Autor Thema: 20.04. - 01.05.2026: Tunnelsanierungsarbeiten Matzleinsdorfer Platz  (Gelesen 5525 mal)

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haidi

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Dieses Jahr stehen sie nicht mehr auf der Mangelberufsliste, weder auf der österreichweiten noch für einzelne Bundesländer.
Du hast Recht, seit heuer nicht mehr. Dennoch ist es nicht so einfach, kurzfristig Busse aufzutreiben.
Seitdem 5 Jahre LKW-Praxis beim D-Schein nicht mehr vorgeschrieben sind, ist es leichter, diesen zu erwerben. LKW-Praxis macht ja keinen Sinn mehr, seitdem die Busse nicht mehr auf LKW-Fahrgestellen aufgebaut sind. Dadurch haben sehr viele Frauen den Busschein gemacht.
Microsoft is not the answer. It's the question and the answer is NO.

T1

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Du hast Recht, seit heuer nicht mehr. Dennoch ist es nicht so einfach, kurzfristig Busse aufzutreiben.

Wenn man den N62 als Vorbild nimmt, braucht man für ein 5-Minuten-Intervall vier Busse. Sagen wir einmal fünf aufgrund der höheren Staugefahr untertags, willst du mir ernsthaft erzählen, dass ein Unternehmen mit 500 Bussen und 1.200 Lenkern die nicht kurzfristig entweder selbst oder von einem der 1.140 Busunternehmer in Österreich mit insgesamt 9.800 Bussen organisieren kann?
Die Busse selbst sind nicht das Problem, die können sicher irgendwo zusammengekratzt werden, aber genügend Lenkerinnen und Lenker (kurzfristig) aufzutreiben schon. Das sind ja nicht nur fünf, sondern in Schichten deutlich mehr. Wissen tu ich es natürlich mangels Kenntnisse über den aktuellen Personalstand etc. nicht, aber ich habe auch keinen Grund hier den Aussagen der Wiener Linien weniger zu glauben als der reinen Annahme, dass es schon irgendwie gehen wird.

Tatra83

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Die Busse selbst sind nicht das Problem, die können sicher irgendwo zusammengekratzt werden, aber genügend Lenkerinnen und Lenker (kurzfristig) aufzutreiben schon. Das sind ja nicht nur fünf, sondern in Schichten deutlich mehr. Wissen tu ich es natürlich mangels Kenntnisse über den aktuellen Personalstand etc. nicht, aber ich habe auch keinen Grund hier den Aussagen der Wiener Linien weniger zu glauben als der reinen Annahme, dass es schon irgendwie gehen wird.
Ich würde es ihnen hoch anrechnen, wenn sie zumindest mal für den SEV irgendwen gefragt hätten, aber ich vermute, dass das einfach gänzlich unterblieb. Und ja, für diesen Fall, der seit mehr als vier Wochen bekannt war, hätte man mehrere kleine Betreiber anfragen können, die jeweils ein bis zwei Fahrzeuge plus Personal stellen könnten. Gab es auch z.B. auf dem SEV für die S45, wo neben Postbus auch kleinere Unternehmen zum Einsatz kamen. Und selbst wenn man diese Leistungen nicht fristgerecht ausschreiben kann, steht einem immernoch die Möglichkeit einer Notvergabe offen, die ebenfalls gesetzeskonform ist.

Und selbst, wenn man sich fürs Unterlassen des SEV in der Tintenburg wieder mal kräftig auf die Schultern klopft, warum wurde kein Rufbus für Rollstuhlfahrer oder kostenlose WienMobil-Räder entlang der Strecke eingerichtet?

Abgesehen davon, hätte man mit den ZR-Fahrzeugen der WLB und einer simplen Kletterweiche südlich der Johann-Strauß-Gasse die Wiedner Hauptstraße nicht komplett ÖV-mäßig entblößen müssen.

 :ugvm: - verdient!
Und ich dachte, mit der Straßenbahn bin ich schneller als zu Fuß.

MK

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Die Busse selbst sind nicht das Problem, die können sicher irgendwo zusammengekratzt werden, aber genügend Lenkerinnen und Lenker (kurzfristig) aufzutreiben schon. Das sind ja nicht nur fünf, sondern in Schichten deutlich mehr. Wissen tu ich es natürlich mangels Kenntnisse über den aktuellen Personalstand etc. nicht, aber ich habe auch keinen Grund hier den Aussagen der Wiener Linien weniger zu glauben als der reinen Annahme, dass es schon irgendwie gehen wird.

Die Frage ist eher, warum man den WL noch etwas glauben soll - insbesondere wenn es bei anderen, deutlich kleineren Betrieben problemlos geht und auch vor ein paar Jahren noch in Wien problemlos gegangen ist.
o_O

T1

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Die Busse selbst sind nicht das Problem, die können sicher irgendwo zusammengekratzt werden, aber genügend Lenkerinnen und Lenker (kurzfristig) aufzutreiben schon. Das sind ja nicht nur fünf, sondern in Schichten deutlich mehr. Wissen tu ich es natürlich mangels Kenntnisse über den aktuellen Personalstand etc. nicht, aber ich habe auch keinen Grund hier den Aussagen der Wiener Linien weniger zu glauben als der reinen Annahme, dass es schon irgendwie gehen wird.
Ich würde es ihnen hoch anrechnen, wenn sie zumindest mal für den SEV irgendwen gefragt hätten, aber ich vermute, dass das einfach gänzlich unterblieb. Und ja, für diesen Fall, der seit mehr als vier Wochen bekannt war, hätte man mehrere kleine Betreiber anfragen können, die jeweils ein bis zwei Fahrzeuge plus Personal stellen könnten. Gab es auch z.B. auf dem SEV für die S45, wo neben Postbus auch kleinere Unternehmen zum Einsatz kamen. Und selbst wenn man diese Leistungen nicht fristgerecht ausschreiben kann, steht einem immernoch die Möglichkeit einer Notvergabe offen, die ebenfalls gesetzeskonform ist.

Und selbst, wenn man sich fürs Unterlassen des SEV in der Tintenburg wieder mal kräftig auf die Schultern klopft, warum wurde kein Rufbus für Rollstuhlfahrer oder kostenlose WienMobil-Räder entlang der Strecke eingerichtet?

Abgesehen davon, hätte man mit den ZR-Fahrzeugen der WLB und einer simplen Kletterweiche südlich der Johann-Strauß-Gasse die Wiedner Hauptstraße nicht komplett ÖV-mäßig entblößen müssen.

 :ugvm: - verdient!
Ich weiß halt auch nicht, seit wann es bekannt ist, dass da eine Sperre notwendig ist. Bei einem Monat Vorlaufzeit schaut es natürlich anders aus.

Übrigens gilt das, was du sagt, natürlich auch für die Konzernschwester. Die hätten ja auch irgendwas organisieren können.

MK

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Übrigens gilt das, was du sagt, natürlich auch für die Konzernschwester. Die hätten ja auch irgendwas organisieren können.

Die werden in den Sommerferien selbst den Betrieb zwischen Wien Oper und Inzersdorf einstellen, wobei es einen SEV von Inzersdorf nach Am Schöpfwerk geben soll (anstatt nach Meidling über Gutheil-Schoder-Gasse, was deutlich sinnvoller und kaum länger wäre).
o_O