Autor Thema: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke  (Gelesen 164697 mal)

Bimbim, 15A und 4 Gäste betrachten dieses Thema.

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #480 am: Gestern um 23:46:48 »
Jetzt muss ich ausnahmsweise OT kommentieren

... weil sich die Stadt Wien nicht in der Lage sieht, jahrelang angekündigte Baustellen bei der Bau- und Veranstaltungsplanung zu berücksichtigen.

Das DIF ist eine Veranstaltung der SPÖ.
Die hatten wohl nicht die Infos, die die Gemeinde hat. /s

Ich hatte beim Schreiben eh überlegt, ob ich das unterscheide. ;) Letztlich hatte ich mich dagegen entscheiden, weil (gelinde gesagt) die personellen Verflechtungen zwischen beiden ziemlich groß sind und letztlich die Stadt Wien die Veranstaltung ja genehmigen muss, oder?

Die Stadt Wien IST die SPÖ.

60er

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #481 am: Heute um 11:41:18 »
Aber einsparen hätte man beim ESC können. Einfach den Bewerb nach Innsbruck abgeben, die von dem Bewerb mehr profitieren hätten können. Wenn man sieht was Italien Olympia an Millardenverlust eingebracht hat, möcht ich nicht wissen wie viel Wien (bitte im Verhältnis dazu denken) der Songcontest gekostet hat. Wird aber sicher nicht offengelegt.
Inwiefern hätte Innsbruck vom ESC profitieren sollen? Wenn diese Veranstaltung selbst für die einzige Millionenstadt Österreichs ein Verlustgeschäft ist, wäre es für die fünftgrößte Stadt mit nur 130.000 Einwohnern (und einem Ballungsraum von 300.000) wohl erst recht in einem finanziellen Debakel geendet.

Referat West

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #482 am: Heute um 11:56:24 »
Aber einsparen hätte man beim ESC können. Einfach den Bewerb nach Innsbruck abgeben, die von dem Bewerb mehr profitieren hätten können. Wenn man sieht was Italien Olympia an Millardenverlust eingebracht hat, möcht ich nicht wissen wie viel Wien (bitte im Verhältnis dazu denken) der Songcontest gekostet hat. Wird aber sicher nicht offengelegt.
Inwiefern hätte Innsbruck vom ESC profitieren sollen? Wenn diese Veranstaltung selbst für die einzige Millionenstadt Österreichs ein Verlustgeschäft ist, wäre es für die fünftgrößte Stadt mit nur 130.000 Einwohnern (und einem Ballungsraum von 300.000) wohl erst recht in einem finanziellen Debakel geendet.
Das wäre dann aber - aus Sicht der Stadt Wien - ein Problem von Innsbruck gewesen (gemein gesagt). Wien wäre mit der ESC Verlegung nach Innsbruck sicher billiger ausgestiegen.

petestoeb

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #483 am: Heute um 13:04:02 »
Bei der U-Bahn kann ich es nicht sagen, aber bei der Straßenbahn könnte genauso während des Betriebes die Strecke saniert werden. Das hat man früher immer so gelöst, heute anscheinend nicht mehr möglich. Ich versteh's nicht.

Da aber mWn an der Brücke selbst gearbeitet wird, bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch die Schienen dafür ausgebaut werden müssen. Und wenn das der Fall ist, dann bezweifle ich das das stark, dass diese Arbeiten auch während den Betrieb durchgeführen kann.

Meine Statement war aber nicht jetzt auf eine bestimmte Baustelle gemünzt, sondern allgemein. Wenn in diesem Fall wegen Bauarbeiten an der Brücke die Schienen ausgebaut werden müssen, dann ist es klar. Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.

Klingelfee

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #484 am: Heute um 13:20:04 »
Bei der U-Bahn kann ich es nicht sagen, aber bei der Straßenbahn könnte genauso während des Betriebes die Strecke saniert werden. Das hat man früher immer so gelöst, heute anscheinend nicht mehr möglich. Ich versteh's nicht.

Da aber mWn an der Brücke selbst gearbeitet wird, bin ich mir nicht sicher ob da nicht auch die Schienen dafür ausgebaut werden müssen. Und wenn das der Fall ist, dann bezweifle ich das das stark, dass diese Arbeiten auch während den Betrieb durchgeführen kann.

Meine Statement war aber nicht jetzt auf eine bestimmte Baustelle gemünzt, sondern allgemein. Wenn in diesem Fall wegen Bauarbeiten an der Brücke die Schienen ausgebaut werden müssen, dann ist es klar. Aber all die anderen Erneuerungen der Strecken sind unter laufendem Rad zu erledigen.

Und auch da bin ich nicht deiner Meinung. Denn wie soll deiner Meinung nach zu Beispiel das Kreuzungplateau Spitalgasse#Währinger Straße unter dem laufenden Rad getauscht werden?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da die Vorbereitungs und auch Nachbereitungsarbeiten unter dem laufenden Rad machen kann. Oder auch die derzeit akuelle Sanierung des Aumannplatzes stelle ich mir sehr interessant unter dem laufenden Rad vor.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

MK

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Re: 2023-2027: Grunderneuerung der Wiener Stammstrecke
« Antwort #485 am: Heute um 13:53:56 »
Es ist ja auch kein Problem, dass es ab und zu einmal Komplettsperrungen gibt. Entgegen der Behauptungen von petestoeb gab es auch "früher" regelmäßig Komplettsperrungen, hier z.B. für die Linie 62: https://strassenbahnjournal.at/wiki/index.php?title=Linie_62 mit Sperrungen 1974, 1975, 1985, 1987 und 1991 über mehrere Monate.

Der Unterschied ist, dass die Komplettsperrungen inzwischen sehr lange dauern (teilweise jahrelang), nicht aufeinander abgestimmt sind (mehrere mögliche Ausweichrouten werden gleichzeitig gesperrt, umgekehrt werden Sperrungen, die einen anderen Teil unerreichbar machen, nicht dafür genützt, den auch gleich mitzusanieren), Veranstaltungen und andere Massenverkehrsereignisse nicht berücksichtigt werden und wegfallende Strecken oft auch nicht vollständig durch einen SEV ersetzt werden.
o_O