Autor Thema: Und täglich grüßt das Murmeltier ...  (Gelesen 383529 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

haidi

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 15657
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #825 am: 13. Dezember 2022, 14:11:55 »
Die Radfahrinfrastruktur ist unter jeder Kritik, die "Breite" der Radwege unzureichen, insbesondere bei Zweirichtungsradwegen. Auch die StVO benachteiligt die Radfahrer, die Vorrang habend vor Überfahrten auf 10 km/h abbremsen müssen. Man stelle sich den Aufschrei vor, müssen die Autofahrer auf Vorrangstraßen vor jeder Kreuzung auf 10 km/h abbremsen.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

coolharry

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 6890
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #826 am: 13. Dezember 2022, 15:04:09 »
Die Radfahrinfrastruktur ist unter jeder Kritik, die "Breite" der Radwege unzureichen, insbesondere bei Zweirichtungsradwegen. Auch die StVO benachteiligt die Radfahrer, die Vorrang habend vor Überfahrten auf 10 km/h abbremsen müssen. Man stelle sich den Aufschrei vor, müssen die Autofahrer auf Vorrangstraßen vor jeder Kreuzung auf 10 km/h abbremsen.

Also das "abbremsen" vor ungeregelten Radfahrüberfahrten, sehe ich als so kleines Problem an, das es eigentlich nur deppert ist, wenn die Polizei es gerade kontrolliert.
Es gibt aber halt Stellen wo das durchaus notwendig ist und Stellen wo das absolut nicht notwendig ist.
Aus persönlicher Erfahrung sind schmale (Platz 3.), teilweise zig zack führende (Platz 2.) und an an den unmöglichsten Stellen aufhörende Radwege (Sieger der nervigsten Radprobleme) das weitaus größere Problem. Auch Ampelschaltungen die komplett fürn a sind, gepaart mit unmöglicher Radwegführung. Aber jetzt sind wir weit im OT.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

haidi

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 15657
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #827 am: 13. Dezember 2022, 15:35:27 »
Also das "abbremsen" vor ungeregelten Radfahrüberfahrten, sehe ich als so kleines Problem an, das es eigentlich nur deppert ist, wenn die Polizei es gerade kontrolliert.
Es gibt aber halt Stellen wo das durchaus notwendig ist und Stellen wo das absolut nicht notwendig ist.
Gäbe es keine Radwege gäbe es solche Stellen nicht.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

MK

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1758
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #828 am: 13. Dezember 2022, 15:54:49 »
Wie oft werden auf der Straße geparkte Autos, im Vergleich zu Fahrrädern, geklaut?

Seltener, nur interessiert sich die Polizei für Autodiebe tatsächlich.
Wanderer, kommst du nach Liechtenstein,
tritt nicht daneben, tritt mitten rein!

Elin Lohner

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3409
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #829 am: 13. Dezember 2022, 16:07:15 »
Wie oft werden auf der Straße geparkte Autos, im Vergleich zu Fahrrädern, geklaut?

Seltener, nur interessiert sich die Polizei für Autodiebe tatsächlich.
Liegt wahrscheinlich auch daran, dass Autos, im Gegensatz zu Fahrrädern, über Kennzeichen und einer Fahrzeug-Identifizierungsnummer verfügen und daher auch in Datenbanken registriert sind und es daher leichter ist in dem Fall zu ermitteln. (Ist nur eine Vermutung meinerseits)
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

maybreeze

  • Zugführer
  • *
  • Beiträge: 650
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #830 am: 13. Dezember 2022, 17:22:39 »
Dabei wär's einfach, denn die Rad-Hersteller könnten ja auch eine "Fahrgestellnummer" in den Rahmen fräsen, die bei einer Rad-Diebstahlsmeldung angegeben werden kann.

Elin Lohner

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3409
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #831 am: 13. Dezember 2022, 17:26:13 »
Dabei wär's einfach, denn die Rad-Hersteller könnten ja auch eine "Fahrgestellnummer" in den Rahmen fräsen, die bei einer Rad-Diebstahlsmeldung angegeben werden kann.
Falls das bei den Motorrädern bereits gehandhabt wird, dann könnte man das selbe Prinzip auch bei den Fahrrädern anwenden.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

MK

  • RBL-Disponent
  • ***
  • Beiträge: 1758
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #832 am: 13. Dezember 2022, 17:31:50 »
Bis 2012 wurden Fahrräder von der Polizei kostenlos codiert und registriert. Hat man dann wohl aus Spargründen eingestellt.
Wanderer, kommst du nach Liechtenstein,
tritt nicht daneben, tritt mitten rein!

Klingelfee

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 16056
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #833 am: 13. Dezember 2022, 17:40:56 »
Bis 2012 wurden Fahrräder von der Polizei kostenlos codiert und registriert. Hat man dann wohl aus Spargründen eingestellt.

Bei Arbö und ÖAMTC können Mitglieder ein Fahrrad immer noch codieren registrieren lassen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Bus

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3678
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #834 am: 13. Dezember 2022, 18:23:37 »
Bis 2012 wurden Fahrräder von der Polizei kostenlos codiert und registriert. Hat man dann wohl aus Spargründen eingestellt.

Bei Arbö und ÖAMTC können Mitglieder ein Fahrrad immer noch codieren registrieren lassen.

Was leider kaum was bringt. Meist werde die Dinger im Ausland verscherbelt oder zumindest die Ersatzteile.
Radklau ist halt einfach, braucht keinen Führerschein und sonstige Kenntnisse und wird auch kaum geahndet. Seit der Ostöffnung hat sich nichts geändert und verleidet einem in Wien auch nur einen Einkauf mit dem Rad zu tätigen.

nord22

  • Geschäftsführer
  • *
  • Beiträge: 15285
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #835 am: 13. Dezember 2022, 19:39:47 »
Unter https://www.krone.at/2880677 wird folgendes berichtet:
"STÖRUNGEN WERDEN MEHR
Ausfälle, Warten: Öffi-Fahren wird zum Glücksspiel
Pendler stehen zurzeit lange in der Kälte. Viele Störungen, Ausfälle und die ausgedünnten Intervalle sorgen regelmäßig für Chaos. Die Lage bei den Wiener Linien ist prekär.

Wieder einmal kein guter Start in den Tag für die leidgeplagten Öffi-Fahrer. Inmitten der Frühspitze kam es am Dienstag zu mehreren Verzögerungen bei den U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U4. Da ließ das Chaos natürlich nicht lange auf sich warten. Bei der U4 hielt die Störung sogar bis zum frühen Nachmittag an. Vor der Endstation Heiligenstadt kommt es indes seit Monaten zu Stehzeiten. Von den Wiener Linien heißt es dazu: „Im Zuge von Störungsbehebungen wird in Heiligenstadt nur ein Gleis angefahren.“

Generell gibt es jedoch bereits seit längerer Zeit Ausfälle, Kurzführungen oder aber unzumutbare Wartezeiten - wir berichteten. So viel steht fest: Die Lage bei der Wiener Linien ist angespannt.Auf manchen Linien ist wegen fehlender Fahrer zu manchen Tageszeiten sogar nur noch eine Garnitur unterwegs. Wartezeiten von 30 Minuten und mehr am Abend sind inzwischen Alltag.

Was sind die Gründe dafür? „Es kann immer wieder zu kurzfristigen Ausfällen kommen, die nicht in unserem Einflussbereich liegen, etwa aufgrund von Rettungs- oder Polizeieinsätzen, Demos bzw. Verkehrsbehinderungen, aber auch Falschparkern.“ Schuld sind also immer die anderen.

Grüne erhöhen jetzt Druck auf Stadtregierung
Auch den Öffi-begeisterten Grünen reicht es jetzt. Die mangelnde Verlässlichkeit ruiniere den guten Ruf der Wiener Linien, erklärt Gemeinderätin Heidi Sequenz (Grüne). Zufällig ausgefallene Züge lassen das Öffi-Fahren mittlerweile zum Glücksspiel werden und immer mehr Menschen zu Auto oder Fahrrad greifen. Die Stadt müsse hier schleunigst gegensteuern, damit der öffentliche Verkehr keine Fahrgäste verliert. Sequenz hat im Gemeinderat eine Anfrage an Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) gestellt.
Sie kritisiert, dass vor allem die Flächenbezirke Floridsdorf und Donaustadt mit schlechter Anbindung kämpfen und sich gute Bus- und Straßenbahnlinien wünschen würden."

nord22



Elin Lohner

  • Obermeister
  • *
  • Beiträge: 3409
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #836 am: 13. Dezember 2022, 19:54:58 »
Unter https://www.krone.at/2880677 wird folgendes berichtet:
"STÖRUNGEN WERDEN MEHR
Ausfälle, Warten: Öffi-Fahren wird zum Glücksspiel
Pendler stehen zurzeit lange in der Kälte. Viele Störungen, Ausfälle und die ausgedünnten Intervalle sorgen regelmäßig für Chaos. Die Lage bei den Wiener Linien ist prekär.

[...]

Generell gibt es jedoch bereits seit längerer Zeit Ausfälle, Kurzführungen oder aber unzumutbare Wartezeiten - wir berichteten. So viel steht fest: Die Lage bei der Wiener Linien ist angespannt.Auf manchen Linien ist wegen fehlender Fahrer zu manchen Tageszeiten sogar nur noch eine Garnitur unterwegs. Wartezeiten von 30 Minuten und mehr am Abend sind inzwischen Alltag.
Die Tagespresse nimmt sich die Wiener Linien ebenfalls vor, wo sie melden, dass die Personalnot mit Schlittenhunden ausgeglichen wird.

Man könnte, wenn es so weiter geht, auch gleich wieder die Pferdetramway einführen. :-X
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Oskar

  • Fahrer
  • ***
  • Beiträge: 379
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #837 am: 13. Dezember 2022, 20:53:50 »
Gut, dass die Krone sich des Themas annimmt, denn das ist den Roten bestimmt nicht ganz wurscht (im Gegensatz zu den Äußerungen der Grünen...)! Hoffentlich bleibt sie am Thema dran - und nimmt gleich auch die Maskenpflicht ins Visier... 8) Schade, dass nächstes Jahr nicht gewählt wird in Wien... ;)

Hauptbahnhof

  • Verkehrsführer
  • *
  • Beiträge: 2544
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #838 am: 14. Dezember 2022, 19:02:28 »
Am 5er dürften wieder einmal mindestens zwei Fahrzeuge fehlen.

tramway.at

  • Referatsleiter
  • *
  • Beiträge: 8398
    • www.tramway.at
Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...
« Antwort #839 am: 15. Dezember 2022, 10:14:07 »
Aus dem Falter-Morgenmail:


Warten, bis die Bim kommt

Lange Wartezeiten sind bei Wiener Straßenbahnen aktuell keine Seltenheit – und sorgen für immer mehr Ärger bei den Fahrgästen. Was sind die Gründe für die Verspätungen und warum regt uns das so auf?

Ihr Gefühl täuscht Sie nicht. Die Störungen und Verspätungen bei den Wiener Linien nehmen zu. Laut der Open-Source-Datenbank* der Wiener Linien waren Busse, U-Bahnen oder Bims 2021 dreimal so oft unpünktlich wie im Jahr davor.

Bei zwei Millionen Fahrgästen seien „Verspätungen oder Störungen leider nicht zu 100 Prozent vermeidbar”, sagt eine Sprecherin der Wiener Linien – auch weil die Ursachen oftmals nicht im „Einflussbereich” der Wiener Linien liegen würden: „Es gibt verschiedene Gründe, warum es zu kurzfristigen Ausfällen und Verzögerungen kommen kann: z.B. Polizei- und Rettungseinsätze oder Demonstrationen.” Aber protestierende Corona-Leugner und Falschparker erklären die langen Wartezeiten noch nicht. Derzeit kommt so einiges zusammen.

    Mehr externe Einflüsse

Die Polizei-, Feuerwehr- und Rettungseinsätze sind in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Vorjahr wurden mit 3.080 Einsätzen fast doppelt so viele gezählt wie 2016. Und 2021 war das Jahr der Corona-Demos: 214 mal haben Kundgebungen zu Öffi-Störungen geführt, so häufig wie nie zuvor (2020 waren es 121 gewesen, 2016 nur 43). Auch wegen Autofahrern, die verkehrsbehindernd parken und dabei Schienenwege blockieren, kommt es immer öfter zu Verspätungen. Im Jahr 2021 wurden Bims 1.808 mal durch Autos blockiert – das entspricht fünf Störungen pro Tag (schauen Sie mal durch, es ist erstaunlich, wie oft jemand falsch parkt). Ein Jahr zuvor waren es mit 1.649 zumindest einen Hauch weniger gewesen. Zudem kommt es laut dem Verkehrsexperten Günter Emberger im Winter besonders oft zu Störungen wegen Falschparkern. Der Grund: Wenn am Randstein Schnee liegt, stellen Lenker ihre Fahrzeuge weiter in der Fahrbahn ab. Und sie bleiben bei eisigen Straßen öfter hängen.

    Pensionierungen und Krankenstände

Zu den genannten externen Faktoren kommt derzeit ein eklatanter Personalmangel. Alleine heuer gehen 600 der insgesamt 8.700 Mitarbeiter bei den Wiener Linien in Pension. Vor allem Bim- und Busfahrer fehlen. Seit November gibt es bei elf Bim- und Buslinien deshalb ausgedehnte Intervalle. Kommen wie derzeit noch vermehrt Ausfälle wegen Krankheit hinzu, führt das schon mal zu längeren Wartezeiten. „Wir bedauern das sehr und setzen deshalb viele Maßnahmen, um bald wieder in gewohnter Verlässlichkeit unterwegs zu sein”, sagt eine Sprecherin.

Aktuell läuft eine Recruiting-Kampagne für rund 190 Bim- und 90 Busfahrerstellen, die derzeit besetzt werden können. Die Wiener Linien haben die Zahl der Ausbildungsplätze verdoppelt und versuchen, pensionierte Lenker zu animieren, sich wieder hinter das Steuer zu setzen. Zudem testet das Unternehmen seit Herbst eine Viertagewoche, bietet mehr Teilzeitstellen und kostenlose Deutschkurse für fremdsprachige Mitarbeiter an. 

    Defekte Fahrzeuge

Die Zahl der Störungen, die auf schadhafte Fahrzeuge zurückzuführen sind, haben sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Johann Schneider, Mobilitätsdesigner und ehemaliger Sprecher der Initiative Platz für Wien, schreibt auf Twitter, die Wiener Linien hätten die Straßenbahn seit Jahren vernachlässigt und stattdessen viel Geld in die neuen U-Bahn-Linien U2xU5 gesteckt, die in der ersten Ausbaustufe bis 2024 rund 2,1 Milliarden Euro kosten. (Zum desolaten Zustand des Schienennetzes gab es im FALTER.morgen bereits im Vorjahr eine ausführliche Serie von Bernhard Odehnal).

Von den Wiener Linien heißt es, dass heuer rund 37 Millionen Euro in die Modernisierung der Straßenbahn-Infrastruktur fließen. Den Anstieg der Störungen wegen schadhafter Fahrzeuge will das Unternehmen übrigens nicht bestätigen (siehe Anmerkung am Ende). Im Gegenteil: „Die Fahrzeuge werden immer besser", so eine Sprecherin.

    Komfortverlust

Wir sind es gewohnt, dass die nächste U-Bahn in drei und die nächste Bim in fünf Minuten kommt. In den vergangenen Jahren waren auch die Ausfälle verschwindend gering – 2017 lagen sie beispielsweise 0,8 Prozent. Und genau das schätzen die Wiener an ihren Öffis: In einer Umfrage vom Frühjahr 2019 haben Fahrgäste die dichten Intervalle und die Zuverlässigkeit der Wiener Linien besonders gut bewertet.

Dass es derzeit zu überdurchschnittlich langen Wartezeiten kommt und man sich dann auch noch in gesteckt volle Garnituren quetschen muss, verärgert viele Fahrgäste auch, weil sie einiges an Komfort einbüßen und sich im schlimmsten Fall sogar ein alternatives Verkehrsmittel suchen müssen. Aber: „Man muss die Kirche im Dorf lassen. Wien hat nach wie vor ein vergleichsweise sehr gutes Verkehrssystem”, sagt Verkehrsexperte Günter Emberger: „Ich kenne keine Weltstadt, wo U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen 18 Stunden am Tag flächendeckend benutzbar sind.”

* Laut Wiener Linien lassen die Open-Source-Daten keine statistische Interpretation zu. „Die Zahlen von f59.at sind nicht repräsentativ, da die Datenquelle für eine zeitnahe Information der Kundinnen und Kunden vorgesehen ist und nicht für eine statistische Auswertung. Die interne Kategorisierung ist genauer, weshalb es schwierig ist, diese direkt auf die Kategorisierung von f59.at umzulegen", sagt eine Sprecherin. Wie der Anstieg dann zu erklären ist und wie die Zahlen aus der internen Kategorisierung aussehen, konnte das Unternehmen vor Redaktionsschluss nicht beantworten.
Harald A. Jahn, www.tramway.at