Autor Thema: Gleisbaustellen 2026  (Gelesen 5581 mal)

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W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #15 am: Gestern um 01:00:02 »
Ich habe mittlerweile einen Plan gesehen. Die Arbeiten betreffen tatsächlich nur jeweils einen Häuserblock innerhalb und außerhalb vom Aumannplatz und den Platz selbst. Dort ist von einer Verschwenkung der Gleise die Rede, ich vermute, dass die ursprüngliche Gleislage (bis 1990) wieder hergestellt wird, damit der Park vergrößert werden kann.
Ich wusste gar nicht, dass es die derzeitige Gleislage am Aumannplatz erst seit den 90er-Jahren gibt. Was war denn damals der Grund dafür, die Gleise so zu legen und diesen S-Bogen bei der Türkenschanzstraße einzubauen? Abgesehen vom größeren Abstand zu den parkenden Autos kann ich da keinen Vorteil erkennen.

Ich vermute, die Idee war, die Haltestelle Richtung Schottentor zum Gehsteig zu bringen und die mit der Einbahnführung dort überflüssig gewordene Fahrspur Richtung stadteinwärts weiter für den MIV nützen zu können, jetzt eben stadtauswärts. Bin mir ziemlich sicher, dass der Umbau 1990/91 war.

Hier sieht man die alte Gleislage (Bild von 1975)

https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=627.msg234141#msg234141
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

(aus einer Beschwerde über viel zu weit und kurz geschnittene Pullover in "Good Bye Lenin")

Nulltarif

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #16 am: Gestern um 13:00:20 »
Der Aumannplatz ist für den MIV eigentlich ein großer Kreisverkehr, und ich finde die Lösung insgesamt sehr gut gelungen.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. (Dalai Lama)

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #17 am: Gestern um 15:23:53 »
Der Aumannplatz ist für den MIV eigentlich ein großer Kreisverkehr, und ich finde die Lösung insgesamt sehr gut gelungen.

Im Vergleich zur vorherigen Chaos-Lösung mit x Kreuzungen direkt nacheinander und der S-Kurve der Straßenbahn mitten durch ist das eine erhebliche Verbesserung und soll vermutlich auch so bleiben. Was genau uumgebaut wird, geht aus dem Plan nicht hervor, ich nehme aber an, dass eben die Gleise nach Norden verschwenkt werden, die Spur nördlich vom Gleis entfällt, der Park wird vergrößert. Das war nämlich ein starker Wunsch bei der Anrainerbefragung für den Aumannplatz.
"Sollte dies jedoch der Parteilinie entsprechen, werden wir uns selbstverständlich bemühen, in Zukunft kleiner und viereckiger zu werden!"

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Katana

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #18 am: Gestern um 19:03:00 »
Laut aktueller Ausschreibung zur örtlichen Bauaufsicht:
  • Linie 46 (Lerchenfelder Straße 2-46; 1200m Gleis): 03/2026-07/2026
  • Linie 40, 41 (Aumannplatz; 750m Gleis): 04/2026-07/2026
  • Linie 26 (Prager Straße # Hermann-Bahr-Straße; 400m Gleis): 04/2026-06/2026
  • Linie 30, 31 (Brünner Straße 75-99; 550m Gleis): 06/2026-09/2026
  • Linie 5, 33, 37, 38, 40, 41, 42 (Nussdorfer Straße # Spitalgasse; 450m Gleis): 06/2026-09/2026
  • Linie 49 (Huglgasse # Märzstraße; 500m Gleis): 09/2026-11/2026
  • Linie 1 (Windtenstraße Schleife; 500m Gleis): 10/2026-12/2026

Die Fahrgäste der Linien 10 und 60 dürfen sich also noch mindestens ein Jahr über die Schleichfahrt zwischen Kennedybrücke und Schloss Schönbrunn ärgern...?
Ich weiß es auch nicht und will deiner Befürchtung nicht widersprechen, aber wer sagt denn, dass nur die Baustellen aus der zitierten Aufzählung nächstes Jahr ausgeführt werden? Es sind nur Ausschreibungen zur Bauaufsicht.

Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #19 am: Gestern um 19:25:11 »
Laut aktueller Ausschreibung zur örtlichen Bauaufsicht:
  • Linie 46 (Lerchenfelder Straße 2-46; 1200m Gleis): 03/2026-07/2026
  • Linie 40, 41 (Aumannplatz; 750m Gleis): 04/2026-07/2026
  • Linie 26 (Prager Straße # Hermann-Bahr-Straße; 400m Gleis): 04/2026-06/2026
  • Linie 30, 31 (Brünner Straße 75-99; 550m Gleis): 06/2026-09/2026
  • Linie 5, 33, 37, 38, 40, 41, 42 (Nussdorfer Straße # Spitalgasse; 450m Gleis): 06/2026-09/2026
  • Linie 49 (Huglgasse # Märzstraße; 500m Gleis): 09/2026-11/2026
  • Linie 1 (Windtenstraße Schleife; 500m Gleis): 10/2026-12/2026

Die Fahrgäste der Linien 10 und 60 dürfen sich also noch mindestens ein Jahr über die Schleichfahrt zwischen Kennedybrücke und Schloss Schönbrunn ärgern...?
Ich weiß es auch nicht und will deiner Befürchtung nicht widersprechen, aber wer sagt denn, dass nur die Baustellen aus der zitierten Aufzählung nächstes Jahr ausgeführt werden? Es sind nur Ausschreibungen zur Bauaufsicht.

Und dann sollte leider auch klar sein, dass aus logistischen, personellen und finanziellen Gründen es einfach nicht möglich ist ALLE Langsamfahrstellen 2026 zu beheben.
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Vineyard

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #20 am: Gestern um 20:07:28 »
Und dann sollte leider auch klar sein, dass aus logistischen, personellen und finanziellen Gründen es einfach nicht möglich ist ALLE Langsamfahrstellen 2026 zu beheben.

Weshalb ich auch auf der letzten Seite den Link zu der Tabelle und Karte mit sämtlichen Langsamfahrstellen in Wien gepostet habe. (Stand ist allerdings vom letzten September.)

haidi

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #21 am: Gestern um 20:30:35 »
Und dann sollte leider auch klar sein, dass aus logistischen, personellen und finanziellen Gründen es einfach nicht möglich ist ALLE Langsamfahrstellen 2026 zu beheben.
Ich denke, es wäre sinnvoll mit den längsten zu beginnen. Die kosten den Fahrgästen am meisten Zeit und binden auch Personalzeiten.
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Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #22 am: Gestern um 23:20:45 »
Und dann sollte leider auch klar sein, dass aus logistischen, personellen und finanziellen Gründen es einfach nicht möglich ist ALLE Langsamfahrstellen 2026 zu beheben.
Ich denke, es wäre sinnvoll mit den längsten zu beginnen. Die kosten den Fahrgästen am meisten Zeit und binden auch Personalzeiten.

Und dafür mehrer kürzere Stellen zurück stellen? Das ist ausserdem der falsche Ansatz.

MMn soll man die Gleisbaustellen nach der Dringlichkeit und nicht der Länge nach sanieren. Auch gebe ich zu bedenken, dass manche Gleisbaustellen auf Druck der Stadt Wien zurück gestellt werden, da die Stadt Wien auch gleich die gesamte Straße sanieren will. Ich sage da nur Wiedner Hauptstraße. Da wurde die Gleisbauarbeiten auf Druck der Stadt Wien um 2 (in Worten ZWEI) Jahren verschoben.
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Nulltarif

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #23 am: Heute um 10:59:30 »
Als Beispiel für die "Behinderung" durch die Stadt Wien lese ich immer nur die Wiedner Hauptstraße. Gibt es überhaupt weitere solcher Fälle?

Die Priorisierung der Bauvorhaben erscheint mir darüber hinaus generell fragwürdig. Da will man am Aumannplatz die Gleise in einem Bereich verlegen, nur um einen bestehenden Park (=Grün-Oase) ein wenig zu vergrößern. (Die vollkommen maroden Gleisabschnitte sind ja oberhalb.) Das Geld für solch ein Luxus-Projekt fehlt dann wieder bei eigentlich dringend erforderlichen Sanierungen.
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haidi

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #24 am: Heute um 11:32:29 »
Als Beispiel für die "Behinderung" durch die Stadt Wien lese ich immer nur die Wiedner Hauptstraße. Gibt es überhaupt weitere solcher Fälle?

Die Priorisierung der Bauvorhaben erscheint mir darüber hinaus generell fragwürdig. Da will man am Aumannplatz die Gleise in einem Bereich verlegen, nur um einen bestehenden Park (=Grün-Oase) ein wenig zu vergrößern. (Die vollkommen maroden Gleisabschnitte sind ja oberhalb.) Das Geld für solch ein Luxus-Projekt fehlt dann wieder bei eigentlich dringend erforderlichen Sanierungen.
Wollen die WL oder die Stadt oder der Bezirksvorsteher den Park vergrößern?
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60er

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #25 am: Heute um 11:40:56 »
Wollen die WL oder die Stadt oder der Bezirksvorsteher den Park vergrößern?
Das wird sicher ein Projekt sein, das der Bezirk umsetzen möchte. Die Umgestaltung des Parks wird wahrscheinlich auch vom Bezirk finanziert.

Die Neulegung der Gleise führt dazu, dass die Strecke etwas begradigt werden kann, weil eine Gleisverschwenkung wegfällt.

Klingelfee

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #26 am: Heute um 12:05:11 »
Als Beispiel für die "Behinderung" durch die Stadt Wien lese ich immer nur die Wiedner Hauptstraße. Gibt es überhaupt weitere solcher Fälle?

Die Priorisierung der Bauvorhaben erscheint mir darüber hinaus generell fragwürdig. Da will man am Aumannplatz die Gleise in einem Bereich verlegen, nur um einen bestehenden Park (=Grün-Oase) ein wenig zu vergrößern. (Die vollkommen maroden Gleisabschnitte sind ja oberhalb.) Das Geld für solch ein Luxus-Projekt fehlt dann wieder bei eigentlich dringend erforderlichen Sanierungen.

Ja ich kann dir noch 2 ad Hock aufzählen

Reparatur des elektrischen Antrieb der Weiche am Ring Parlament vor Schmerlingplatz, bzw Gleiskreuzung in der Akademiestraße. Auch da wurde eine Baubewilligung der Stadt Wien immer wieder verweigert.

Aber die Wiedner Hauptstraße ist halt eine der markantersten Beispiele.
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95B

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #27 am: Heute um 13:21:43 »
Reparatur des elektrischen Antrieb der Weiche am Ring Parlament vor Schmerlingplatz, bzw Gleiskreuzung in der Akademiestraße. Auch da wurde eine Baubewilligung der Stadt Wien immer wieder verweigert.


Na, dann inszeniert man eben ein Spontangebrechen. Geht ja andernorts auch.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
... brrrr, Klumpert!
Entklumpertung des Referats West am 02.02.2024 um 19.45 Uhr planmäßig abgeschlossen!

W_E_St

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #28 am: Heute um 13:43:51 »
Als Beispiel für die "Behinderung" durch die Stadt Wien lese ich immer nur die Wiedner Hauptstraße. Gibt es überhaupt weitere solcher Fälle?

Die Priorisierung der Bauvorhaben erscheint mir darüber hinaus generell fragwürdig. Da will man am Aumannplatz die Gleise in einem Bereich verlegen, nur um einen bestehenden Park (=Grün-Oase) ein wenig zu vergrößern. (Die vollkommen maroden Gleisabschnitte sind ja oberhalb.) Das Geld für solch ein Luxus-Projekt fehlt dann wieder bei eigentlich dringend erforderlichen Sanierungen.
Wollen die WL oder die Stadt oder der Bezirksvorsteher den Park vergrößern?

Das ist ein Projekt des Bezirks.

Aber die Gleise sollen offensichtlich sowieso getauscht werden, sie dabei zu verschwenken und einen unnötigen Bogen zu entfernen halte ich für eine gute Idee (der Gleistausch betrifft den Bereich Währinger Straße 132 bis Gentzgasse Ecke Köhlergasse, also auch eine der beiden Langsamfahrstellen). Noch dazu wird damit eine Konfliktstelle mit dem IV entfernt (Ende der Fahrspur bei der Türkenschanzstraße). Sonst wird hier ständig beklagt, dass bei Sanierungen die Gleise immer 1:1 getauscht werden, ohne betriebliche Verbesserungen, und wird das einmal gemacht, ist es auch wieder nicht richtig.
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hema

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Re: Gleisbaustellen 2026
« Antwort #29 am: Heute um 13:44:53 »
Reparatur des elektrischen Antrieb der Weiche am Ring Parlament vor Schmerlingplatz, bzw Gleiskreuzung in der Akademiestraße. Auch da wurde eine Baubewilligung der Stadt Wien immer wieder verweigert.


Na, dann inszeniert man eben ein Spontangebrechen. Geht ja andernorts auch.
. . . . oder fragt ganz einfach nicht die Klingelfee um Erlaubnis!   >:D
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