Tramwayforum
Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien => Sonstiges => Thema gestartet von: Klingelfee am 20. Mai 2024, 14:29:05
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https://petitionen.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=a4da09c2fc8342a0815690d18f0de114
Ich grabe mal die letzte Petition wieder aus, weil inzwischen die üblichen Reaktionen von den Parteien, Polizei, ÄRBÖ, etc etc. hinzugefügt wurden.
Kurz gesagt:
Bis auf ÖVP/FPÖ sind weiterhin alle für den Bau der Linie.
Die einzigen Kritikpunkte, wo es teilweise Zustimmung gibt sind a) fehlender barrierefreier Zugang bei der Vorgartenstraße und b) Weiterführung des 12ers zum Stadion.
Wobei der fehlende barrierefreie Zugang gar nicht so einfach zu beheben ist, da es einfach der Platz für einen Aufzug im Bereich der Vorgartenstraße fehlt. Man darf halt leider nicht vergessen, dass die Station in Ende der 1970 geplant wurde und da war es einfach noch nicht üblich, das U-Bahn Stationen unbedingt einen Aufzug haben.
Und bezüglich der Weiterführung bis Stadion. Die Option ist seitens WL schon geplant (sieht man ja auch an der Planung der Endstation der Linie 18). Es scheitert nur mehr an der Finanzierung. Alle wollen die Verlängerung, aber wie üblich will keiner dafür das Geld in die Hand nehmen.
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https://petitionen.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=a4da09c2fc8342a0815690d18f0de114
Ich grabe mal die letzte Petition wieder aus, weil inzwischen die üblichen Reaktionen von den Parteien, Polizei, ÄRBÖ, etc etc. hinzugefügt wurden.
Kurz gesagt:
Bis auf ÖVP/FPÖ sind weiterhin alle für den Bau der Linie.
Die einzigen Kritikpunkte, wo es teilweise Zustimmung gibt sind a) fehlender barrierefreier Zugang bei der Vorgartenstraße und b) Weiterführung des 12ers zum Stadion.
Wobei der fehlende barrierefreie Zugang gar nicht so einfach zu beheben ist, da es einfach der Platz für einen Aufzug im Bereich der Vorgartenstraße fehlt. Man darf halt leider nicht vergessen, dass die Station in Ende der 1970 geplant wurde und da war es einfach noch nicht üblich, das U-Bahn Stationen unbedingt einen Aufzug haben.
Wobei die Station Vorgartenstrasse aus heutiger Sicht insofern eine Fehlplanung ist, da diese nicht auf die Schiffahrtsstation an der Donau Rücksicht nimmt.
Heute würde man die Station eher am Brückenkopf integrieren mit einem Abgang zum Hafen. Der Aufgang Radingerstrasse ist sinnbefreit, die Ausgänge
wären Vorgartenstrasse bzw Schiffahrtszentrum besser gewesen und die Station hätte "Mexikoplatz" heissen sollen, wie in den 70er Jahren vorgesehen.
Keine Ahnung warum man die so angelegt hat. Wahrscheinlich billiger als die Station in den Brückenkopf zu verlagern und in den 1970ern hatte
die Schiffstation keine Bedeutung wie heute, wo täglich etliche Kreuzfahrtschiffe anlegen....
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Eventuell wollte man auch mit dem Ausgang Radingerstraße entfallende Straßenbahnstationen in der Lassallestraße kompensieren.
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Heute würde man die Station eher am Brückenkopf integrieren mit einem Abgang zum Hafen. Der Aufgang Radingerstrasse ist sinnbefreit, die Ausgänge
wären Vorgartenstrasse bzw Schiffahrtszentrum besser gewesen und die Station hätte "Mexikoplatz" heissen sollen, wie in den 70er Jahren vorgesehen.
Wieso? Erstens ist das Einzugsgebiet eher bei der Bebauung als bei der Donau, zweitens steigt die Strecke in der Brücke an, und drittens nehme ich an, dass der Brückenkasten für die Lastabtragung statisch notwenig ist, also eine Aufweitung für die Station eher aufwendig gewesen wäre. Aber das wichtigste Argument ist mE , dass RI Donau viel weniger ist als da, wo die Station jetzt ist.
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in den 1970ern hatte die Schiffstation keine Bedeutung wie heute, wo täglich etliche Kreuzfahrtschiffe anlegen....
Ist es denn überhaupt realistisch, dass die ankommenden Gäste von den Kreuzfahrtschiffen mit der U-Bahn fahren? Ich kenn das eigentlich so, dass die ziemlich schnell in einen Bus umgeladen werden.
Interessanter fände ich eher einen kurzen Umsteigeweg zur verlängerten S45.
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Wenn der 12er zum Stadion weitergeführt wird, wie würde dann eine potentielle Streckenführung aussehen? Ab der Hillerstraße rechts rein in die Engerthstraße und geradeaus weiter zum Stadioncenter mit Endstation Meierstraße/Handelskai analog zum 18er? Der Umsteigeweg zur U2 über den Olympiaplatz wäre dann ca. 250m weit, aber das ist locker innerhalb der Norm.
Der 11A könnte in diesem Fall dann ab der Hst. Jungstraße über die Vorgartenstraße, U2 Krieau und Viertel Zwei zum Stadion fahren, während der 12er die dichter besiedelte Engerthstraße übernimmt. Den 78A würde ich mit dem 82A zusammenlegen.
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in den 1970ern hatte die Schiffstation keine Bedeutung wie heute, wo täglich etliche Kreuzfahrtschiffe anlegen....
Ist es denn überhaupt realistisch, dass die ankommenden Gäste von den Kreuzfahrtschiffen mit der U-Bahn fahren? Ich kenn das eigentlich so, dass die ziemlich schnell in einen Bus umgeladen werden.
Interessanter fände ich eher einen kurzen Umsteigeweg zur verlängerten S45.
Also ich erlebe immer wieder, dass Touristen am Bahnsteig Leopoldau stehen und verzweifelt überlegen, wie sie in die Stadt kommen. Nur kann ich natürlich nicht sagen, ob sie von den Schiffen oder von den umliegenden Hotels kommen.
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Erstens ist das Einzugsgebiet eher bei der Bebauung als bei der Donau, zweitens steigt die Strecke in der Brücke an, und drittens nehme ich an, dass der Brückenkasten für die Lastabtragung statisch notwenig ist, also eine Aufweitung für die Station eher aufwendig gewesen wäre. Aber das wichtigste Argument ist mE , dass RI Donau viel weniger ist als da, wo die Station jetzt ist.
Jedes dieser Argumente ist plausibel.
Ist es denn überhaupt realistisch, dass die ankommenden Gäste von den Kreuzfahrtschiffen mit der U-Bahn fahren? Ich kenn das eigentlich so, dass die ziemlich schnell in einen Bus umgeladen werden.
Richtig, ist so, Aber nicht in einen Bus, sondern in mehrere.
Also ich erlebe immer wieder, dass Touristen am Bahnsteig Leopoldau stehen und verzweifelt überlegen, wie sie in die Stadt kommen. Nur kann ich natürlich nicht sagen, ob sie von den Schiffen oder von den umliegenden Hotels kommen.
Bei den Schiffen muss man zwischen Kreuzfahrt- und Linienschiffen unterscheiden. Zu den Kreuzfahrten siehe oben. Und die sind es, die das Gros der Schiffpassagiere ausmachen.
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https://petitionen.wien.gv.at/petition/online/PetitionDetail.aspx?PetID=a4da09c2fc8342a0815690d18f0de114
Ich grabe mal die letzte Petition wieder aus, weil inzwischen die üblichen Reaktionen von den Parteien, Polizei, ÄRBÖ, etc etc. hinzugefügt wurden.
Kurz gesagt:
Bis auf ÖVP/FPÖ sind weiterhin alle für den Bau der Linie.
Die einzigen Kritikpunkte, wo es teilweise Zustimmung gibt sind a) fehlender barrierefreier Zugang bei der Vorgartenstraße und b) Weiterführung des 12ers zum Stadion.
Wobei der fehlende barrierefreie Zugang gar nicht so einfach zu beheben ist, da es einfach der Platz für einen Aufzug im Bereich der Vorgartenstraße fehlt. Man darf halt leider nicht vergessen, dass die Station in Ende der 1970 geplant wurde und da war es einfach noch nicht üblich, das U-Bahn Stationen unbedingt einen Aufzug haben.
Wobei die Station Vorgartenstrasse aus heutiger Sicht insofern eine Fehlplanung ist, da diese nicht auf die Schiffahrtsstation an der Donau Rücksicht nimmt.
Heute würde man die Station eher am Brückenkopf integrieren mit einem Abgang zum Hafen. Der Aufgang Radingerstrasse ist sinnbefreit, die Ausgänge
wären Vorgartenstrasse bzw Schiffahrtszentrum besser gewesen und die Station hätte "Mexikoplatz" heissen sollen, wie in den 70er Jahren vorgesehen.
Keine Ahnung warum man die so angelegt hat. Wahrscheinlich billiger als die Station in den Brückenkopf zu verlagern und in den 1970ern hatte
die Schiffstation keine Bedeutung wie heute, wo täglich etliche Kreuzfahrtschiffe anlegen....
Sollte die Verlängerung der S45 kommen müssen sie dieses Problem sowieso irgendwie lösen.
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Sollte die Verlängerung der S45 kommen müssen sie dieses Problem sowieso irgendwie lösen.
Die einfachste Lösung ist meist die offensichtlichste: die S45 bekommt bei der Reichsbrücke einfach keine Station. ;)
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Die einfachste Lösung ist meist die offensichtlichste: die S45 bekommt bei der Reichsbrücke einfach keine Station. ;)
Oder sie bekommt eine Station, die halt keine optimale Umsteigemöglichkeit zur U1 bietet. Zum alten Süd/Ostbahnhof hatte die U1 jahrzehntelang keine direkte Anbindung und trotzdem hat es funktioniert.
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Oder man gräbt einen Tunnel mit einem Ausgang bei der Brücke....
Aber scheinbar ist der Schiffverkehr für Wien irrelevant....
Deswegen legt der Twin City Liner auch am Schwedenplatz an (und auch um sich die Freudenau zu ersparen)
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Oder man gräbt einen Tunnel mit einem Ausgang bei der Brücke....
Aber scheinbar ist der Schiffverkehr für Wien irrelevant....
Deswegen legt der Twin City Liner auch am Schwedenplatz an (und auch um sich die Freudenau zu ersparen)
Der Twin City Liner würde sicher trotzdem am zentral gelegenen Schwedenplatz anlegen, auch wenn die U1 Vorgartenstraße einen besseren Zugang zum dortigen Schiffsanlegeplatz hätte.
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Die einfachste Lösung ist meist die offensichtlichste: die S45 bekommt bei der Reichsbrücke einfach keine Station. ;)
Oder sie bekommt eine Station, die halt keine optimale Umsteigemöglichkeit zur U1 bietet. Zum alten Süd/Ostbahnhof hatte die U1 jahrzehntelang keine direkte Anbindung und trotzdem hat es funktioniert.
Eine unterirdische Verbindung mit rund 250 Meter langen Fahrsteigen, wie es sie in anderen Großstädten zuhauf gibt, die dann östlich der Reichsbrücke vor dem Handelskai ans Tageslicht kommt, wäre ja machbar. Die U1-Trasse steigt unmittelbar nach der Vorgartenstraße an, d.h. man könnte die von den Richtungsbahnsteigen wegführenden Tunnel leicht zu einem verbinden.
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Die einfachste Lösung ist meist die offensichtlichste: die S45 bekommt bei der Reichsbrücke einfach keine Station. ;)
Oder sie bekommt eine Station, die halt keine optimale Umsteigemöglichkeit zur U1 bietet. Zum alten Süd/Ostbahnhof hatte die U1 jahrzehntelang keine direkte Anbindung und trotzdem hat es funktioniert.
Eine unterirdische Verbindung mit rund 250 Meter langen Fahrsteigen, wie es sie in anderen Großstädten zuhauf gibt, die dann östlich der Reichsbrücke vor dem Handelskai ans Tageslicht kommt, wäre ja machbar. Die U1-Trasse steigt unmittelbar nach der Vorgartenstraße an, d.h. man könnte die von den Richtungsbahnsteigen wegführenden Tunnel leicht zu einem verbinden.
Noch einfacher währe direkt vom Bahnsteig(e) Aufzüge, bzw. (Roll)Treppen zu den Rad(Fuß)wegen auf der Brücke. Vorteil: Problemlose Querung des Handelskai.
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Heute würde man die Station eher am Brückenkopf integrieren mit einem Abgang zum Hafen. Der Aufgang Radingerstrasse ist sinnbefreit, die Ausgänge
wären Vorgartenstrasse bzw Schiffahrtszentrum besser gewesen und die Station hätte "Mexikoplatz" heissen sollen, wie in den 70er Jahren vorgesehen.
Wieso? Erstens ist das Einzugsgebiet eher bei der Bebauung als bei der Donau, zweitens steigt die Strecke in der Brücke an, und drittens nehme ich an, dass der Brückenkasten für die Lastabtragung statisch notwenig ist, also eine Aufweitung für die Station eher aufwendig gewesen wäre. Aber das wichtigste Argument ist mE , dass RI Donau viel weniger ist als da, wo die Station jetzt ist.
Außerdem sollte man das Potential der Kreuzfahrtschiffe auch nicht überschätzen. Mit den paar Menschen, die dort pro Tag ankommen, füllt man wahrscheinlich noch nicht mal eine U-Bahn. Natürlich hat das Wohngebiet samt Umstieg zum 11A und künftig 12er ein viel größeres Potential.
Die einfachste Lösung ist meist die offensichtlichste: die S45 bekommt bei der Reichsbrücke einfach keine Station. ;)
Oder sie bekommt eine Station, die halt keine optimale Umsteigemöglichkeit zur U1 bietet. Zum alten Süd/Ostbahnhof hatte die U1 jahrzehntelang keine direkte Anbindung und trotzdem hat es funktioniert.
Eine unterirdische Verbindung mit rund 250 Meter langen Fahrsteigen, wie es sie in anderen Großstädten zuhauf gibt, die dann östlich der Reichsbrücke vor dem Handelskai ans Tageslicht kommt, wäre ja machbar. Die U1-Trasse steigt unmittelbar nach der Vorgartenstraße an, d.h. man könnte die von den Richtungsbahnsteigen wegführenden Tunnel leicht zu einem verbinden.
Seit wann sind in Wien möglichst kurze Umsteigewege von Bedeutung? Viel länger als der Weg zwischen U1 und U2 am Praterstern wäre der Weg zwischen U1 und S45 an der Reichsbrücke auch nicht.
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Seit wann sind in Wien möglichst kurze Umsteigewege von Bedeutung? Viel länger als der Weg zwischen U1 und U2 am Praterstern wäre der Weg zwischen U1 und S45 an der Reichsbrücke auch nicht.
Es sind über 300m Fußweg im Freien zwischen zwei unabhängigen Stationen, die das Queren von bis zu zwei nicht schwach befahrenen Straßen (inkl. Fußgeherampeln) bedingen. Auch gibt es keinerlei Witterungsschutz.
Vergleichbar ist die Situation mit einem "Umsteigen" vom 2er beim Stubentor zur Schnellbahn Wien Mitte.
Am Praterstern oder Hauptbahnhof gibt es lange Fußwege, aber zumindest innerhalb eines Bauwerks und man hat ein Dach über dem Kopf. :lamp:
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Seit wann sind in Wien möglichst kurze Umsteigewege von Bedeutung? Viel länger als der Weg zwischen U1 und U2 am Praterstern wäre der Weg zwischen U1 und S45 an der Reichsbrücke auch nicht.
Es sind über 300m Fußweg im Freien zwischen zwei unabhängigen Stationen, die das Queren von bis zu zwei nicht schwach befahrenen Straßen (inkl. Fußgeherampeln) bedingen. Auch gibt es keinerlei Witterungsschutz.
Vergleichbar ist die Situation mit einem "Umsteigen" vom 2er beim Stubentor zur Schnellbahn Wien Mitte.
Am Praterstern oder Hauptbahnhof gibt es lange Fußwege, aber zumindest innerhalb eines Bauwerks und man hat ein Dach über dem Kopf. :lamp:
Und das habe ich gemeint. Falls wer mit einem Schiff nach Wien kommt, der muss weit im Freien gehen. Ein repräsentativer Umsteigeknoten ist das nicht....
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Und wie viele Leute betrifft das jeden Tag?
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Und wie viele Leute betrifft das jeden Tag?
Schiff zu U-Bahn und umgekehrt nicht viele. Mit der verlängerten S45 darf man aber von mehr Umsteigern ausgehen, vor allem wenn man den Mexikoplatz als "Umsteigeknoten" bewirbt, der er ohne entsprechende bauliche Maßnahmen eigentlich nicht wäre.
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Wer mit dem Schiff bei der Reichsbrücke ankommt, fährt üblicherweise mit Charterbussen auf Wienbesuch.
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Wer mit dem Schiff bei der Reichsbrücke ankommt, fährt üblicherweise mit Charterbussen auf Wienbesuch.
Was halt genauso unsinnig und verkehrsbelastend ist.
Warum halten bei der DDSG etwa keine Big Bus oder andere Touristenbusangebote? Oder normale Öffilinien.
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Weil Kreuzfahrttouristen Pauschalreisen buchen.
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Wer mit dem Schiff bei der Reichsbrücke ankommt, fährt üblicherweise mit Charterbussen auf Wienbesuch.
Was halt genauso unsinnig und verkehrsbelastend ist.
Warum halten bei der DDSG etwa keine Big Bus oder andere Touristenbusangebote? Oder normale Öffilinien.
Also BEIDE Unternehmen (Big Bus, Hop On Hop Off) haben bei der Reichsbrücke am Pier Haltestellen
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Wer mit dem Schiff bei der Reichsbrücke ankommt, fährt üblicherweise mit Charterbussen auf Wienbesuch.
Was halt genauso unsinnig und verkehrsbelastend ist.
Warum halten bei der DDSG etwa keine Big Bus oder andere Touristenbusangebote? Oder normale Öffilinien.
Es ist nicht unsinnig, wenn nach dem Frühstück, mitten in der HVZ eine am Abend zuvor angekommene 50köpfige Reisegruppe in einen Charterbus, oder 200 in vier Busse, einsteigt und auf direktem Weg ans Ziel fährt. Egal ob Schönbrunn oder Grinzing oder Kahlenberg oder Schwedenplatz oder Zentralfriedhof. Aus Sicht der Wiener Fahrgäste sind solche Gruppentransporte auch weniger verkehrsbelastend als in Öffis.
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Es ist nicht unsinnig, wenn nach dem Frühstück, mitten in der HVZ eine am Abend zuvor angekommene 50köpfige Reisegruppe in einen Charterbus, oder 200 in vier Busse, einsteigt und auf direktem Weg ans Ziel fährt. Egal ob Schönbrunn oder Grinzing oder Kahlenberg oder Schwedenplatz oder Zentralfriedhof. Aus Sicht der Wiener Fahrgäste sind solche Gruppentransporte auch weniger verkehrsbelastend als in Öffis.
Seh ich auch so. Es ist sicher die effizienteste Lösung, die Touristengruppen mit Bussen zu transportieren.
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Und wie viele Leute betrifft das jeden Tag?
Schiff zu U-Bahn und umgekehrt nicht viele. Mit der verlängerten S45 darf man aber von mehr Umsteigern ausgehen, vor allem wenn man den Mexikoplatz als "Umsteigeknoten" bewirbt, der er ohne entsprechende bauliche Maßnahmen eigentlich nicht wäre.
Als die Reichsbrücke samt U1 gebaut wurde, war die S45 noch nicht mal zwischen Heiligenstadt und Hütteldorf in Betrieb (vielleicht schon in Diskussion?), an die Verlängerung zum Handelskai (oder überhaupt eine Station dieses Namens) war wahrscheinlich noch gar nicht zu denken, geschweige denn eine weitere Verlängerung der S45 entlang der Donau. Insofern war es aus damaliger Sicht schon logisch, die Station mitten im Wohngebiet einzurichten.
Bei der Verlängerung der S45 wäre natürlich die Frage, inwiefern man den Schaden begrenzen kann. Vielleicht die Station Vorgartenstraße wenigestens ein paar Meter Richtung Reichsbrücke verlängern, bessere Straßenquerungen etc. Ein hunderte Meter langer Gang wäre zwar überdacht, dafür aber ziemlich unattrakiv und ein Angstraum. Auf jeden Fall sollte der Radweg dann endlich auf die obere (Fahrbahn-) Ebene verlegt werden, um Konflikte zwischen Zu-Fuß-Gehenden und Radfahrenden zu reduzieren (auch an der Station Donauinsel), Radfahrenden ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen und Zu-Fuß-Gehenden (und künftig auch S45-Fahrgästen) einen angemessen breiten Weg zu bieten.
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Bei der Verlängerung der S45 wäre natürlich die Frage, inwiefern man den Schaden begrenzen kann. Vielleicht die Station Vorgartenstraße wenigestens ein paar Meter Richtung Reichsbrücke verlängern, bessere Straßenquerungen etc. Ein hunderte Meter langer Gang wäre zwar überdacht, dafür aber ziemlich unattrakiv und ein Angstraum. Auf jeden Fall sollte der Radweg dann endlich auf die obere (Fahrbahn-) Ebene verlegt werden, um Konflikte zwischen Zu-Fuß-Gehenden und Radfahrenden zu reduzieren (auch an der Station Donauinsel), Radfahrenden ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen und Zu-Fuß-Gehenden (und künftig auch S45-Fahrgästen) einen angemessen breiten Weg zu bieten.
Ich weiß, die Forderung gibt es schon lange, aber ich glaube, dass dies nicht wirklich sinnvoll ist, da die Auf- und Abfahrten auf beiden Seiten der Reichsbrücke nicht so einfach zu entflechten wäre. Überhaupt deshalb, weil der Radweg auch von sehr vielen Familien benutzt wird.
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Man könnte doch auch die U1-Station Donauinsel richtung Handelskai verschieben (bzw. "spiegeln"), um eine bessere Anbindung der S45 zu erreichen. Den Stationszugang auf der Insel könnte man so belassen wie er ist, und am Handelskai einen Stationsturm hinbauen (ähnlich wie bei der "Donaumarina"). Der Stationsabstand zur Vorgartenstraße wäre in etwa so wie Meidling Hauptstraße-Längenfeldgasse, und der Stationsabstand zu Kaisermühlen wäre auch nicht überdurchschnittlich.
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Man könnte doch auch die U1-Station Donauinsel richtung Handelskai verschieben (bzw. "spiegeln"), um eine bessere Anbindung der S45 zu erreichen. Den Stationszugang auf der Insel könnte man so belassen wie er ist, und am Handelskai einen Stationsturm hinbauen (ähnlich wie bei der "Donaumarina"). Der Stationsabstand zur Vorgartenstraße wäre in etwa so wie Meidling Hauptstraße-Längenfeldgasse, und der Stationsabstand zu Kaisermühlen wäre auch nicht überdurchschnittlich.
Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk einer Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc. Wenn es eine Verbindung für Umsteiger geben soll, dann spielt sich die sicher am bestehenden Fuß/Radweg auf der Brücke ab, irgendwelche Begleittunnels wären nicht einmal gerade oder durchgehend waagrecht.
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Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk eine Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc.
Einer von vielen Gründen, warum man als Planer eine Ausbildung braucht und nicht nur einen dicken Edding.
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Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk eine Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc.
Abgesehen davon, dass eine Station über dem Handelskai (und auch auf der anderen Uferseite) ein beträchtliches Gefälle/Steigung hätte.
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Bei der Verlängerung der S45 wäre natürlich die Frage, inwiefern man den Schaden begrenzen kann. Vielleicht die Station Vorgartenstraße wenigestens ein paar Meter Richtung Reichsbrücke verlängern, bessere Straßenquerungen etc. Ein hunderte Meter langer Gang wäre zwar überdacht, dafür aber ziemlich unattrakiv und ein Angstraum. Auf jeden Fall sollte der Radweg dann endlich auf die obere (Fahrbahn-) Ebene verlegt werden, um Konflikte zwischen Zu-Fuß-Gehenden und Radfahrenden zu reduzieren (auch an der Station Donauinsel), Radfahrenden ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen und Zu-Fuß-Gehenden (und künftig auch S45-Fahrgästen) einen angemessen breiten Weg zu bieten.
Ich weiß, die Forderung gibt es schon lange, aber ich glaube, dass dies nicht wirklich sinnvoll ist, da die Auf- und Abfahrten auf beiden Seiten der Reichsbrücke nicht so einfach zu entflechten wäre. Überhaupt deshalb, weil der Radweg auch von sehr vielen Familien benutzt wird.
Wenn es mal eine S45 Station bei der Reichsbrücke geben sollte, gäbe es meiner Meinung nach mehrere Varianten, wie man die Station in Richtung U1 Vorgartenstraße verbinden könnte.
1.) Man errichtet einfach einen Zugang zu den bestehenden Fußwegen auf der Brücke. Einfach aber recht schmal.
2.) Man errichtet direkt neben dem bestehenden Fußweg der Reichsbrücke eine weitere Brücke (rein über den Handelskai und die Bahngleise analog ähnlich wie bei der Brigittenauer Brücke). Diesen kann man so errichten das die beiden Gehwege nahtlos in einander übergehen. Man hat also zwei unabhängige Brückenobjekte die augenscheinlich aber zusammen hängen.
3. Die Station wird gar nicht direkt bei der Reichsbrücke errichtet sondern Nördlich oder Südlich davon, dann gibts sowieso eigene Stege.
Plus man errichtet bei der Station Vorgartenstraße noch einen weiteren Zugang beim Bipa. Dann muss man keine Straßen queren. Dieser Zugang müsste sich errichten lassen, da er dann ähnlich wäre wie der auf der anderen Straßenseite. Außerdem müsste man dann, meiner Meinung nach, sowieso da noch einen Aufzug unterbringen.
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Abgesehen davon, dass eine Station über dem Handelskai (und auch auf der anderen Uferseite) ein beträchtliches Gefälle/Steigung hätte.
Abgesehen von der technischen Nichtumsetzbarkeit, die Anrainer bei der Donauplatte würden sich sicher auch bedanken, wenn man ihre U-Bahn-Station um hunderte Meter Richtung 2. Bezirk verschiebt.
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Mir persönlich am besten gefallen würde, sofern das kein gigantischer Aufwand wäre, eine deutliche Verbreiterung der bestehenden Rad- und Gehwege an der Brücke. Oben muss ich als Radfahrer oder Fußgänger definitiv nicht haben, erstens muss man mehr bergauf, um auf die Brückenfahrbahn zu kommen und zweitens hat man Kreuzungen mit den Auf- und Abfahrten, muss ich auch nicht haben.
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Bei der Verlängerung der S45 wäre natürlich die Frage, inwiefern man den Schaden begrenzen kann. Vielleicht die Station Vorgartenstraße wenigestens ein paar Meter Richtung Reichsbrücke verlängern, bessere Straßenquerungen etc. Ein hunderte Meter langer Gang wäre zwar überdacht, dafür aber ziemlich unattrakiv und ein Angstraum. Auf jeden Fall sollte der Radweg dann endlich auf die obere (Fahrbahn-) Ebene verlegt werden, um Konflikte zwischen Zu-Fuß-Gehenden und Radfahrenden zu reduzieren (auch an der Station Donauinsel), Radfahrenden ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen und Zu-Fuß-Gehenden (und künftig auch S45-Fahrgästen) einen angemessen breiten Weg zu bieten.
Ich weiß, die Forderung gibt es schon lange, aber ich glaube, dass dies nicht wirklich sinnvoll ist, da die Auf- und Abfahrten auf beiden Seiten der Reichsbrücke nicht so einfach zu entflechten wäre. Überhaupt deshalb, weil der Radweg auch von sehr vielen Familien benutzt wird.
... die bei Raddemos, die über die obere Ebene führen, kein Problem haben.
Man könnte doch auch die U1-Station Donauinsel richtung Handelskai verschieben (bzw. "spiegeln"), um eine bessere Anbindung der S45 zu erreichen. Den Stationszugang auf der Insel könnte man so belassen wie er ist, und am Handelskai einen Stationsturm hinbauen (ähnlich wie bei der "Donaumarina"). Der Stationsabstand zur Vorgartenstraße wäre in etwa so wie Meidling Hauptstraße-Längenfeldgasse, und der Stationsabstand zu Kaisermühlen wäre auch nicht überdurchschnittlich.
Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk einer Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc. Wenn es eine Verbindung für Umsteiger geben soll, dann spielt sich die sicher am bestehenden Fuß/Radweg auf der Brücke ab, irgendwelche Begleittunnels wären nicht einmal gerade oder durchgehend waagrecht.
Ja, klar. Wo genau beginnt die Brückenkonstruktion? Deshalb meine Idee, die Bahnsteige Vorgartenstraße ein Stück zu verlängern - natürlicih nur so weit, dass nicht in das Tragwerk der Brücke eingegriffen werden muss.
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Bei der Verlängerung der S45 wäre natürlich die Frage, inwiefern man den Schaden begrenzen kann. Vielleicht die Station Vorgartenstraße wenigestens ein paar Meter Richtung Reichsbrücke verlängern, bessere Straßenquerungen etc. Ein hunderte Meter langer Gang wäre zwar überdacht, dafür aber ziemlich unattrakiv und ein Angstraum. Auf jeden Fall sollte der Radweg dann endlich auf die obere (Fahrbahn-) Ebene verlegt werden, um Konflikte zwischen Zu-Fuß-Gehenden und Radfahrenden zu reduzieren (auch an der Station Donauinsel), Radfahrenden ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen und Zu-Fuß-Gehenden (und künftig auch S45-Fahrgästen) einen angemessen breiten Weg zu bieten.
Ich weiß, die Forderung gibt es schon lange, aber ich glaube, dass dies nicht wirklich sinnvoll ist, da die Auf- und Abfahrten auf beiden Seiten der Reichsbrücke nicht so einfach zu entflechten wäre. Überhaupt deshalb, weil der Radweg auch von sehr vielen Familien benutzt wird.
Wenn es mal eine S45 Station bei der Reichsbrücke geben sollte, gäbe es meiner Meinung nach mehrere Varianten, wie man die Station in Richtung U1 Vorgartenstraße verbinden könnte.
1.) Man errichtet einfach einen Zugang zu den bestehenden Fußwegen auf der Brücke. Einfach aber recht schmal.
2.) Man errichtet direkt neben dem bestehenden Fußweg der Reichsbrücke eine weitere Brücke (rein über den Handelskai und die Bahngleise analog ähnlich wie bei der Brigittenauer Brücke). Diesen kann man so errichten das die beiden Gehwege nahtlos in einander übergehen. Man hat also zwei unabhängige Brückenobjekte die augenscheinlich aber zusammen hängen.
3. Die Station wird gar nicht direkt bei der Reichsbrücke errichtet sondern Nördlich oder Südlich davon, dann gibts sowieso eigene Stege.
Plus man errichtet bei der Station Vorgartenstraße noch einen weiteren Zugang beim Bipa. Dann muss man keine Straßen queren. Dieser Zugang müsste sich errichten lassen, da er dann ähnlich wäre wie der auf der anderen Straßenseite. Außerdem müsste man dann, meiner Meinung nach, sowieso da noch einen Aufzug unterbringen.
Oder man baut für die S45 einen Tunnel der von der Donauuferbahn aus dann kurz bei der Vorgartenstraße unter der U1 führt (jaja, sehr warme Eislutscher, und bis sowas kommt seh ich zuerst wie die U4 bis St. Pölten verlängert wird >:D)
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Ja, klar. Wo genau beginnt die Brückenkonstruktion? Deshalb meine Idee, die Bahnsteige Vorgartenstraße ein Stück zu verlängern - natürlicih nur so weit, dass nicht in das Tragwerk der Brücke eingegriffen werden muss.
Die Brücke bzw. der Hohlkasten beginnt direkt am Handelskai (bei der Umkehrspur rechts an der Mauer), von dort Richtung Vorgartenstraße wurde in offener Bauweise der Schacht errichtet. Die Steigung beginnt direkt nach der Haltestelle Vorgartenstraße.
Edit: ergänzt mit einem Bild von TARS631 aus diesem wunderbaren Thread über die Reichsbrücke.
Reichsbrücke
Teil 23
Hier sieht man den Beginn der Brücke, und rechts den Schacht zur Vorgartenstraße, in diesem Beitrag sind auch noch weitere Bilder Richtung Vorgartenstraße.
(https://www.tramwayforum.at/index.php?action=dlattach;topic=2741.0;attach=26396)
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Abgesehen davon ist zwischen der Brücke und der Station doch auch noch eine Überleitstelle/Weichenhalle, die wohl betrieblich fehlen würde.
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Abgesehen davon, dass eine Station über dem Handelskai (und auch auf der anderen Uferseite) ein beträchtliches Gefälle/Steigung hätte.
Abgesehen von der technischen Nichtumsetzbarkeit, die Anrainer bei der Donauplatte würden sich sicher auch bedanken, wenn man ihre U-Bahn-Station um hunderte Meter Richtung 2. Bezirk verschiebt.
Abgesehen davon, dass ich den Skeptikern, vor allem tramway.at recht gebe: Benützen die Donauplattenbewohner nicht die Station Kaisermühlen VIC? Die Idee von Badi17 bezieht sich ja auf die Station Donauinsel.
Bei allem Respekt vor euren Ausführungen, aber ihr kommt immer mehr vom Thema ab; was hat das noch mit dem 12er zu tun?
Es wird nicht mehr lange dauern, bis jemand den 12er über die Brücke führen will >:D
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Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk eine Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc.
Einer von vielen Gründen, warum man als Planer eine Ausbildung braucht und nicht nur einen dicken Edding.
Die 2. Reichsbrücke ist vor 50 Jahren eingestürzt. Die heutzutage festgestellen Planungsfehler muss man mit dem Wissen und den Verkehrserwartungen und den Einstellungen der Planer und Politiker der damaligen Zeit betrachten. Vielleicht sollte man überlegen, ob man der Reichsbrücke 2 Fahrspuren wegnimmt, die restlichen Fahrspuren auf eine Seite verschiebt und den gewonnen Platz (5 - 6m) anderwertig verwendet.
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Wenn man will geht alles. Man kann einen Tunnel bauen und Aufzüge in der Vorgartenstrasse wird man auch benötigen.
Immerhin wird dort der 12er fahren aber die Aufzüge sind bei der Radingerstrasse.
Rolltreppen hat man bei dieser Station damals nicht für notwendig erachtet....
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Wenn man will geht alles. Man kann einen Tunnel bauen und Aufzüge in der Vorgartenstrasse wird man auch benötigen.
Immerhin wird dort der 12er fahren aber die Aufzüge sind bei der Radingerstrasse.
Rolltreppen hat man bei dieser Station damals nicht für notwendig erachtet....
Die Bahnsteige liegen auch direkt unter dem Straßenniveau, sodass es keine Rolltreppen braucht. Aufzüge wären jedoch angebracht.
Und in etwa so bzw. auch in dieser Lage hätte ich den von mir ins Spiel gebrachten Fußgängertunnel gesehen. Bei dieser Distanz sind Fahrsteige hier mMn Pflicht.
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Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk eine Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc.
Einer von vielen Gründen, warum man als Planer eine Ausbildung braucht und nicht nur einen dicken Edding.
Die 2. Reichsbrücke ist vor 50 Jahren eingestürzt. Die heutzutage festgestellen Planungsfehler muss man mit dem Wissen und den Verkehrserwartungen und den Einstellungen der Planer und Politiker der damaligen Zeit betrachten. Vielleicht sollte man überlegen, ob man der Reichsbrücke 2 Fahrspuren wegnimmt, die restlichen Fahrspuren auf eine Seite verschiebt und den gewonnen Platz (5 - 6m) anderwertig verwendet.
Das löst aber nicht, wie man dann die Auf/Abfahrten mit der neu gewonnen Fläche für Radweg, Fußweg, etc entflechtet. Ganz zu schweigen, dass man dann als Radfahrer größere Steigungen bewältigen muss.
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Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk eine Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc.
Einer von vielen Gründen, warum man als Planer eine Ausbildung braucht und nicht nur einen dicken Edding.
Die 2. Reichsbrücke ist vor 50 Jahren eingestürzt. Die heutzutage festgestellen Planungsfehler muss man mit dem Wissen und den Verkehrserwartungen und den Einstellungen der Planer und Politiker der damaligen Zeit betrachten. Vielleicht sollte man überlegen, ob man der Reichsbrücke 2 Fahrspuren wegnimmt, die restlichen Fahrspuren auf eine Seite verschiebt und den gewonnen Platz (5 - 6m) anderwertig verwendet.
Das löst aber nicht, wie man dann die Auf/Abfahrten mit der neu gewonnen Fläche für Radweg, Fußweg, etc entflechtet. Ganz zu schweigen, dass man dann als Radfahrer größere Steigungen bewältigen muss.
Wozu gibt es Ampeln? Kürzere Wartezeiten für Radler. Steigungen sind heute nicht mehr ein echtes Problem. Die einen fahren elektrisch, die anderen sind sportlich. Omas mit einem alten Ein- oder Dreigangrad werden die Donau heute schon kaum übersetzen.
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Klar, wenn du die Reichsbrücke neu bauen willst, kein Problem. Leute, all eure Pläne spielen sich im Tragwerk eine Spannbetonbrücke ab, da kann man nix einfach öffnen oder verschieben etc.
Einer von vielen Gründen, warum man als Planer eine Ausbildung braucht und nicht nur einen dicken Edding.
Die 2. Reichsbrücke ist vor 50 Jahren eingestürzt. Die heutzutage festgestellen Planungsfehler muss man mit dem Wissen und den Verkehrserwartungen und den Einstellungen der Planer und Politiker der damaligen Zeit betrachten. Vielleicht sollte man überlegen, ob man der Reichsbrücke 2 Fahrspuren wegnimmt, die restlichen Fahrspuren auf eine Seite verschiebt und den gewonnen Platz (5 - 6m) anderwertig verwendet.
Das löst aber nicht, wie man dann die Auf/Abfahrten mit der neu gewonnen Fläche für Radweg, Fußweg, etc entflechtet. Ganz zu schweigen, dass man dann als Radfahrer größere Steigungen bewältigen muss.
Das mit den Steigungen war auch mein erster Gedanke, allerdings muss man zugeben, dass Radweg und Autofahrbahn parallel zueinander verlaufen und zwischen Vorgartenstraße und Mexikoplatz fährt man ja auch erst einige Meter bergab. Am anderen Ende der Brücke ist es auf der Südseite auch so, dass man dann zur Unterführung unter der Schüttaustraße muss. Und falls man auf der Südseite fährt, dann wird man zwischen A22 und U1-Station Kaisermühlen auch mit 2/300 Meter Umweg durch die Donaucity geführt.
Für jene Radfahrer, welche die gesamte Stracke Mexikoplatz-Schüttaustraße befahren wäre eine Führung oben insgesamt auf jeden Fall attraktiver, kürzer und auch nicht mit mehr Steigungen verbunden. Eine Aufgabe der unteren Ebene hätte vor allem für jene Radfahrer einen Nachteil, die auf die Donauinsel möchten, da die Zufahrt dorthin wirklich bedeutend länger wäre. Auch für die Erreichbarkeit der Neuen Donau (Copabeach usw.) wäre ein Entfall der unteren Ebene ein Nachteil. Idealer Weise lässt man also beide Optionen offen. Vor und nach der Reichsbrücke wurden mWn ja ohnehin schon Autospuren reduziert (Kagraner Brücke, Lassallestraße, Praterstraße und schon länger zurückliegend in der unteren und oberen Donaustraße), insofern müsste die Reichsbrücke ohnehin Spielraum haben was das Kfz-Aufkommen angeht!
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Mein Gott, wie schaffen das nur die Bewohner vieler anderer Städte mit gewachsenen Verkehrssystem? London, New York, Berlin… da sind derartige Umstiege, teils an der frischen Luft, an der Tagesordnung. Die tendenziell bequemen Wiener werden es auch überleben. Bei all den genannten Ideen stehen Aufwand und Kosten doch in keiner Relation zum Nutzen! Wir reden hier ja nicht von einem Umsteigeknoten wie Karlsplatz oder Wien Mitte! Für die meisten, die dort umsteigen (und all zu viele würden es zwischen S45 und U1 wohl nicht sein) wird es kein Problem darstellen 200 Meter zu gehen, die wenigen, die das nicht wollen/können, werden eben anders fahren.
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Ich frage mich ohnehin, wer die S45 weiter als bis Handelskai nutzen wird. Ja, wenn ich aus einem Westbezirk zur PVA, zum Donauzentrum oder zum Donauspital will, wird das eine gute Verbindung. Aber wie viele sind das? Und die Variante, in Heiligenstadt (in einer Richtung sogar ohne Umweg durch die Unterführung) in die U4 und dann in die U1 oder U2 umzusteigen, ist kaum langsamer.
M.E. ist die Verlängerung der S45 eher politische Publicity im Sinn von "Wir tun doch so viel für den Umweltschutz", die relativ wenig kostet (und auch nicht viel bringt). Handelskai ist anders, denn um von den Westbezirken in den 21. zu kommen, ist das Umsteigen in die U4 für genau eine Station mit relativ langen Umsteige-Wegen in der Spittelau relativ zur direkten Fahrt bedeutend ungünstiger.
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Ich frage mich ohnehin, wer die S45 weiter als bis Handelskai nutzen wird. Ja, wenn ich aus einem Westbezirk zur PVA, zum Donauzentrum oder zum Donauspital will, wird das eine gute Verbindung. Aber wie viele sind das? Und die Variante, in Heiligenstadt (in einer Richtung sogar ohne Umweg durch die Unterführung) in die U4 und dann in die U1 oder U2 umzusteigen, ist kaum langsamer.
M.E. ist die Verlängerung der S45 eher politische Publicity im Sinn von "Wir tun doch so viel für den Umweltschutz", die relativ wenig kostet (und auch nicht viel bringt). Handelskai ist anders, denn um von den Westbezirken in den 21. zu kommen, ist das Umsteigen in die U4 für genau eine Station mit relativ langen Umsteige-Wegen in der Spittelau relativ zur direkten Fahrt bedeutend ungünstiger.
Der "ÖV-Gap" zwischen den Nordwestbezirken und der U1 ist enorm. Zur U6 oder U2 kommt man aus dem Nordwesten problemlos, aber Kaisermühlen, Kagran usw. sind meist nur mit mehrmaligem Umsteigen erreichbar. Der Hauptnutzen einer S45 zum Praterkai wäre mMn genau dir Schließung dieses krassen ÖV-Gaps. Natürlich könnte der auch anders geschlossen werden, etwa durch eine (teilweise) unterirdische Verlängerung der Linien 37, 40 und 42 zum Stephansplatz, der Linien 38 und 41 über Herrengasse zur Oper, der Linien 46 und 49 über Stephansplatz zum Schwedenplatz oder auch über den Ring zu Oper und/oder Schwedenplatz oder durch eine neue Straßenbahnlinie von der Josefstädter Straße über die Friedensbrücke, die Brigittenauer Brücke und einer neuen Querung der Alten Donau nach Kagran, Stadlau und Aspern zur Seestadt.
Einfacher und schneller als eine Verlängerung der S45 zum Praterkai sind all diese Gedankenspiele aber wohl auch nicht zu realisieren!
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Imo. ist eher der vorgesehene Knoten Praterkai interessant. Immerhin wurde ja der Ausbau der S45 im Rahmen dieses "S-Bahn Ringes" präsentiert.
Nimmt man dann noch was im neuen Zielnetz in der Donaustadt in Sachen S-Bahn noch zusätzlich angedacht ist, würde sich dadurch ein interessanter Umsteigeknoten etablieren.
Um aber wieder zum Thema 12er zu kommen:
Denkt ihr eine Verlängerung bis zum Stadion könnte es in den neuen 2026 Koalitionspakt schaffen oder wird es später werden?
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Imo. ist eher der vorgesehene Knoten Praterkai interessant. Immerhin wurde ja der Ausbau der S45 im Rahmen dieses "S-Bahn Ringes" präsentiert.
Nimmt man dann noch was im neuen Zielnetz in der Donaustadt in Sachen S-Bahn noch zusätzlich angedacht ist, würde sich dadurch ein interessanter Umsteigeknoten etablieren.
Um aber wieder zum Thema 12er zu kommen:
Denkt ihr eine Verlängerung bis zum Stadion könnte es in den neuen 2026 Koalitionspakt schaffen oder wird es später werden?
Grundsätzlich hätte der Praterkai natürlich Potenzial als Umsteigeknoten, so richtig entfalten können würde er das aber nur, wenn die S80 bis Raasdorf alle 10' fahren würde mit neuen Stationen bei Lobau, Hausfeldstraße und Schafflerhof oder man einen Ast im 15'-Takt zum Gewerbepark Stadlau und weiter einführen würde. Dazu müsste man aber erst ein Mal Simmerung - Stadlau ausbauen, was leider noch dauert!
Und was es ins künftige Koalitionsabkommen schafft ist reine Spekulation, wer weiß ob sich Rot-Grün oder Rot-Pink überhaupt ausgehen würden, bis dahin ist eine rote Alleinregierung ebensowenig auszuschließen wie (Gottbewahre!) eine Blau-Schwarz-Pinke Koalition. Und beim 12er wird es auch darauf ankommen ob die Linie inklusive Querung des Nordwestbahnhofareals und auch die Linie 18 umgesetzt wurden.
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Imo. ist eher der vorgesehene Knoten Praterkai interessant. Immerhin wurde ja der Ausbau der S45 im Rahmen dieses "S-Bahn Ringes" präsentiert.
Nimmt man dann noch was im neuen Zielnetz in der Donaustadt in Sachen S-Bahn noch zusätzlich angedacht ist, würde sich dadurch ein interessanter Umsteigeknoten etablieren.
Um aber wieder zum Thema 12er zu kommen:
Denkt ihr eine Verlängerung bis zum Stadion könnte es in den neuen 2026 Koalitionspakt schaffen oder wird es später werden?
Grundsätzlich hätte der Praterkai natürlich Potenzial als Umsteigeknoten, so richtig entfalten können würde er das aber nur, wenn die S80 bis Raasdorf alle 10' fahren würde mit neuen Stationen bei Lobau, Hausfeldstraße und Schafflerhof oder man einen Ast im 15'-Takt zum Gewerbepark Stadlau und weiter einführen würde. Dazu müsste man aber erst ein Mal Simmerung - Stadlau ausbauen, was leider noch dauert!
Im ÖBB-Zielnetz geht man immerhin von je vier Zügen pro Stunde Richtung Breitenleer Straße und Aspern Nord (und folglich acht Richtung Hauptbahnhof) aus, insofern könnte es schon Sinn haben, den 12er im Rahmen dessen dorthin zu verlängern, um die Wohngebiete an diese dann wichtige Tangente anzubinden. Würde allerdings rechtzeitige gemeinsame Planung mit der ÖBB voraussetzen, damit die Umsteigewege nicht zu lang werden - die Verbindungskurve von der Donauauferbahn zur Ostbahn macht es sicher nicht leichter.
bis dahin ist eine rote Alleinregierung ebensowenig auszuschließen wie (Gottbewahre!) eine Blau-Schwarz-Pinke Koalition.
Beides halte ich eigentlich für recht unwahrscheinlich, aktuell ist selbst letzteres bei insgesamt 40 %. Und Blau und Schwarz kannibalisieren sich vor allem gegenseitig, insofern dürfte das Potenzial derzeit auch ausgeschöpft sein.
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In der ursprünglichen Planung der 1970er Jahre hätte es ja eine Haltestelle Mexikoplatz gegeben.
Mit dem Einsturz der Reichsbrücke und der dann offenen Bauweise in der Lassallestrasse wurde dann die Haltestelle vorverlegt,
um eine ebene Haltestelle zu haben.
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Der "ÖV-Gap" zwischen den Nordwestbezirken und der U1 ist enorm.
Ja. Ich wohne z.B. in der Doaucity. Wenn ich zu einem Ziel an der U6 oder der S45 möchte, muss ich in jedem Fall 2 Mal umsteigen.
Ich gehe in diesen Fällen daher meist zu Fuß zur Station Neue Donau (1,6 km). Das dauert auch nicht länger, und ich muss bei Terminen weniger Pufferzeit einplanen, weil ich weniger Linien benötige (die z.B. gestört sein könnten).
Ich würde auch zu einer S45-Station Reichsbrücke zu Fuß gehen, daher hoffe ich, dass man nicht auf eine Verknüpfung mit dem Reichsbrücken-Fußweg verzichtet. Aber ich werde diese S45-Verlängerung (die schon seit den 1990er-Jahren immer wieder angekündigt wird) wohl ohnehin nicht erleben.
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Der "ÖV-Gap" zwischen den Nordwestbezirken und der U1 ist enorm.
Ja. Ich wohne z.B. in der Doaucity. Wenn ich zu einem Ziel an der U6 oder der S45 möchte, muss ich in jedem Fall 2 Mal umsteigen.
20A-U6? ???
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Für die meisten, die dort umsteigen (und all zu viele würden es zwischen S45 und U1 wohl nicht sein)
Jede Fahrt aus dem Einzugegebiet der S45 zur U1 ist sehr mühsam. Niemand würde über die Innenstadt fahren, wenn es eine direkte Anbindung von U1 und S45 gäbe. Die optimale Realisierung wäre eine Verlegung der Haltestelle Donauinsel über die Gleise am Handelskai. In der derzeitigen Form wird die Hst. Donauinsel auschließlich zum Zugang zur Donauinsel genutzt. In den Wintermonaten wird die Haltestelle kaum genutzt, ob die Leute im Sommer zu Fuß über die Brücke gehen macht auch nicht viel Unterschied.
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Ja. Ich wohne z.B. in der Doaucity. Wenn ich zu einem Ziel an der U6 oder der S45 möchte, muss ich in jedem Fall 2 Mal umsteigen.
20A-U6? ???
Der 20A fährt halt nicht immer dann, wenn ich ihn brauche (tagsüber 30-Minuten-Intervall), und er bringt mir auch keine Zeitersparnis. Ich benötige mit dem 20A genauso lang wie zu Fuß - und auch das nur, wenn er pünktlich ist (sonst bin ich zu Fuß schneller).
Ich muss anmerken, dass ich zu Terminen bei Kunden fahre, ich möchte also nicht zu spät kommen. Wenn ich da für eine Öffi-Fahrt oder einen Abschnitt davon mehr Zeit (samt Reserve) einplanen muss als für den Fußweg, dann gehe ich zu Fuß.
Und zur S45 müsste ich trotzdem zweimal umsteigen.
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Die optimale Realisierung wäre eine Verlegung der Haltestelle Donauinsel über die Gleise am Handelskai. In der derzeitigen Form wird die Hst. Donauinsel auschließlich zum Zugang zur Donauinsel genutzt. In den Wintermonaten wird die Haltestelle kaum genutzt, ob die Leute im Sommer zu Fuß über die Brücke gehen macht auch nicht viel Unterschied.
Das entspricht einem kompletten Neubau der Reichsbrücke.
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In der derzeitigen Form wird die Hst. Donauinsel auschließlich zum Zugang zur Donauinsel genutzt. In den Wintermonaten wird die Haltestelle kaum genutzt.
Das kann ich nicht bestätigen.
Spätestens seit daneben der DC-Tower 3 steht, wird die gut genutzt. Und jetzt kommen noch der DC-Tower 2 und das Hochhaus "Danube Flats" direkt neben die Station.
Die gerade entstehenden Neubauten an der Neuen Donau (Bildungscampus, Innovationscampus) liegen ebenfalls im Einzugsgebiet. Und selbst die Bewohner des Wohnparks Donaucity nutzen teilweise die Station Donauinsel.
Ich habe eher die Sorge, dass die Station Donauinsel mit ihren schmalen Zugängen und Bahnsteigen bald völlig überlastet sein wird, und die Station Kaisermühlen ebenfalls (die ist bereits jetzt oft ziemlich voll).
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Ich habe eher die Sorge, dass die Station Donauinsel mit ihren schmalen Zugängen und Bahnsteigen bald völlig überlastet sein wird, und die Station Kaisermühlen ebenfalls (die ist bereits jetzt oft ziemlich voll).
Bevor es wirklich so gefährlich wird wie du befürchtest, kann man dem entgegenwirken, in dem man die Station nur in den Randzeiten und am Wochenende öffnet. :lamp:
Davon abgesehen: beim DIF funktioniert es mit den schmalen Bahnsteigen auch seit Jahrzehnten.
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In der derzeitigen Form wird die Hst. Donauinsel auschließlich zum Zugang zur Donauinsel genutzt. In den Wintermonaten wird die Haltestelle kaum genutzt.
Das kann ich nicht bestätigen.
Das war vielleicht vor 30 Jahren der Fall. Das 1999 eröffnete Cineplexx-Kino wurde abgerissen und inzwischen sind dort im Umkreis der Station riesige Wohnkomplexe entstanden.
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Ich habe eher die Sorge, dass die Station Donauinsel mit ihren schmalen Zugängen und Bahnsteigen bald völlig überlastet sein wird, und die Station Kaisermühlen ebenfalls (die ist bereits jetzt oft ziemlich voll).
Bevor es wirklich so gefährlich wird wie du befürchtest, kann man dem entgegenwirken, in dem man die Station nur in den Randzeiten und am Wochenende öffnet. :lamp:
:fp: