Meinen dürftigen Informationen nach sind diese Bögen ein großes Problem für die WiLi:
- Sie stehen unter Denkmalschutz, man kann sie daher nicht abreißen und den Platz anders nutzen.
- Sie stehen auf ÖBB-Grund; die Bögen sind vermietet oder verpachtet, die Miete bzw. Pacht bekommt die ÖBB.
- Da in den Bögen teilweise Schäden durch von oben eintretende Nässe entstanden sind, müssen die WiLi das Bauwerk sanieren, also Kosten ohne irgend einen Nutzen für die WiLi.
- Die Idee mit dem "Highline-Park" scheitert (nicht nur, aber vor allem) an der Brücke des Autohändlers. Durch die Zwangspunkte zur Eisenbahn geht sich eine Querung - zumindest barrierefrei und für Radfahrer - nicht aus. (Wer hat dieses auch jede Ästhetik störende Bauwerke eigentlich seinerzeit genehmigt?)
Das stört die ÖBB auch nicht daran die Bögen der Verbindungsbahn im zweiten Bezirk abzureißen. Die sind genau so "hübsch" und waren vermietet. Alles nur ein Frage des wollens und des Geldes.
Ist halt die Frage, ob die Bögen im 2. Bezirk unter Denkmalschutz stehen und vor allem in welchen Zustand sie sind und auch wie lange eine Denkmalgerechte Sanierung dauern und vor allem kosten würde.
Denn ich glaube kaum, dass es im Sinne der Fahrgäste wäre, wenn die Strecke zwar dekmalkonform saniert wird, aber die Strecke dann nicht 13 Monate sondern 3-4 Jahre gesperrt wird und auch das mehrfache von einem Neubau kostet. Denkmalschutz in allen Ehren. Aber man sollte auch abwägen, ob es auch sinnvoll ist, wenn man diese Objekte erhält.
Und bei Bahntrassen bezweifle ich es stark.