Autor Thema: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute  (Gelesen 739 mal)

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Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« am: 27. September 2017, 10:14:50 »
Für die Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
Petition des Regional- und Verkehrsforum Waldviertel und der Verkehrswende NÖ



Die Donauuferbahn zwischen Lehen-Ebersdorf (nahe Emmersdorf) und Weins (19km) steht unmittelbar vor dem Abriss. Das wäre eine unglaubliche Zerstörung von NÖ Kulturgut und Infrastruktur, obwohl ein großes Schotterwerk entlang der Strecke mehr als 100.000 Tonnen Bahnschotter/Jahr mit der Bahn transportieren kann. Die durchgehende Bahnstrecke von Wien über Krems nach Linz nördlich der Donau sollte nicht für immer zerstört werden. Eine durchgehende und modernisierte Bahnlinie Wien-Linz sollte nicht für immer durch ein Loch unterbrochen werden.

Nicht nur auf oberösterreichischer Seite bis zur NÖ Grenze, sondern auch in der Wachau wurden die Gleisanlagen durch die NÖVOG modernisiert. Auch alle oberösterreichischen Gemeinden haben sich für die Fortführung der Donauuferbahn ausgesprochen. Auf der Bahnroute Wien-Krems-Linz (nördlich der Donau sollte nicht für immer ein 19 km langes Loch gerissen werden.

Noch weiterer zusätzlicher Schwerverkehr würde die Lebensqualität beeinträchtigen – Die Donauuferbahn ist ein wesentlicher Faktor im niederösterreichischen und oberösterreichischen Donauraum. Die lokale Bevölkerung identifiziert sich mit ihrer Bahn, die Schiene ist ein wesentlicher Beitrag zur Mobilität der Menschen und eine Ersatzroute bei Problemen auf der Hauptstrecke oder bei Hochwasser.

Ein großer Betrieb entlang der Strecke ist interessiert, weiter etwa 100.000 Tonnen Bahnschotter (und in Zukunft noch wesentlich mehr) mit der Bahn zu transportieren, – und hätte das einem nun im Raum stehenden Seilbahnprojekt über die Donau vorgezogen, aber möchte verständlicherweise nicht im wesentlichen allein die Bahnstrecke finanzieren.

Dies alles geschieht in Zeiten, in denen notwendige Maßnahmen gegen die Klimakrise gerade im Verkehrsbereich unbestritten sind. Ist es zu verantworten, dass eine Verkehrsinfrastruktur an der NÖ-Landesgrenze zerstört wird? Soll eine notwendige und zukunftsweisende Infrastruktur daran scheitern, dass das Land NÖ nicht willig ist, einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag für eine Sanierung zu investieren? Soll es wirklich so sein, dass eine benutzbare Bahnstrecke abverkauft und zerstört wird?

Mit dieser Petition appellieren wir insbesondere an Landeshauptfrau Mikl-Leitner, lassen Sie diese Zerstörung eines wesentlichen Kulturguts nicht zu!
Nehmen Sie den Menschen im Donauraum ihre Bahn und ihre umweltfreundliche Mobilität nicht weg!
Lassen Sie die Donauuferbahn am Leben!


https://donauuferbahn.aktivist.in/
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!

Linie 360

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Re: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« Antwort #1 am: 27. September 2017, 10:26:38 »
Wird schwierig bis unmöglich, da die Bahn im Abschnitt Weins-Isperdorf<->Emmersdorf nicht nur stillgelegt, sondern mittlerweile auch aufgelassen wurde und rein rechtlich keine Eisenbahn mehr ist!

Ps.: Mit dem Schotterwerk ist das Hartsteinwerk (in) Loja gemeint!

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Re: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« Antwort #2 am: 27. September 2017, 13:34:24 »
Dazu fällt einem eigentlich nur ein einziges Wort ein: "Niederösterreich" ::)
"das korrupteste Nest auf dem weiten Erdenrund"
Mark Twain über die Wienerstadt.

coolharry

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Re: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« Antwort #3 am: 27. September 2017, 16:57:22 »
Man kann Tote nicht mehr lebendig machen. Und nur weils existiert fährt auch keiner drauf.
Das Glück ist ein Vogerl. Wenns knallt ist es weg.

U4

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Re: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« Antwort #4 am: 27. September 2017, 17:30:55 »
Dazu fällt einem eigentlich nur ein einziges Wort ein: "Niederösterreich" ::)
Richtigerweise: Pröll und Mikl-Leitner denn das Land kann nichts für seine Politiker

Paulchen

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Re: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« Antwort #5 am: 27. September 2017, 17:33:16 »
Dazu fällt einem eigentlich nur ein einziges Wort ein: "Niederösterreich" ::)
Richtigerweise: Pröll und Mikl-Leitner denn das Land kann nichts für seine Politiker

Naja. Irgendwer hat die ÖVP schon auch gewählt.

hema

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Re: Rettung der Donauuferbahn in letzter Minute
« Antwort #6 am: 27. September 2017, 17:48:13 »
"Nur die allergrößten Kälber wählen ihre Schlächter selber!"
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