Autor Thema: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau  (Gelesen 16005 mal)

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Klingelfee

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #15 am: 03. Dezember 2019, 15:17:51 »
Ebenso brauchst man endlich den Lückenschluss des Autobahnringes um Wien, damit der Transitverkehr endlvon den Stadtautobahn verschwindet.

Welcher Transitverkehr? Hast du dir schon einmal die Nummerntafeln von den ganzen Fahrzeugen dort angeschaut? Und wenn auf einem LKW "RO" oder "BG" steht, ist das oft auch ein lokaler Verkehr. Der Transit geht entweder über die A21 oder die Slowakei.

Dann bist offensichtlich nie auf der A5 unterwegs. Der ganze Schwerverkehr fährt, weil er keine andere Alternative hat entweder direkt über die S2 oder S2 und A22 zur A23 und dann weiter auf die A4.
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schaffnerlos

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #16 am: 03. Dezember 2019, 15:27:17 »
Gib einmal im Routenplaner deiner Wahl Brünn – Győr ein und staune, über welche Strecke die LKWs fahren. :lamp:

coolharry

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #17 am: 03. Dezember 2019, 15:31:30 »
Man kann nur hoffen dass diese unsägliche "Stadtstraße" schon im Keim erstickt und zusammen mit dem Lobautunnel endgültig abgedreht wird, wenn die Grünen ab der nächsten GR-Wahl eine deutlich größere Rolle in der Wr. Stadtregierung spielen werden. Sollte nicht wieder irgendein Skandal passieren.
Die Gegend ist mit der U-Bahn bestens versorgt, am ehesten dass man noch Eine weitere transdanubische Straßenbahntangente und weitere Feinerschließungen mit der Straßenbahn baut.

Offensichtlich wohnst du nicht im 22. Bezirk. Denn sonst würdest du nicht so reden.

Ebenso brauchst man endlich den Lückenschluss des Autobahnringes um Wien, damit der Transitverkehr endlvon den Stadtautobahn verschwindet.

Hier bin ich einmal Klingelfees Meinung. Der Vekehr auf den Straßen durchs bewohnte Gebiet ist extrem stark. Die Verkehrsberuhigung des Lobauvorlandes hängt vom Lobautunnel ab. Und nicht nur dort. Ohne Tunnel hats massive Verkehrszunahmen auf Breitenleer und Erzherzog Karl Straße zu erwarten (Mehr Verkehr heißt eigentlich mehr Stau, fließen tut da in der früh eh schon kaum mehr was). Ebenso am Biberhaufenweg (dann weiter Raffineriestraße; Dort störts aber keinen). Auf der Hirschstettner Straße kann der Verkehr eh kaum mehr zunehmen. Gibts dort eh schon fast rund um die Uhr Stau (gut zwischen 22 und 5 Uhr früh nicht) vor der Ampel mit der Süßenbrunner Straße/Stadlauer Straße. Wenn schon dauer Stau als Verkehrslastlösung in den Raum gestellt wird, dann aber Bitte dort wo er nicht in die Wohnzimmer der Leute hinein stinkt. Somit wäre die Stadtstraße das Mittel der Wahl um den Stau besser zu kanalisieren. Ohne begleitende Verkehrsmaßnahmen ist Lobautunnel und Stadtstraße eh Hirnrissig. Und soweit ich weiß wird die begleitende Verkehrsberuhigung auch von der pro Tunnel Seite gefordert.
Nicht vergessen: Der 22. Bezirk ist zwischen 2004 und 2019 um 48388 (mehr als die Bevölkerung des gesamten 9. Bezirks) Personen gewachsen. Seit 2010 um 35481 Personen. Die Leopoldstadt mit einem der größten Innerstädtischen Entwicklungsgebieten (Nordbahnhof) hat im gleichen Zeitraum (seit 2004) nur um 14109 Personen zugenommen. Ohne Lösungen, auch bei Straßenverbindungen, wirds nicht weiter gehen.
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Anid

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #18 am: 03. Dezember 2019, 16:25:26 »
Der Lobautunnel wird insgesamt für noch mehr Verkehr sorgen, vor allem auf den Zubringerstraßen. Selbst die Prognosen der Asfinag sagen dass der Tunnel einige Jahre nach Eröffnung bereits voll ausgelastet sein wird und mit ca. 2 Stunden Stau pro Tag zu rechnen ist.
Neue hochrangige Straßen bringen kaum Entlastung, sie generieren Verkehr.

Klingelfee

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #19 am: 03. Dezember 2019, 16:27:14 »
Der Lobautunnel wird insgesamt für noch mehr Verkehr sorgen, vor allem auf den Zubringerstraßen. Selbst die Prognosen der Asfinag sagen dass der Tunnel einige Jahre nach Eröffnung bereits voll ausgelastet sein wird und mit ca. 2 Stunden Stau pro Tag zu rechnen ist.
Neue hochrangige Straßen bringen kaum Entlastung, sie generieren Verkehr.

Von wo hast du diese Info. Denn wenndas der Fall wäre, dann müsste die Tangente dafür danach leer sein.
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coolharry

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #20 am: 03. Dezember 2019, 16:42:00 »
Der Lobautunnel wird insgesamt für noch mehr Verkehr sorgen, vor allem auf den Zubringerstraßen. Selbst die Prognosen der Asfinag sagen dass der Tunnel einige Jahre nach Eröffnung bereits voll ausgelastet sein wird und mit ca. 2 Stunden Stau pro Tag zu rechnen ist.
Neue hochrangige Straßen bringen kaum Entlastung, sie generieren Verkehr.

Auf manchen Routen mag das stimmen. Aber auf den Routen Richtung Stadt sicher nicht. Somit erzeugt der Tunnel in Fahrtrichtungen Verkehr die sowieso zu 90% mit dem Auto gefahren worden wären. Klar wenn der Verkehr besser fließt wird die Hemmschwelle wieder mit dem Auto zu fahren geringer, wobei hier immer auch bedacht werden muss, wohin. In Richtung Stadt eher unwahrscheinlich (Hemmschwelle ist hier eher das Parkpickerl als der etwaige Stau). Innerhalb des Bezirks hast wohl die gleichen auswirkungen wie ein bezirksweites Parkpickerl.
Deswegen sagen ja auch Befürworter: Tunnel mit gleichzeitigen Beruhigungsmaßnahmen in den Siedlungen.
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Anid

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #21 am: 03. Dezember 2019, 17:25:48 »
Der Lobautunnel wird insgesamt für noch mehr Verkehr sorgen, vor allem auf den Zubringerstraßen. Selbst die Prognosen der Asfinag sagen dass der Tunnel einige Jahre nach Eröffnung bereits voll ausgelastet sein wird und mit ca. 2 Stunden Stau pro Tag zu rechnen ist.
Neue hochrangige Straßen bringen kaum Entlastung, sie generieren Verkehr.

Von wo hast du diese Info. Denn wenndas der Fall wäre, dann müsste die Tangente dafür danach leer sein.

Zitat
Doch nicht einmal die für den Bau zuständige Autobahngesellschaft Asfinag spricht von einer Entlastung.
Die Projektunterlagen der Asfinag verweisen stattdessen auf ein höheres Verkehrsaufkommen. So sollen im Jahr 2025 21.800 Autos pro Werktag auf der Zubringer-Straße Esslinger Hauptstraße unterwegs sein. Zehn Jahre später sind es sogar 23.100. Auch auf der Südosttangente bei der Praterbrücke (von 221.100 auf 243.500), Breitenleer Straße (12.900 auf 13.400), in den angrenzenden Raasdorf (16.000 auf 16.600) und Groß Enzersdorf (13.100 auf 14.700) werden mit der Schnellstraße in Zukunft mehr - und nicht weniger - Autos fahren.
Quelle: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/2030683-Lobautunnel-Welche-Entlastung.html

Wo ich das mit der Vollauslastung gelesen habe ist mir entfallen, dürfte aber aus den Verkehrsprognosen in den Projektunterlagen stammen.

Edit: hier habe ich das wohl gelesen. https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/wien/975365-Einspruch-gegen-Lobautunnel.html
Edit2: Damit hab ich die Diskussion wohl abgewürgt  :P ;D

coolharry

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #22 am: 04. Dezember 2019, 06:03:08 »
Der Lobautunnel wird insgesamt für noch mehr Verkehr sorgen, vor allem auf den Zubringerstraßen. Selbst die Prognosen der Asfinag sagen dass der Tunnel einige Jahre nach Eröffnung bereits voll ausgelastet sein wird und mit ca. 2 Stunden Stau pro Tag zu rechnen ist.
Neue hochrangige Straßen bringen kaum Entlastung, sie generieren Verkehr.

Von wo hast du diese Info. Denn wenndas der Fall wäre, dann müsste die Tangente dafür danach leer sein.

Zitat
Doch nicht einmal die für den Bau zuständige Autobahngesellschaft Asfinag spricht von einer Entlastung.
Die Projektunterlagen der Asfinag verweisen stattdessen auf ein höheres Verkehrsaufkommen. So sollen im Jahr 2025 21.800 Autos pro Werktag auf der Zubringer-Straße Esslinger Hauptstraße unterwegs sein. Zehn Jahre später sind es sogar 23.100. Auch auf der Südosttangente bei der Praterbrücke (von 221.100 auf 243.500), Breitenleer Straße (12.900 auf 13.400), in den angrenzenden Raasdorf (16.000 auf 16.600) und Groß Enzersdorf (13.100 auf 14.700) werden mit der Schnellstraße in Zukunft mehr - und nicht weniger - Autos fahren.
Quelle: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/2030683-Lobautunnel-Welche-Entlastung.html

Wo ich das mit der Vollauslastung gelesen habe ist mir entfallen, dürfte aber aus den Verkehrsprognosen in den Projektunterlagen stammen.

Edit: hier habe ich das wohl gelesen. https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/wien/975365-Einspruch-gegen-Lobautunnel.html
Edit2: Damit hab ich die Diskussion wohl abgewürgt  :P ;D
Schön wenn die irgendwelche Zahlen in den Raum werfen, gleichzeitig aber die Zahlen wie sich der Verkehr ohne Tunnel entwickelt schuldig bleiben. Weiters kann ich es als nicht sehr seriös erachten wenn man eigentlich nur die Presseaussendung der Gegner als Quelle heran zieht. Mehr Nachforschung zu dem Thema stell ich an wenn ich dann Zeit hab. Zitierte Asfinag Unterlagen hab ich auf die schnelle nicht gefunden.
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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #23 am: 04. Dezember 2019, 10:08:39 »
Ebenso brauchst man endlich den Lückenschluss des Autobahnringes um Wien, damit der Transitverkehr endlvon den Stadtautobahn verschwindet.

Wenn diese Lücke einmal zu ist, wird der Autoverkehr noch mehr werden. Wurde denn die Tangente durch die bisherige S1 entlastet? Nein, im Gegenteil: Jetzt sind beide Straßen voll, also ist in Summe der Verkehr mehr geworden. Dasselbe gilt für die Autobahn "Stadtstraße" in die Seestadt: Es wird nicht besser, sondern schlimmer werden, weil noch mehr Leute die Möglichkeit haben, mit dem Auto zu fahren. Und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sie das dann auch tun.
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Klingelfee

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #24 am: 04. Dezember 2019, 10:19:48 »
Ebenso brauchst man endlich den Lückenschluss des Autobahnringes um Wien, damit der Transitverkehr endlvon den Stadtautobahn verschwindet.

Wenn diese Lücke einmal zu ist, wird der Autoverkehr noch mehr werden. Wurde denn die Tangente durch die bisherige S1 entlastet? Nein, im Gegenteil: Jetzt sind beide Straßen voll, also ist in Summe der Verkehr mehr geworden. Dasselbe gilt für die Autobahn "Stadtstraße" in die Seestadt: Es wird nicht besser, sondern schlimmer werden, weil noch mehr Leute die Möglichkeit haben, mit dem Auto zu fahren. Und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sie das dann auch tun.

Damit die S1 wirklich die A23 entlastet, braucht es auch den Lückenschluß von Schwechat nach Seyring. Denn was bringt dem Transitverkehr der vom Süden kommt und nach dem Norden weiter will die S1 nämlich gar nichts. Denn spätestens in Schwechat müssen sie dann über die A4 wieder in Richtung A23, damit sie dann weiter Richtung Norden fahren können.

Und zur Stadtstraße - Klar wird der eine oder andere auf das Auto umsteigen. Und klar wird diese den Verkehr anziehen. Aber ich hoffe doch, dass wie Darkweasel erwähnt hat, es dann in Hirschtetten und Umgebung für die Bewohner besser wird. Ausserdem ist mit dem Bau der Stadtstraße bei Aspern Nord eine große P&R geplant ist und so der eine oder andere Pendler, der sich jetzt mit dem Auto über die Hirschstettner Straße oder Erzherzog Karl Straße quält, dann ab dort die S und U-Bahn benutzt. Diesbezüglich braucht man auch nur jetzt schon schauen, was dort tagsüber an Autos stehen.

Aber schön langsam wird es einfach Zeit, dass man die Möglichkeit hat auch östlich Wien auszuweichen. Derzeit geht das ja nur westlich von Wien. Und da muss man bis Tulln fahren.
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Schienenchaos

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #25 am: 04. Dezember 2019, 10:37:30 »
Geplanter Baubeginn ist November 2021; die Fertigstellung ist für April 2024 und die Eröffnung für Jänner 2025 vorgesehen

Mir fehlt ein wenig die Fantasie, wie der Ausbau einer Station, deren Rohbau an sich schon vorhanden ist, über 2 Jahre dauern kann!  ???

Positiv zu bewerten ist hingegen die geplante extensive Begrünung der Dachflächen!

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #26 am: 04. Dezember 2019, 10:41:44 »
@ Schienenchaos->
Hier der grobe Bauzeitplan

abc

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #27 am: 04. Dezember 2019, 10:50:30 »
Ebenso brauchst man endlich den Lückenschluss des Autobahnringes um Wien, damit der Transitverkehr endlvon den Stadtautobahn verschwindet.

Wenn diese Lücke einmal zu ist, wird der Autoverkehr noch mehr werden. Wurde denn die Tangente durch die bisherige S1 entlastet? Nein, im Gegenteil: Jetzt sind beide Straßen voll, also ist in Summe der Verkehr mehr geworden. Dasselbe gilt für die Autobahn "Stadtstraße" in die Seestadt: Es wird nicht besser, sondern schlimmer werden, weil noch mehr Leute die Möglichkeit haben, mit dem Auto zu fahren. Und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sie das dann auch tun.

Ja, das Mantra von der Entlastung des Straßennetzes durch den Bau neuer Straßen... ist zwar schon tausende Male widerlegt, aber beim nächsten Mal klappt es sicher!

Wenn man es ernst meinte mit der Entlastung:

- Parkplätze an großen Zielen zurückbauen, dann auch Straßen
- Öffis ausbauen
- Raumordnung diametral ändern - sofortiger Stopp der Zersiedlung, vor allem außerhalb des Einzugsbereichs vorhandener Bahnstationen

Wahrscheinlich bräuchte es mal wieder eine richtig heftige Ölkrise, um wieder etwas zur Vernunft zu kommen. Die letzte vor über 45 Jahren hat ja auch Wunder bewirkt, indem man nicht mehr so ganz so hemmungslos die Umwelt verpestet hat wie vorher. Und so mancher Straßenbahnbetrieb dürfte ihr verdanken, dass er noch existiert.

***

Zurück zum Thema: Ist eigentlich mit längerfristigen Sperren auf der U2 zu rechnen?

Klingelfee

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #28 am: 04. Dezember 2019, 11:01:09 »

Zurück zum Thema: Ist eigentlich mit längerfristigen Sperren auf der U2 zu rechnen?

Wenn ich mir an die Längenfeldgasse, Spittelau zurückdenke, dann würde ich sagen - Nein. Das war ja unter anderem mWn auch der Grund, wieso man die Station im Rohbau gleich mitgebaut hat, dass man dann bei Ausbau die Linie nicht einstellen muss.
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coolharry

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Re: Station An den alten Schanzen: Planung für Vollausbau
« Antwort #29 am: 05. Dezember 2019, 09:24:55 »
Ebenso brauchst man endlich den Lückenschluss des Autobahnringes um Wien, damit der Transitverkehr endlvon den Stadtautobahn verschwindet.

Wenn diese Lücke einmal zu ist, wird der Autoverkehr noch mehr werden. Wurde denn die Tangente durch die bisherige S1 entlastet? Nein, im Gegenteil: Jetzt sind beide Straßen voll, also ist in Summe der Verkehr mehr geworden. Dasselbe gilt für die Autobahn "Stadtstraße" in die Seestadt: Es wird nicht besser, sondern schlimmer werden, weil noch mehr Leute die Möglichkeit haben, mit dem Auto zu fahren. Und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sie das dann auch tun.

Stimmt eh was du sagst. Nur das die S1 keine Entlastungswirkung hatte ist aber schlicht falsch. Nur nicht auf der A23.
Als Beispiel wo die Auswirkungen am stärksten waren: Klederinger Straße bei Stadtgrenze: 2005  14118-15765 Fahrzeuge pro Tag. 2010 4174 Fahrzeuge pro Tag.
Auch auf der Himberger Straße waren die bis zu 40% weniger Verkehr.
Im Gesamtsystem Wien wird sich der Verkehr durch die S1 aber kaum verändert. Zumindest geht aus den Verkehrszählungen zur S1 keine signifikante Steigerung des Gesamtsystems hervor.
Ich stelle einfach mal die These auf, das egal es im Gesamtsystem egal gewesen wäre ob die S1 (süd) gebaut worden wäre oder nicht. Kleinräumig führte sie aber zu deutlichen Entlastungen.

Btw. die Analyse der TU zum Thema Lobautunnel.
https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/verkehrsplanung/strassen/pdf/tu-auswirkungen-lobauautobahn.pdf
Hier wird allerdings keine Verkehrssteigerungen auf den bestehenden Straßen prognostiziert, bei Bau des Tunnels. Persönlich mag ich Variante F.
Reduzierung des Verkehrs im Gesamtsystem gepaart mit starker Reduzierung des Verkehrs in den Siedlungen.

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