Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.
Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.
Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Ja, das wird gelegentlich schwierig, man wird ab und zu um Verlegungen nicht herum kommen, aber zB gerade am Ring sehe ich da keine wirklichen Probleme, außer, dass es Geld kostet (und das tut's bei Änderungen an der Infrastruktur immer).
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.
Um mir ein Zitat auszuborgen: ich bin mir sicher, dass eine Lösung in 2 Wochen gefunden wird....