Autor Thema: [USA] New York  (Gelesen 26021 mal)

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Re: [USA] New York
« Antwort #75 am: 10. Mai 2018, 08:42:29 »
https://www.nytimes.com/interactive/2018/05/09/nyregion/subway-crisis-mta-decisions-signals-rules.html

ein sehr interessanter Artikel mit interaktiven Grafiken, der das Problem der U-Bahn ausführlich erklärt
Harald A. Jahn, www.tramway.at

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Re: [USA] New York
« Antwort #76 am: 10. Mai 2018, 22:12:40 »
ein sehr interessanter Artikel mit interaktiven Grafiken, der das Problem der U-Bahn ausführlich erklärt

Wow, das nenn' ich mal ausführliche Information!
Liebe Fahrgäste: Der Zug ist abgefahren.

Katana

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Re: [USA] New York
« Antwort #77 am: 06. Januar 2019, 02:30:45 »
Die MTA hat die Spontan-doch-nicht-Störung erfunden: https://orf.at/stories/3106538/

Ein paar Passagen daraus:
Zitat
Ein Tunnel der New Yorker U-Bahn-Linie L, die Manhattan mit Brooklyn verbindet, hätte ab Ende April für 15 Monate wegen dringlicher Reparaturarbeiten gesperrt werden sollen. Hunderttausende Menschen im Einzugsgebiet wären betroffen gewesen, die „L-Train Apocalypse“ wurde vorausgesagt. Nun wurde diese überraschend abgewendet.

Grund für die ursprünglich geplante Sperre waren durch den Hurrikan „Sandy“ 2012 verursachte Schäden am Canarsie-Tunnel durch den East River. Gleise, Signale, Weichen, Kabel für Strom, Anzeigen und Kommunikation sowie Lichter und Gemäuer harren einer Reparatur oder einer Erneuerung, nachdem im Zuge von „Sandy“ ein elf Kilometer langer Teil der Bahntunnel überflutet worden war.

Der ursprüngliche Plan, den die MTA nach langer öffentlicher Debatte geschmiedet hatte, sah die vollständige Schließung eines Teils der L-Linie vor. Eine beschädigte Betonwand, die den Tunnel auskleidet und Stromkabel umschließt, sollte abgerissen und neu aufgebaut werden. Nun ist geplant, Kabel entlang der Innenseite der Tunnel auf Gestellen zu installieren und die alten Kabel dort zu belassen, wo sie sind.

"Es ist fraglich, ob eine über Weihnachten überlegte Hau-ruck-Aktion tatsächlich besser ist als das, was die MTA jahrelang geplant hat“, zitierte die „New York Times“ John Raskin, Chef der Riders Alliance, die Pendlerinteressen vertritt.

Und auch bei New Yorks Stadtchef Bill de Blasio wollte vorerst keine Euphorie aufkommen. „Wenn diese neue Strategie echt ist, dann denkt der Bürgermeister, dass das sehr gute Nachrichten für die Fahrgäste der Linie L sind“, ließ er über seinen Sprecher ausrichten. Die MTA habe allerdings dringenden Erklärungsbedarf, wie der plötzliche Sinneswandel zustande gekommen sei.

Hat der POTUS Einfluss bei der MTA? Die Spontanität spricht dafür. ;D