Autor Thema: Type G  (Gelesen 11618 mal)

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sheldor

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Re: Type G
« Antwort #15 am: 28. April 2017, 17:01:01 »
G 818 am Schwarzenbergplatz (noch mit Unterleitungsbetrieb). Hinter der ersten Achse ist das abgesenkte Kontaktschiffchen zu erkennen.

(c) nicht bekannt.

Helga06

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Re: Type G
« Antwort #16 am: 28. April 2017, 17:48:15 »
Ein edles Bild. Danke

martin8721

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Re: Type G
« Antwort #17 am: 28. April 2017, 20:01:49 »
Ein edles Bild. Danke

Und ein Wahnsinn, wie gestochen scharf das Bild ist!  :o

4836er

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Re: Type G
« Antwort #18 am: 28. April 2017, 22:05:23 »
G 818 am Schwarzenbergplatz (noch mit Unterleitungsbetrieb). Hinter der ersten Achse ist das abgesenkte Kontaktschiffchen zu erkennen.

(c) nicht bekannt.

Das Foto ist doch von der Bildstrecke der WL ?!?

luki32

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Re: Type G
« Antwort #19 am: 29. April 2017, 22:10:08 »
G 818 am Schwarzenbergplatz (noch mit Unterleitungsbetrieb). Hinter der ersten Achse ist das abgesenkte Kontaktschiffchen zu erkennen.

(c) nicht bekannt.

Das Foto ist doch von der Bildstrecke der WL ?!?

Es ist ein WL-Foto!
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michael-h

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Re: Type G
« Antwort #20 am: 14. Dezember 2017, 21:10:12 »
G1 996 (II) hat die vergangene unsanfte Begegnung mit einem anderen Verkehrsteilnehmer nicht ganz unbeschadet überstanden. Fotograf und Ort unbekannt.

Zur Fahrzeuggeschichte (Quelle: Straßenbahnjournal-Wiki):

Der Triebwagen 2041 wurde von der Neuen Wiener Tramwaygesellschaft NWT bestellt und 1903 von der Grazer Waggonfabrik mit zwei leistungsschwachen Motoren der Type AB 82 mit je 18,5 kW Leistung geliefert. Die Gemeinde Wien - städt. Straßenbahnen bezeichneten ihn als G1 2041 und nummerierten ihn im Jahr 1906 in G 521 (I) um. Er erhielt 1929 die Plattformverglasung und wurde 1935 in G 996 (II) abermals umbezeichnet. Ab 22. Juli 1940 wurde der Triebwagen nach dem Einbau von stärkeren, aus L bzw. K-Triebwagen ausgebauten D 78w-Motoren mit je 38 kW Leistung wieder als Type G1 bezeichnet und schließlich mit 1. Oktober 1958 ausgemustert.

LG Michi

Hawk

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Re: Type G
« Antwort #21 am: 16. Dezember 2017, 13:02:30 »
Das schaut übel aus!
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

Ferry

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Re: Type G
« Antwort #22 am: 18. Dezember 2017, 10:05:03 »
Das schaut übel aus!

Jo mei, Holzkastenwagen halt. Das Holz leistet den Aufprallkräften nicht viel Widerstand. Deswegen werden heute keine Wagen mehr als Holz gebaut.  ;)
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nord22

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Re: Type G
« Antwort #23 am: 12. Februar 2018, 19:54:57 »
1962 war das Ende der Type G und G1 gekommen. G1 4826 + k1 (k2) bei einer Überstellfahrt in der Vorgartenstraße, mit hoher Wahrscheinlichkeit Richtung Altmateriallager Simmering, der "Unterwelt" der Wiener Straßenbahn, wo damals hunderte Straßenbahnwagen verschrottet wurden (Foto: DI J. Michlmayr, 15.04.1962).

Die Aufnahme dokumentiert den beträchtlichen Umbauaufwand der Holzverglasung, welche wegen hohen Arbeitsaufwands und immenser Kosten nur an 151 von 520 G ausgeführt wurde. Zum Vergleich eine Aufnahme von G 956 im Auslieferungszustand.

nord22

K.u.K Pola

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Re: Type G
« Antwort #24 am: 08. März 2018, 14:46:39 »
Alls neue Mitglied ich Grüße euch.

Es geht um einen TW wahrscheinlich Typ G bin aber nicht sicher,alle sehen ähnlich.Um welcher Modell handelt sich hier?
Die Fotografie stammt aus der K.u.K. Zeit (Pula,Kroatien)

LG

N1

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Re: Type G
« Antwort #25 am: 08. März 2018, 15:31:36 »
Es ist auf jeden Fall kein G, weil G gab's nur in Wien. Außerdem waren die G länger und hatten damit nicht fünf, sondern anfänglich sechs (unterschiedlich große), später dann acht Seitenfenster.
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welt.de

K.u.K Pola

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Re: Type G
« Antwort #26 am: 08. März 2018, 15:46:07 »
Im Strassenbahnjournal habe ich nichts gefunden..

luki32

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Re: Type G
« Antwort #27 am: 08. März 2018, 15:52:04 »
Im Strassenbahnjournal habe ich nichts gefunden..

Im Straßenbahnjournal wirst Du auch nur Sachen über die Wiener Straßenbahn finden, also wird dieser Wagen aus Pula nicht dabei sein.

mfG
Luki
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h 3004

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Re: Type G
« Antwort #28 am: 08. März 2018, 20:05:11 »
Im Buch Straßenbahnbetriebe in Osteuropa II (Lehnhart/Jeanmaire) findest Du ein ähnliches Foto auf Bild 324. Leider gibt der Text auch nicht viel mehr Infos her.

Ferry

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Re: Type G
« Antwort #29 am: 09. März 2018, 09:09:24 »
Es ist auf jeden Fall kein G, weil G gab's nur in Wien. Außerdem waren die G länger und hatten damit nicht fünf, sondern anfänglich sechs (unterschiedlich große), später dann acht Seitenfenster.

Es fehlen etliche für Wiener Straßenbahnwagen typische Einrichtungen: Dachsignal, Bremssteckdose, Wagennummer, Halterung für Brustwandtafel. Außerdem hat der Triebwagen einen Stangenstromabnehmer, die gab's in Wien nie. Der Kupplungspuffer ist deutlich kleiner als die Wiener Bauart, und diese Art der Dachwerbung gab's in Wien auch nie.

Es ist eben ein Fahrzeug für der Straßenbahn von Pula, ähnlich wie die St. Pöltner Wagen für St. Pölten. Keine Ahnung, ob es in Pula tatsächlich Wagentypen gab. Bei kleinen Betrieben mit einem überschaubaren Wagenpark tut man sich das normalerweise nicht an.
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