Autor Thema: Type Z: Der "Amerikaner"  (Gelesen 206299 mal)

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Straßenbahn Graz

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #435 am: 19. Juni 2022, 21:59:49 »
Man sieht hier wieder wie liebevoll mit historisch wertvollen Fahrzeugen umgegangen wird. Abgestellt in der Wiese bereit für den Schrotthändler.
Ein paar Beispielbilder von der nachstehenden Internetseite

Derzeit wird im Museum gebaut. Daher mussten die Wagen bis auf wenigen unterm linken Flugdach ausgelagert werden. Irgendwann geht halt der Platz aus. Dazukommt das der Z nicht gerade schlank ist. So wäre er in der Steyrergasse nicht wirklich durch die Hallentore gekommen. Bis jetzt war das nie ein Problem, doch heuer haben wohl einige A...löcher gefallen daran gefunden den Wagen zu verunstalten. Warum, wieso, weshalb weiß keiner, da keiner in die Hirne der Gschroppen* schauen kann. Finde es aber super, dass man hier gleich den Verein angeht ohne irgendwas über den Hintergrund zu wissen.

*Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

KSW

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #436 am: 19. Juni 2022, 22:15:09 »
Nebenbei bemerkt: das ist keine Wiese, sondern ein Rasengleis   ;)

TARS631

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #437 am: 19. Juni 2022, 22:33:47 »
Sie haben recht ich habe keine Ahnung von den Hintergründen und möchte mich hiermit für meine Aussage entschuldigen.
Nachdem ich die Bilder im Internet gesehen habe und ich bin nur vom optischen Eindruck ausgegangen war mein erster Gedanke man lässt den Wagen verschrotten.
Bitte nochmals um Entschuldigung

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #438 am: 19. Juni 2022, 22:37:46 »
war im Z nicht eine Modellbahnanlage installiert (was das Fehlen der Sitzlehnen erklären würde)?
Harald A. Jahn, www.tramway.at

Straßenbahn Graz

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #439 am: 19. Juni 2022, 22:42:55 »
war im Z nicht eine Modellbahnanlage installiert (was das Fehlen der Sitzlehnen erklären würde)?

Ja. Die fehlenden Sitzpolster sind übrigens alle noch vorhanden.

Linie106

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #440 am: 20. Juni 2022, 08:17:16 »
laut den Kollegen vom Styria-Mobile Forum sind mittlerweile Scheiben eingeschlagen und Türen aufgebrochen.
Auf den deposit-Fotos sehen die Scheiben noch ganz aus?

https://www.styria-mobile.at/home/smf/index.php/topic,51.msg2054.html#msg2054

Ferry

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #441 am: 20. Juni 2022, 09:32:34 »
laut den Kollegen vom Styria-Mobile Forum sind mittlerweile Scheiben eingeschlagen und Türen aufgebrochen.
Auf den deposit-Fotos sehen die Scheiben noch ganz aus?

https://www.styria-mobile.at/home/smf/index.php/topic,51.msg2054.html#msg2054

Es ist halt leider so, dass allgemein zugängliche Objekte oft Opfer von Vandalismus werden. Reicht ja schon aus, wenn ein paar B'soffene daherkommen und sich gegenseitig aufstacheln ("Des traust di nie!"). Wenn die nicht zufällig in flagranti erwischt werden, hat man kaum eine Chance, das zu verhindern und Schadenersatz zu  verlangen.

Wäre es nicht möglich gewesen, mit den GVB zu reden und die Wagen vorübergehend auf Bahnhofsgelände unterzubringen?
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

KSW

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #442 am: 20. Juni 2022, 09:38:14 »
Wäre es nicht möglich gewesen, mit den GVB zu reden und die Wagen vorübergehend auf Bahnhofsgelände unterzubringen?
Aufgrund der Wagenbreite wäre aber eine Überstellung mitunter nur am Tieflader möglich gewesen.

Bahnpetzi

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #443 am: 20. Juni 2022, 10:02:39 »
Wäre es nicht möglich gewesen, mit den GVB zu reden und die Wagen vorübergehend auf Bahnhofsgelände unterzubringen?
Aufgrund der Wagenbreite wäre aber eine Überstellung mitunter nur am Tieflader möglich gewesen.

Während der Nachtstunden in der betriebslosen Zeit wäre doch eine Überstellung im Gleisnetz möglich oder?

Tunafish

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #444 am: 20. Juni 2022, 10:13:21 »
Erst 1776 erhielten die USA eine offizielle Flagge im Rahmen der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_der_Vereinigten_Staaten

Die 1776 wird wohl auf die Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung abzielen, nicht nur auf die Flagge. Diese Jahreszahl kennt jeder Amerikaner und verbindet sie mit der Unabhängigkeit und Entstehung der USA, davor waren es die Thirteen Colonies.

KSW

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #445 am: 20. Juni 2022, 11:06:44 »
Wäre es nicht möglich gewesen, mit den GVB zu reden und die Wagen vorübergehend auf Bahnhofsgelände unterzubringen?
Aufgrund der Wagenbreite wäre aber eine Überstellung mitunter nur am Tieflader möglich gewesen.

Während der Nachtstunden in der betriebslosen Zeit wäre doch eine Überstellung im Gleisnetz möglich oder?
Schwer zu sagen, gut möglich, dass das eine oder andere Verkehrszeichen oder Ampelmast schon noch im Weg sein könnte. Bei der Ulf-Testfahrt seinerzeit musste auch ab und an die Flex ran, damit der Wagen weiterfahren konnte - und der Z ist noch breiter.

martin8721

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #446 am: 20. Juni 2022, 11:27:55 »
Wäre es nicht möglich gewesen, mit den GVB zu reden und die Wagen vorübergehend auf Bahnhofsgelände unterzubringen?
Aufgrund der Wagenbreite wäre aber eine Überstellung mitunter nur am Tieflader möglich gewesen.

Während der Nachtstunden in der betriebslosen Zeit wäre doch eine Überstellung im Gleisnetz möglich oder?
Schwer zu sagen, gut möglich, dass das eine oder andere Verkehrszeichen oder Ampelmast schon noch im Weg sein könnte. Bei der Ulf-Testfahrt seinerzeit musste auch ab und an die Flex ran, damit der Wagen weiterfahren konnte - und der Z ist noch breiter.

Und vermutlich hätten an einigen Stellen auch Z-Sehnen gelegt werden müssen, damit der Stromabnehmer in manchen Kurven nicht den Kontakt zur Oberleitung verliert. Wobei ich annehme, dass der Wagen derzeit eh nicht aus eigener Kraft fahren kann und eher geschleppt werden würde?

Ferry

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #447 am: 20. Juni 2022, 11:53:50 »
Und vermutlich hätten an einigen Stellen auch Z-Sehnen gelegt werden müssen, damit der Stromabnehmer in manchen Kurven nicht den Kontakt zur Oberleitung verliert. Wobei ich annehme, dass der Wagen derzeit eh nicht aus eigener Kraft fahren kann und eher geschleppt werden würde?

Ja, der Wagen ist nicht fahrtauglich, er hätte geschleppt werden müssen. Z-Sehnen wären also nicht nötig gewesen.

Aber irgendwie ist er seinerzeit ja nach Mariatrost gekommen, also denke ich, dass auch ein Rücktransport in derselben Form möglich gewesen wäre.
Weißt du, wie man ein A....loch neugierig macht? Nein? - Na gut, ich sag's dir morgen. (aus "Kottan ermittelt - rien ne va plus")

KSW

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Re: Type Z: Der "Amerikaner"
« Antwort #448 am: 20. Juni 2022, 12:55:15 »
Aber irgendwie ist er seinerzeit ja nach Mariatrost gekommen, also denke ich, dass auch ein Rücktransport in derselben Form möglich gewesen wäre.
Eh, er kam auf der Straße....