Autor Thema: U5 und die Straßenbahn  (Gelesen 11019 mal)

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DieTram

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #60 am: 08. September 2022, 13:12:20 »
Also ich denke eine Planung über 2035 ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber sollten wir uns nicht auf Planungen in absehbarer Zukunft Gedanken machen. Noch dazu, wo noch gar nicht bekannt ist, wie die U5 ab Elterleinplatz weiter fährt und wo genau dann die Endstation der U5 hin kommt.

Und auf die Frage, ob in der Bauphase die Gleise umgelegt werden - JA. Auch wird die Linie 9 zwischen Rosensteingasse und Gersthof auf längere Zeit eingestellt und ein SEV eingerichtet. Allerdings kann ich jetzt nicht sagen, ob der SEV dann bis Gersthof fährt, oder ob man dann die Linie 42 bis Gersthof führt.


Für wie lange will man den 9er einstellen?

Warum nicht auch ein Gleisprovisorium für den 9er?
Wird die Baustelle so weit in die Hormayrgasse hineinreichen, dass das platzmäßig nicht möglich ist?

Meine Vermutung: Unterhalb der direkten Linie Hernalser Hauptstraße - Jörgerstraße wird ein größerer Kanal unterhalb der Straße liegen. Somit bleibt als Baugrube nur der Bereich beim Zauberbrunnen über. Da das aber auch die einzige größere Fläche ist, auf der man recht unkompliziert eine große Fläche absperren kann, wird man die Hormayrgasse zwischen Rötzergasse und Elterleinplatz als Lagerfläche bzw. Anlieferungsfläche verwenden. Und zwar soviel wie möglich. Da werden links und Rechts maximal ein paar Meter Gehweg über bleiben.

Der Kandidat hat 100 Punkte. Da ich aber nur inoffizielle Pläne habe, werde ich diese nicht veröffentlichen, sondern nur Vage beschreiben. Ich bitte diesbezüglich um Verständnis.

Über die Dauer und ab wann kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen. Aber sicher wird die Sperre länger als 1 Jahr sein.

Laut Stadtplan auf wien.at ist die Hormayrgasse bis Rötzergasse vergleichsweise breit: etwas weniger als 25 m.
Wäre da nicht wenigstens eine kurze, ca. 3,5 m breite, eingleisige Streckenführung möglich an dieser Stelle?

Klingelfee

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #61 am: 08. September 2022, 13:37:45 »
Laut Stadtplan auf wien.at ist die Hormayrgasse bis Rötzergasse vergleichsweise breit: etwas weniger als 25 m.
Wäre da nicht wenigstens eine kurze, ca. 3,5 m breite, eingleisige Streckenführung möglich an dieser Stelle?

Was nützen mir die 25m Straßenbreite, wenn ich keinen Platz für einen 2-gleisigen Gleisbogen habe. Denn aus Platzgründen wird auch die Linie 43 dort 1-gleisig geführt. Allerdings mit Fix- und keinen Kletterweichen.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Kálvin tér

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #62 am: 08. September 2022, 14:03:44 »
Also ich denke eine Planung über 2035 ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber sollten wir uns nicht auf Planungen in absehbarer Zukunft Gedanken machen. Noch dazu, wo noch gar nicht bekannt ist, wie die U5 ab Elterleinplatz weiter fährt und wo genau dann die Endstation der U5 hin kommt.
Ich schätze ab Höhe Rosensteingasse wird die Strecke dem Verlauf der Hernalser Hauptstraße folgen, weil das die Errichtung in offener Bauweise ermöglicht. Hier kommt man zudem auch dem Alsbach nicht in die Quere.

denond

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #63 am: 08. September 2022, 19:15:28 »
Laut Stadtplan auf wien.at ist die Hormayrgasse bis Rötzergasse vergleichsweise breit: etwas weniger als 25 m.
Wäre da nicht wenigstens eine kurze, ca. 3,5 m breite, eingleisige Streckenführung möglich an dieser Stelle?

Was nützen mir die 25m Straßenbreite, wenn ich keinen Platz für einen 2-gleisigen Gleisbogen habe. Denn aus Platzgründen wird auch die Linie 43 dort 1-gleisig geführt. Allerdings mit Fix- und keinen Kletterweichen.

Wenn man schon schlechte Erfahrungen mit Kletterweichen gemacht hat (mir bis Heute nicht verständlich, warum?) und auch fixe Weichen für die WL einen wesentlichen Kostenfaktor darstellen (siehe obere Gleisschleife Schottentor), warum nicht gleich nur eine Gleisverschlingung mit Signaldeckung für die Linie 43 wie z.B. in Linz auf Linie 2. Das Geld für zwei Herzstücke werde man wohl noch zusammenbekommen...

@ Klingelfee, nur so nebenbei: Die Linie 8 kreuzte bei Kurzführung von Meidling kommend bei der Einfahrt in die Schleife Uhlplatz unter der Stadtbahnbrücke das Schleifengleis (Li. 31/5) und führte innen in weiterer Folge nach Kreuzung der Gleise vom J zur End-/Anfanghaltestelle Uhlplatz oder auch Stadtbahn Josefstädter Straße. Deshalb am J auch nur kürzere Züge bis zur Einstellung der Linie 8.

Klingelfee

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Re: U5 und die Straßenbahn
« Antwort #64 am: 09. September 2022, 04:45:45 »
Laut Stadtplan auf wien.at ist die Hormayrgasse bis Rötzergasse vergleichsweise breit: etwas weniger als 25 m.
Wäre da nicht wenigstens eine kurze, ca. 3,5 m breite, eingleisige Streckenführung möglich an dieser Stelle?

Was nützen mir die 25m Straßenbreite, wenn ich keinen Platz für einen 2-gleisigen Gleisbogen habe. Denn aus Platzgründen wird auch die Linie 43 dort 1-gleisig geführt. Allerdings mit Fix- und keinen Kletterweichen.

Wenn man schon schlechte Erfahrungen mit Kletterweichen gemacht hat (mir bis Heute nicht verständlich, warum?) und auch fixe Weichen für die WL einen wesentlichen Kostenfaktor darstellen (siehe obere Gleisschleife Schottentor), warum nicht gleich nur eine Gleisverschlingung mit Signaldeckung für die Linie 43 wie z.B. in Linz auf Linie 2. Das Geld für zwei Herzstücke werde man wohl noch zusammenbekommen...

@ Klingelfee, nur so nebenbei: Die Linie 8 kreuzte bei Kurzführung von Meidling kommend bei der Einfahrt in die Schleife Uhlplatz unter der Stadtbahnbrücke das Schleifengleis (Li. 31/5) und führte innen in weiterer Folge nach Kreuzung der Gleise vom J zur End-/Anfanghaltestelle Uhlplatz oder auch Stadtbahn Josefstädter Straße. Deshalb am J auch nur kürzere Züge bis zur Einstellung der Linie 8.

Also die Kletterweichen waren gebrauchte Weichen und nicht mehr die Neuesten.

Bei der Gleisverwerfung Schottentor ist vielleicht auch der Gleisradius mit ein Grund, das man eine Gleisverschlingung eingebaut hat.

Am Elterleinplatz kommt dann jedoch ein längerer Bereich eingleisige Strecke dann zum Einsatz, so dass der Materialpreis des Doppelgleis womöglich teurer ist, als wenn man 2 Federweichen einbaut.

Und bezüglich Sanettystraße brauchst du mir die ehemalige Gleislage nicht erklären, da ich dort in der Gegend  aufgewachsen bin.
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