Autor Thema: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke  (Gelesen 114882 mal)

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Vineyard

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #315 am: 17. Januar 2026, 13:40:07 »
Ich erinnere mich, wie ich sie mit meinem Vater nach einem Familientreffen im Stöckl am Park nach dem Ende der Corona Lockdowns genutzt habe.

Beim Weggehen ist mir nämlich klar geworden, dass der Weg zur Station deutlich weniger weit als bis zur U4 war.

Mein Vater war sehr beeindruckt wie schön leise und sauber der Zug war. (Wobei er nie einer großer S-Bahn Fahrer war. Im Vergleich zu den versifften 80ern hat sich allerdings schon einiges getan.)

D 3XX

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #316 am: 17. Januar 2026, 19:52:22 »
Die ÖBB wollten ursprünglich die Station auflassen, weil sie seit der Schließung des Südbahnhofs schwach frequentiert ist und die Verlängerung sehr aufwendig. Nach heftigen Protesten (u.a. von der Bank, die ihren Campus auf dem Grund des ehemaligen Südbahnhofs errichtet hat) beißt man nun in den teuren Apfel und verlängert gezwungener Maßen die Station für die zukünftig längeren Züge. Dass man dann bei einer über 200m langen Station auch am zweiten Ende Aufgänge errichtet, erscheint zumindest mir äußerst sinnvoll.
Die Station aufzulassen, wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, hätte doch dadurch der D-Wagen seinen Anschluss an die S-Bahn-Stammstrecke verloren. Ein Glück, dass das nicht weiter verfolgt wurde. So schlecht ist die Frequenz außerdem gar nicht.
Erstens das und einem neu entstandenen Stadtteil seinen praktischerweise bereits vorhandenen S-Bahn-Anschluss zu nehmen, wäre eine mit nichts zu rechtfertigende Frechheit gewesen!
D 3XX

abc

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #317 am: 17. Januar 2026, 21:57:27 »
Die ÖBB wollten ursprünglich die Station auflassen, weil sie seit der Schließung des Südbahnhofs schwach frequentiert ist und die Verlängerung sehr aufwendig. Nach heftigen Protesten (u.a. von der Bank, die ihren Campus auf dem Grund des ehemaligen Südbahnhofs errichtet hat) beißt man nun in den teuren Apfel und verlängert gezwungener Maßen die Station für die zukünftig längeren Züge. Dass man dann bei einer über 200m langen Station auch am zweiten Ende Aufgänge errichtet, erscheint zumindest mir äußerst sinnvoll.
Die Station aufzulassen, wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, hätte doch dadurch der D-Wagen seinen Anschluss an die S-Bahn-Stammstrecke verloren. Ein Glück, dass das nicht weiter verfolgt wurde. So schlecht ist die Frequenz außerdem gar nicht.

Wahrscheinlich wirkt die Frequenz nur durch die engen Intervalle so gering - selbst wenn im Schnitt nur zehn Menschen pro Zug ein- oder ausstiegen, wären das pro Stunde vielleicht 200 Personen, also 4.000 pro Tag. Wahrscheinlich sind es wesentlich mehr, es ging mir nur darum, den Gedanken zu verdeutlichen.

Der ORF Wien hat heute auch über die Baumfällungen im Schweizer Garten und den Stationsumbau berichtet, sowohl in Textform als auch bei "Wien Heute".

Katana

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #318 am: Gestern um 08:44:45 »
Wahrscheinlich wirkt die Frequenz nur durch die engen Intervalle so gering - selbst wenn im Schnitt nur zehn Menschen pro Zug ein- oder ausstiegen, wären das pro Stunde vielleicht 200 Personen, also 4.000 pro Tag. Wahrscheinlich sind es wesentlich mehr, es ging mir nur darum, den Gedanken zu verdeutlichen.
Eine etwas kühne Rechnung, wenn du davon ausgehst, dass während 20 Stunden im 3-Minuten-Intervall gefahren wird.
Aber egal, eine Schließung wäre ein Fall von :fp:.

abc

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #319 am: Gestern um 10:58:51 »
Wahrscheinlich wirkt die Frequenz nur durch die engen Intervalle so gering - selbst wenn im Schnitt nur zehn Menschen pro Zug ein- oder ausstiegen, wären das pro Stunde vielleicht 200 Personen, also 4.000 pro Tag. Wahrscheinlich sind es wesentlich mehr, es ging mir nur darum, den Gedanken zu verdeutlichen.
Eine etwas kühne Rechnung, wenn du davon ausgehst, dass während 20 Stunden im 3-Minuten-Intervall gefahren wird.
Aber egal, eine Schließung wäre ein Fall von :fp:.

Die Station wird in beiden Richtungen bedient.  ;)

Cerberus2

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #320 am: Gestern um 11:12:32 »
Die ÖBB wollten ursprünglich die Station auflassen, weil sie seit der Schließung des Südbahnhofs schwach frequentiert ist und die Verlängerung sehr aufwendig. Nach heftigen Protesten (u.a. von der Bank, die ihren Campus auf dem Grund des ehemaligen Südbahnhofs errichtet hat) beißt man nun in den teuren Apfel und verlängert gezwungener Maßen die Station für die zukünftig längeren Züge. Dass man dann bei einer über 200m langen Station auch am zweiten Ende Aufgänge errichtet, erscheint zumindest mir äußerst sinnvoll.
Die Station aufzulassen, wäre ein Schildbürgerstreich gewesen, hätte doch dadurch der D-Wagen seinen Anschluss an die S-Bahn-Stammstrecke verloren. Ein Glück, dass das nicht weiter verfolgt wurde. So schlecht ist die Frequenz außerdem gar nicht.
Erstens das und einem neu entstandenen Stadtteil seinen praktischerweise bereits vorhandenen S-Bahn-Anschluss zu nehmen, wäre eine mit nichts zu rechtfertigende Frechheit gewesen!
Wir haben hier einen Schnellbahn-Stationsabstand, der genau einem normalen Straßenbahn-Stationsabstand entspricht.

Man hätte die Station Hauptbahnhof weiter nach Fahrtrichtung Norden verlagern können. Dorthin wurde eh verlängert, nur halt unter Beibehaltung des bisherigen Bahnsteigs. Bei Stillegung des alten Bahnsteigs ab dem Hauptbahnhof/U1-Eingang wäre das Quartier Belvedere ausreichend durch die Station Hauptbahnhof angebunden gewesen.

Noch dazu liegt Quartier Belevedere so in der Kurve, dass anscheinend keine "passende" Bahnsteighöhe möglich ist.

Diese 2 Stationen im Straßenbahnabstand verwundern umso mehr, wenn das gleiche Unternehmen die Station Hausfeldstraße auflässt.

D 3XX

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #321 am: Gestern um 11:43:17 »
Der Abstand zwischen den Stationen ist für mich kein Argument, erst recht nicht in einer Millionenstadt. Das hat zu Südbahnhofzeiten auch nicht gestört.
Nein, dass Quartier Belvedere geblieben ist, passt schon.
D 3XX

Klingelfee

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #322 am: Gestern um 11:44:46 »

Diese 2 Stationen im Straßenbahnabstand verwundern umso mehr, wenn das gleiche Unternehmen die Station Hausfeldstraße auflässt.

Liegt vielleicht auch daran, dass bei der Hausfeldstraße bei weiten nicht die Fahrgastfrequenz ist, wie beim Quartier Belvedere.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

D 3XX

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #323 am: Gestern um 11:51:18 »
Hausfeldstraße liegt am Stadtrand, QB recht zentral. Wobei ich die Auflassung von Hausfeldstraße auch idiotisch gefunden habe.
D 3XX

Vineyard

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #324 am: Gestern um 12:12:58 »
Die S80 mit einem 30 Minuten Takt ist aber nunmal nicht die Stammstrecke wo aktuell ein 3-10 Minuten Takt herrscht. Außerdem gab es als Ersatz die U2.

(Bzw. welche Route sind die dortigen Anrainer eigentlich ins Zentrum gependelt, bevor es die U2 gab? Falls sie nicht gleich das Auto genommen haben.)

60er

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #325 am: Gestern um 12:24:11 »
Man hätte die Station Hauptbahnhof weiter nach Fahrtrichtung Norden verlagern können. Dorthin wurde eh verlängert, nur halt unter Beibehaltung des bisherigen Bahnsteigs. Bei Stillegung des alten Bahnsteigs ab dem Hauptbahnhof/U1-Eingang wäre das Quartier Belvedere ausreichend durch die Station Hauptbahnhof angebunden gewesen.
Was soll das bringen? Damit hast du deutlich längere Wege zur U1/zum Hauptbahnhof und immer noch gute 200m zum Quartier Belvedere. Unter einer ausreichenden und attraktiven Anbindung stelle ich mir etwas anderes vor.

Mit dem Argument, dass die Stationsabstände zu kurz sind, dürfte es bei der S45 auch keine Station Krottenbachstraße geben.

(Bzw. welche Route sind die dortigen Anrainer eigentlich ins Zentrum gependelt, bevor es die U2 gab? Falls sie nicht gleich das Auto genommen haben.)
Entweder mit dem 23A nach Kagran, oder mit der Bahn zum Südbahnhof Ostseite.

pTn

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #326 am: Gestern um 13:16:02 »
...
Diese 2 Stationen im Straßenbahnabstand verwundern umso mehr, wenn das gleiche Unternehmen die Station Hausfeldstraße auflässt.

Hausfeldstraße wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Wien aufgelassen, die ÖBB kamen mit ihren Argumenten nicht durch.
Quartier Belvedere war Nebenbedingung für die Ansiedlung des ERSTE-Campus.
kurz: beides kein Alleingang der ÖBB.

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #327 am: Gestern um 16:07:21 »
Kahlenbergerdorf, Strandbäder, Hausfeldstraße, Lobau. Jeder einzelnen Station trauer ich nach. Teilweise dürfte es da aber auch einfach um die Kapazitäten gehen, jedenfalls beim Kahlenbergerdorf und der Lobau, bei Strandbäder und Hausfeldstraße natürlich um die Vorgabe, dass die U-Bahn künstlich attraktiviert werden muss, was man ja auch an der Einstellung sonstiger paralleler Linien oder dem Brechen von Linien an U-Bahn-Stationen sieht.

D 3XX

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #328 am: Gestern um 22:30:42 »

Hausfeldstraße wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Wien aufgelassen, die ÖBB kamen mit ihren Argumenten nicht durch.
Echt jetzt? Bei einer Station der ÖBB sollten ihre Argumente als Eigentümer aber mehr wiegen als die der Stadt Wien...
D 3XX

haidi

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #329 am: Heute um 00:00:09 »

Hausfeldstraße wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Wien aufgelassen, die ÖBB kamen mit ihren Argumenten nicht durch.
Echt jetzt? Bei einer Station der ÖBB sollten ihre Argumente als Eigentümer aber mehr wiegen als die der Stadt Wien...
Was hilft dir eine Station, wenn die Stadt keine Buslinien dorthin führt oder diese so führt, dass sie uninteressant ist?
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