Autor Thema: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz  (Gelesen 27069 mal)

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Elin Lohner

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Re: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz
« Antwort #60 am: 24. August 2025, 21:29:32 »
Aber gerade bei der Thaliastraße bezweifle ich es schon stark, ob es den Rechtsabbieger in die Feßtgasse unbedingt so braucht oder ob nicht andere Lösungen denkbar wären.
Den würde es dort, nehme ich mal an, so oder so geben, auch wenn man endlich die fehlende Weichen in die Feßtgasse einbauen würde, damit der 46er Stadtauswärts nicht immer zur Gänze eingestellt ist, wenn dieser, zwischen Auerspergstraße und Maroltingergasse, fahrtbehindert ist.
Bitte was hat ein nicht vorhandener Gleisbogen mit der Abbiegespur, die gut 20 bis 30 Meter lang ist, zu tun? ::)
So wie ich es, aus deinem Beitrag, herauslese, möchtest du, dass der Gehsteig, vom Bahnsteig der Station Feßtgasse Stadtauswärts, bis zur Feßtgasse vorgezogen wird und damit die Abbiegespur entfällt. Was ich damit meinte ist, dass, im Grunde genommen, ein Abbiegen, von der Thaliastraße in die Feßtgasse, auch dann möglich wäre, wenn man den fehlenden Gleisbogen, von der Thaliastraße in die Feßtgasse, einbauen würde.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

T1

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Re: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz
« Antwort #61 am: 24. August 2025, 22:29:21 »
Was ich damit meinte ist, dass, im Grunde genommen, ein Abbiegen, von der Thaliastraße in die Feßtgasse, auch dann möglich wäre, wenn man den fehlenden Gleisbogen, von der Thaliastraße in die Feßtgasse, einbauen würde.
Sorry, ich verstehe nicht, was du mit diesem Satz ausdrücken willst. Mir ging es um ein Abbiegen des MIV, was hat das mit einem nicht oder doch vorhandenen (jo eh wäre der sinnvoll) Gleisbogen zu tun?

Elin Lohner

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Re: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz
« Antwort #62 am: 24. August 2025, 23:10:06 »
Was ich damit meinte ist, dass, im Grunde genommen, ein Abbiegen, von der Thaliastraße in die Feßtgasse, auch dann möglich wäre, wenn man den fehlenden Gleisbogen, von der Thaliastraße in die Feßtgasse, einbauen würde.
Sorry, ich verstehe nicht, was du mit diesem Satz ausdrücken willst. Mir ging es um ein Abbiegen des MIV, was hat das mit einem nicht oder doch vorhandenen (jo eh wäre der sinnvoll) Gleisbogen zu tun?
Es gibt ja auf der Radetzkystraße, Davidgasse, Aßmayergasse, Hetzendorfer Straße, Reinlgasse und Kreuzgasse, für den MIV, die Möglichkeit nach rechts abzubiegen, und da fährt der MIV auf der selben Spur wie die Straßenbahn (Wenn man die Abbiegespur, von der Thaliastraße in die Feßtgasse Stadtauswärts streichen würde).
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.

Floster

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Re: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz
« Antwort #63 am: 08. September 2025, 22:26:25 »
Im Zuge des Umbaus der Wiedner Hauptstraße wurde die Haltestelle Paulanergasse in beiden Fahrtrichtungen neu errichtet:

Haltestelle Paulanergasse (1711)
Linien: 1 Richtung Stefan-Fadinger-Platz, 62 Richtung Lainz, WLB Richtung Baden, N62 Richtung Lainzer Tor
Jahr des Umbaus: 2024
Haltestellentyp vorher: Inselhaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Verlegung der Haltestelle
 • Baumpflanzung und Begrünung im Haltestellenbereich

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Vor dem Umbau befand sich die Haltestelle zwischen Schleifmühlgasse und Paulanergasse (Bildquelle: Google Street View).

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Im Zuge des Umbaus der Wiedner Hauptstraße wurde die Haltestelle in Richtung stadtauswärts verlegt und befindet sich nun zwischen Waaggasse und Paulanergasse.

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Im vorderen Bereich der Haltestelle wurden Grünflächen geschaffen.

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Richtung stadteinwärts verengen sich Gehsteig bzw. Haltestelle zunehmend.


Haltestelle Paulanergasse (1754)
Linien: 1 Richtung Prater Hauptallee; 62 Richtung Oper, Karlsplatz; WLB Richtung Oper; N62 Richtung Oper, Karlsplatz
Jahr des Umbaus: 2024
Haltestellentyp vorher: Kaphaltestelle
Haltestellentyp nachher: Befarbares Haltestellenkap
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Verlegung der Haltestelle
 • Neues Wartehäuschen mit begrüntem Dach

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Auch die Haltestelle in Fahrtrichtung stadteinwärts befand sich vor dem Umbau zwischen Schleifmühlgasse und Paulanergasse (Bildquelle: Google Street View).

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Für die neue Haltestelle wurde zwischen Mozartgasse und Paulanergasse ein befahrbares Haltestellenkap errichtet.

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Der relativ schmale Wartebereich befindet sich zwischen der angehobenen Fahrbahn und dem neuen Zweirichtungsradweg. Im Gegensatz zur alten Haltestelle gibt es jetzt aber auch in Fahrtrichtung stadteinwärts ein Wartehäuschen.


Nun folgt ein Sprung in den 2. Bezirk:

Haltestelle Rebhanngasse (326)
Linien: 2 Richtung Dornbach, 12 Richtung Hillerstraße, N29 Richtung Wittelsbachstraße
Jahr des Umbaus: 2024
Haltestellentyp vorher: Inselhaltestelle
Haltestellentyp nachher: Inselhaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Verbreiterung der Haltestelle
 • Verlängerung zu einer Doppelhaltestelle für zwei Straßenbahnzüge
 • Errichtung eines breiteren Wartehäuschens mit begrüntem Dach
 • Entfernung des Geländers zur Fahrbahn
 • Schaffung eines neuen Zugangs am Beginn der Haltestelle

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So sah die Haltestelle vor dem Umbau aus (Bildquelle: Google Street View).

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Im Zuge der Umbauten für die neue Linie 12 wurde die Inselhaltestelle verbreitert und zur einer Doppelhaltestelle für zwei Straßenbahnzüge erweitert.

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Die Haltestelle befindet sich unmittelbar vor der Abzweigung der Neubaustrecke der Linie 12. Die neue Haltestelle wurde mit einem breiteren Wartehäuschen mit begrüntem Dach ausgestattet.

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Eine neue Fahrbahnerhebung verbessert die Zugänglichkeit der Haltestelle für von Norden kommende Fahrgäste.


Haltestelle Rebhanngasse (315)
Linien: 2 Richtung Friedrich-Engels-Platz, N29 Richtung Floridsdorf
Jahr des Umbaus: 2024
Haltestellentyp vorher: Inselhaltestelle
Haltestellentyp nachher: Inselhaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Verbreiterung der Haltestelle
 • Errichtung eines breiteren Wartehäuschens mit begrüntem Dach
 • Entfernung des Geländers zur Fahrbahn
 • Schaffung eines neuen Zugangs am Beginn der Haltestelle

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Vor dem Umbau war der hintere Teil der Inselhaltestelle sehr schmal (Bildquelle: Google Street View).

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Auch bei dieser Haltestelle wurde zur komfortablen Erreichbarkeit der Inselhaltestelle eine neue Fahrbahnanhebung errichtet.

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Das alte Wartehäuschen wurde durch das aktuelle Standardmodell der Gewista mit begrüntem Dach ersetzt.

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Auch diese Haltestelle hat nun auf ganzer Länge kein Geländer mehr als Abgrenzung zur Fahrbahn.

Floster

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Re: Haltestellen-Upgrades im Wiener Straßenbahnnetz
« Antwort #64 am: Heute um 00:44:07 »
Ein Update bzw. eine Korrektur zur letztes Jahr umgebauten Haltestelle Johnstraße (2618): Unter den umgesetzten Maßnahmen habe ich angeführt, dass das Geländer der Inselhaltestelle zur Fahrbahn weitgehend entfernt wurde.

Dieser Punkt stimmt so nicht (mehr), denn es wurde nachträglich ein Geländer über die gesamte Länge der Haltestelle ergänzt:
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Wie man sieht hat die Haltestelle zwischenzeitlich auch Abfahrtsanzeigen der neuesten Generation erhalten.

Damit zu einer weiteren Haltestelle, die letztes Jahr umgebaut wurde:

Haltestelle Staglgasse (1562)
Linien: 52 Richtung Westbahnhof, 60 Richtung Westbahnhof
Jahr des Umbaus: 2025
Haltestellentyp vorher: Inselhaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Verbreiterung der Haltestelle
 • Pflasterung des Haltestellenbereichs
 • Errichtung eines breiteren Wartehäuschens mit begrüntem Dach

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Vor dem Umbau befand sich hier eine recht schmale Inselhaltestelle (Bildquelle: Google Street View).

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Im Zuge der Neugestaltung der äußeren Mariahilfer Straße inkl. Errichtung eines neuen Zweirichtungsradwegs wurde die Haltestelle Staglgasse verbreitert und gepflastert.

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In der äußeren Mariahilfer Straße wurden zusätzliche Bäume gepflanzt und neue Aufenthaltsbereiche errichtet.

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Durch die Verbreiterung der Haltestelle konnte auch ein größeres Wartehäuschen aufgestellt werden.

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Der neue Zweirichtungsradweg verläuft zwischen dem Wartebereich der Haltestelle und dem Gehsteig. Durch den Radweg wurde die äußere Mariahilfer Straße für den Kfz-Verkehr zu einer Einbahn in Fahrtrichtung stadteinwärts. Interessanterweise ist die Straßenbahn im Gegensatz zu Dienstfahrzeugen der Bundespolizei gar nicht von der Einbahn ausgenommen.


Vom 15. Bezirk geht es wieder in den 16. Bezirk mit zwei weiteren umgebauten Haltestellen in der Thaliastraße:

Haltestelle Thaliastraße, Haberlgasse (1381)
Linien: 46 Richtung Joachimsthalerplatz, N46 Richtung Joachimsthalerplatz
Jahr des Umbaus: 2021
Haltestellentyp vorher: Kaphaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Pflasterung des Haltestellenbereichs
 • Baumpflanzungen im Haltestellenbereich
 • Neues Sitzmobiliar

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Situation vor dem Umbau (Bildquelle: Google Street View)

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Im Zuge des Umbaus der Thaliastraße wurde der Haltestellenbereich gepflastert.

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Die umgebaute Haltestelle wurde auch mit einem neuen Haltestellenmast versehen.

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Auch zwei Bäume wurden im Haltestellenbereich gepflanzt. Während der Baum im vorderen Bereich als begehbare Baumscheibe mit Pflastersteinen ausgeführt wurde, steht der hintere Baum in einem erhöhten Beet.


Haltestelle Thaliastraße, Haberlgasse (1390)
Linien: 46 Richtung Ring, Volkstheater; N46 Richtung Oper, Karlsplatz
Jahr des Umbaus: 2021
Haltestellentyp vorher: Kaphaltestelle
Haltestellentyp nachher: Kaphaltestelle
Umgesetzte Maßnahmen:
 • Pflasterung des Haltestellenbereichs
 • Baumpflanzungen im Haltestellenbereich
 • Neues Sitzmobiliar

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Situation vor dem Umbau (Bildquelle: Google Street View)

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In ähnlicher Art und Weise wurde auch die Haltestelle in Fahrtrichtung stadteinwärts umgestaltet.

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Im hinteren Teil der Haltestelle gibt es einige neue Sitzbänke.

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Auch wenn die Bäume noch relativ jung sind verleihen sie der Thaliastraße ein deutlich grüneres Erscheinungsbild.