Autor Thema: Bahnhof Rudolfsheim  (Gelesen 71566 mal)

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #240 am: 07. Dezember 2018, 13:25:41 »
Nur bei den Architekten, die Bewohner in unserer Anlage, die in solche Häusern wohnen, sind weniger begeistert, vor allem bei Starkregen und im Winter.
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nord22

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #241 am: 31. Dezember 2018, 19:10:42 »
HP 6064 II ex H1 2252 und L4 540 am Vorkopf von RDH/ Schwendergasse (Foto: DI. J. Michlmayr, 08.11.1962).

LG nord22


Hawk

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #242 am: 01. Januar 2019, 09:28:41 »
Solche Rangierungen waren sehr häufig zu sehen, war sehr schön als Kind das zu sehen!

Danke für das Foto!  :)
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

T1

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #243 am: 01. Januar 2019, 09:39:55 »
"Laubengänge", also Zugang zu den Wohnungen über offene Anbauten gibt es heute wieder, werden zwar nicht oft gebaut, aber einige Häuser sind mir aufgefallen, weiß nur nicht mehr wo.

Das ist bei vielen Neubauten ein beliebtes Konzept – allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es nur bei den Architekten beliebt ist oder auch bei den Bewohnern.

Nur bei den Architekten, die Bewohner in unserer Anlage, die in solche Häusern wohnen, sind weniger begeistert, vor allem bei Starkregen und im Winter.
Die werden halt nicht unbedingt deswegen gebaut, weil Architekten sie so lieben, sondern weil es aus Brandschutz-, Belichtungs- und Lärmgründen oftmals die einzige Möglichkeit ist, die Fläche sinnvoll oder auch maximal auszunutzen.

95B

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #244 am: 01. Januar 2019, 11:43:33 »
Die werden halt nicht unbedingt deswegen gebaut, weil Architekten sie so lieben, sondern weil es aus Brandschutz-, Belichtungs- und Lärmgründen oftmals die einzige Möglichkeit ist, die Fläche sinnvoll oder auch maximal auszunutzen.

Die Crux liegt im letzten Satzteil: maximal ausnutzen – ja, das geht, aber halt nur auf Kosten derer, die schlussendlich damit leben müssen.
Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!
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nord22

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #245 am: 07. Februar 2019, 22:53:53 »
Der frisch überholte K 2391 schleppt einen N1 und biegt von der Schwendergasse in die Winckelmannstraße ein (Foto: Jean-Henri-Manara, 1965).

LG nord22

Hawk

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #246 am: 09. Februar 2019, 14:58:03 »
Wunderschöne Arbeit am K, die Fachkräfte hatten damals noch was los, mit weniger Hilfsmittel als Heute!

Danke für das Foto!
Das leben zwingt einen oft in die Knie,jedoch ein jeder kann selbst entscheiden ob er liegen bleibt oder wieder aufsteht! :-)

hema

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #247 am: 09. Februar 2019, 15:10:36 »
Wunderschöne Arbeit am K, die Fachkräfte hatten damals noch was los, mit weniger Hilfsmittel als Heute!

Damals wurden bei Hauptuntersuchungen die Fahrzeuge noch ganz zerlegt und alle verschlissenen Teile ersetzt. Vom Kasten musste mindestens ein (Holz-)Steher erhalten bleiben, damit das Ganze nicht als genehmigungsplichtiger Neuaufbau gegolten hätte. Dann wurde der Lack komplett oder zumindest in den erforderlichen Bereichen erneuert und alle noch fehlenden Teile wieder montiert. Im Lauf der Jahrzehnte waren an den Fahrzeugen eigentlich nur mehr das Untergestell und einige Beschläge und Metallteile original!
Niemand ist gezwungen meine Meinung zu teilen!

T1

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #248 am: 09. Februar 2019, 16:14:40 »
Wunderschöne Arbeit am K, die Fachkräfte hatten damals noch was los, mit weniger Hilfsmittel als Heute!
Dafür waren die Fahrzeuge auch einfacher aufgebaut ;)

WIENTAL DONAUKANAL

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #249 am: 09. Februar 2019, 17:49:03 »
Wunderschöne Arbeit am K, die Fachkräfte hatten damals noch was los, mit weniger Hilfsmittel als Heute!

Im Lauf der Jahrzehnte waren an den Fahrzeugen eigentlich nur mehr das Untergestell und einige Beschläge und Metallteile original!



Ja und nichteinmal das. Man muss davon ausgehen, dass die organischen Baustoffe Holz, Leder, Segeltuch u.s.w. mehrfach erneuert wurden. Die Beschläge und elektrischen Bauteile wurden meist durch aufgearbeitete Tauschteile ersetzt, damit das Fahrzeug schnell wieder einsatzbereit ist. Es ist anzunehmen, dass letztendlich nur der Rahmen und das Fabriksschild original waren. Die Verschmutzung am Ecksignal zeigt 62 oder 52, beides Linien auf denen zum Aufnahmezeitpunkt K-Triebwagen nicht mehr als Stammwagen gefahren sind.

60er

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #250 am: 11. Februar 2019, 08:39:20 »
Die Verschmutzung am Ecksignal zeigt 62 oder 52, beides Linien auf denen zum Aufnahmezeitpunkt K-Triebwagen nicht mehr als Stammwagen gefahren sind.
Der Schmutzabdruck dürfte eher vom 57er sein. Das würde ganz gut passen, am 57er sind in den 60er-Jahren nämlich K-Triebwagen gefahren.

nord22

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #251 am: 03. Juni 2019, 19:34:34 »
SM1 6116 in RDH/ Zollernsperggasse im März 1980 (Bildautor nicht bekannt).

LG nord22

martin8721

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #252 am: 03. Juni 2019, 19:48:46 »
SM1 6116 in RDH/ Zollernsperggasse im März 1980 (Bildautor nicht bekannt).

6116 in RDH - ein Foto, das man 2019 auch noch problemlos machen kann.  :)

Nussdorf

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #253 am: 03. Juni 2019, 20:36:50 »
Die Verschmutzung am Ecksignal zeigt 62 oder 52, beides Linien auf denen zum Aufnahmezeitpunkt K-Triebwagen nicht mehr als Stammwagen gefahren sind.
Der Schmutzabdruck dürfte eher vom 57er sein. Das würde ganz gut passen, am 57er sind in den 60er-Jahren nämlich K-Triebwagen gefahren.
Aber schon interessant, dass ein bei der HU so sorgfältig aufgearbeiteter TW mit Schmutzabdruck am Dachsignal ausgeliefert wird.

95B

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Re: Bahnhof Rudolfsheim
« Antwort #254 am: 03. Juni 2019, 21:30:23 »
Aber schon interessant, dass ein bei der HU so sorgfältig aufgearbeiteter TW mit Schmutzabdruck am Dachsignal ausgeliefert wird.

Ich nehme an, dass die Dachsignale vor der Kastenreparatur abgenommen und nachher wieder montiert wurden. Dabei kann es natürlich passiert sein, dass nicht die originalen Dachlaternen wieder angebracht wurden, sondern andere – Ecksignal ist Ecksignal. Und das kann wiederum dazu führen, dass unpassende Schmutzabdrücke zu finden sind.
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