Tramwayforum
Gesamter öffentlicher Verkehr in Wien => Sonstiges => Thema gestartet von: 13er am 15. Oktober 2015, 13:46:33
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Betreff: Information zur Datensicherheit beim Online-Ticket-Shop
Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde!
Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass Kundinnendaten und Kundendaten aus dem Wiener-Linien-Online-Shop veröffentlicht wurden. Nach unserem derzeitigen Informationsstand wurden bei einem Dienstleister, der den Online-Shop für die Wiener Linien und viele andere Verkehrsunternehmen betreibt, Datensätze gestohlen. Es handelt sich dabei nicht um Zahlungsdaten, sondern um Angaben wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer und Telefonnummer. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass nur Daten, die erstmals vor 2010 eingegeben wurden, betroffen sind.
Für den Vorfall trägt unser Dienstleister die Verantwortung. Wir möchten Sie aber dennoch in aller Form um Entschuldigung bitten. Datensicherheit ist uns ein großes Anliegen – unser Online-Shop ist von mehreren unabhängigen Institutionen zertifiziert – und wir arbeiten derzeit auf Hochtouren gemeinsam mit dem Unternehmen an der Aufklärung. Selbstverständlich haben wir auch sämtliche rechtlichen Schritte und weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Ein unabhängiger Sachverständiger wird unseren extern angesiedelten Online-Shop noch einmal unter die Lupe nehmen.
Falls Sie weitere Fragen zu unseren Sicherheitsmaßnahmen haben, wenden Sie sich bitte an das Team des Online-Ticketshops unter ticketshop@wienerlinien.at oder per Telefon an +43 1 7909 100
Ihr Online-Ticketshop-Team
Wiener Linien GmbH & Co KG
Erdbergstraße 202
1030 Wien
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Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer und Telefonnummer.
Und den Schaden des Einbruchs zahlen jetzt die WiLi oder wie?
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Und warum sollen die Wiener Linien was zahlen ??
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Und warum sollen die Wiener Linien was zahlen ??
Weil die den Einbrechern mein Adress usw. überlassen haben.
Edit:
Oh, ich vergaß:
Das ist die neue Online-Offensive der WiLi
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Gerade DICH werden´s besuchen >:( :bh: -
Und wo hast Du noch deine Daten bekanntgegeben ??? :bh:
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Gerade DICH werden´s besuchen >:( :bh: -
Und wo hast Du noch deine Daten bekanntgegeben ??? :bh:
Sicher nicht bei den Open-Data-Pfuschern von Wien. Und ja, Ich hoffe, sie bvesuchen DICH, und nicht mich (weil meine Daten könnens zwar gestohlen haben, aber mich dadurch nicht finden.
Edit durch twf: Keine Identitätshinweise!
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Warum so zornig? ???
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Und warum sollen die Wiener Linien was zahlen ??
Weil die den Einbrechern mein Adress usw. überlassen haben.
Edit:
Oh, ich vergaß:
Das ist die neue Online-Offensive der WiLi
Also ein paar Einbrecher sind so Opendatastehlerein scheiß egal. Viel zu viel Aufwand für das, dass dann eh nichts zu holen gibt.
Aber man kann mit diesen Daten viel besseren Schindluder treiben. Z.B. Kreditkarten beantragen, Zahlscheine in dem Namen aufgeben, Spammails ohne Ende oder eben an den nächsten weiter verkaufen.
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Was genau hat das mit Open Data zu tun?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach…
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Was genau hat das mit Open Data zu tun?
Ich helf dir:
OPEN Data
OPEN für alle
;)
Zu hoch?
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Was genau hat das mit Open Data zu tun?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach…
OpenData muss man ja niemandem wegnehmen. Nur Eigentum ist Diebstahl - oder so :D
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Gerade DICH werden´s besuchen >:( :bh: -
Und wo hast Du noch deine Daten bekanntgegeben ??? :bh:
Sicher nicht bei den Open-Data-Pfuschern von Wien. Und ja, Ich hoffe, sie bvesuchen DICH, und nicht mich (weil meine Daten könnens zwar gestohlen haben, aber mich dadurch nicht finden.
Und warum regst Dich dann auf ?? ::)
Und mich "könnens" ;D
Weil ich bin nicht in dieser Datenbank >:D
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Eben bekommen:
Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde!
Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass Kundinnendaten und Kundendaten aus dem Wiener-Linien-Online-Shop veröffentlicht wurden. Nach unserem derzeitigen Informationsstand wurden bei einem Dienstleister, der den Online-Shop für die Wiener Linien und viele andere Verkehrsunternehmen betreibt, Datensätze gestohlen. Es handelt sich dabei nicht um Zahlungsdaten, sondern um Angaben wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer und Telefonnummer. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass nur Daten, die erstmals vor 2010 eingegeben wurden, betroffen sind.
Für den Vorfall trägt unser Dienstleister die Verantwortung. Wir möchten Sie aber dennoch in aller Form um Entschuldigung bitten. Datensicherheit ist uns ein großes Anliegen – unser Online-Shop ist von mehreren unabhängigen Institutionen zertifiziert – und wir arbeiten derzeit auf Hochtouren gemeinsam mit dem Unternehmen an der Aufklärung. Selbstverständlich haben wir auch sämtliche rechtlichen Schritte und weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Ein unabhängiger Sachverständiger wird unseren extern angesiedelten Online-Shop noch einmal unter die Lupe nehmen.
Falls Sie weitere Fragen zu unseren Sicherheitsmaßnahmen haben, wenden Sie sich bitte an das Team des Online-Ticketshops unter ticketshop@wienerlinien.at oder per Telefon an +43 1 7909 100
Ihr Online-Ticketshop-Team
Wiener Linien GmbH & Co KG
Erdbergstraße 202
1030 Wien
________________________________________________________________________
WIENER LINIEN GmbH & Co KG
1031 Wien, Erdbergstraße 202, Postfach 63 FN 181593z, HG Wien; DVR: 0992739; UID-Nr. ATU 47055001; www.wienerlinien.at
Bankverbindung: UniCredit Bank Austria AG, BIC BKAUATWW, IBAN AT491200000696216209 Persönlich haftender Gesellschafter: WIENER LINIEN GmbH
1031 Wien, Erdbergstraße 202, Postfach 63 FN 174296v, HG Wien, DVR: 0992739; UID-Nr. ATU 47055001
Bankverbindung: UniCredit Bank Austria AG, BIC BKAUATWW, IBAN AT421200000696220409 Durch dieses Mail oder eventuelle Anhänge werden keine rechtsverbindlichen Erklärungen der WIENER LINIEN GmbH & Co KG abgegeben. Insbesondere können durch die Informationen in diesem Mail keine Rechte oder Verpflichtungen für die WIENER LINIEN GmbH & Co KG begründet werden.
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Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer und Telefonnummer.
Und den Schaden des Einbruchs zahlen jetzt die WiLi oder wie?
Dem Einbrecher wird ziemlich wurscht sein, ob er bei Frau Maier, Müller oder Schienenbruch einbricht. Der Besitz einer Jahreskarte wird hier nicht ausschlaggebend sein.
Und deine Daten werden ganz legal gesammelt und verkauft:
http://futurezone.at/netzpolitik/adresshandel-das-geschaeft-mit-unseren-persoenlichen-daten/100.371.363 (http://futurezone.at/netzpolitik/adresshandel-das-geschaeft-mit-unseren-persoenlichen-daten/100.371.363)
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Mit den Daten werden die Diebe wohl nicht viel anfangen können, denn da dürfte ein ziemliches Chaos vorherrschen. Ich habe das Warnmail zwar an meine Adresse bekommen, jedoch stand statt meines Nachnamens NULL. Ein Bekannter von mir hat es gleich drei Mal gekriegt, ebenfalls ohne Nachname.
Übrigens war die ganze Sache weniger ein Einbruch oder Diebstahl als vielmehr eine Veruntreuung: Ein Mitarbeiter des externen Unternehmens, das mit der Abwicklung des Onlineshops betraut war, hat kriminelle Energie bewiesen und die gegenständlichen Daten verscherbelt. Oder muss man da im Sinne der Unschuldsvermutung sagen: Ein mutmaßlicher Mitarbeiter des mutmaßlich externen mutmaßlichen Unternehmens, das mit der mutmaßlichen Abwicklung des mutmaßlichen Onlineshops mutmaßlich betraut war, hat mutmaßlich kriminelle Energie bewiesen und die mutmaßlich gegenständlichen Daten mutmaßlich verscherbelt. ;D
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Mit den Daten werden die Diebe wohl nicht viel anfangen können, denn da dürfte ein ziemliches Chaos vorherrschen. Ich habe das Warnmail zwar an meine Adresse bekommen, jedoch stand statt meines Nachnamens NULL. Ein Bekannter von mir hat es gleich drei Mal gekriegt, ebenfalls ohne Nachname.
Bei mir „Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde!“ wie in Phishing-Mails.
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Bei mir „Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde!“ wie in Phising-Mails.
Ja, das steht im Mailtext. Der (unvollständige) Name ist im Header des Mails angeführt (in der To:-Zeile).
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Bei mir „Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde!“ wie in Phising-Mails.
Ja, das steht im Mailtext. Der (unvollständige) Name ist im Header des Mails angeführt (in der To:-Zeile).
Den schaue ich mir normalerweise gar nicht an. :-[ Aber auch mir wird dort mitgeteilt, ich sei eine „NULL“. Dabei heißt das doch „O-Wagen“. 8)
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Den schaue ich mir normalerweise gar nicht an. :-[ Aber auch mir wird dort mitgeteilt, ich sei eine „NULL“. Dabei heißt das doch „O-Wagen“. 8)
Interessant. In meiner Mail war der Name vollständig angeführt (und sogar richtig geschrieben, was bei meinem Namen leider keineswegs immer der Fall ist ::)).
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Wiener Linien: Entschädigung nach Datenklau?
Nachdem Kundendaten der Wiener Linien gestohlen und im Internet veröffentlicht worden sind, wird es für die Betroffenen vermutlich keinen Schadenersatz geben, heißt es von den Wiener Linien. Es sei ein „kompliziertes Thema“.
„Das ist ein realtiv kompliziertes Thema. Nach allem was wir im Moment wissen, gibt es keinen tatsächlichen entstandenen Schaden der in Geld zu beziffern ist. Das macht es für uns nicht möglich einen nicht zu beziffernden Schaden zu ersetzen“, sagt Wiener Linien-Sprecher Dominik Gries gegenüber Radio Wien.
„Der Datendiebstahl betrifft nach derzeitigem Wissen ausschließlich eine Kundenliste. Nachdem wir keine Passwörter noch Zahlungsdaten in Kundenlisten speichern, gibt es derzeit keinen Ansatzpunkt“, dass Zahlungsdaten oder Passwörter betroffen seien, sagte Gries.
Veröffentlichte Daten sollen nun gelöscht werden
Der Diebstahl dürfte schon einige Zeit zurückliegen, die Veröffentlichung im Internet aber nicht. „Die Teile die wir gesehen haben dürften erst seit wenigen Tagen im Netz stehen“, sagte Gries. „Der Zugriff auf diese Daten dürfte schon vor längerer Zeit passiert sein. Der Mitarbeiter ist auch schon länger nicht mehr in der Firma“. Warum das der Mann gemacht habe, sei nicht nachvollziehbar, es gebe aber „keine Hinweise, dass die Daten verkauft“ wurden.
Kontakt für Kunden
Kunden können sich per E-Mail an ticketshop@wienerlinien.at oder per Telefon unter 7909 100 an die Wiener Linien wenden.
Die Wiener Linien sind nun bemüht, dass die veröffentlichten Daten gelöscht werden. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht. „Wir tun unser möglichstes. Aber so wie das Internet funktioniert, gerade in den dunkleren Ecken, ist es nicht denkbar, dass wir garantieren können, dass die Daten wieder zur Gänze verschwinden“, sagte Gries.
Private Website zur Kontrolle
Der Wiener Informatiker Martin Wittmann hat eine Website eingerichtet, auf der Kunden des Wiener Linien- Onlineshops prüfen können, ob sie von dem Datendiebstahl betroffen sind.
Laut Wiener Linien wurden die Daten von einem Mitarbeiter ihres Online-Shop-Betreibers in Hamburg gestohlen. Es sind nach derzeitigen Schätzungen rund 20.000 Kunden betroffen - mehr dazu in Wiener Linien: 20.000 Kundendaten gestohlen.
Quelle wien.orf.at
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Den schaue ich mir normalerweise gar nicht an. :-[ Aber auch mir wird dort mitgeteilt, ich sei eine „NULL“. Dabei heißt das doch „O-Wagen“. 8)
Bei mir war der ganze Name drin, eine Kollegin hatte nur Dr. + Vorname...
Übrigens interessant, wie sie die Verantwortung so einfach von sich lossagen. Gegenüber mir, dem Kunden, sind selbstverständlich die WL unmittelbarer Ansprechpartner bei solchen Dingen und auch dafür verantwortlich. Was interessiert mich das, ob die ihre Services an Drittfirmen abgeben...
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Bei mir steht im Header gar kein Name, nur meine Mailadresse.
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Übrigens interessant, wie sie die Verantwortung so einfach von sich lossagen. Gegenüber mir, dem Kunden, sind selbstverständlich die WL unmittelbarer Ansprechpartner bei solchen Dingen und auch dafür verantwortlich. Was interessiert mich das, ob die ihre Services an Drittfirmen abgeben...
Das ist ja genau dasselbe, wie wenn man sich über Unzulänglichkeiten auf einer Linie beschwert, die im Auftrag der WL geführt wird. Da putzen sie sich auch immer ab und sagen, man solle sich doch an den Kundendienst des jeweiligen Auftragnehmers wenden, denn man habe selber überhaupt nichts damit zu tun und überhaupt. :ugvm:
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Übrigens interessant, wie sie die Verantwortung so einfach von sich lossagen. Gegenüber mir, dem Kunden, sind selbstverständlich die WL unmittelbarer Ansprechpartner bei solchen Dingen und auch dafür verantwortlich. Was interessiert mich das, ob die ihre Services an Drittfirmen abgeben...
Das ist ja genau dasselbe, wie wenn man sich über Unzulänglichkeiten auf einer Linie beschwert, die im Auftrag der WL geführt wird. Da putzen sie sich auch immer ab und sagen, man solle sich doch an den Kundendienst des jeweiligen Auftragnehmers wenden, denn man habe selber überhaupt nichts damit zu tun und überhaupt. :ugvm:
Mir ist schon klar, das die WL sich nicht aus der Verantwortung drücken kann. Aber bevor ihr jetzt alle hinhackt eine Frage?
Was hätten die WL besser machen können, als die Online-Webseite einer renommierten und zertifizierten Firma übergeben.
Diese hat zwar zur Erstellung des Programmes sicher nur Dummydaten benötigt. Nur bei der Wartung kann man das System nie so sichern, dass sie nicht auf die Echtdaten kommt. Noch dazu weis ich aus eigener Erfahrung, dass man Fehler oft nur dann findet, wenn man die Eingaben auf Punkt und Beistrich genau wiederholt. Und dazu braucht man nun mal nicht nur Dummydaten, sondern auch die Echtdaten. Und dass dann ein korrupter Mitarbeiter sich die Daten kopiert und diese dann weiter veräußert, da ist nun mal KEINE Firma gefeit.
Und das was da passiert ist, ist mMn auch kein Verstoß am Passus - Die Daten werden an Dritte weitergegeben. Denn die Firma hatte zu keiner Zeit das Recht, die Daten zu anderen Zwecken, als zum testen des Programmes zu verwenden
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Es geht jetzt gar nicht um den Vorwurf, dass die WL einen externen Anbieter mit der Umsetzung des Onlineshops betraut haben. Das war sicher eine gute Idee (sonst hätte man regelmäßig zu Monats- und Semesterbeginn "Vorverkaufsstellen bitte beachten" lesen können). Nur gefällt mir (und sichtlich auch einigen anderen) nicht, dass man sich jetzt abzuputzen versucht. Klar, den Fehler hat ein anderer gemacht. Aber man kann den Kunden trotzdem nicht versuchen einzureden, man könne nichts machen und habe damit gar nichts zu tun. Hier kommt die Öffentlichkeitsarbeit in die Kritik – da hätte man anders reagieren müssen und nicht mit Do samma ned zuaständig!
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Prinzipiell, nur um ein Beispiel aus der Praxis zu geben:
Ich arbeite in einem Softwareentwicklungsprojekt für das Customer-Relation-Management eines internationalen Konzerns. Selbstverständlich haben auch wir als externe Dienstleister Zugriff auf die Kundendaten - das wäre anders auch gar nicht möglich, vor allem wenn strukturelle Änderungen an den Datenbanken notwendig sind oder Lasttests durchgeführt werden müssen. Natürlich wird das alles mitgeloggt, aber hätte ich bösartige Absichten, wäre es kein Problem großen Schaden anzurichten.
Man könnte es dem Konzern dann auch nicht verübeln, wenn er dann den externen Dienstleister als Schuldigen anprangert. Gegen bösartige Mitarbeiter kann man sich kaum sinnvoll schützen. Hier ist ein gewisses Grundvertrauen leider notwendig. Kaum jemand wird aus diesem Grund auch seinen Rechner unbeaufsichtigt ohne Bildschirmsperre stehen lassen - auch nicht, wenn nur gut bekannte Kollegen im Büro sind.
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Und das was da passiert ist, ist mMn auch kein Verstoß am Passus - Die Daten werden an Dritte weitergegeben. Denn die Firma hatte zu keiner Zeit das Recht, die Daten zu anderen Zwecken, als zum testen des Programmes zu verwenden
Es steht auch in den AGB, dass die Daten an diese Firma weitergegeben werden, also insofern natürlich kein Verstoß. Die Verantwortung trägt trotzdem das Unternehmen, mit dem ich den Vertrag geschlossen habe. Das ist halt das schlimme an Verantwortung - ich habe mir persönlich nichts zuschulden kommen lassen, muss aber trotzdem dafür geradestehen. So ging es auch schon Ministern, wenn ein kleiner Beamter irgendeinen Blödsinn gemacht hat ;)
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Und das was da passiert ist, ist mMn auch kein Verstoß am Passus - Die Daten werden an Dritte weitergegeben. Denn die Firma hatte zu keiner Zeit das Recht, die Daten zu anderen Zwecken, als zum testen des Programmes zu verwenden
Es steht auch in den AGB, dass die Daten an diese Firma weitergegeben werden, also insofern natürlich kein Verstoß. Die Verantwortung trägt trotzdem das Unternehmen, mit dem ich den Vertrag geschlossen habe. Das ist halt das schlimme an Verantwortung - ich habe mir persönlich nichts zuschulden kommen lassen, muss aber trotzdem dafür geradestehen. So ging es auch schon Ministern, wenn ein kleiner Beamter irgendeinen Blödsinn gemacht hat ;)
Die Zivilrechtliche Verantwortung dir als Vertragspartner gegenüber liegt bei deinem Vertragspartner, der be senem Auftragnehmer regressieren kann. Die strafrechtliche Verantwortung liegt beim Subunternehmen (grob gesprochen) bzw. beim Einzeltäter.
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So ging es auch schon Ministern, wenn ein kleiner Beamter irgendeinen Blödsinn gemacht hat ;)
Leider war bei denen dann aber der Sessel meistens zu klebrig... ::)
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Diesmal ein "freiwilliger" Datendiebstahl, sozusagen:
Datenpanne: Wiener Linien geben hunderte E-Mail-Adressen weiter
20. Jänner 2016, 16:36
Fehler bei Versand von Informationsmails, Unternehmen tue es "sehr, sehr leid"
Die Wiener Linien haben am Mittwochnachmittag "einen Fehler gemacht", wie ein Unternehmenssprecher es formuliert: Ein Infomail zur "WienMobil"-Karte wurde offen an hunderte Empfänger versandt, wodurch jeder Adressat die E-Mail-Adresse anderer Nutzer einsehen konnte. Dabei handelt es sich sowohl um Pseudonyme als auch um Mail-Adressen, die sich an Klarnamen der Nutzer orientieren.
...
Quelle: http://derstandard.at/2000029438860/Datenpanne-Wiener-Linien-geben-hunderte-E-Mail-Adressen-weiter
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n00bz
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n00bz
Wer selbst noch niemals irrtümlich einen offenen Verteiler verschickt hat, der werfe das erste Byte :-[
Außerdem: Vielleicht wollen die Leute miteinander kommunizieren? Reply to all :lamp:
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Wer selbst noch niemals irrtümlich einen offenen Verteiler verschickt hat, der werfe das erste Byte :-[
Was ich hiermit tue - es zahlt sich eben aus, vor dem Verschicken nochmal zu überprüfen, ob wirklich alles passt.
Das Ganze ist eine ziemliche Sauerei, den Verantwortlichen sollte man nicht mehr zu einem PC setzen.
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Wer selbst noch niemals irrtümlich einen offenen Verteiler verschickt hat, der werfe das erste Byte :-[
*aufzeig*
Außerdem: Vielleicht wollen die Leute miteinander kommunizieren? Reply to all :lamp:
Das ist nur eine riesengroße Sauerei, die man nicht verniedlichen braucht.
mfg
Luki
Edit: Ferry war schneller
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Unter Linkworks ist mir in den Neunzigern die LIste mit den Aktenrückständen unserer Dienststelle auf das Werkzeug gerutscht, das an das deutsche Schwesterninstitut faxt.Dürfte lange gedauert haben, die zig Seiten zu faxen :). Peinliche Angelegenheit, aber die waren auch nicht besser dran mit den Erledigungszeiten.
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Wer selbst noch niemals irrtümlich einen offenen Verteiler verschickt hat, der werfe das erste Byte :-[
Ich hoffe, du kannst zwischen privaten Verteilern und Firmenverteilern unterscheiden ;)
So etwas zieht auch datenschutzrechtliche Folgen nach sich.
Und es zeigt auch, dass solche Verteiler offenbar manuell verwaltet werden (sprich: jemand zieht die Adressen händisch in ein Email). Ansonsten kann so etwas gar nie passieren bei modernen CRM-Systemen, wo man einfach eine Kundengruppe anklickt, die Mail schreibt und absendet und das System sich um den Datenschutz kümmert. Aber es passt zur generellen Kompetenz der WL mit elektronischen Systemen.
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Aber es passt zur generellen Kompetenz der WL mit elektronischen Systemen.
A: Heast, kaunst a Mehl aun olle schickn?
B: Jo, waaß i ned. Wia gehtn des? I kenn mi mit de deppatn Serienbriefe im Wöad ned aus.
A: Naa, brauchst kan Serienbriaf. I schick da de Adressen, i hob do so a Eksl, do steht ois drin.
B: Und wia kriag i de Adressn umme ins Autluk?
A: Na, du markierst as afoch mit der Maus und daun Schdring-Zeh, Schdring-Fau. Äusa, Schdring-Zeh im Eksl, daun gehst umme auf Autluk und durt Schdring-Fau.
B: Und des geht a so?
A: Prowiers a foch aus, i sog da, des geht a so.
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Wer selbst noch niemals irrtümlich einen offenen Verteiler verschickt hat, der werfe das erste Byte :-[
Ich hoffe, du kannst zwischen privaten Verteilern und Firmenverteilern unterscheiden ;)
So etwas zieht auch datenschutzrechtliche Folgen nach sich.
Und es zeigt auch, dass solche Verteiler offenbar manuell verwaltet werden (sprich: jemand zieht die Adressen händisch in ein Email). Ansonsten kann so etwas gar nie passieren bei modernen CRM-Systemen, wo man einfach eine Kundengruppe anklickt, die Mail schreibt und absendet und das System sich um den Datenschutz kümmert. Aber es passt zur generellen Kompetenz der WL mit elektronischen Systemen.
Dann hat meine Hausverwaltung die selbe EDV Kompetenz wie die WL. Die schicken auch gern mal was, sichtbar, an alle. Als ob mich die E-Mail Adresse von allen meinen Nachbarn juckt, aber umgekehrt geht sie meine auch nichts an. Letztens habens aber wirklich was an alle Mieter die sie haben geschickt. Da war das "An" Feld voller als die U1 in der HVZ.
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Dann hat meine Hausverwaltung die selbe EDV Kompetenz wie die WL. Die schicken auch gern mal was, sichtbar, an alle.
Dann begehen sie genauso eine Datenschutzverletzung wie die WL. Wenn das öfter vorkommt und sie dazu aufgefordert wurden, das zu unterlassen, ist das sogar eine Straftat. Bei den WL wirds IMHO auf eine Verwaltungsübertretung hinauslaufen, da man von einem Versehen ausgehen kann.