Autor Thema: 07.07. - Ende August 2026: Bauarbeiten Floridsdorfer Brücke  (Gelesen 1290 mal)

mike1163, DaedalusBC304, F 748, Hbf und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

t12700

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Positiv hervorzuheben ist, dass der 30er nun als eigenständige Linie fungieren darf und nicht nur sein Dasein als Verstärkerlinie des 31ers lebt.
Das ist nunmal der Sinn einer Verstärkerlinie. Und es ist grundsätzlich auch völlig egal ob der Ast Stammersdorf <-> Floridsdorf während der Sperre von der Linie 30 oder 31 bedient wird, die Anzahl der Züge wird davon jedenfalls auch nicht abhängen.

Katana

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Um den Charakter des 30ers als Verstärker zu erhalten, könnte man den 31er zweigeteilt betreiben. Spräche etwas dagegen? Wäre das nicht für die Floridsdorfer FG weniger irritierend?

Linie U7

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Um den Charakter des 30ers als Verstärker zu erhalten, könnte man den 31er zweigeteilt betreiben. Spräche etwas dagegen? Wäre das nicht für die Floridsdorfer FG weniger irritierend?
Das glaube ich nicht, denn 30 = fährt nur bis Floridsdorf und 31= fährt weiter bis Schottenring. Wenn es nur 30er gibt, ist klar, dass alle Züge in Floridsdorf enden. Ein 31er nur bis Floridsdorf wäre glaube ich verwirrender als das Fehlen des selbigen.

abc

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Im genannten Zeitraum fährt die Linie 31 nur Schottenring - FEP. Ersatzweise wird die Linie 30 verstärkt geführt.
Im selben Zeitraum ist auch die S-Bahn gesperrt und die einzige Alternative nach Floridsdorf ist die U6.

An sich legt man Streckensperren (wenn sie schon nötig sind) in die sommerliche betriebsschwächere Zeit. Wem ist es eingefallen, die Flodo-Brücke in diesem Sommer zu sperren? Da kann von betriebsschwächer keine Rede sein, was passiert, wenn die U6 mal wieder eine Störung hat, ist ja nicht so selten? Das ist schon etwas fahrlässig.

Drei Sommer wird die Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Praterstern gesperrt gewesen sein, und in allen drei Sommern wird man es, trotz langfristiger Ankündigungen, geschafft haben, Ausweichrouten gleichzeitig zu sperren. Alle drei Sommer je einen U4-Abschnitt, einmal den 2er, nun den 31er. (Ist die Brücke eigentlich wenigstens für den ÖBB-SEV uneingeschränkt nutzbar oder ist auch noch mit Staus zu rechnen?) Heuer schaffen sie es auch noch, aus fadenscheinigen Gründen (eine herbeifantasierte Konkurrenz zu einem anderen Event am anderen Ende des Landes) das Donauinselfest in den Zeitraum der S-Bahn-Sperre zu legen; gnädigerweise beginnt die 31er-Sperre erst nach dem DIF.

Es gab und gibt offensichtlich keinerlei Berücksichtigung dieser Baumaßnahme, auch wenn die Sperre langfristig durch die ÖBB angekündigt war. Man war also nicht in der Lage, bei mehrjährigem Vorlauf diese anstehenden Arbeiten anders zu planen - und dann stellt sich die Frau, die als Planungsstadträtin einen großen Teil dieses Versagens verantwortet, auch noch hin und zeigt mit dem Finger auf die ÖBB, weil die nicht ein halbes Jahr vor einem geplanten Großprojekt sämtliche Pläne noch mal über den Haufen wirft? Ich hoffe, die Dame geht endlich in Pension, diese Mischung aus totaler Inkompetenz und Chuzpe ist unerträglich.

Laut dem Aushang heißt die Station "Floridsdorfer Brücke" übrigens neuerdings "Donauinsel".

Vor ein paar Jahren waren U4 und S45 gleichzeitig nach Hütteldorf gesperrt.

Wenn ich mich richtig erinnere, fuhr die S80 an diesem Wochenende auch nicht. 8)

Klingelfee

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Drei Sommer wird die Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Praterstern gesperrt gewesen sein, und in allen drei Sommern wird man es, trotz langfristiger Ankündigungen, geschafft haben, Ausweichrouten gleichzeitig zu sperren. Alle drei Sommer je einen U4-Abschnitt, einmal den 2er, nun den 31er. (Ist die Brücke eigentlich wenigstens für den ÖBB-SEV uneingeschränkt nutzbar oder ist auch noch mit Staus zu rechnen?) Heuer schaffen sie es auch noch, aus fadenscheinigen Gründen (eine herbeifantasierte Konkurrenz zu einem anderen Event am anderen Ende des Landes) das Donauinselfest in den Zeitraum der S-Bahn-Sperre zu legen; gnädigerweise beginnt die 31er-Sperre erst nach dem DIF.


Mir ist es klar, dass dies für die Fahrgäste, die auf die Strecke angewiesen ist, eine unverständliche Maßnahme war.

Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben. Und ob das sinnvoll und auch machbar gewesen wäre, bezweifle ich stark. Oder aber man hätte mit den Baumaßnahmen vor, bzw nach den Sommerferien durchführen. Und auch das halte ich für nicht sinnvoll.

So und jetzt dürft ihr, wenn ihr wollt, wieder über mich herfallen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

abc

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Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben.

Sie hätten es 2023 durchführen können, und dann z.B. gleich die ganze nördliche U4 sperren (zumal es ja dann mit der Stammstrecke eine Alternative gegeben hätte). Nachdem Ulli Sima ja kürzlich erklärt hat, dass ein Jahr für so eine Planung reicht (also zumindest, wenn es ein ÖBB-Projekt ist), hätten es die stadteigenen Wiener Linien einfach mal vorleben können.

Aber ohne Sarkasmus: es wäre besser gewesen, die drei Teilsperren auf unterschiedlichen Abschnitten der U4 in drei Sommern zu einer zusammenzufassen. Dann wäre sie nämlich nur einen Sommer als Alternative zur Stammstrecke ausgefallen.

Insgesamt wäre wahrscheinlich das Verständnis vieler größer, wenn man ansonsten das Gefühl hätte, dass die Wiener Linien versuchen, die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf ihre Fahrgäste so niedrig wie möglich zu halten. Stattdessen ist noch nicht mal SEV auf dem gesamten stillliegenden Abschnitt bei den Wiener Linien Standard. Warum sollte man dem Unternehmen, das solche simple Grundlagen verweigert, zutrauen, Bauarbeiten im Sinne der Fahrgäste zu koordinieren, oder auch nur Interesse daran zu haben?

Katana

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Drei Sommer wird die Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Praterstern gesperrt gewesen sein, und in allen drei Sommern wird man es, trotz langfristiger Ankündigungen, geschafft haben, Ausweichrouten gleichzeitig zu sperren. Alle drei Sommer je einen U4-Abschnitt, einmal den 2er, nun den 31er. (Ist die Brücke eigentlich wenigstens für den ÖBB-SEV uneingeschränkt nutzbar oder ist auch noch mit Staus zu rechnen?) Heuer schaffen sie es auch noch, aus fadenscheinigen Gründen (eine herbeifantasierte Konkurrenz zu einem anderen Event am anderen Ende des Landes) das Donauinselfest in den Zeitraum der S-Bahn-Sperre zu legen; gnädigerweise beginnt die 31er-Sperre erst nach dem DIF.


Mir ist es klar, dass dies für die Fahrgäste, die auf die Strecke angewiesen ist, eine unverständliche Maßnahme war.

Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben. Und ob das sinnvoll und auch machbar gewesen wäre, bezweifle ich stark. Oder aber man hätte mit den Baumaßnahmen vor, bzw nach den Sommerferien durchführen. Und auch das halte ich für nicht sinnvoll.

So und jetzt dürft ihr, wenn ihr wollt, wieder über mich herfallen.
Die Diskussion hatten wir schon x-fach, brauchen wir nicht noch einmal wiederholen.

Um den Charakter des 30ers als Verstärker zu erhalten, könnte man den 31er zweigeteilt betreiben. Spräche etwas dagegen? Wäre das nicht für die Floridsdorfer FG weniger irritierend?
Das glaube ich nicht, denn 30 = fährt nur bis Floridsdorf und 31= fährt weiter bis Schottenring. Wenn es nur 30er gibt, ist klar, dass alle Züge in Floridsdorf enden. Ein 31er nur bis Floridsdorf wäre glaube ich verwirrender als das Fehlen des selbigen.
Die Stammersdorfer sind es gewöhnt, dass 31er nur bis Floridsdorf oder sogar nur bis zum Floridsdorfer Markt fahren um einzuziehen. Und zwar täglich mehrfach.

abc

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Die Diskussion hatten wir schon x-fach, brauchen wir nicht noch einmal wiederholen.

Die Diskussion wiederholt sich ja nicht, weil uns so langweilig ist (okay, vielleicht nicht nur deshalb :) ), sondern weil Wiener Linien bzw. diverse MA einfach nichts dazulernen und die gleichen Fehler immer wieder machen.

coolharry

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Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben. Und ob das sinnvoll und auch machbar gewesen wäre, bezweifle ich stark. Oder aber man hätte mit den Baumaßnahmen vor, bzw nach den Sommerferien durchführen. Und auch das halte ich für nicht sinnvoll.

So und jetzt dürft ihr, wenn ihr wollt, wieder über mich herfallen.

Nächstes Jahr ist zwar die Stammstrecke auf der S-Bahn gesperrt. Die Strecke Floridsdorf -Praterstern aber befahrbar (also über die Donau).
Somit müsste man die Arbeiten auf der Floridsdorfer Brücke nur nächstes Jahr machen und nicht in 3 Jahren. Weil man eben nächstes Jahr für den Abschnitt zumindest Schnellbahn und U6 hätte. Dieses Jahr hast nur die U6. Und die muß zu den paar Straßenbahnfahrgästen fast die gesamte Schnellbahn aus dem Norden aufnehmen. Wenn die U6 mal wieder eine Betriebsstörung hat, dann kannst dir die Kugel geben. Jeder alternative Weg dauert dann mehr als doppelt so lang. Und in die Busse Richtung Praterstern wirst dann einen Schuhlöffel brauchen.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

abc

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Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben. Und ob das sinnvoll und auch machbar gewesen wäre, bezweifle ich stark. Oder aber man hätte mit den Baumaßnahmen vor, bzw nach den Sommerferien durchführen. Und auch das halte ich für nicht sinnvoll.

So und jetzt dürft ihr, wenn ihr wollt, wieder über mich herfallen.

Nächstes Jahr ist zwar die Stammstrecke auf der S-Bahn gesperrt. Die Strecke Floridsdorf -Praterstern aber befahrbar (also über die Donau).
Somit müsste man die Arbeiten auf der Floridsdorfer Brücke nur nächstes Jahr machen und nicht in 3 Jahren. Weil man eben nächstes Jahr für den Abschnitt zumindest Schnellbahn und U6 hätte. Dieses Jahr hast nur die U6. Und die muß zu den paar Straßenbahnfahrgästen fast die gesamte Schnellbahn aus dem Norden aufnehmen. Wenn die U6 mal wieder eine Betriebsstörung hat, dann kannst dir die Kugel geben. Jeder alternative Weg dauert dann mehr als doppelt so lang. Und in die Busse Richtung Praterstern wirst dann einen Schuhlöffel brauchen.

Und das gleiche bei der U4: 2024 Sperre Schwedenplatz - Schottenring, 2025 Schottenring - Friedensbrücke, heuer Schwedenplatz - Landstraße. Wieso hätte man das nicht in einer Sperre abhandeln können?

Und warum war es nicht möglich, den 12er zwei Monate vorher in Betrieb zu nehmen? Dann hätte er auch während der Sommersperre 2025 als Ersatz zwischen der Dresdner Straße und der U1 dienen können. Man hatte immerhin mehrere Jahre Vorlaufzeit. Aber gut, wichtiger war wahrscheinlich, die Strecke kurz vor dem mutmaßlichen Wahltermin in Betrieb zu nehmen, um tolle Fotos machen zu können.

Katana

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Und das gleiche bei der U4: 2024 Sperre Schwedenplatz - Schottenring, 2025 Schottenring - Friedensbrücke, heuer Schwedenplatz - Landstraße. Wieso hätte man das nicht in einer Sperre abhandeln können?
Ich will nichts behaupten, aber eine mögliche Erklärung wäre, dass in der Baubranche die notwendigen Ressourcen nicht verfügbar waren.

luki32

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Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben. Und ob das sinnvoll und auch machbar gewesen wäre, bezweifle ich stark. Oder aber man hätte mit den Baumaßnahmen vor, bzw nach den Sommerferien durchführen. Und auch das halte ich für nicht sinnvoll.

Jetzt wiederholst Du trotz Hinweisen den gleichen Blödsinn nochmals, aber bitte extra für Dich: Die 3-jährige Sperre der Schnellbahn Stammstrecke ist zwischen Praterstern und Hauptbahnhof und tangiert die Floridsdorfer Brücke nicht einmal ein bisschen!
Vorsicht, Bösuser!
Militanter Gegner der Germanisierung der österreichischen Sprache!

Bus

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Im genannten Zeitraum fährt die Linie 31 nur Schottenring - FEP. Ersatzweise wird die Linie 30 verstärkt geführt.
Im selben Zeitraum ist auch die S-Bahn gesperrt und die einzige Alternative nach Floridsdorf ist die U6.

An sich legt man Streckensperren (wenn sie schon nötig sind) in die sommerliche betriebsschwächere Zeit. Wem ist es eingefallen, die Flodo-Brücke in diesem Sommer zu sperren? Da kann von betriebsschwächer keine Rede sein, was passiert, wenn die U6 mal wieder eine Störung hat, ist ja nicht so selten? Das ist schon etwas fahrlässig.

Der Irrglaube ist einfach, das es noch eine betriebsschwache Zeit gibt. Das ist längst überholt. Einzig die Schüler fallen weg, was durch Touristen wieder wettgemacht wird. Dementsprechend überlastet ist das Netzt im Sommer immer.

JochenK

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Warum sollte man dem Unternehmen, das solche simple Grundlagen verweigert, zutrauen, Bauarbeiten im Sinne der Fahrgäste zu koordinieren, oder auch nur Interesse daran zu haben?

Im Sinne der Fahrgäste wird bei den WiLi schon lange nicht mehr agiert, nur mehr aus Parteipolitischen Gründen.
Man sieht halt die 3 Jahre das der Wiener Stadtregierung die Schnellbahn nach wie vor egal ist.

Dieses permanente außerhalb der Schulzeit Gefasele ist so ein Totschlag Argument das man anscheinend innerhalb der WiLi als heiligen Gral
für alles verwendet und vor allem intern solange predigt bis es jeder Mitarbeiter ohne es hinterfragt wiedergibt.

abc

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Aber überlege einmal, wenn die WL auf diese Sperre rücksicht genommen hätte und NICHT gleichzeitig die Arbeiten druchgeführt. Was wäre der Enderfolg gewesen? Man hätte diese Baustellen während der Schulzeit durchführen müssen oder die Arbeiten um 3 Jahre verschieben. Und ob das sinnvoll und auch machbar gewesen wäre, bezweifle ich stark. Oder aber man hätte mit den Baumaßnahmen vor, bzw nach den Sommerferien durchführen. Und auch das halte ich für nicht sinnvoll.

Jetzt wiederholst Du trotz Hinweisen den gleichen Blödsinn nochmals, aber bitte extra für Dich: Die 3-jährige Sperre der Schnellbahn Stammstrecke ist zwischen Praterstern und Hauptbahnhof und tangiert die Floridsdorfer Brücke nicht einmal ein bisschen!

Das ist zum Glück nur eine einjährige Sperre. :) @Klingelfee ging von den drei Sommersperren aus und davon, dass die Sperren nur in den Sommerferien stattfinden können.

Im genannten Zeitraum fährt die Linie 31 nur Schottenring - FEP. Ersatzweise wird die Linie 30 verstärkt geführt.
Im selben Zeitraum ist auch die S-Bahn gesperrt und die einzige Alternative nach Floridsdorf ist die U6.

An sich legt man Streckensperren (wenn sie schon nötig sind) in die sommerliche betriebsschwächere Zeit. Wem ist es eingefallen, die Flodo-Brücke in diesem Sommer zu sperren? Da kann von betriebsschwächer keine Rede sein, was passiert, wenn die U6 mal wieder eine Störung hat, ist ja nicht so selten? Das ist schon etwas fahrlässig.

Der Irrglaube ist einfach, das es noch eine betriebsschwache Zeit gibt. Das ist längst überholt. Einzig die Schüler fallen weg, was durch Touristen wieder wettgemacht wird. Dementsprechend überlastet ist das Netzt im Sommer immer.

Besonders absurd viele Jahre beim 77A, wo man mitten im Grünen Prater und beim Stadionbad davon ausging, dass es in den Sommerferien eine geringere Nachfrage gibt als an Schultagen.

Und das gleiche bei der U4: 2024 Sperre Schwedenplatz - Schottenring, 2025 Schottenring - Friedensbrücke, heuer Schwedenplatz - Landstraße. Wieso hätte man das nicht in einer Sperre abhandeln können?
Ich will nichts behaupten, aber eine mögliche Erklärung wäre, dass in der Baubranche die notwendigen Ressourcen nicht verfügbar waren.

Wir haben doch von Frau Bauingenieuerin h.c. Ulli Sima neulich gelernt, dass man sowas ein halbes Jahr vorher beauftragen kann? ;)