Autor Thema: U1: Bahnsteigsanierung Kagran  (Gelesen 2900 mal)

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U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« am: 16. Mai 2024, 10:25:14 »
Nachdem die Bahnsteige in den Stationen Kaisermühlen - VIC und Alte Donau saniert wurden kommt offenbar dieses Jahr die Station Kagran dran. Es wurden Baumeisterarbeiten für die Bahnsteigsanierung ausgeschrieben: https://wstw.vergabeportal.at/Detail/181155#tab1

Gleis I (FR Leopoldau) wird von 05.08.2024 - 24.11.2024 saniert,
Gleis II (FR Oberlaa) wird von 03.03.2025 - 20.07.2025 saniert


theFLO

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #1 am: 04. Juni 2024, 06:53:25 »
Das fällt zeitlich zusammen mit der Sperre der Linie 26 von 5.8. bis 18.8. https://www.wienerlinien.at/modernisierungen/baustelleninformation In dem Zeitraum ist die Josef Baumann Gasse dann von der Innenstadt garnicht direkt erreichbar, wenn man nicht bei Kagraner Platz eine Station zurück fahren möchte oder? Weil der 26E soll dann nur zwischen Kagraner Platz und Hausfeldstraße pendeln.

abc

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #2 am: 04. Juni 2024, 07:15:56 »
Damit ist dann eine weitere Umfahrung der Stammstreckensperre eingeschränkt. Fassen wir mal zusammen:

- U6/U4: Sperre der U4 zwischen Schottenring und Schwedenplatz
- 2: Sperre in der Dresdner Straße
- 25+26/U1: Sperre 26er mit unzureichendem Ersatzverkehr, Sperre U1-Bahnsteig Kagran stadtauswärts

Und nächstes Jahr geht es offensichtlich so weiter, wenn dann während der ersten Wochen Stammstreckensperre der U1-Bahnsteig Kagran stadteinwärts gesperrt ist.

Ist ja schön, dass sich die Wiener bei Bauarbeiten mit den Wiener Netzen abstimmen. Vielleicht sollten sie aber auch mal mit dem Kollegen oder der Kollegin aus dem Nachbarzimmer sprechen und einen Blick auf den Netzplan werfen.

Klingelfee

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #3 am: 04. Juni 2024, 08:04:12 »
Damit ist dann eine weitere Umfahrung der Stammstreckensperre eingeschränkt. Fassen wir mal zusammen:

- U6/U4: Sperre der U4 zwischen Schottenring und Schwedenplatz
- 2: Sperre in der Dresdner Straße
- 25+26/U1: Sperre 26er mit unzureichendem Ersatzverkehr, Sperre U1-Bahnsteig Kagran stadtauswärts

Und nächstes Jahr geht es offensichtlich so weiter, wenn dann während der ersten Wochen Stammstreckensperre der U1-Bahnsteig Kagran stadteinwärts gesperrt ist.

Ist ja schön, dass sich die Wiener bei Bauarbeiten mit den Wiener Netzen abstimmen. Vielleicht sollten sie aber auch mal mit dem Kollegen oder der Kollegin aus dem Nachbarzimmer sprechen und einen Blick auf den Netzplan werfen.

Und wie lange soll man dann die Sanierungsarbeiten nach hinten schieben, damit man keine Konflikte mit anderen Baustellen haben. Bitte kapiere doch, dass es in einem so stark verzweigten Netz es nie vermeidbar ist, dass sich Baustellen im Umleitungsstrecken befinden.

Ansonsten müssten die WL mit diese Arbeiten bis 2028 warten. Und ich glaube kaum, dass dies im Sinne der Fahrgaste ist.
Bitte meine Kommentare nicht immer als Ausrede für die WL ansehen

DaedalusBC304

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #4 am: 04. Juni 2024, 08:11:51 »
Ansonsten müssten die WL mit diese Arbeiten bis 2028 warten. Und ich glaube kaum, dass dies im Sinne der Fahrgaste ist.

Die Fahrgäste dürfen halt die verschleppten Sanierungen der letzten Jahre/Jahrzehnte ausbaden - schlechtere Intervalle und längere Fahrzeiten wegen den vielen Baustellen inklusive, da kann man nur hoffen, dass es besser danach weiter geht....  ::)

abc

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #5 am: 04. Juni 2024, 08:43:26 »
Ansonsten müssten die WL mit diese Arbeiten bis 2028 warten. Und ich glaube kaum, dass dies im Sinne der Fahrgaste ist.

Die Fahrgäste dürfen halt die verschleppten Sanierungen der letzten Jahre/Jahrzehnte ausbaden - schlechtere Intervalle und längere Fahrzeiten wegen den vielen Baustellen inklusive, da kann man nur hoffen, dass es besser danach weiter geht....  ::)

Einmal das. Und wieso man auf so ziemlich ALLEN Umfahrungen gleichzeitig bauen muss, ist die nächste Frage. Gibt es im Rest des Netzes keinen Erneuerungsbedarf, dass man sämtlichen Arbeiten in diesem Sommer (abgesehen von der Wiedner Hautstraße) offensichtlich auf die Umfahrungsmöglichkeiten der Stammstreckensperre konzentriert?

Und dann verschlimmern die Wiener Linien die Lage ja noch zusätzlich, indem sie sich weigern, den 26er im gesamten betroffenen Abschnitt durch Busse zu ersetzen und den Ersatzbus völlig willkürlich am Kagraner Platz enden lassen. Das ist ja im Zusammenhang mit der Bahnsteigsperre in Kagran noch dümmer.

Ein Weg von Floridsdorf zum Gewerbepark Stadlau sieht dann also so aus: 25/26 bis Kagran, U1 bis Alte Donau, Bahnsteigwechsel, U1 bis Kagraner Platz, 26E. Und das nur, weil die Wiener Linien den 26E nicht mindestens bis Josef-Baumann-Gasse zu führen. Wenn sie schon nicht in der Lage sind, Bauarbeiten zu koordinieren, sollten sie wenigstens die Ersatzangebote vernünftig planen.

coolharry

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #6 am: 04. Juni 2024, 10:02:44 »
Ein Weg von Floridsdorf zum Gewerbepark Stadlau sieht dann also so aus: 25/26 bis Kagran, U1 bis Alte Donau, Bahnsteigwechsel, U1 bis Kagraner Platz, 26E. Und das nur, weil die Wiener Linien sich nicht in der Lage sehen, den 26E mindestens bis Josef-Baumann-Gasse zu führen. Wenn sie schon nicht in der Lage sind, Bauarbeiten zu koordinieren, sollten sie wenigstens die Ersatzangebote vernünftig planen.

Hat nicht irgendwer mal behauptet, dass die WL der größte Förderer des eigenen Autos sind?  ;)
Alternativ kann man sich ja ein WienMobilrad nehmen. Das man dann beim Gewerbepark nicht abstellen kann. Gibt nämlich keinen Rückgabeständer dort*.  :)

*Vielleicht liest ja einer mit und es kommt einer.
Weil ein menschlicher Hühnerstall nicht der Weisheit letzter Schluß sein kann.

JochenK

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #7 am: 04. Juni 2024, 10:12:18 »
Und wie lange soll man dann die Sanierungsarbeiten nach hinten schieben, damit man keine Konflikte mit anderen Baustellen haben. Bitte kapiere doch, dass es in einem so stark verzweigten Netz es nie vermeidbar ist, dass sich Baustellen im Umleitungsstrecken befinden.

Ansonsten müssten die WL mit diese Arbeiten bis 2028 warten. Und ich glaube kaum, dass dies im Sinne der Fahrgaste ist.

Vielleicht hätte man sie nicht bis in das Jahr schieben sollen wo die Stammstrecke gesperrt ist.
Ach die Gustostückerln der WL werden ja immer besser. Bin schon gespannt mit welchen Jubelmeldungen man dies den Fahrgästen dann im Sommer
verkaufen wird.

Wahrscheinlich sind die ganze WL Baustellen gerade kein Zufall, muss man das Wahlvolk doch in Wien für das nächste Jahr umgarnen,
Koordinierung bezüglich der Stammstrecken Sperre sind da wahrscheinlich politisch uninteressant.

Hat nicht irgendwer mal behauptet, dass die WL der größte Förderer des eigenen Autos sind?  ;)

Ganz im Sinne der Stadtregierung, die ja auch dem Autoverkehr verhaftet ist...  bei den WL
hat man wirklich den Eindruck man will Fahrgäste solange quälen bis sie es aufgeben diese
zu benutzen.

44er

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #8 am: 04. Juni 2024, 10:18:40 »
Das passiert eben weil wir Fahrgäst das Letzte sind worum man sich kümmer, und das ist sehr schade.

abc

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #9 am: 04. Juni 2024, 10:27:15 »
Hinzu kommt ja auch noch, dass der 22A aktuell auch nur bis Kagraner Platz geführt wird. Wer also sonst am Donauzentrum in den 22A einsteigt, muss im August dann erstmal mit der U1 eine Station in die falsche Richtung fahren, dann zwei Stationen in die richtige und kann dann erst in den Bus einsteigen.

S-Bahn-Stammstrecke, 26er, Umbau Wagramer Straße: Man hat für die Bahnsteigerneuerung Kagran wirklich den dümmstmöglichen Zeitpunkt gefunden. Respekt, das muss man erstmal schaffen.

Und wie lange soll man dann die Sanierungsarbeiten nach hinten schieben, damit man keine Konflikte mit anderen Baustellen haben. Bitte kapiere doch, dass es in einem so stark verzweigten Netz es nie vermeidbar ist, dass sich Baustellen im Umleitungsstrecken befinden.

1. Der Schaden wäre schon geringer, wenn man wenigstens die Bauarbeiten am 26er und die Bahnsteigerneuerung Kagran zeitlich entzerrt hätte. Da reden wir nicht von Jahren, sondern von Wochen.

2. Man hätte es nicht mal nach hinten verschieben müssen, sondern vorausschauend planen. Dann wäre der Bahnsteig Kagran schon vor ein paar Jahren erneuert worden, und 2024/25 wäre dann Kaisermühlen-VIC oder Alte Donau an der Reihe. Wenn man drei Stationen zu erneuern hat - wie genau kommt man auf die Idee, das so zu planen, wie es nun geschieht?

60er

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #10 am: 04. Juni 2024, 10:29:17 »
Warum es nicht möglich ist, den 26er-Ersatzbus bis Josef-Baumann-Gasse zu führen, versteht wirklich kein Mensch. Wendemöglichkeiten für Busse sind dort mit Sicherheit vorhanden.

Alex

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #11 am: 04. Juni 2024, 10:53:42 »
Man könnte auch den 27A in dem Zeitraum ab der Josef-Baumann-Gasse über die Donaufelder Straße bis Kagraner Platz führen, dann hätte man die Lücke im Netz auch abgedeckt, wenn man schon den SEV dort nicht rechtfertigen kann.

60er

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #12 am: 04. Juni 2024, 11:15:51 »
Man könnte auch den 27A in dem Zeitraum ab der Josef-Baumann-Gasse über die Donaufelder Straße bis Kagraner Platz führen, dann hätte man die Lücke im Netz auch abgedeckt, wenn man schon den SEV dort nicht rechtfertigen kann.
Was aber erst wieder einen zusätzlichen Umsteigezwang für viele Fahrgäste bedeuten würde. Es soll ja auch darum gehen, es den Fahrgästen nicht unangenehmer zu machen als unbedingt nötig.

Eine Verlängerung des SEV bis Josef-Baumann-Gasse würde 1-2 Busse zusätzlich benötigen. Einzige Erklärung es nicht zu tun ist für mich, dass man einspart, wo es nur geht.

Referat West

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #13 am: 04. Juni 2024, 12:55:52 »
Warum es nicht möglich ist, den 26er-Ersatzbus bis Josef-Baumann-Gasse zu führen, versteht wirklich kein Mensch. Wendemöglichkeiten für Busse sind dort mit Sicherheit vorhanden.
Wendefahrt z.B über die Nippongasse zur Dückegasse und dann über Donaufelder Str. retour. Aber es hat wahrscheinlich wirtschaftliche Gründe wieso die WL es so machen, wie sie es machen.

60er

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Re: U1: Bahnsteigsanierung Kagran
« Antwort #14 am: 04. Juni 2024, 12:59:53 »
Warum es nicht möglich ist, den 26er-Ersatzbus bis Josef-Baumann-Gasse zu führen, versteht wirklich kein Mensch. Wendemöglichkeiten für Busse sind dort mit Sicherheit vorhanden.
Wendefahrt z.B über die Nippongasse zur Dückegasse und dann über Donaufelder Str. retour. Aber es hat wahrscheinlich wirtschaftliche Gründe wieso die WL es so machen, wie sie es machen.
Ja, z.B. so. Es gäbe auch noch andere Varianten, wie man dort einen Bus wenden lassen könnte.