Autor Thema: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'  (Gelesen 7976 mal)

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Kurzzug

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #30 am: Gestern um 20:49:27 »
Mich beschäftigt im Zusammenhang mit den ETCS die Frage, ob man nicht ein ETCS-fähiges Gerät anbringen kann, das auf die Bremsen einwirken kann den Zug automatisch bremsen kann und somit die Abstände zum Vorderzug einzuhalten und auch punktgeau anzuhalten

Das wäre ATO (=automatic train operation). Auf einer S-Bahn ohne Bahnsteigtüren müsste aber trotzdem ein Lokführer mitfahren und aus diesem Grund treibt man den technischen Aufwand dafür nicht. Blockverdichtung mit ETCS L2 reicht für das aus was man fahren will, weitere Kapazitätserhöhungen würden wohl über die Zuglänge geregelt werden. Für 30 Züge pro Stunde würde man um sowas aber nicht herumkommen.

95B

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #31 am: Gestern um 21:04:49 »
30 Züge in der Stunde sind meines Erachtens auch mit ETCS L3 völlig illusorisch, da man hierfür Fahrgastwechselzeiten benötigen würde, die mit Doppelstockzügen nicht zu erzielen sind.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!
Entklumpertung des Referats West am 02.02.2024 um 19.45 Uhr planmäßig abgeschlossen!

T1

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #32 am: Gestern um 21:09:01 »
Eigenartig war, daß in den 60er/70er-Jahren überwiegend ein zügigerer, schnellerer Schnellbahnverkehr als Heute zu beobachten.
Die derzeitigen vielen Schleichfahrten sind dem restriktiven Modus der PZB90 (zwecks größerer Sicherheit) geschuldet. Genau das soll ETCS ja überflüssig machen.

Die dichtere Blockteilung wird zukünftig zu Brems-/ Anfahrverzögerungen mit Halten auf freier Strecke zusätzlich führen und daher noch mehr Schleichfahrten produzieren als bisher.
Warum sollte das so sein?

Insgesamt frage ich mich nach Deinen Beiträgen, wie gut Du die Zugbeeinflussungssysteme der Vollbahn kennst.
Den Eindruck habe ich nach diesem Beitrag von denond auch, wenn er nicht ironisch gemeint war.

MK

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #33 am: Gestern um 21:23:59 »
30 Züge in der Stunde sind meines Erachtens auch mit ETCS L3 völlig illusorisch, da man hierfür Fahrgastwechselzeiten benötigen würde, die mit Doppelstockzügen nicht zu erzielen sind.

Wenn man die S-Bahn Zürich als Vorbild nimmt: Wäre möglich, aber man bräuchte bei deutlich mehr Stationen zwei Gleise pro Richtung mit einem Mittelbahnsteig.
o_O

Katana

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #34 am: Heute um 06:17:06 »
Wieso sollte man mit dem 4030.210 in einem S-Bahn-HVZ-Takt mit FG-Wechsel mitfahren wollen?
Erstens gibt es bei Sonderfahrten wenig FG-Wechsel (nur an Knotenpunkten Ein- oder(!) Aussteiger) und zweitens finden die Sonderfahrten eh nicht in der Mo-Fr-HVZ statt.

Welches Intervall ist man mit den 4030ern damals gefahren? War die Beschleunigung nicht noch schwächer als bei den 4020ern? Oder täusche ich mich da? Die letzten Male meiner Benutzung war vermutlich in den 90ern zwischen Unterpurkersdorf und Hütteldorf, und da sind sie mir ziemlich anachronistisch vorgekommen. Das war natürlich primär dem Schaltwerk zuzuschreiben.

haidi

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #35 am: Heute um 15:57:29 »
30 Züge in der Stunde sind meines Erachtens auch mit ETCS L3 völlig illusorisch, da man hierfür Fahrgastwechselzeiten benötigen würde, die mit Doppelstockzügen nicht zu erzielen sind.

Wenn man die S-Bahn Zürich als Vorbild nimmt: Wäre möglich, aber man bräuchte bei deutlich mehr Stationen zwei Gleise pro Richtung mit einem Mittelbahnsteig.
meinst du nicht, Stationen mit Mittel- und Seitenbahnsteige, damit verdoppelt sich die Türenanzahl
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

denond

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #36 am: Heute um 16:25:33 »
Eigenartig war, daß in den 60er/70er-Jahren überwiegend ein zügigerer, schnellerer Schnellbahnverkehr als Heute zu beobachten.
Die derzeitigen vielen Schleichfahrten sind dem restriktiven Modus der PZB90 (zwecks größerer Sicherheit) geschuldet. Genau das soll ETCS ja überflüssig machen.

Die dichtere Blockteilung wird zukünftig zu Brems-/ Anfahrverzögerungen mit Halten auf freier Strecke zusätzlich führen und daher noch mehr Schleichfahrten produzieren als bisher.
Warum sollte das so sein?

Insgesamt frage ich mich nach Deinen Beiträgen, wie gut Du die Zugbeeinflussungssysteme der Vollbahn kennst.
Den Eindruck habe ich nach diesem Beitrag von denond auch, wenn er nicht ironisch gemeint war.

...erklärt es mir Bitte aus eurer Sicht!   Danke!

Katana

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #37 am: Heute um 17:15:05 »
30 Züge in der Stunde sind meines Erachtens auch mit ETCS L3 völlig illusorisch, da man hierfür Fahrgastwechselzeiten benötigen würde, die mit Doppelstockzügen nicht zu erzielen sind.

Wenn man die S-Bahn Zürich als Vorbild nimmt: Wäre möglich, aber man bräuchte bei deutlich mehr Stationen zwei Gleise pro Richtung mit einem Mittelbahnsteig.
meinst du nicht, Stationen mit Mittel- und Seitenbahnsteige, damit verdoppelt sich die Türenanzahl
Was er wahrscheinlich meint, sind die Konstellationen wie in Wien Mitte, Praterstern und Floridsdorf. Also je ein Mittelbahnsteig für die Züge jeder Richtung.

Alex

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #38 am: Heute um 17:57:54 »
30 Züge in der Stunde sind meines Erachtens auch mit ETCS L3 völlig illusorisch, da man hierfür Fahrgastwechselzeiten benötigen würde, die mit Doppelstockzügen nicht zu erzielen sind.

Wenn man die S-Bahn Zürich als Vorbild nimmt: Wäre möglich, aber man bräuchte bei deutlich mehr Stationen zwei Gleise pro Richtung mit einem Mittelbahnsteig.
meinst du nicht, Stationen mit Mittel- und Seitenbahnsteige, damit verdoppelt sich die Türenanzahl
Was er wahrscheinlich meint, sind die Konstellationen wie in Wien Mitte, Praterstern und Floridsdorf. Also je ein Mittelbahnsteig für die Züge jeder Richtung.
Das, was haidi meint, gibt es in Wien nicht. Ich kenne sowas nur von München bei der Station "Karlsplatz (Stachus)", dass in Fahrtrichtung auf einer Seite ausgestiegen und in Fahrtrichtung auf der anderen Seite eingestiegen wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bahnhof_M%C3%BCnchen-Karlsplatz.JPG

MK

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Re: 4030.210 in Hainburg und 'Beifang'
« Antwort #39 am: Heute um 18:14:59 »
Was er wahrscheinlich meint, sind die Konstellationen wie in Wien Mitte, Praterstern und Floridsdorf. Also je ein Mittelbahnsteig für die Züge jeder Richtung.

Genau, das hat nämlich die mit Doppelstock-TW und -Wendezügen verkehrende Zürcher S-Bahn an den Tiefbahnsteigen am Zürcher Hauptbahnhof, und dort gibt es zeitweise einen Zugabstand von 120 Sekunden. Für den Fahrplan sind die beiden Gleise auch eins, d.h. auf welchen der beiden Gleise der Zug geleitet wird, wird erst kurz vorher entschieden.
o_O