Mal eine grundsätzliche Frage: Wäre es nicht gescheiter, für Konstruktionen wie den 37er (37/40/42) und den 38er (38/41) während dieser Sperre eigene Liniennummern zu erfinden? Ich kann mir vorstellen, dass 37 und 38 Fahrgäste doch mehr verwirren als komplett neue Bezeichnungen, die nur für diese vorübergehenden Verknüpfungen existieren.
Ich denke, es ist eher umgekehrt. Eine alte Linienbezeichnung ist zumindest etwas Vertrautes (auch wenn gekürzt oder umgeleitet wird). Neue Linienbezeichnungen sind nur verwirrend, vor allem, wenn gleichzeitig mehrere Linien betroffen sind.
Früher hat man gekürzte oder umgeleitete Linien als "Strichlinie" (also mit aufgestelltem bzw. kreuzendem Querbalken am Dachsignal) gekennzeichnet - die vertraute Bezeichnung ist geblieben, aber der "Strich" hat auf eine Änderung oder Kürzung der Strecke hingewiesen. Aber das haben wir ja glücklicherweise abgeschafft.

Eine Möglichkeit der heutigen Displays wäre, unter Beibehaltung der Liniennummer, das geänderte Fahrziel invers darzustellen. Aber ich weiß nicht, ob die WL-Displays dazu in der Lage sind.