Tramwayforum

Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien => Sonstiges => Thema gestartet von: Elin Lohner am 05. Dezember 2024, 10:02:56

Titel: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Elin Lohner am 05. Dezember 2024, 10:02:56
Ab morgen sind in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien E-Mopeds verboten, da diese viel Platz einnehmen und auch des Öfteren den Türbereich blockieren. Bisher fielen diese, laut der Straßenverkehrsordnung, in die Kategorie der Fahrräder. Weiterhin erlaubt sind E-Bikes (während den vorgegebenen Zeiten) und zusammenklappbare E-Roller.
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Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: U4 am 05. Dezember 2024, 10:12:01
Ab morgen sind in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien E-Mopeds verboten, da diese viel Platz einnehmen und auch des Öfteren den Türbereich blockieren. Bisher fielen diese, laut der Straßenverkehrsordnung, in die Kategorie der Fahrräder. Weiterhin erlaubt sind E-Bikes (während den vorgegebenen Zeiten) und zusammenklappbare E-Roller.
(Dateianhang Link)
Nicht einmal so eine Aussendung kann fehlerfrei geschrieben werden:
Deshalb ist ab dem 6.12 ist die Mitfahrt mit E-Mopeds in unseren Fahrzeugen verboten.  :fp:
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: edit00 am 05. Dezember 2024, 12:49:47
längst überfällig - diese Klötze haben eigentlich auch am Radweg nix verloren...
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Operator am 05. Dezember 2024, 14:08:51
längst überfällig - diese Klötze haben eigentlich auch am Radweg nix verloren...
Naja, es ist zwar in Ordnung, aber trotzdem habe ich noch nie so ein Fahrzeug in den Öffis beobachtet.
Da stören die elektrischen Scooter mehr, da sie niemand der einsteigt, zusammen legt!
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: 38ger am 05. Dezember 2024, 14:28:39
Ab morgen sind in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien E-Mopeds verboten, da diese viel Platz einnehmen und auch des Öfteren den Türbereich blockieren. Bisher fielen diese, laut der Straßenverkehrsordnung, in die Kategorie der Fahrräder. Weiterhin erlaubt sind E-Bikes (während den vorgegebenen Zeiten) und zusammenklappbare E-Roller.
(Dateianhang Link)

Das was die Wiener Linien hier meinen sind wohl jene "Mopeds", die laut österreichischem Recht absurder Weise als e-Fahrräder gelten. Also das, womit sehr viele Essenslieferanten unterwegs sind. Da es rechtlich Fahrräder sind frag ich mich ob so ein Verbot rechtlich möglich ist, wenn E-Bikes weiterhin erlaubt sind?

Oder ist der Text einfach nicht so präzise wie die Regelung? Schließlich sind e-Mopeds ja nicht grundsätzlich auch e-Fahrräder laut Gesetz...
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Linie 41 am 05. Dezember 2024, 14:40:46
Die Wiener Linien haben das Hausrecht, die können grundsätzlich verbieten was sie wollen, solange sie nicht gegen irgendeinen Gleichheitsgrundsatz verstoßen.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: U4 am 05. Dezember 2024, 14:41:58
längst überfällig - diese Klötze haben eigentlich auch am Radweg nix verloren...
Naja, es ist zwar in Ordnung, aber trotzdem habe ich noch nie so ein Fahrzeug in den Öffis beobachtet.
Da stören die elektrischen Scooter mehr, da sie niemand der einsteigt, zusammen legt!
Sorry, dann fährts Du auf den falschen Linien  ;D
Ich habe diese Fahrzeuge sowohl auf der U4 als auch auf der Linie 60 angetroffen ...
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Linie31/5 am 05. Dezember 2024, 14:45:34
Das was die Wiener Linien hier meinen sind wohl jene "Mopeds", die laut österreichischem Recht absurder Weise als e-Fahrräder gelten. Also das, womit sehr viele Essenslieferanten unterwegs sind. Da es rechtlich Fahrräder sind frag ich mich ob so ein Verbot rechtlich möglich ist, wenn E-Bikes weiterhin erlaubt sind?


Warum soll das rechtlich nicht möglich sein? Es gibt ja schon bisher in den Beförderungsbedingungen gewisse festgelegte Ausmaße und Gewichte, auch wenn sie oft nicht exekutiert werden. z.B. für elektrische Rollstühle (Breite: max. 800 mm Länge: max. 250 mm Wendekreis: max. 1.500 mm Gewicht (inkl Fahrer*in und Gepäck): max. 250 kg). Bzw ganz allgemein Absatz I: "Gegenstände, die Sie [...] ohne Behinderung, Verschmutzungen, Belästigung oder Gefährdung der anderen Fahrgäste auf Ihrem Schoß oder in Ihrer Hand halten können, gelten als Handgepäck [...] Es liegt im Ermessen unserer Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter, Sie von der Fahrt auszuschließen, wenn die oben genannten Voraussetzungen nicht gegeben sind. In diesen Fällen wird der Fahrpreis nicht erstattet und es kann eine Verpflichtung zum Schadenersatz für Sie entstehen.


Ich bin kein Jurist, es gibt da irgendeinen Fach-Überbegriff für Dinge, die diskriminierend (Rassismus, Sexismus etc.), absolut unerwartet, gegen den guten Geschmack oder ähnliches sind. Also wenn ein Verkehrsbetrieb in seine Bedingungen schreibt "alle Fahrgäste müssen am dritten Mittwoch im März ein rosa Sparschwein mithaben und gut sichtbar tragen" dann kann der Betrieb das zwar reinschreiben, aber es gilt nicht. Das Mopedverbot fällt eher nicht in diese Kategorie.


Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 05. Dezember 2024, 17:56:29
Das Verbot ist hinfällig, da die Dinger keine Mopeds sind
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Floster am 05. Dezember 2024, 18:17:14
"alle Fahrgäste müssen am dritten Mittwoch im März ein rosa Sparschwein mithaben und gut sichtbar tragen"
Die Kontrolle dieser Bestimmung könnte man sich ungefähr so vorstellen: ;D
https://www.youtube.com/watch?v=HCCvRlOy3bg (https://www.youtube.com/watch?v=HCCvRlOy3bg)
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: coolharry am 05. Dezember 2024, 18:21:20
Das Verbot ist hinfällig, da die Dinger keine Mopeds sind
Es sind Fahrzeuge der Klasse L1eB. E- Fahrräder sind L1eA. Mopeds sind L2e.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: 38ger am 05. Dezember 2024, 19:06:38
Das Verbot ist hinfällig, da die Dinger keine Mopeds sind

Das ist ja mein Punkt gewesen. Wenn sie wirklich e-Mopeds verbieten hat das nichts mit E-Fahrrädern zu tun, die soe aber eigentlich meinen dütrften. Deshalb die Frage ob das bloß falsch nach außen getragen wurd, oder ob es in den Beförderungsbedingungen ebenso falsch drinnen steht?
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 05. Dezember 2024, 19:42:14
Am sinnvollsten wäre, alle Fahrzeuge, mit der Ausnahme von Rollstühlen (Kinderwagen und Rollatoren sind keine Fahrzeuge), in den Öffis zu verbieten. Der knappe Platz ist für Menschen sinnvoller eingesetzt.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Linie 25/26 am 05. Dezember 2024, 20:42:34
Von heute: https://www.heute.at/s/fahrgaeste-amuesiert-ueber-couch-transport-in-u-bahn-120076600
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: captainmidnight am 05. Dezember 2024, 21:46:46
Wie sieht das eigentlich mit den sog. Bollerwagen aus?
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: D 3XX am 05. Dezember 2024, 23:00:49
Am sinnvollsten wäre, alle Fahrzeuge, mit der Ausnahme von Rollstühlen (Kinderwagen und Rollatoren sind keine Fahrzeuge), in den Öffis zu verbieten. Der knappe Platz ist für Menschen sinnvoller eingesetzt.
Sehe ich auch so.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Nulltarif am 06. Dezember 2024, 00:16:04
Ich würde das ein wenig differenzieren: Ich würde alle motorisierten Gefährte (ob rechtlich Fahrzeuge oder sonstwas) verbieten, mit Ausnahme von E-Rollis. Ich verstehe nämlich schon, dass man für weitere Strecken in der Stadt sich auch z.B. mit Fahrrad gern ein Stück "tragen lässt"; ich habe aber wenig Verständnis dafür bei Gefährten, bei denen man selbst ohnehin nichts tun muss, außer irgendwelche Schalter oder Regler zu betätigen.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Erich Mladi am 06. Dezember 2024, 01:28:19
Was auch noch stört sind die Postler mit ihren Kulis, die glatt mal die hintere Plattform von einen Ulf für sich beanspruchen.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 06. Dezember 2024, 06:06:00
Was auch noch stört sind die Postler mit ihren Kulis, die glatt mal die hintere Plattform von einen Ulf für sich beanspruchen.
Wie sollen die sonst zu ihrem Rayon kommen?
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: abc am 06. Dezember 2024, 07:32:24
Ich würde das ein wenig differenzieren: Ich würde alle motorisierten Gefährte (ob rechtlich Fahrzeuge oder sonstwas) verbieten, mit Ausnahme von E-Rollis. Ich verstehe nämlich schon, dass man für weitere Strecken in der Stadt sich auch z.B. mit Fahrrad gern ein Stück "tragen lässt"; ich habe aber wenig Verständnis dafür bei Gefährten, bei denen man selbst ohnehin nichts tun muss, außer irgendwelche Schalter oder Regler zu betätigen.

Selbst bei E-Scootern (am besten klappbaren) kann es sinnvoll sein, um die letzte Meile zurückzulegen. Warum sollte man das pauschal verbieten, auch in leeren Fahrzeugen? Ist damit irgendetwas gewonnen, außer dass vielleicht Menschen dann völlig auf die ÖV-Fahrt verzichten und für die gesamte Strecke das Auto nehmen?

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass in diesem Thread zwar von den Wiener Linien die Rede ist, im Titel aber von "Öffis" gesprochen wird. Bei Fahrten mit den ÖBB ins Umland kann sich die Problematik der letzten Meile noch mal stärker stellen als innerhalb Wiens.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Erich Mladi am 06. Dezember 2024, 13:22:19
Was auch noch stört sind die Postler mit ihren Kulis, die glatt mal die hintere Plattform von einen Ulf für sich beanspruchen.
Wie sollen die sonst zu ihrem Rayon kommen?

So wie früher, per Auto, Moperl oder Hatsch 2 oder Öffi ohne dieser Riesenkarre. Das alles gibt es bereits in E-Version! Wozu verbleiben diese Dinger nicht am Rayon? Postzustellung sollte Aufgabe der Post sein und nicht der WL.

Zudem haben E Scooter in Öffis sowieso nix verloren, schon alleine wegen der Brandgefahr die von den Akkus ausgeht!
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 06. Dezember 2024, 15:11:21
Was auch noch stört sind die Postler mit ihren Kulis, die glatt mal die hintere Plattform von einen Ulf für sich beanspruchen.
Wie sollen die sonst zu ihrem Rayon kommen?

So wie früher, per Auto, Moperl oder Hatsch 2 oder Öffi ohne dieser Riesenkarre. Das alles gibt es bereits in E-Version! Wozu verbleiben diese Dinger nicht am Rayon? Postzustellung sollte Aufgabe der Post sein und nicht der WL.
Komisch, aus eigener Ferialjob-Erfahrung sind die Postler früher mit der Straßenbahn zum Rayon gefahren.
Zudem haben E Scooter in Öffis sowieso nix verloren, schon alleine wegen der Brandgefahr die von den Akkus ausgeht!
E-Autos brennen im Verhältnis nicht öfters als Zerknalltrieblinge. Bei der Anzahl der E-Scooter, die heute schon in Wien aktiv sind, ist die Brandgefahr nicht wirklich hoch.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Katana am 06. Dezember 2024, 16:29:01
E-Autos brennen im Verhältnis nicht öfters als Zerknalltrieblinge. Bei der Anzahl der E-Scooter, die heute schon in Wien aktiv sind, ist die Brandgefahr nicht wirklich hoch.
Das größte Brandrisiko scheint beim Aufladen zu bestehen. Was in den WL-Öffis ausscheidet.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: fr3 am 06. Dezember 2024, 20:28:13
längst überfällig - diese Klötze haben eigentlich auch am Radweg nix verloren...
Sie sind zwar etwas breiter, aber nicht breiter als Lastenfahrräder. Sie fahren auch nicht schneller als Fahrräder oder e-scooter. Da ich selbst e-scooter fahre, stören sie mich nicht.
Sie stellen vielen Menschen Essen zu, ohne den Straßenverkehr zu belasten oder die Luft zu verpesten - leisten also nützliche Dienste. Dafür werden sie sicher nicht fürstlich entlohnt. Ich hoffe, dass ihnen niemand ernsthaft die Benutzung der Radwege streitig macht. Für die Öffis sind sie aber zu sperrig (ebenso wie Lastenräder).

Am sinnvollsten wäre, alle Fahrzeuge, mit der Ausnahme von Rollstühlen (Kinderwagen und Rollatoren sind keine Fahrzeuge), in den Öffis zu verbieten. Der knappe Platz ist für Menschen sinnvoller eingesetzt.
Einschränkungen in der HVZ machen durchaus Sinn - die gibt es ja auch für Fahrräder. In eine volle U-Bahn kommt kaum jemand auf die Idee, auch noch mit dem e-scooter einzusteigen.

Grundsätzlich lässt sich ein e-scooter im V-Wagen zu 100% und ohne Zusammenklappen unter den Mittelsitzen zwischen zweit Türen unterbringen, wenn man die Lenkstange zwischen den Beinen hält. Es besteht also kein zusätzlicher Platzbedarf.

Wie erwähnt erweitert sich durch die Benutzung von U- und S-Bahn der Aktionsradius eines e-scooters beliebig. Ich möchte diese Möglichkeit bei Fahrten nach Transdanubien und quer durch die Stadt nicht missen. Ich habe noch nie den Eindruck gehabt, dass ich andere Fahrgäste damit störe oder ihnen den Platz wegnehme.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 06. Dezember 2024, 23:25:38
Ich verstehe nämlich schon, dass man für weitere Strecken in der Stadt sich auch z.B. mit Fahrrad gern ein Stück "tragen lässt"; ich habe aber wenig Verständnis dafür bei Gefährten, bei denen man selbst ohnehin nichts tun muss, außer irgendwelche Schalter oder Regler zu betätigen.

Ich habe aber kein Verständnis dafür, dass man dann den Platz von drei Fahrgästen braucht und eigentlich immer im Weg steht.

Natürlich könnte man Fahrradplätze in der U-Bahn vorsehen, nur würde man damit Sitzplätze opfern und die Plätze wären bei schönem Wetter leer und bei einem plötzlichen Regenschauer wären sie zu wenige.

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass in diesem Thread zwar von den Wiener Linien die Rede ist, im Titel aber von "Öffis" gesprochen wird. Bei Fahrten mit den ÖBB ins Umland kann sich die Problematik der letzten Meile noch mal stärker stellen als innerhalb Wiens.

Park & Ride geht auch mit Fahrrädern. Man könnte zum Beispiel abschließbare Fahrradboxen an den Umland-Bahnhöfen bauen, ähnlich wie viele Bahnhöfe jetzt schon Parkplätze für Autos haben.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 07. Dezember 2024, 02:54:05
Ich würde das ein wenig differenzieren: Ich würde alle motorisierten Gefährte (ob rechtlich Fahrzeuge oder sonstwas) verbieten, mit Ausnahme von E-Rollis. Ich verstehe nämlich schon, dass man für weitere Strecken in der Stadt sich auch z.B. mit Fahrrad gern ein Stück "tragen lässt";
Du hast also kein Verständnis dafür, dass man sein Auto stehen lässt. Dein Grant würde dazu führen, dass viele dann nicht mit dem Fahrrad fahren würden sondern das Auto nähmen. Außerdem werden Radfahrer eh schon bei der Verkehrsplanung nachteilig behandelt, braucht man nur den Europaplatz ansehen, der nicht das schlimmste Beispiel ist.
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ich habe aber wenig Verständnis dafür bei Gefährten, bei denen man selbst ohnehin nichts tun muss, außer irgendwelche Schalter oder Regler zu betätigen.
Es ist doch stuhlgang-egal, ob man auf Pedale drückt, oder auf Schalter und Regler drückt, die sind umweltschonend unterwegs und machen Platz für andere Autofahrer.

Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Halbstarker am 07. Dezember 2024, 07:06:26
Außerdem werden Radfahrer eh schon bei der Verkehrsplanung nachteilig behandelt, braucht man nur den Europaplatz ansehen, der nicht das schlimmste Beispiel ist.

Ich glaube, da sind Viele der gegenteiligen Meinung.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Elin Lohner am 07. Dezember 2024, 07:10:46
Außerdem werden Radfahrer eh schon bei der Verkehrsplanung nachteilig behandelt, braucht man nur den Europaplatz ansehen, der nicht das schlimmste Beispiel ist.

Ich glaube, da sind Viele der gegenteiligen Meinung.
Absolut. :up:

Angesicht dessen, dass man für den Ausbau der Radinfrastruktur den öffentlichen Nahverkehr auf die selbe(n) Fahrspur(en) wie den Individualverkehr drängt, wundert mich die Abneigung gegenüber Radfahrende überhaupt nicht.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 07. Dezember 2024, 07:59:17
Außerdem werden Radfahrer eh schon bei der Verkehrsplanung nachteilig behandelt, braucht man nur den Europaplatz ansehen, der nicht das schlimmste Beispiel ist.

Ich glaube, da sind Viele der gegenteiligen Meinung.
Absolut. :up:

Angesicht dessen, dass man für den Ausbau der Radinfrastruktur den öffentlichen Nahverkehr auf die selbe(n) Fahrspur(en) wie den Individualverkehr drängt, wundert mich die Abneigung gegenüber Radfahrende überhaupt nicht.
Daran sind aber die Radfahrer nicht schuld. Die StVO gibt den Planern durchaus Möglichkeiten den Radverkehr auf Fahrstreifen zu ermöglichen mit Geschwindkeitsbeschränkungen, Überholverbot für Radfahrer etc. Wie in anderen Länder gehsehen, kann man mit einer entsprechden Bodenmarkierung (Pfeile und Radsymbol in der Mitte der Fahrbahn) den Radfahrer anweisen, dort zu fahren.

Wichtig ist allerdings auch die Kontrolle und die ist praktisch nicht vorhanden. Da sollte man sich überlegen, ob man den Radfahrern nicht die Möglichkeit gibt, Anzeigen mit Videodokumentation zu machen, ohne dass sich der Radfahrer eine Anzeige nach DSGVO einhandelt.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: abc am 07. Dezember 2024, 08:31:09
Park & Ride geht auch mit Fahrrädern. Man könnte zum Beispiel abschließbare Fahrradboxen an den Umland-Bahnhöfen bauen, ähnlich wie viele Bahnhöfe jetzt schon Parkplätze für Autos haben.

Park&Ride und Bike&Ride sind eine Lösung für die erste Meile, nicht für die letzte.

Außerdem werden Radfahrer eh schon bei der Verkehrsplanung nachteilig behandelt, braucht man nur den Europaplatz ansehen, der nicht das schlimmste Beispiel ist.

Ich glaube, da sind Viele der gegenteiligen Meinung.

Weil mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn für den Radverkehr einfach nur der gleiche Zustand hergestellt wird, der für den Autoverkehr seit Jahrzehnten selbstverständlich ist, wird das als Bevorrangung ausgelegt - und dabei übersehen, dass der Autoverkehr z.B. in der Praterstraße auch nach dem Umbau noch immer doppelt so viel Fläche zur Verfügung gestellt bekommt wie der Radverkehr. (Was in Ordnung ist, aber es ist schon seltsam, wenn wegen eines Radweges, der für beide Richtung maximal etwas breiter als eine Einrchtungsfahrspur für den MIV ist, so getan wird, als würde nur noch auf den Radverkehr geschaut.)

Der Europaplatz ist für die Benachteiligung ein hervorragendes Beispiel. Wo die Autos auf zahlreichen Fahrspuren mit 60 km/h und oft grüner Welle durchrasen können, muss der Radverkehr mehrmals Gürtelfahrbahnen queren und dabei meist mehrfach vor einer roten Ampel stehenbleiben (allein zur Querung der Felberstraße muss man oft dreimal stehenbleiben - um einer der wichtigsten Relationen der Stadt zu folgen). So braucht man dann auf dem Rad für die 300 m von der Felber- zur Mariahilfer Straße teils über 5 min - und während Autos schon im Wiental sind, hat man als Radfahrer noch nicht mal die Kreuzung Felberstraße gequert.

Dabei spricht überhaupt nichts dagegen, die Fahrspur neben dem 5er-Gleis in einen Zweirichtungsradweg umzuwandeln, weil mindestens eine MIV-Fahrspur gen Norden schlicht unnötig ist. Das ist keine bloße Theorie, sondern hat sich auch in der Praxis gezeigt - für die Bauarbeiten am früheren Spitalsgelände war schon mehrfach eine Spur gesperrt war, ohne dass es deshalb zu Staubildung am Gürtel kam.

Angesicht dessen, dass man für den Ausbau der Radinfrastruktur den öffentlichen Nahverkehr auf die selbe(n) Fahrspur(en) wie den Individualverkehr drängt, wundert mich die Abneigung gegenüber Radfahrende überhaupt nicht.

Eigene Spuren für den ÖV sind kein Selbstzweck. Wichtig ist, dass der ÖV nicht behindert wird - wie das gelöst wird, hängt jeweils von der Situation vor Ort ab. An Engstellen kann das auch durch Pulkführerschaft der Straßenbahn oder des Busses sichergestellt wird.

Davon abgesehen: oft genug gibt es dann trotzdem Parkplätze. Warum drängt dann eigentlich die Radinfrastruktur den MIV auf die ÖV-Trasse und nicht der "ruhende Verkehr"?
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Halbstarker am 07. Dezember 2024, 09:01:01
Da sollte man sich überlegen, ob man den Radfahrern nicht die Möglichkeit gibt, Anzeigen mit Videodokumentation zu machen, ohne dass sich der Radfahrer eine Anzeige nach DSGVO einhandelt.

Dashcam nur für Radfahrer, nicht für die anderen Verkehrsteilnehmer?
Das halt ich für äußerst problematisch und wäre nie durchzusetzen (Gleichheitsgrundsatz).
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 07. Dezember 2024, 11:24:32
Park & Ride geht auch mit Fahrrädern. Man könnte zum Beispiel abschließbare Fahrradboxen an den Umland-Bahnhöfen bauen, ähnlich wie viele Bahnhöfe jetzt schon Parkplätze für Autos haben.

Park&Ride und Bike&Ride sind eine Lösung für die erste Meile, nicht für die letzte.

Wie viele Leute pendeln täglich aus dem Umland nach Wien und wie viele umgekehrt? (Unmittelbar an der Stadtgrenze liegende Orte wie Kledering, Schwechat, Groß-Enzersdorf und Ähnliche ausgenommen, da diese eh ans Wiener Öffi-Netz gut angebunden sind.)

Und für die Freizeitfahrten könnte man an den Umlandbahnhöfen Mietfahrräder anbieten.

Zitat
Davon abgesehen: oft genug gibt es dann trotzdem Parkplätze. Warum drängt dann eigentlich die Radinfrastruktur den MIV auf die ÖV-Trasse und nicht der "ruhende Verkehr"?

Ja, das ist das eigentliche Problem. Oft könnte man einfach die Parkplätze im Straßenraum stanzen und hätte dann genug Platz für alle.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Elin Lohner am 07. Dezember 2024, 12:04:31
Davon abgesehen: oft genug gibt es dann trotzdem Parkplätze. Warum drängt dann eigentlich die Radinfrastruktur den MIV auf die ÖV-Trasse und nicht der "ruhende Verkehr"?

Ja, das ist das eigentliche Problem. Oft könnte man einfach die Parkplätze im Straßenraum stanzen und hätte dann genug Platz für alle.
Dafür müsste man erst einmal für jedes Haus und jeden Gemeindebau eine Tief- bzw. Parkgarage bauen, um das überhaupt umsetzten zu können, denn wenn alle plötzlich in die Öffis umsteigen würden (Was vor allem auf stark belastende Strecken wünschenswert wäre), bräuchte man erst einmal mehr Fahrpersonal und mehr Linien (vor allem HVZ Linien).
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: abc am 07. Dezember 2024, 15:41:57
Davon abgesehen: oft genug gibt es dann trotzdem Parkplätze. Warum drängt dann eigentlich die Radinfrastruktur den MIV auf die ÖV-Trasse und nicht der "ruhende Verkehr"?

Ja, das ist das eigentliche Problem. Oft könnte man einfach die Parkplätze im Straßenraum stanzen und hätte dann genug Platz für alle.
Dafür müsste man erst einmal für jedes Haus und jeden Gemeindebau eine Tief- bzw. Parkgarage bauen, um das überhaupt umsetzten zu können, denn wenn alle plötzlich in die Öffis umsteigen würden (Was vor allem auf stark belastende Strecken wünschenswert wäre), bräuchte man erst einmal mehr Fahrpersonal und mehr Linien (vor allem HVZ Linien).

Gerade, damit nicht alle für alle Wege auf die Öffis umsteigen müssten, baut man doch Radwege aus - und eben weil die Öffis allein gar nicht in der Lage wären, die Verkehre zu stemmen, die man sinnvollerweise vom Auto auf den Umweltverbund verlagern müsste. (Der Radverkehr wäre dazu allein auch nicht in der Lage, eben deshalb muss man ja beides ausbauen und zusätzlich kurze Wege und den Fußverkehr fördern.)

Außerdem ist es doch schon heute so, dass nur für einen Bruchteil der Haushalte überhaupt Platz für ein Auto auf den Straßen ist. Vor ein typisches Zinshaus passen vielleicht drei, vier Autos - für wie viele Haushalte? Zehn? Woher kommt überhaupt der Anspruch, dass jeder das Recht auf einen möglichst kostenlosen Parkplatz möglichst direkt vor dem Haus hätte? Haltemöglichkeiten lasse ich mir ja noch einreden (u.a. für Handwerksbetriebe, Ladetätigkeiten mit Einkäufe), aber dauerhaftes Abstellen?

Park & Ride geht auch mit Fahrrädern. Man könnte zum Beispiel abschließbare Fahrradboxen an den Umland-Bahnhöfen bauen, ähnlich wie viele Bahnhöfe jetzt schon Parkplätze für Autos haben.

Park&Ride und Bike&Ride sind eine Lösung für die erste Meile, nicht für die letzte.

Wie viele Leute pendeln täglich aus dem Umland nach Wien und wie viele umgekehrt? (Unmittelbar an der Stadtgrenze liegende Orte wie Kledering, Schwechat, Groß-Enzersdorf und Ähnliche ausgenommen, da diese eh ans Wiener Öffi-Netz gut angebunden sind.)

Wenn es eh nicht viele sind und die Fahrten entsprechend leer, stören doch E-Scooter nicht, vor allem, wenn sie klappbar sind?

Und es geht ja gerade nicht um die Anbindung an (bzw. von) Wien, sondern den Weg von der Station zum Ziel. Schwechat mag ja formell gut ans Wiener Öffi-Netz angebunden sein, in Mannswörth oder am Flughafen (inklusive Gewerbepark) gibt es trotzdem Ziele, die 1 km oder mehr vom Bahnhof entfernt sind. Das gleiche in Groß Enzersdorf: natürlich fährt ständig der 26A vom Busbahnhof nach Wien, von dort ist es aber noch 1 km zu Ardo als großem Arbeitgeber. Nun kann man den Leuten natürlich sagen, sie sollen das halt zu Fuß gehen. Dann werden sich aber viele fürs Auto entschieden, natürlich für den gesamten Weg. Und was ist dann gewonnen?

Man wird Jahrzehnte verfehlter Raum- und Verkehrspolitik nicht schnell beheben können. Fahrräder und E-Scooter sind deshalb eine hervorragende Möglichkeit, ihre Folgen zumindest zu mildern und auch das Potenzial des ÖV zu vergrößern. Wenn man das verbietet, verzichtet man auf Fahrgäste.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Nulltarif am 07. Dezember 2024, 16:02:18
Ich würde das ein wenig differenzieren: Ich würde alle motorisierten Gefährte (ob rechtlich Fahrzeuge oder sonstwas) verbieten, mit Ausnahme von E-Rollis. Ich verstehe nämlich schon, dass man für weitere Strecken in der Stadt sich auch z.B. mit Fahrrad gern ein Stück "tragen lässt";
Du hast also kein Verständnis dafür, dass man sein Auto stehen lässt. Dein Grant würde dazu führen, dass viele dann nicht mit dem Fahrrad fahren würden sondern das Auto nähmen.
Wie Du das aus meiner Aussage schlussfolgerst, verstehe ich nicht. Ich habe nicht nur großes Verständnis dafür, das Auto stehen zu lassen, sondern praktiziere das selbst. Und mit Grant hat das schon gar nichts zu tun.

Außerdem werden Radfahrer eh schon bei der Verkehrsplanung nachteilig behandelt, braucht man nur den Europaplatz ansehen, der nicht das schlimmste Beispiel ist.
Da stimme ich Dir vollinhaltlich zu. Aber die Lösung sollte m.E. nicht sein, dass man solch ungünstigen Regelungen ausweicht, indem man sein Fahrzeug in ein anderes packt.

ich habe aber wenig Verständnis dafür bei Gefährten, bei denen man selbst ohnehin nichts tun muss, außer irgendwelche Schalter oder Regler zu betätigen.
Es ist doch stuhlgang-egal, ob man auf Pedale drückt, oder auf Schalter und Regler drückt, die sind umweltschonend unterwegs und machen Platz für andere Autofahrer.
Umweltfreundlich ist kein motorisierter Verkehr, nur mehr oder weniger umweltfeindlich. Selbstverständlich sind da E-Bikes und E-Scooter weniger umweltfeindlich als ein Auto und daher in dem Sinn umweltschonend. Ein Fahrzeug, dessen Herstellung nicht so wenig "graue Energie" gebraucht hat, mit einem anderen zu transportieren, erscheint mir halt nur in wenigen Ausnahmefällen sinnvoll, und insbesondere eben nicht auf den doch recht kurzen innerstädtischen Strecken.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 07. Dezember 2024, 18:47:38
Dafür müsste man erst einmal für jedes Haus und jeden Gemeindebau eine Tief- bzw. Parkgarage bauen, um das überhaupt umsetzten zu können, denn wenn alle plötzlich in die Öffis umsteigen würden (Was vor allem auf stark belastende Strecken wünschenswert wäre), bräuchte man erst einmal mehr Fahrpersonal und mehr Linien (vor allem HVZ Linien).

Es gibt kein Menschenrecht auf einen Parkplatz in der Nähe des Hauses.

Wenn es eh nicht viele sind und die Fahrten entsprechend leer, stören doch E-Scooter nicht, vor allem, wenn sie klappbar sind?

Die große Menge fährt in der Früh nach Wien und am Nachmittag aus Wien heraus. Eine Regelung, die das abdeckt, wäre nicht praktisch umsetzbar.

Zitat
Und es geht ja gerade nicht um die Anbindung an (bzw. von) Wien, sondern den Weg von der Station zum Ziel. Schwechat mag ja formell gut ans Wiener Öffi-Netz angebunden sein, in Mannswörth oder am Flughafen (inklusive Gewerbepark) gibt es trotzdem Ziele, die 1 km oder mehr vom Bahnhof entfernt sind. Das gleiche in Groß Enzersdorf: natürlich fährt ständig der 26A vom Busbahnhof nach Wien, von dort ist es aber noch 1 km zu Ardo als großem Arbeitgeber. Nun kann man den Leuten natürlich sagen, sie sollen das halt zu Fuß gehen. Dann werden sich aber viele fürs Auto entschieden, natürlich für den gesamten Weg. Und was ist dann gewonnen?

Das Problem ist eher, dass der 26A dort nicht hinfährt.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Elin Lohner am 08. Dezember 2024, 08:25:06
Dafür müsste man erst einmal für jedes Haus und jeden Gemeindebau eine Tief- bzw. Parkgarage bauen, um das überhaupt umsetzten zu können, denn wenn alle plötzlich in die Öffis umsteigen würden (Was vor allem auf stark belastende Strecken wünschenswert wäre), bräuchte man erst einmal mehr Fahrpersonal und mehr Linien (vor allem HVZ Linien).

Es gibt kein Menschenrecht auf einen Parkplatz in der Nähe des Hauses.
Was dann (wenn man es so sieht) auch auf Fahrradständer zutreffen würde.

Im Grunde genommen kann man es ohnehin niemanden recht man, denn was der eine toll findet, findet der andere schlecht (und umgekehrt).
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 08. Dezember 2024, 13:43:41
Was dann (wenn man es so sieht) auch auf Fahrradständer zutreffen würde.

Das ist grundsätzlich richtig, nur passt vor ein typisches Wiener Zinshaus ein Fahrradständer pro Wohnung (oder mehr), aber nicht ein Auto pro Wohnung, und Fahrräder können auch in Innenhöfen oder Kellern untergebracht werden.

Zitat
Im Grunde genommen kann man es ohnehin niemanden recht man, denn was der eine toll findet, findet der andere schlecht (und umgekehrt).

Die Frage ist nur, ob man es einer kleinen Minderheit recht macht und der großen Mehrheit schlecht, oder umgekehrt.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Klingelfee am 08. Dezember 2024, 16:07:54
Was dann (wenn man es so sieht) auch auf Fahrradständer zutreffen würde.

Das ist grundsätzlich richtig, nur passt vor ein typisches Wiener Zinshaus ein Fahrradständer pro Wohnung (oder mehr), aber nicht ein Auto pro Wohnung, und Fahrräder können auch in Innenhöfen oder Kellern untergebracht werden.

Zitat

Der Witz ist gut - Wenn ich mir die Wohnung von meinen Bruder anschaue, dann hast du im Innenhof gerade einmal Platz für 2 Fahrräder und der Keller ist für Fahrräder auf Grund des Stiegenhauses nicht erreichbar. Und das ist bei vielen Zinshäuser in Wien nicht anders. Von der Kellerfeuchte, die in vielen Zinshäuser vorhanden ist, ganz zu schweigen. Da würden Fahrräder kein Jahr überleben
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 08. Dezember 2024, 16:22:23
Wie viele Autos passen in den Keller?
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: coolharry am 08. Dezember 2024, 17:11:31
Wie viele Autos passen in den Keller?

Also in unserer 38. Dann noch 83 in der einen Nachbaranlage und 78 in der anderen, die alle die gleiche Einfahrt benutzen. Sowie bei jeder Stiege ca. 20-40 Radabstellplätze in der Garage und in eigenen Räumen, pro Stiege.  ;)
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 08. Dezember 2024, 17:25:00
Wie viele Autos passen in den Keller?

Also in unserer 38. Dann noch 83 in der einen Nachbaranlage und 78 in der anderen, die alle die gleiche Einfahrt benutzen. Sowie bei jeder Stiege ca. 20-40 Radabstellplätze in der Garage und in eigenen Räumen, pro Stiege.  ;)
Ich hab in einem Haus mit 40 Wohnungen gewohnt, Fahrradabstellkeller mit ca. 20 m² + 30 m². Der Endeffekt, im Keller gut zur Hälfte kaum oder nie benutzte Räder.

Was dann (wenn man es so sieht) auch auf Fahrradständer zutreffen würde.

Das ist grundsätzlich richtig, nur passt vor ein typisches Wiener Zinshaus ein Fahrradständer pro Wohnung (oder mehr), aber nicht ein Auto pro Wohnung, und Fahrräder können auch in Innenhöfen oder Kellern untergebracht werden.

Zitat
Im Grunde genommen kann man es ohnehin niemanden recht man, denn was der eine toll findet, findet der andere schlecht (und umgekehrt).

Die Frage ist nur, ob man es einer kleinen Minderheit recht macht und der großen Mehrheit schlecht, oder umgekehrt.
Man sollte es denen Recht machen, die die Umwelt am weniger belasten
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 08. Dezember 2024, 19:07:40
Man sollte es denen Recht machen, die die Umwelt am weniger belasten

Was in diesem Fall die Mehrheit ist - in den Innenbezirken gibt es circa 300 Pkw pro 1.000 Einwohner.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: fr3 am 08. Dezember 2024, 19:26:40
Du meinst wohl 300 PKW pro 1000 Einwohner
Quelle (https://vcoe.at/presse/presseaussendungen/detail/vcoe-schere-zwischen-stadt-und-land-geht-bei-autobesitz-weiter-auseinander)
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 08. Dezember 2024, 20:09:02
Habe es korrigiert - wäre sonst auch ein bisserl viel.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: coolharry am 09. Dezember 2024, 09:31:52
Du meinst wohl 300 PKW pro 1000 Einwohner
Quelle (https://vcoe.at/presse/presseaussendungen/detail/vcoe-schere-zwischen-stadt-und-land-geht-bei-autobesitz-weiter-auseinander)

Weils mir gerade aufgefallen ist.
Liesing ist der Einzige Bezirk Wiens, wo von 2022 auf 2023 mehr PKW als Einwohner dazu gekommen sind.
Nämlich 2708 Einwohner zu 2709 PKW.
Die Donaustadt hat zwar die meisten PKW dazu gewonnen, aber halt auch die meisten Einwohner.
8835 Einwohner zu 4060PKW. Was 459 PKW/1000 Neodonaustädter ergibt.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 09. Dezember 2024, 10:01:04
Donaustadt, Favoriten und Floridsdorf haben zusammen 1/3 der Einwohner Wiens, das könnte man als Grund ansehen, diese Bezirke zu teilen - gäbe immerhin 3 weitere Bezirksvorsteher.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/682157/umfrage/einwohner-in-wien-nach-bezirken/ (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/682157/umfrage/einwohner-in-wien-nach-bezirken/)
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Superguppy am 09. Dezember 2024, 10:31:12
Oder die restlichen 20 Bezirke auf 3-4 zusammenlegen. Beispielsweise alles innerhalb des Gürtels mal zu einem Bezirk zusammenfassen.  ;D ;D
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: 60er am 09. Dezember 2024, 12:38:12
Donaustadt, Favoriten und Floridsdorf haben zusammen 1/3 der Einwohner Wiens, das könnte man als Grund ansehen, diese Bezirke zu teilen - gäbe immerhin 3 weitere Bezirksvorsteher.
Noch mehr Bezirksvorsteher, um die Verwaltung noch mehr aufzublähen? Da wäre es eher sinnvoll, kleine Innenbezirke zusammenzulegen.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: haidi am 09. Dezember 2024, 13:34:44
Donaustadt, Favoriten und Floridsdorf haben zusammen 1/3 der Einwohner Wiens, das könnte man als Grund ansehen, diese Bezirke zu teilen - gäbe immerhin 3 weitere Bezirksvorsteher.
Noch mehr Bezirksvorsteher, um die Verwaltung noch mehr aufzublähen? Da wäre es eher sinnvoll, kleine Innenbezirke zusammenzulegen.
War auch ironisch gemeint - vor ein paar Jahren noch hätte es der SPÖ sicher gefallen, 3 weitere Bezirksvorsteher und damit Versorgungsposten zu haben.
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: Ferry am 09. Dezember 2024, 17:46:59
War auch ironisch gemeint - vor ein paar Jahren noch hätte es der SPÖ sicher gefallen, 3 weitere Bezirksvorsteher und damit Versorgungsposten zu haben.

Ich glaube, das würde ihr auch heute noch ganz gut gefallen.  :)
Titel: Re: Ab 6. Dezember 2024: Verbot von E-Mopeds in den Öffis
Beitrag von: MK am 09. Dezember 2024, 19:30:06
Nur würde wahrscheinlich mindestens einer davon jetzt an die FPÖ gehen ...