Autor Thema: Verbleib der E2+c5  (Gelesen 423830 mal)

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F 748

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1005 am: Gestern um 11:31:11 »
@Klingelfee:

Deiner Darstellung folgend:

WAS ist da dann die Botschaft?

- ok, Hochflurer fahren im heutigen Ausmaß weiter
- was bewirken aber dann die noch fehlenden D und der B-Überbestand in Mitte?
- eine handvoll (Kurz-)Ulfe als Ersatzteilspender abstellen?
- wer verdient die noch offenen AfA-Raten dieser auserwählten Ulfe? Lässt man sie im Stand?

Und wie verkauft die Politik das, dass die heiligen Niederflurbims tw schon vor den letzten Hochflurern abgestellt werden?

- geplante Ausbaumaßnahmen im Tramnetz können einige Jahre aufgeschoben werden, das war bei U2/U5-Ausbau auch kein großes Thema...
- Barrierefreiheit ist aber ein emotionales Thema, siehe die aktuellen Erfolgsmeldungwn in Wien, dass die ÖBB 4020 bald verschwinden



F 748

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1006 am: Gestern um 11:51:35 »
Fahrzeuge einsparen können die WL durch rasche und konsequente Umsetzung von Beschleunigungsprogrammen.

Die dabei auftretenden Hürden wurden hier schon mehrmals aufgezeigt.

Eine weitere Option wäre eine Reduktion des Reservebestandes.

Zusätzliche Arbeitsstände in Werkstätten bzw. Personalaufstockungen sind aber wohl auch nicht realistisch, zumal wiederum budgetwirksam.

Ein kleiner Punkt wäre, Fahrschulen nur außerhalb der (Morgen-)Spitzen raus zu schicken, damit könnte die Fahzeugreserve geringfügig reduziert werden.

Klingelfee

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1007 am: Gestern um 11:53:50 »
@Klingelfee:

Deiner Darstellung folgend:

WAS ist da dann die Botschaft?

- ok, Hochflurer fahren im heutigen Ausmaß weiter
- was bewirken aber dann die noch fehlenden D und der B-Überbestand in Mitte?
- eine handvoll (Kurz-)Ulfe als Ersatzteilspender abstellen?
- wer verdient die noch offenen AfA-Raten dieser auserwählten Ulfe? Lässt man sie im Stand?

Und wie verkauft die Politik das, dass die heiligen Niederflurbims tw schon vor den letzten Hochflurern abgestellt werden?

- geplante Ausbaumaßnahmen im Tramnetz können einige Jahre aufgeschoben werden, das war bei U2/U5-Ausbau auch kein großes Thema...
- Barrierefreiheit ist aber ein emotionales Thema, siehe die aktuellen Erfolgsmeldungwn in Wien, dass die ÖBB 4020 bald verschwinden

Da fragst du den Falschen.

Ich habe nur aufgezeigt, dass der Stand der Hochflurer auf Grund des derzeitigen Einsatzplan eine vernüftige Planung ist.

Und es kam die Panik, das der Hochfluranteil wieder höher wird.

Und welche Züge abgestellt werden, dass entzieht sich völlig meiner Kenntnis, dafür arbeite ich in der falschen Abteilung.

Ich kann dir nur sagen, dass schon seit einiger Zeit eine Neuausschreibung von Schienenfahrzeugen geplant ist, jedoch auf Grund von Sparmaßnahmen diese auf Grund von den Sparmaßnahmen auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Und das liegt nicht an dne WL, sondern an der Stadt Wien, die die Mittel dafür nicht bereit stellt. Denn wir reden da sicherlich von einem Auftragsvolumen von 500 - 750 Millionen Euro.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

KSW

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1008 am: Gestern um 15:54:32 »
Und wie verkauft die Politik das, dass die heiligen Niederflurbims tw schon vor den letzten Hochflurern abgestellt werden?
z.B. damit, dass dadurch in den Spitzenzeiten mehr Kapazität zur Verfügung steht? Zur HVZ ein paar Hochflurkurse im Netz ist absolut kein Beinbruch, wenn man so zumindest die Fahrgäste abtransportieren kann. (dazu müsste man sie halt konsequent im Netz verteilen und keinesfalls im Bulk ausfahren lassen  ::) ).

F 748

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1009 am: Gestern um 16:39:20 »
Tolle Idee, A durch E2 zu ersetzen!

Am besten gleich mit den paar Kurzulfen am 30er anfangen!

Hr. BM Ludwig wird begeistert sein..

MK

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1010 am: Gestern um 16:59:05 »
Zuerst wurde die Stückzahl 29 genannt, jetzt ist man bei 36 Garnituren, da auch manche ULF in verschiedenster Form desolat sind und bis jetzt keine Neuausschreibung von Fahrzeugen in Sicht ist (man spricht von frühestens Ende 2027 und das ist gezwungenermaßen).

Ich würde eher auf 42 tippen, da so viele auf Digitalfunk umgerüstet werden sollen. Das würde man bei Verschrottung in absehbarer Zeit wohl nicht mehr machen. (Obwohl, wer weiß bei den WL...)
o_O

haidi

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1011 am: Gestern um 20:11:59 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde. Hätte den Vorteil, dass weniger Kurse fahren und somit Personal gespart wird. Zumindest träumen wird man dürfen, dass durch Pensionierungen ein neuer Wind in die WL kommt
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

Nulltarif

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1012 am: Gestern um 20:27:49 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden

Ja, da gibt es WiLi-intern durchaus Diskussionen. Deren Ergebnis ist aber noch vollkommen offen.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

MK

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1013 am: Gestern um 20:32:55 »
Hätte den Vorteil, dass weniger Kurse fahren und somit Personal gespart wird.

Aus Fahrgastsicht sind längere Wartezeiten aber eher ein Nachteil.
o_O

71er

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1014 am: Gestern um 22:36:19 »
Aus Fahrgastsicht sind längere Wartezeiten aber eher ein Nachteil.
Mit größeren Intervallen lassen sich auch Beschleunigungen an Ampeln leichter umsetzen und die Wahrscheinlichkeit, dass unterschiedliche Linien sich an gemeinsam genutzten Abschnitten blockieren wird geringer.

Paulchen

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1015 am: Gestern um 22:39:28 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Klingelfee

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1016 am: Heute um 04:42:06 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

KSW

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1017 am: Heute um 05:26:27 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Ja, das wird gelegentlich schwierig, man wird ab und zu um Verlegungen nicht herum kommen, aber zB gerade am Ring sehe ich da keine wirklichen Probleme, außer, dass es Geld kostet (und das tut's bei Änderungen an der Infrastruktur immer).
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.

Um mir ein Zitat auszuborgen: ich bin mir sicher, dass eine Lösung in 2 Wochen gefunden wird....

Klingelfee

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1018 am: Heute um 06:44:34 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Ja, das wird gelegentlich schwierig, man wird ab und zu um Verlegungen nicht herum kommen, aber zB gerade am Ring sehe ich da keine wirklichen Probleme, außer, dass es Geld kostet (und das tut's bei Änderungen an der Infrastruktur immer).
Ein weiterer Vorteil von längeren Intervallen kann sein, dass man die Taktungen der einzelnen Linien harmonisiert und somit bessere Umsteigeverbindungen schafft, was in Summe ebenso die Fahrzeiten verkürzt.
Ok, man bräuchte dazu erst mal einen verbindlichen Fahrplan und kein "fährt alle 3 bis 15 Minuten" wischi-waschi, und man müsste so etwas wie Anschlusssicherungen speziell in der Peripherie einführen (sowas kann ja gar nicht funktionieren, weil wenn müsste es das weltbeste System sein....), a er anderswo gäbe es durchaus Beispiele die zeigen, wie es gehen könnte.

Um mir ein Zitat auszuborgen: ich bin mir sicher, dass eine Lösung in 2 Wochen gefunden wird....

Und gerade am Ring hast du bei den Haltestellen Schottentor, Volkstheater und Oper (Alle in Fahrtrichtung Schwarzenbergplatz) KEINEN Platz, dass du sie auf 100m Gesamtlänge ausbauen kannst.

Was auch herausfordernt wäre sind die Haltestellen Westbahnhof der Linie 60, Urban Loritz Platz der Linien 6,18,49; Währinger Straße, Volksoper der Linien 40, 41.

Und klar könnte man binnen 2 Wochen eine Lösung finden - Aber die Umsetzung dauert dann sicherlich mehrere Jahre. Alles in allem sehe ich keinen wirklichen Mehrwert von längeren Zügen. Ganz abgesehen, dass die Begleitkosten auch nicht unerheblich sind, da auch die Werkstätten und Abstellanlagen derzeit nur auf maximal 35m ausgelegt sind und auch diese erst umgebaut werden.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

Elin Lohner

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Re: Verbleib der E2+c5
« Antwort #1019 am: Heute um 06:46:17 »
Wenn sich die Neubeschaffung von Zügen noch ein bisschen dahin zieht, wären die Chancen größer, dass längere Fahrzeuge angeschafft werden und auf den Strecken mit dichten Intervallen engesetzt werde.

Man kann aber doch auf 25er, 26er und 27er keine längeren Fahrzeuge einsetzen, weil die Haltestelle vom 43er am Gürtel zu kurz ist.

Die wenigsten Linien sind dafür ausgelegt. Oder aber auf anderen Strecken werden dann aus Doppelhaltestellen nur mehr Einfachhaltestellen. Und kommt mmir bittte jetzt, hinten bleibt kaum jemand stehen. Ich weiß nicht, ob es zum Beispiel sinnvool ist, wenn es am Ring keine Doppelhaltestelllen mehr gibt.
Man kann aber in den allermeisten Fällen Haltestellen einfach ausbauen und für längere Fahrzeuge tauglich machen.
Unabhängig von dem ewigen Traum einiger User von Überlangen Zügen à la Badner Bahn...

Schon einmal gedacht, dass es für diese Züge auch Abstellkapazitäten braucht?
Durch die neuen Brandschutzbestimmungen mussten bereits einige Gleise in bestehenden Remisen geopfert werden.
Ich finde, dass man, neben der geplanten Remise Seestadt, eine Remise am Gelände des ehemaligen Nordwestbahnhofes errichten sollte.