extrem ungewohnt aus, sieht man aber noch seltener als in den T.
-
A1 121 wurde mit neuen LED-Röhren ausgerüstet. Die Fahrgastraumbeleuchtung hat jetzt den Charakter einer Festbeleuchtung. Die A1 und B1 haben wegen der Luftauslassöffungen für die Temperaturabsenkungsanlage in den Vouten nur ein mittiges Lichtband. Mit den alten warmweißen Leuchtstoffröhren und zunehmend bräunlich vergilbten Lampenabdeckungen war die zuvor das Licht etwas schummrig.
nord22
-
Die opalen Abdeckungen in allen älteren Fahrzeugen (E2, c5, A, B, Ux, T) vergilben mit der Zeit fürchterlich. Ab und zu werden welche ausgetauscht, die sind dann wieder weiß, aber selten im ganzen Wagen. Deswegen war mit den neutralweißen Leuchtstoffröhren früher das Licht teilweise regelrecht grün.
Wenn ich denke, dass es anderswo inzwischen fast Standard ist, dass die Lichtfarbe mit der Tages- oder Jahreszeit wechselt, um ein optimales Gefühl zu erzeugen... ::)
-
Die opalen Abdeckungen in allen älteren Fahrzeugen (E2, c5, A, B, Ux, T) vergilben mit der Zeit fürchterlich. Ab und zu werden welche ausgetauscht, die sind dann wieder weiß, aber selten im ganzen Wagen. Deswegen war mit den neutralweißen Leuchtstoffröhren früher das Licht teilweise regelrecht grün.
Wenn ich denke, dass es anderswo inzwischen fast Standard ist, dass die Lichtfarbe mit der Tages- oder Jahreszeit wechselt, um ein optimales Gefühl zu erzeugen... ::)
Man kriegt es ja nicht einmal hin, grundsätzlich einen angenehmen Lichtton zu treffen – wie soll es dann bei verschiedenen Tageszeiten erst werden? >:D
-
Wenn ich denke, dass es anderswo inzwischen fast Standard ist, dass die Lichtfarbe mit der Tages- oder Jahreszeit wechselt, um ein optimales Gefühl zu erzeugen... ::)
Auch anderswo gibt es das nur, wenn von Beginn an eine reine LED-Beleuchtung (mit verschiedenfarbigen LEDs) eingebaut wurde. In Wien kämen dafür nur D und X in Frage. Bei allen anderen werden ja nur die Leuchtstoffröhren durch LED-Röhren ersetzt.
Dass die Anpassung der Lichtfarbe bei Fahrten im Untergrund sinnvoll ist, bezweifle ich ein wenig. Wechselt "anderswo" die Lichtfarbe, wenn man vom Tunnel ins Freie (oder umgekehrt) kommt?
-
Dass die Anpassung der Lichtfarbe bei Fahrten im Untergrund sinnvoll ist, bezweifle ich ein wenig. Wechselt "anderswo" die Lichtfarbe, wenn man vom Tunnel ins Freie (oder umgekehrt) kommt?
ZB bei diesen sehr gelungenen Bombardier-Zügen wechseln die Flächen über den Auffangräumen: In der Station weiß, ansoonsten je nach Tageszeit von orange-braun bis bläulich. In Tours je nach Temperatur, von warmweiss auf kaltweiss, soweit ich mich erinnere.
-
Wenn man es einmal hat, eine nette Zusatzfunktion, die (heutzutage) nicht viel kostet. Aber wie geschrieben: nur, wenn von Beginn an eine reine LED-Beleuchtung (mit verschiedenfarbigen LEDs) eingebaut wurde.
-
Die opalen Abdeckungen in allen älteren Fahrzeugen (E2, c5, A, B, Ux, T) vergilben mit der Zeit fürchterlich. Ab und zu werden welche ausgetauscht, die sind dann wieder weiß, aber selten im ganzen Wagen. Deswegen war mit den neutralweißen Leuchtstoffröhren früher das Licht teilweise regelrecht grün.
Wenn ich denke, dass es anderswo inzwischen fast Standard ist, dass die Lichtfarbe mit der Tages- oder Jahreszeit wechselt, um ein optimales Gefühl zu erzeugen... ::)
...wie in Gmunden z.B. auch die Helligkeit zwischen Fahrt und Stationsaufenthalt variiert. Bei gegebener Freigabe heller, nach dem Löschen der Freigabe dünkler.
-
Die opalen Abdeckungen in allen älteren Fahrzeugen (E2, c5, A, B, Ux, T) vergilben mit der Zeit fürchterlich. Ab und zu werden welche ausgetauscht, die sind dann wieder weiß, aber selten im ganzen Wagen. Deswegen war mit den neutralweißen Leuchtstoffröhren früher das Licht teilweise regelrecht grün.
Wenn ich denke, dass es anderswo inzwischen fast Standard ist, dass die Lichtfarbe mit der Tages- oder Jahreszeit wechselt, um ein optimales Gefühl zu erzeugen... ::)
...wie in Gmunden z.B. auch die Helligkeit zwischen Fahrt und Stationsaufenthalt variiert. Bei gegebener Freigabe heller, nach dem Löschen der Freigabe dünkler.
In eingeschränkter Form gibt es das in Graz seit Jahrzehnten - da wird in den Hochflurern mit dem Löschen der Freigabe die vorderste Röhre ausgeschaltet, damit der Fahrer nicht geblendet wird.
-
In eingeschränkter Form gibt es das in Graz seit Jahrzehnten - da wird in den Hochflurern mit dem Löschen der Freigabe die vorderste Röhre ausgeschaltet, damit der Fahrer nicht geblendet wird.
Das ist sinnvoll aber sonst sollte die Beleuchtung hell sein und keine Spielereien haben. Bei Personen mit Sehstörungen ist oft die mangelnde Helligkeit ein Problem. Rausfinden ist sicher kein Problem, aber der Weg zwischen Sitzplatz und Türe kann dank nicht denkender Fahrgäste zu einem Hindernisparcour werden.
Ist ja lustig, sich mit sowas zu beschäftigen, aber es gibt halt wesentlich wichtigere Sachen.
-
Wenn man es einmal hat, eine nette Zusatzfunktion, die (heutzutage) nicht viel kostet. Aber wie geschrieben: nur, wenn von Beginn an eine reine LED-Beleuchtung (mit verschiedenfarbigen LEDs) eingebaut wurde.
Oder, genauer formuliert: Wenn man eine (zentrale) Steuereinheit und eine entsprechende Kommunikationsfähigkeit zwischen Steuerung und LED-Röhren einbaut.
-
In eingeschränkter Form gibt es das in Graz seit Jahrzehnten - da wird in den Hochflurern mit dem Löschen der Freigabe die vorderste Röhre ausgeschaltet, damit der Fahrer nicht geblendet wird.
Das ist sinnvoll aber sonst sollte die Beleuchtung hell sein und keine Spielereien haben.
Naja - es gibt unterschiedliche Bedürfnisse. Pendler zB setzen sich gern in dunklere Bereiche, weil sie dösen wollen; WIll man lesen, will man einen hellen (im Bus auch erschütterungsarmen) Bereich.
-
In eingeschränkter Form gibt es das in Graz seit Jahrzehnten - da wird in den Hochflurern mit dem Löschen der Freigabe die vorderste Röhre ausgeschaltet, damit der Fahrer nicht geblendet wird.
Das ist sinnvoll aber sonst sollte die Beleuchtung hell sein und keine Spielereien haben.
Naja - es gibt unterschiedliche Bedürfnisse. Pendler zB setzen sich gern in dunklere Bereiche, weil sie dösen wollen; WIll man lesen, will man einen hellen (im Bus auch erschütterungsarmen) Bereich.
Verlagerst du jetzt die Diskussion vom innerstädtischen Nah- auf den Regionalverkehr?
-
Verlagerst du jetzt die Diskussion vom innerstädtischen Nah- auf den Regionalverkehr?
Nein, hab gestern gehört, dass sie das in der Straßenbahn festgestellt haben (erstes Modul, weil da das Licht ausgeht)
-
Ich war vom Licht in den umgerüsteten Fahrzeugen mit Rasterleuchten positiv überrascht, da eine relative warme Farbtemperatur ausgewählt wurde.
Schade wenn die alten Opalabdeckungen das Licht verfälschen.
-
Naja - es gibt unterschiedliche Bedürfnisse. Pendler zB setzen sich gern in dunklere Bereiche, weil sie dösen wollen; WIll man lesen, will man einen hellen (im Bus auch erschütterungsarmen) Bereich.
Nein, hab gestern gehört, dass sie das in der Straßenbahn festgestellt haben (erstes Modul, weil da das Licht ausgeht)
Ist nur die Frage, was man als dösen bezeichnet. Nur Augen schließen oder Halbschlaf?
Halte ich für bemerkenswert, wenn jemand nüchtern in einer Straßenbahn mit dem dauernden Beschleunigen und Bremsen und trotz der Geräuschkulisse beim FG-Wechsel alle 2 Minuten in einen Halbschlaf versinken kann. Selbst wenn es finster ist.
-
Halte ich für bemerkenswert, wenn jemand nüchtern in einer Straßenbahn mit dem dauernden Beschleunigen und Bremsen und trotz der Geräuschkulisse beim FG-Wechsel alle 2 Minuten in einen Halbschlaf versinken kann. Selbst wenn es finster ist.
Ich muss meine Aufzeichnung durchhören, ich glaub es ging um Gmunden
-
Nicht notwenig.
Auch wenn es jemand gesagt hat, bin ich trotzdem davon überzeugt, dass eine Straßenbahn, zumindest in Wien, nicht das bevorzugte Einsatzgebiet von Dämmerlichtzonen ist.
-
Auch wenn es jemand gesagt hat, bin ich trotzdem davon überzeugt, dass eine Straßenbahn, zumindest in Wien, nicht das bevorzugte Einsatzgebiet von Dämmerlichtzonen ist.
Nachdem sich international etliche Fachleute mit dem Thema intensiv und ernsthaft beschäftigen ist die aus der Hüfte geschossene Meinung "ich bin überzeugt, dass..." halt nicht relevant. Was wir beide glauben ist ja noch egal, aber leider denken die Verantwortlich auch so, ohne sich auch nur irgendwie mit diesen Themen zu beschäftigen. Ist ja auch bei den anderen Dingen so (Informationsdesign, Leitsystem, Design, CI, Haltestellen, Ergonometrie uvm - "wos brauch ma des")
-
Auch wenn es jemand gesagt hat, bin ich trotzdem davon überzeugt, dass eine Straßenbahn, zumindest in Wien, nicht das bevorzugte Einsatzgebiet von Dämmerlichtzonen ist.
Nachdem sich international etliche Fachleute mit dem Thema intensiv und ernsthaft beschäftigen ist die aus der Hüfte geschossene Meinung "ich bin überzeugt, dass..." halt nicht relevant. Was wir beide glauben ist ja noch egal, aber leider denken die Verantwortlich auch so, ohne sich auch nur irgendwie mit diesen Themen zu beschäftigen. Ist ja auch bei den anderen Dingen so (Informationsdesign, Leitsystem, Design, CI, Haltestellen, Ergonometrie uvm - "wos brauch ma des")
ICh glaube, dass es da nicht um "wos bracuh ma des" geht sondern um die Tatsache, dass egal, was man macht sich Leute aufregen würden. Ich zum Beispiel habe gerne eine gleichmässige künstliche Beleuchtung, da man sich so beim lesen besser darauf einstellen kann, als wenn ich alle paar Minuten ein anderes Lichtverhältnis hat.
-
Nachdem sich international etliche Fachleute mit dem Thema intensiv und ernsthaft beschäftigen ist die aus der Hüfte geschossene Meinung "ich bin überzeugt, dass..." halt nicht relevant.
Das gilt für viele im Tramwayforum gepostete Meinungen.
-
Wie lange ist der durchschnittliche Aufenthalt in einem Zug und wie viele davon sind länger als 15 Minuten drinnen? Ich denke, davon hängt es auch ab, ob derartige Lichtbereiche vorhanden sein sollten. Wenn die Züge voll sind, wird die Sinnhaftigkeit von Dämmerlichtzonen wohl auch nicht so interessant sein, weil es sich die Fahrgäste dann kaum aussuchen können, in welcher Lichtzone sie sich aufhalten.
-
Wie lange ist der durchschnittliche Aufenthalt in einem Zug und wie viele davon sind länger als 15 Minuten drinnen? Ich denke, davon hängt es auch ab, ob derartige Lichtbereiche vorhanden sein sollten. Wenn die Züge voll sind, wird die Sinnhaftigkeit von Dämmerlichtzonen wohl auch nicht so interessant sein, weil es sich die Fahrgäste dann kaum aussuchen können, in welcher Lichtzone sie sich aufhalten.
Es geht ja weniger um solche Dämmerlichtzonen, sondern darum, den FG ein angenehmes Reiseerlebnis zu bieten. das Licht bisher: Tag > aus, Nacht > ein. Es gibt halt inzwischen viele Erkenntnisse zur Lichtfarbe und zur Lichtstimmung; mittels "Nudging" werden die FG ja auch unbewusst gesteuert, zb um von den Einstiegen ins Wageninnere weiterzugehen. In Saarbrücken hat man das zB übers Klima gemacht - in den beiden Endmodulen (Türen) ist viel Platz, die Langstreckenfahrgäste sollen ins Mittelmodul (keine Türen, viele Sitzplätze) weitergehen; und das ist auch klimatisiert, im Gegensatz zu den Endmodulen. Aber klar, in Wien, wo nichts davon beachtet wird, sind solche Erkenntnisse natürlich unverständlich. Minibeispiel: Warum ist wohl die Sitzkante in den T oft dreckig? ...weil irgendein Hirni die Möglichkeit der Fußablage am Kabelkanal eliminiert hat. An solche Sachen denkt man anderswo umfangreich. Anderes Beispiel: Die USB-Steckdosen bzw WiFi sind nicht zufällig in den Fahrzeugen - sie haben den Vandalismus wesentlich reduziert, weil sich die Leute aufs Handy konzentrieren und es nachladen können.
Achja, und nochwas zum Ambiente - das ist der Flexity Brüssel, ebenfalls wie der in Wien von Döllmann gestaltet. Das Lichtambiente ist schlicht wesentlich angenehmer dort (und von den Ledersitzen statt Plastikpritschen red ich da noch garnicht)
-
Wie lange ist der durchschnittliche Aufenthalt in einem Zug und wie viele davon sind länger als 15 Minuten drinnen? Ich denke, davon hängt es auch ab, ob derartige Lichtbereiche vorhanden sein sollten. Wenn die Züge voll sind, wird die Sinnhaftigkeit von Dämmerlichtzonen wohl auch nicht so interessant sein, weil es sich die Fahrgäste dann kaum aussuchen können, in welcher Lichtzone sie sich aufhalten.
Danke, dass du meine angeblich "aus der Hüfte geschossene Meinung" mit Argumenten unterfütterst. Ich möchte sie ein bisschen ergänzen. Beispiel Stammersdorf oder Kaiserebersdorf. Pendler steigt dort ein und setzt sich in die Dämmerzone und fährt dann binnen ca. 15 Minuten via ca. 10 Zwischenhalten zum nächsten S-/U-Knoten (Floridsdorf oder Simmering). Bei ca. 10 Fahrphasen à 1 Minute und ca. 10 Fahrgastwechseln à 1/2 Minute, bei denen aus Sicherheitsgründen das Licht angeht, behaupte ich, wie schon in #42 geschrieben, dass ein Dösen nur Wenigen möglich ist.
Es geht ja weniger um solche Dämmerlichtzonen, sondern darum, ...
Das Dämmerlicht war aber der einzige Inhalt der Diskussion zwischen dir und mir, nicht die Lichtfarben, deren psychologische Wirkung bei extremen Temperaturen ich nicht negiere.
-
Das Dämmerlicht war aber der einzige Inhalt der Diskussion zwischen dir und mir, nicht die Lichtfarben, deren psychologische Wirkung bei extremen Temperaturen ich nicht negiere.
Mir ist kalt, warm, heiß, sauheiß, aber nicht hellbeige, hellerbeige, neutralweiß, vollweiß >:D
-
Die Diskussion ist m.E. schon lange OT, denn wie der Thread-Titel sagt: Es geht um den Ersatz der Leuchtstoff-Röhren durch LED-Röhren in den älteren Fahrzeugen. Auch wenn dabei die elektronischen Vorschaltgeräte ausgebaut und LED-Röhren mit anderer Spannung als den von zu Hause gewohnten 230V verwendet werden: Prinzipiell ist das ein Ersatz 1:1, da ist nichts mit neuen Effekten. Aber ich wiederhole mich (siehe #31).
Warum man diese relativ billig zu bekommenden Effekte bei D und X nicht vorgesehen hat, weiß ich nicht, ist aber eben eine andere Diskussion. (Vielleicht kann ein Moderator die Beiträge ab #29 "auslagern".)
-
Wie lange ist der durchschnittliche Aufenthalt in einem Zug und wie viele davon sind länger als 15 Minuten drinnen? Ich denke, davon hängt es auch ab, ob derartige Lichtbereiche vorhanden sein sollten. Wenn die Züge voll sind, wird die Sinnhaftigkeit von Dämmerlichtzonen wohl auch nicht so interessant sein, weil es sich die Fahrgäste dann kaum aussuchen können, in welcher Lichtzone sie sich aufhalten.
Es geht ja weniger um solche Dämmerlichtzonen, sondern darum, den FG ein angenehmes Reiseerlebnis zu bieten. das Licht bisher: Tag > aus, Nacht > ein. Es gibt halt inzwischen viele Erkenntnisse zur Lichtfarbe und zur Lichtstimmung; mittels "Nudging" werden die FG ja auch unbewusst gesteuert, zb um von den Einstiegen ins Wageninnere weiterzugehen. In Saarbrücken hat man das zB übers Klima gemacht - in den beiden Endmodulen (Türen) ist viel Platz, die Langstreckenfahrgäste sollen ins Mittelmodul (keine Türen, viele Sitzplätze) weitergehen; und das ist auch klimatisiert, im Gegensatz zu den Endmodulen. Aber klar, in Wien, wo nichts davon beachtet wird, sind solche Erkenntnisse natürlich unverständlich. Minibeispiel: Warum ist wohl die Sitzkante in den T oft dreckig? ...weil irgendein Hirni die Möglichkeit der Fußablage am Kabelkanal eliminiert hat. An solche Sachen denkt man anderswo umfangreich. Anderes Beispiel: Die USB-Steckdosen bzw WiFi sind nicht zufällig in den Fahrzeugen - sie haben den Vandalismus wesentlich reduziert, weil sich die Leute aufs Handy konzentrieren und es nachladen können.
Achja, und nochwas zum Ambiente - das ist der Flexity Brüssel, ebenfalls wie der in Wien von Döllmann gestaltet. Das Lichtambiente ist schlicht wesentlich angenehmer dort (und von den Ledersitzen statt Plastikpritschen red ich da noch garnicht)
Das Licht in den A und B kann man durchaus tauschen das wirkt oft ziemlich gedämpft, bei den A1 und B1 sollte man es so belassen. Die Plastiksitze sind einfach aus Effizienzgründen so eingebaut aber bei neuen Fahrzeugen sollte man sich überlegen ob da Ledersitze nicht bequemer wären. Viel wichtiger wäre aber die Sitzform und die ist bei den neuen Flexity und X ein Riesen Rückschritt zu älteren Fahrzeugen.
-
Wie lange ist der durchschnittliche Aufenthalt in einem Zug und wie viele davon sind länger als 15 Minuten drinnen? Ich denke, davon hängt es auch ab, ob derartige Lichtbereiche vorhanden sein sollten. Wenn die Züge voll sind, wird die Sinnhaftigkeit von Dämmerlichtzonen wohl auch nicht so interessant sein, weil es sich die Fahrgäste dann kaum aussuchen können, in welcher Lichtzone sie sich aufhalten.
Ich finde, man kann in einem handelsüblichen Linienbus ganz gut beobachten, dass die Plätze zwischen erster und zweiter Tür (die während der Fahrt kaum beleuchtet werden, um den Lenker oder die Lenkerin nicht zu blenden) keineswegs unbeliebt sind, oft sogar gezielt aufgesucht werden, und zwar auch von Menschen, die dann ein wenig dösen.
-
Die Plastiksitze sind einfach aus Effizienzgründen so eingebaut aber bei neuen Fahrzeugen sollte man sich überlegen ob da Ledersitze nicht bequemer wären.
Mia ham da ka erschte Klass
Viel wichtiger wäre aber die Sitzform und die ist bei den neuen Flexity und X ein Riesen Rückschritt zu älteren Fahrzeugen.
Die Sitzformen sind in den neuen Fahrzeugen unter jeder Kritik. Man sollte nicht vergessen, dass da Erwachsene von 1,50 -1,90 m drauf sitzen können müssen. Die Sitze in den früheren Fahrzeugen - auch bei der Eisenbahn - waren zwar nicht wissenschaftlich konstruiert, aber bequem, wirklich bequem